warum soll man keine 2er Milch geben???

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von clana 14.10.10 - 13:28 Uhr

Frage steht ja schon oben!?
Und was ist mit der 1 er???
Also ich geb ihr Humana 2er Milch, was ist daran den verkehrt?
Soll ich ihr Anfangsmilch geben???
LG

Beitrag von kikiy 14.10.10 - 13:31 Uhr

Die 2er Milch enthält viel zu viel Zucker und Stärke. Sie ist daher viel zu ungesund.

Ich habe meinem Sohn das gesamte Flaschenalter Pre geben. 1er Milch ist auch ok, aber die anderen braucht man wirklich nicht!

Beitrag von snoopygirl-2009 14.10.10 - 16:36 Uhr

Ich versteh das gar nicht, meine bekommt Bambinchen 2, da ist weder Zucker noch Stärke drin#gruebel

Beitrag von berry26 14.10.10 - 16:58 Uhr

Du darfst nicht auf die Zutatenliste schauen. Bei der Zusammensetzung steht garantiert sowas wie Maltodextrin, Lactose, Saccharose, Fructose oder so drin. Das ist nichts anderes als Zucker! Stärke ist mit Sicherheit auch drin, da es keine Folgemilch ohne Stärke gibt.

Beitrag von snoopygirl-2009 14.10.10 - 18:10 Uhr

Nein ehrlich nicht.

Beitrag von berry26 14.10.10 - 19:19 Uhr

Hab gerade nachgesehen. Das ist ja sogar ein Ziegenmilchprodukt. Du hast aber Recht! Keine Stärke und kein Zucker. Der Unterschied ist vor allem der Eiweißgehalt. Sie ist also lediglich teiladaptiert statt volladaptiert wie 1er Milch.
Trotz allem ist sie sinnfrei. Zwar nicht schlecht aber sinnfrei. Die 1er könnte man genauso weiterfüttern.

Beitrag von maxi03 14.10.10 - 13:38 Uhr

Im Vergleich zur Pre oder 1er, die beide Anfangsmilch"en" sind ist bei der 2er mehr Stärke und oftmals Zusatzstoffe, Aromen oder auch Zucker enthalten.
Ich halte 2er Milch nicht für Geldmacherei, denn die ist ja deutlich günstiger als Pre oder 1er, würde aber 2er nie geben.

LG

Beitrag von romance 14.10.10 - 13:45 Uhr

Huhu,

ich gebe meine Tochter die 2er, auf Grund das sie zunehmen muß. Daher ist es egal, ob da viel Zucker drin ist.

Mein KiA möchte das ich das ihr gebe, damit sie schneller zulegt. Sie wird jetzt immer mobiler und dabei nimmt sie ja auch ab. Und sie bekommt soweit was sie gerade mag, ob Brei, Brötchen und egal an welchen Tageszeiten. Gut in der Nacht bekommt sie ihre MIlch. Beim Brei rühren wir Milch dazu, erstmal die 1er damit die alle wird.

Sonst gebe ich den anderen auch Recht, es ist zuviel Zucker. Wenn dein KInd keine Probleme mit dem zunehmen hat, dann solltest du es weg lassen. BEi der 1er bleiben...

Sollte Emma zunehmen und bis dahin richtig viel, werden wir die 2er wieder drosseln. Ich muß alle paar Wochen zur Gewichtskontrollen, der Arzt kontrolliert es und achtet sehr darauf. Er möchte zwar auch ungern die 2er ihr geben, ist im Moment aber das Beste. Sie ist zartes Wesen und schlechter Esser.

Mann sollte immer das Kind individuell ansehen....

Geldmacherei ist es nicht, da es wirklich günstiger ist.

WEnn du keine Probleme damit hast, dann laß sie/ihn bei der 1er.

LG Netti

Beitrag von kikiy 14.10.10 - 13:53 Uhr

Kinderärzte kennen sich nicht wirklich mit Ernährung von Säuglingen/Kindern aus. Ich würde diesen "Ratschlag" kritischer hinterfragen und auf jeden Fall von der 2er Milch Abstand nehmen! Würde das Baby gestillt, würde es auch keinen zusätzlichen Zucker bekommen.Wir hatten es gestern noch als wir uns bei der Hebi getroffen haben.Da ist ein sehr zartes Mädchen das gestillt wird, aber die Hebi meinte es wäre überhaupt kein Problem, die Muttermilch ist völlig ausreichend! Und zunehmen tut ein Kind auch mit Pre oder 1er Milch, wie ich selbst bei meinen Kindern gesehen habe!

Beitrag von brille09 14.10.10 - 14:35 Uhr

Es ist alles Quatsch! Vergiss alles, was du hier liest und hör auf dein Kind und deinen Verstand. Ich hab unserem kleinen, schmächtigen Mann nur pre gegeben und irgendwann hat er alle 1,5 Stunden gebrüllt wie am Spieß, 130 ml pre runtergekippt, dabei vor lauter Gier und Hunger die Flasche beinah mit aufgegessen. Ach ja, und danach hat er gespuckt, weil er "überging". Hab dann laaange mit mir gerungen bis ich mich dann endlich durchgerungen hab, die 1er zu geben, obwohl man dann eine "ganz böse Mama", die nur ihre Ruhe haben will und deshalb das Kind vollstopft (o-Ton urbia). Was soll ich sagen, seitdem isst mein Kind ruhig und vernünftig alle 4-5 Stunden 150 ml 1er, des nachts (falls er mal nicht durchschläft) oder abends die pre. Seine Gewichtszunahme ist völlig im Normbereich, unter der 50%-Kurve, die Länge mittlerweile etwas über der 50%.

Jetzt werd ich schauen. Wenn ihm die 1er reicht, gut. Wenn er wieder irgendwann diese krassen Hungerattacken bekommt, werd ich auf die 2er wechseln. So einfach ist das.

Ach ja, eine - alte und erfahrene - Kinderschwester, hat sich schief gelacht als ich sie gefragt hab, ob ich es mit der 1er wagen könnte. Sie meinte, sie arbeitet jetzt seit knapp 40 Jahren als Kinderschwester und seitdem wechselt es im 5-10-Jahresrhythmus, ob man lieber Folgemilch oder Anfangsmilch adaptiert oder teiladaptiert geben soll. Vor nicht allzu langer Zeit riet man, lieber früher zu wechseln, davor wiederum sollte man gar nicht wechseln, usw. Sie meinte auch, dass Kinder, die als Säugling immer Hunger haben und viiiiel Flüssigkeit zu sich nehmen, eher zu Übergewicht neigen als solche, die einfach satt gefüttert werden. Klingt mir auch irgendwie nicht so blöd.

Im Prinzip gibt es wahrscheinlich 1000 fürs und widers. Hör auf dein Kind.

Beitrag von berry26 14.10.10 - 14:41 Uhr

Arme arme Stillkinder!! Ohne Stärke müssen die ja wirklich furchtbar leiden....#augen

Beitrag von brille09 14.10.10 - 14:47 Uhr

Sag mal, gehts noch? Das ist ein Thread zu Milcharten! Das heißt, Stillmamis und -kinder geht dieser Thread jetzt grad mal gar nichts an! Hab doch immer gehört, die MuMi würd sich auch verändern. Stimmt das jetzt grad nicht, oder wie? Klar, dass ein Neugeborenes, das sich quasi nicht bewegt und 20 STunden schläft das gleiche zu sich nimmt wie ein Kind mit 8 Monaten, das rumkrabbelt. Nee, ist klar. Der Tour-de-France-Radler nimmt ja auch das gleiche zu sich wie ein Bettlägriger, oder?

Bekommt dein Kind unter 1 Jahr keine Stärke, weils gestillt wird? Nööö, denn in Kartoffeln z.B. ist ja keine drin, gell!

Beitrag von lucaundhartmut 14.10.10 - 15:31 Uhr

Sehr treffend forumuliert, auch wenn mein Luca ein Brustkind gewesen ist.


LG
Steffi

Beitrag von tabi 14.10.10 - 23:42 Uhr

Wenn überhaupt wäre er ein Stillkind gewesen.
Und deinen Luca gibts überhaupt nicht!

Beitrag von berry26 14.10.10 - 16:31 Uhr

Nein die Muttermilch verändert sich eben nicht was die Sättigung oder ähnliches angeht. Reife Muttermilch ist von der Zusammensetzung her immer gleich (hat bei jeder Frau ca. 70 kcal). Das einzige was sich ändert ist der Geschmack und die Zusammensetzung der Abwehrstoffe.

Ich wage es trotzdem mich einzumischen, da ich sowohl Flaschen- wie auch Stillmutter bin/war. Ich kenn mich also bei Beidem ganz gut aus. Hab mich schließlich gut damit befasst und nicht nur nem KIA geglaubt.

Mein Kind bekommt irgendwann Beikost und deshalb braucht es in der Milch keine Stärke!!! Wozu extra noch Zucker und Kuhmilch und Stärke zuführen wenn alles in Beikost ist????? Milch ist Milch und darin muss weder Stärke (was ja nicht schlimm ist) noch Zucker noch sonstwas drin sein. Wenn es was anderes zusätzlich braucht dann bekommt es natürlich Beikost!

Mir ist es eigentlich auch Wurscht was andere machen aber bei so nem ausgemachten .... muss ich halt mal meinen Senf dazugeben! Zum Schluß glaubt das noch jemand!

Beitrag von kleiner-gruener-hase 14.10.10 - 17:13 Uhr

Genau DAS dachte ich auch gerade... #rofl

Kaum vorstellbar dass unser armer Sohn in seinen 10 Lebensmonaten bisher noch nie andere Milch als MuMi bekommen hat. Und da ware auch längere Phasen dabei wo er echt jede Stunde Hunger hatte.

Beitrag von tabi 14.10.10 - 23:41 Uhr

Was soll ich sagen, seitdem isst mein Kind ruhig und vernünftig alle 4-5 Stunden 150 ml 1er,
WOW du hast ein vernüftiges Baby?!
Wie hast du das denn hinbekommen?
Verrätst du es mir, denn ich will meinem Kind auch Vernuft einbleuen. Sie soll bitte immer nach der Uhr kommen und nachts will ich schlafen #rofl
Aber wie schaffen es denn all die armen Stillkinder ohne Stärke satt zu werden und zu wachsen?

Beitrag von berry26 14.10.10 - 14:46 Uhr

Folgemilch (2er, 3er und Kindermilch) sind nur noch teiladaptiert! Das heisst es ist im Grunde Säuglingsmilch mit normaler Kuhmilch + Stärke + Zucker. Je nach Sorte in unterschiedlichen Mischverhältnissen.

Folgemilch ist kein Muttermilchersatz und deshalb ist sie völlig sinnfrei und schadet mehr als sie nutzen kann. Grundsätzlich brauchen Babies die nicht gestillt werden Säuglingsmilch (PRE oder 1er) und keine Folgemilch!

LG

Judith

Beitrag von lucaundhartmut 14.10.10 - 15:56 Uhr

Hi clana,

idealerweise bekommen Babys bis zum 1. Geburtstag (und wenn sie es wollen, auch darüber hinaus) entweder Milch einer menschlichen Frau und/oder Pre-Säuglingsmilchnahrung, weil diese Milcharten i. d. R. am besten auf den Bedarf eines Säuglings abgestimmt sind.

ABER: Es ist tatsächlich so, dass es vorkommen kann, dass das Füttern von Einser- bis Dreiermilch nötig wird.
Zum Beispiel dann, wenn ein Baby dauerhaft nicht richtig satt wird von der Milch (s)einer Mutter und/oder der Pre-Säuglingsmilchnahrung, oder wenn ein beikostreifes Kind nicht ausreichende Beikostmahlzeiten zu sich nimmt.

Soweit ich informiert bin (hätte Luca als Baby beinahe Säuglingsmilch füttern müssen) ist in der Einser mehr Stärke als in der Pre-Milch, so dass die Milch länger im Magen verweilt, drin.
In Zweier- und Dreiermilch sollen wohl viel Zucker, noch mehr Stärke als in Einsermilch und teilweise Aromen mit verarbeitet sein, so dass sie von der Milch einer menschlichen Frau sehr weit entfernt sind (im Gegensatz zu Pre-Milch, welcher der Milch einer menschlichen Frau ziemlich gut nachempfunden ist).

Im Allgemeinen rät man dazu, Zweier- und Dreiermilch nur nach ausdrücklichem Rat durch KiA oder Nachsorgehebamme zu geben, da sie im Verdacht stehen, dick zu machen.
Andererseits: Kinder, welche diese Milchen erhalten, sind meist schon im "mobilen" Alter, wo die Pfunde eh nur so wegpurzeln. Zudem würde man diese Milchsorten ja auch nicht zu jeder Mahlzeit mehr anbieten.
Außerdem kann man über gesunde Beikost darauf achten, dass das Kind nicht zu viel Zucker, Fett etc. erhält.

Ich ganz persönlich würde neben der Milch einer menschlichen Frau Pre-Säuglingsmilchnahrung bevorzugen und Einser- bis Dreiermilch nur aus triftigem Grund und auf Rat des Kinderarztes füttern.
Auf Kinder- und Juniormilch würde ich ganz verzichten, denn ab 1 Jahr können Gesunde, gut Gedeihende und zeitgerecht Geborene auch ebensogut normale Kuhvollmilch trinken bzw. diese in verarbeiteter Form zu sich nehmen (bis zu 300 ml bzw. 300 g am Tag).

Höre auf Dein Kind, Dein Bauchgefühl und halte ggf. Rücksprache mit Eurem Kinderarzt oder wenigstens Eurer Nachsorgehebamme.


LG
Steffi mit Luca



Beitrag von tabi 14.10.10 - 23:45 Uhr

idealerweise bekommen Babys bis zum 1. Geburtstag (und wenn sie es wollen, auch darüber hinaus) entweder Milch einer menschlichen Frau und/oder

gibt es acuh unmenschliche Frauen???
lieber Hipp- Vertreter es heißt Muttermilch und stillen
danke

Beitrag von christineleonie 14.10.10 - 18:00 Uhr

Hey,

also ich hab meine Maus bis sie 6 Monate alt war gestillt, danach habe ich ihr die Folgemilch 2 gegeben, und jetzt, sie ist fast 10 Monate gebe ich Ihr die Folgemilch 3!Allerdings trinkt sie auch nur noch morgens eine Flasche Milch und sonst isst sie Brei oder bei uns mit!Und nur ganz selten noch mal abends ne Milch, wenn sie zu müde ist!
Ich sehe das so, geb Ihr das wo Du meinst das es richtig ist und wo Du ein gutes Gefühl bei hast!


LG

Beitrag von perserkater 14.10.10 - 22:37 Uhr

Folgemilch ist schlichtweg unnötig!

"Im Vergleich zu Säuglingsanfangsnahrung ist die Regelungsdichte für Folgenahrung wesentlich geringer. Vereinfacht gesagt handelt es sich bei Folgenahrungen um 2/3- bis 3/4-Kuhmilchmischungen mit modifizierter Fettkomponente und Zusätzen von Vitaminen und Spurenelementen. Folgenahrungen dürfen frühestens ab dem 5. Monat gegeben werden, da sie wegen ihres höheren Protein- und Mineralstoffgehaltes zu einer stärkeren Belastung der Niere führen. Eine ernährungsphysiologische Notwendigkeit für Folgenahrung besteht nicht."
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_aktuelles/a...21.html

LG

Beitrag von klimperklumperelfe 14.10.10 - 22:48 Uhr

Humana wäre für mich nie in Frage gekommen, da Humana ein Milchunternehmen beauftragt hat, dass ihre Milchkühe schlimm misshandelt.

http://www.peta.de/humana