Kann man was machen?->ungeborenes Kind

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Beitrag von genuine 14.10.10 - 13:14 Uhr

Hallo!

Ich mache mir zur Zeit einige Gedanken um das ungeborene Kind einer ganz weit entfernten Bekannten (selbst diese Bezeichnung ist wohl übertrieben!)?
Die trinkt sich fleißig einen am Wochenende! Das sie raucht ist in diesem Fall wohl das geringste Problem... Neulich war sie so voll, dass sie nicht mehr laufen konnte, wurde aggresiv und musste dann nach Hause gebracht werden. Sie ist im 6. Monat... Das Kind ist nicht ihr erstes und die anderen leben in einer Pflegefamilie...
Kontrolliert das Jugendamt automatisch die Familiensituation, wenn das Baby geboren ist? Solange es noch nicht auf der Welt ist kann man doch nur die Daumen drücken, dass das Kind keine bleibenen Schäden davon trägt...
Der Kindsvater sagt, dass der Gyn gesagt hat, dass Alkohol gut für die Entwicklung wäre!!! Das ist kein Scherz! Habe ihn selber darauf angesprochen!

Liebe Grüße,
genuine

Beitrag von .4kids. 14.10.10 - 13:17 Uhr

Ich weiss nicht ob man da jetzt schon was machen kann.

Ich hatte selber mal eine Nachbarin, die hat gesoffen geraucht und gekifft in der Schwangerschaft, zum Doc ist sie nie gegangen.

Sie hatte das Baby noch knappe 2 Wochen zuhause dann haben sie es abgeholt.

LG

Beitrag von snailshell 14.10.10 - 13:29 Uhr

Zuerst einmal frage ich mich, woher du so genau über die Gewohnheiten deiner "ganz weit entfernten Bekannten" Bescheid weißt.
Warst du dabei oder beruht dein Wissen auf Hören-Sagen?

Sofern alles so ist, wie du sagst, würde ich der Bekannten Gesprächsbereitschaft und möglicherweise ein Hilfsangebot (z.B. im Haushalt etc.) signalisieren. Vielleicht ist sie überfordert, depressiv...

Ansonsten wirst du nicht viel machen können. Strafbar macht sie sich nicht - nicht im gesetzlichen Sinne, wohl im moralischen.

Beitrag von delfinchen 14.10.10 - 13:29 Uhr

Welchen Gyn sagt denn so einen Mist, ohne befürchten zu müssen, dass ihm seine Aprobation entzogen wird??????
Das glaub ich nicht, da haben die was falsch verstanden oder sie lügen.

Man, solche Frauen vermeheren sich aber auch indirekt proportional zu ihrem IQ .... traurig, traurig. Wenn dem Jugendamt die Familie eh schon einschlägig bekannt ist, wird sie hoffentlich auch kontrollieren, wenn das Kind da ist - gegen die Auswirkungen des Alkohols und des Nikotins auf das Ungeborene können sie aber ja leider auch nix machen :-(.
Armes Kind, hat jetzt schon einen echten Fehlstart ins Leben und ist schon vor der Geburt benachteiligt - `*ironie in* aber die Schule wirds schon wieder richten dürfen *ironie off*

Beitrag von atarimaus 14.10.10 - 14:37 Uhr

Schule??
Ersteinmal die Ärzte auf der Neonatologie. Denn das Kind wird mit heftigen Entzugserscheinungen geboren werden.

Ruf beim Jugendamt an, die können dir sagen, ob "man" was machen kann oder nicht.

Gruß
Beate

Beitrag von delfinchen 14.10.10 - 16:07 Uhr

Ich meinte dann später, wenn das Kind Förderbedarf hat, Hyperaktiv wird etc.
Da heißt es dann wieder, das sei Aufgabe der Schule - aber auch die beste Schule kann im Mutterleib erworbene Schäden nicht rückgängig machen.

Aber so sind natürlih erstmal die Ärzte der Neo gefragt.

Man, man, das arme Kind. Ich krieg echt ne Riesenwut, wenn ich sowas lesen muss, wie mit ungeborenem Leben umgegangen wird.
Egal, ob die Mutter grad selbst probleme hat oder nicht, sie darf ihr Kind nicht so schädigen. Aber wie es so ist, gesetzlich ist das nicht verboten, aber moralisch absolut verwerflich.
Wie kann ich überhaupt noch ein Kind zeugen, wenn meine anderen Kinder schon in Pflegefamilien sind??????

Aber vom Aufregen wirds auch nicht besser ....

Liebe Grüße

Beitrag von atarimaus 14.10.10 - 16:23 Uhr

da hilft nur eins... einsperren und zwangsversorgen.

Im Wiederholungsfalle Zwangssterilisation.


Naja, aber das wäre ja wieder gegen blablablabla....


Gruß
Beate

Beitrag von delfinchen 14.10.10 - 17:52 Uhr

Leider, ja.
Möchte wissen, warum die irgendwelche Rechte hat, wenn sie ihrem Kind die Chance auf das Recht einer "unversehrten vorgeburtlichen zeit" nimmt.
Wer sich so verhält und seine Pflichten nicht kennt, verwirkt seine Rechte. Ist meine Meinung.

LG

Beitrag von gunillina 14.10.10 - 14:54 Uhr

Hast du den Arzt darauf angesprochen oder den Kindsvater?

Beitrag von netthex 14.10.10 - 16:24 Uhr

Ja, wenn die anderen Kinder bereits in Pflegefamilien leben
wird sich gleich nach der Geburt bei ihr melden und nach dem Rechten schauen - eigentlich -

Beitrag von genuine 14.10.10 - 19:38 Uhr

Hallo!

Da bin ich wieder!

Ich muss leider sagen, dass diese Geschichte den Tatsachen entspricht. Ich habe es mit eigenen Auge gesehen und viele andere auch. Ich habe den Kindsvater angesprochen und da kam die Aussage mit der positiven Auswirkung, laut FA!
Mehr kann man nicht mit denen besprechen. Bei beiden kann man wohl sagen, dass zu viel Luft zwischen den Ohren ist (sorry, für die Aussage!!!).

Ich hoffe einfach das Beste für das Kind und hoffe, dass es keine Schäden davo trägt. Wieso müssen manche Menschen sich nur einmal tief in die Augen gucken und sind schwanger...

genuine