Elterngeld - was kann man dazu beantragen?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von rottiwauwau 14.10.10 - 16:00 Uhr

Hallo zusammen,

ich bin in der 28. SSW und werde Ende Dezember entbinden. Soweit so gut. #huepf#huepf

Ich möchte, wie bei meiner ersten Tochter, 2 Jahre zu hause bleiben und werde das Elterngeld also für 24 Monate beantragen. Das macht dann ca. 300 EUR/Monat. #schock

Als ich vor 5 Jahren zu Hause war, habe ich noch bei meinen Eltern gewohnt und mußte dadurch keine Miete bezahlen. Es war auch so alles finanziell einfacher - Dank Mama und Papa :-p. Jetzt haben wir eine Wohnung und mein Mann verdient etwa 1000 EUR monatlich.

Leider kenne ich mich mit Zuschüssen vom Staat überhaupt nicht aus. Was können wir denn zum Elterngeld noch beantragen? Sozialhilfe wie früher gibt es doch nicht mehr, oder #kratz#gruebel#kratz? Aber 300 EUR zum Leben reicht ja auch nicht...

Danke #danke#danke für Eure Hilfe.

LG

JANA

Beitrag von fienchen 14.10.10 - 16:13 Uhr

Hallo

hast Du die Splittung schon mit einberechnet? Sonst wären es nur 150 Euro in den Monaten.

Es gibt Kinderzuschlag, ALG 2 und Wohngeld, aber in wiefern was geht da kennen sich andere besser aus.


Alles Gute

LG Nadine

Beitrag von zwiebelchen1977 14.10.10 - 16:14 Uhr

Hallo

Wenn du Mutterschaftsgeld bekommen hast, bekommst du das Eg 20 Monate und keine 24.

Wenn euer Gesamzeinkommen( und Ersparnisse) nicht reicht, könnt ihr Kinderzuschlag und Wohngeld oder erg AÖG II beantragen.

Bianca

Beitrag von wemauchimmer 14.10.10 - 16:24 Uhr

In manchen Bundesländern gibt es ein Landeserziehungsgeld.
Ansonsten bleibt Dir der Weg offen, das Elterngeld nicht zu splitten, 1 Jahr lang mit knapp 2000€ im Monat netto auszukommen (Verdienst + Elterngeld + Kindergeld) und nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen, wie so viele Mütter auf der Welt, die ihren Wunsch, sich voll ums Kind zu kümmern, eben auch nicht beliebig lange umsetzen können.
LG

Beitrag von zwillinge2005 14.10.10 - 16:39 Uhr

Hallo,

Du hast zwei Kinder und einen Ehemann, warum müssen Dir 300,- Euro zum Leben reichen? Das ist doch Unsinn.

Im ersten Jahr bekommst Du Elterngeld plus 2x Kindergeld und Dein Mann hat bei Steuerklassenwechseln ein höheres Nettonals bisher.

Im zweiten Jahr lannst Du wieder zumindest Teilzeit arbeiten gehen. Wie jeder andere auch. Warum werden immer Kinder gezeugt und dann nach Unterstütung geschrieen. Wenn man sich nur ein Kind leisten kann, dann ist das halt so. Oder man muss arbeiten gehen. Ich wundere mich, dass hier alle super qualifiziert sind (angeblich) aber nur 1000,- Euro netto bei Stkl. III nach Hause bringen.

Und nein, mein Mann hat nicht studiert!

LG, Andrea

Beitrag von sechisi 14.10.10 - 17:45 Uhr

Hallo,

wenn das Geld nicht reicht wirst Du eben wieder arbeiten müssen! Ganz einfach!
Zwei Jahre "berufliche Auszeit" muß man sich schlicht und einfach leisten können - aus eigenen Kräften!

Ich kann nicht verstehen, warum nach Zuschüssen gesucht wird anstatt an die Eigenverantwortung zu denken!
Ihr habt die Kinder gewollt, dann müßt ihr sie eben auch finanzieren!

Sorry, aber als dreifache und berufstätige Mutter habe ich für solche Nachfragen kein Verständnis!

Verständnislose Grüße, sechisi

Beitrag von cherry19.. 14.10.10 - 17:46 Uhr

Demnach habt ihr dann zu viert 1300 EUR plsu zweimal Kindergeld.

Ihr könntet Kinderzuschlag und Wohngeld beantragen.
Ob ihr es bekommt, weiß ich aber nicht.

Sofern es zum ALGII tendiert, wird es wohl so aussehen, dass du dann ab neuem Jahr kein ALGII mehr bekommst (weiß ja leider keiner so genau).

Vielleicht auf ein Jahr zahlen lassen, dann habt ihr ja 1600 EUR + zweimal Kindergeld und nach einem Jahr wieder schaffen gehen?


Beitrag von tweety12_de 14.10.10 - 20:41 Uhr

hallo,

naja wenn das geld nicht reicht, dann mußt du halt nach einem jahr wieder arbeiten gehen....

zu hause zu bleiben können sich heut zu tage die wenigsten leisten....

nur weil du 2 jahre zu hause bleiben möchtest, kann es nicht sein, das die allgemeinheit das finanzieren soll....

gruß alex