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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von lisboa49 14.10.10 - 15:02 Uhr

Hallo Mädels,

folgende Sache: Ich bin zu 30% privat versichert und zu 70% beihilfeberechtigt.
Hab vorhin mit meinen Bearbeiter von der Beihilfe telefoniert und ihn gefragt wegen der Kostenübernahme, z. B. für eine IUI!!!

Dann kommt es was mir nicht in den Kopf geht: Er meinte das eine Künstliche Befruchtung zu 50% gezahlt wird und alles andere was "billiger" ist, wie ne IUI oder ne ISCI überhaupt nicht beihilfeberechtigt ist.

Also auf Deutsch das teure wird zur Hälfte übernommen und alles andere gar nicht ...........#kratz.

Wisst ihr vielleicht sowas und könnt was dazu sagen???

glg lisboa49

Beitrag von bertimaus 14.10.10 - 15:11 Uhr

Hallo,

die Kostenübernahme für die IUI muss man doch bei der Krankenkasse beantragen!

Ich weiß von meiner Freundin, dass für ICSI und IVF die Hälfte von der KK übernommen wird, für eine gewisse Anzahl von IUI komplett. Die Medikamente muss man allerdings selbst bezahlen.

Beitrag von lisboa49 14.10.10 - 15:14 Uhr

HI,

danke für Deine Antwort, es geht jetzt rein um die Beihilfe... mit der Krankenkasse habe ich keine Probleme, die übernehmen 7 Versuche, wenn wir eine IUI machen.

Die Beihilfe macht mir arg Kopfzerbrechen, dass sie nicht´s übernehmen wollen, wenn wir eine IUI machen.................


lg

Beitrag von bertimaus 14.10.10 - 15:16 Uhr

Sorry --- das versteh ich nicht... Wenn die KK doch die IUI übernimmt, ist doch alles okay!?!

Beitrag von lisboa49 14.10.10 - 15:18 Uhr

ja die KK übernimmt doch bei mir nur die 30% und Rest geht über meine Beihilfe, weisst Du jetzt was ich meine????

Beitrag von bertimaus 14.10.10 - 15:19 Uhr

ach so, okay.

warum bist du denn so benachteiligt, anderen gesetzlichversicherten gegenüber, bei denen die kk 100% übernimmt??
zahlst du weniger kk-beiträge?

okay - dann macht es sinn... #aha

Beitrag von majleen 14.10.10 - 15:29 Uhr

die gesetzliche KK zahlt auch nur 50% und das auch nur, wenn man verheiratet und über 25 ist.

Beitrag von bertimaus 14.10.10 - 15:33 Uhr

aber doch nicht bei einer IUI!

Beitrag von majleen 14.10.10 - 15:34 Uhr

doch, auch bei einer IUI. Wir haben den Antrag ja schon zu Hause.

Beitrag von bertimaus 14.10.10 - 15:36 Uhr

unsere würden komplett übernommen! #kratz

Beitrag von majleen 14.10.10 - 15:39 Uhr

dann seit ihr nicht gesetzlich versichert. seit 2004 wird von der gesetzlichen KK nur noch zu 50% die Kosten einer IUI, IVF, ICSI... übernommen. ganz sicher.

Beitrag von mimi1501 14.10.10 - 19:59 Uhr

also unsere krankenkassen hat die IUI komplett übernommen, mussten nur die medis zur hälfte bezahlen

Beitrag von lisboa49 14.10.10 - 15:43 Uhr

Hi,

Mädels: ich rede doch net von der KK.... Die private KK bei mir zahlt 7 Versuche bei einer IUI und zahlt mir die 30% voll, die restlichen 70% werden von der Beihilfe bei mir gezahlt, aber der Typ von der Beihilfe sagt, dass die nur bei einer Künstlichen Befruchtung 50% zahlen, aber eine IUI gar nicht, das ist doch mein Problem und ich kann mir das gar nicht vorstellen, denn:


http://www.der-oeffentliche-dienst.de/infoundrat/beihilfe.php?loadid=45

Der hat doch Müll erzählt, gezahlt wird nichts von der Beihilfe bei einer heterologischen Insemination und das kommt ja gar nicht vor bei uns.

lg

Beitrag von bertimaus 14.10.10 - 15:58 Uhr

sorry - sind vom thema abgekommen! #schein

Beitrag von malino 14.10.10 - 17:17 Uhr

Also ich habe meine erste IUI bei der privaten KK genehmigen lassen (haben mir aus Kulanz 3 Stück genehmigt obwohl wir nicht verheiratet sind) und bei der Beihilfe ohne nachfragen mit anderen Rechnungen zusammen eingereicht und wie bei den Stimmulationen vorher alles bezahlt bekommen (auch die Medikamente!). Würd ich auf jeden Fall versuchen, selbst wenn sie es eigentlich nicht zahlen müssten kann es immer sein, dass man einen netten Sachbearbeiter erwischt oder einen schusseligen der es nicht merkt!

Beitrag von schwazblau 14.10.10 - 16:26 Uhr

Informier Dich lieber noch bei Deiner KK,was die übernehmen.Die Beihilfe ist blöd,wenn ich das mal so sagen darf...die zahlen im Grunde nur das,was eine gesetzliche KK zahlen würde.Den "Rest" der Kosten sollte die private dann auffangen.Bei mir ist es bisher so,allerdings hab ich noch keine Erfahrungen mir KiWu-Klinik und so.Da will ich mich noch schlau machen.

Lieb grüß#winke

Beitrag von motmot1410 14.10.10 - 18:36 Uhr

Ach sorry, wenn ich das jetzt mal so sagen muß, aber: Meiner Erfahrung nach arbeiten bei den Beihilfe-Stellen nur D... ;-)

Auf die Aussagen kann man sich nicht verlassen. Verlangt die die Richtlinien euer Beihilfe-Stelle, da steht alles drinne und nur das gilt.
Manche Beihilfe-Stellen übernehmen 100% ihres Satze und andere richten sich nach den Richtilinien der GKVs
http://www.wunschkinder.net/theorie/gesetze-und-richtlinien/richtlinien-kassen/
Aber weniger geht (meiner Meinung nach) nicht.


Beitrag von lucccy 14.10.10 - 22:12 Uhr

Hallo,

ich hab zwar wenig praktische Erfahrungen mit Kiwu und Beihilfe, aber der Typ scheint keinen Schimmer zu haben, wenn er ICSI für günstig hält. Das ist das teuerste, was er aus dem Reigen haben kann: GV nach Plan, IUI, IVF, ICSI.

Gruß Lucccy

Beitrag von jojo75 15.10.10 - 08:36 Uhr

Hallo !

ich reiche meine Anträge immer zuerst bei der Beihilfe ein, die dann meistens auch ihre 50% übernimmt. Wenn doch mal was gestrichen wird, lege ich den Beihilfebescheid zum Antrag an die PKV bei und verlange den Ausgleich der Rechnung (auch das nichtgezahlte der Beihilfe)...

die PKV übernimmt das dann meistens auch.

wie hier schon mal geschrieben wurde, würde ich garnicht erst nachfragen, sondern einfach die Rechnungen einreichen. meistens wissen die SB's am Telefon spontan nicht gleich die richtige Antwort, weil man eben nicht alles im Kopf haben kann (geht uns ja genauso ;-)) und wenn der Antrag vorliegt, kann auch nochmal in den Unterlagen gewühlt werden. Außerdem sind die Beihilfestellen meist so überlastet, dass lieber ein Antrag mehr bewilligt wird, als einen Einspruch zu riskieren und sich damit wieder mehr Arbeit und Zeit an den Hals zu hängen ...

LG! Katrin