Was bekommt meine Kleine ab??

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von ängstliche_momy 14.10.10 - 19:07 Uhr

Hallo,

ich bin alleinerziehend, fast von Anfang an und bis jetzt 6 lange Jahre lang. Ih Vater kümmert sich so gut wie nie.Ich komme damit nicht wirklich klar, mir fehlt einfach ein Mann an meiner Seite. Ich bin oft sehr deprimiert, wenn ich die anderen Familien sehe, sachen wie Kindergartenfeiern, Laternenumzüge etc sind mir ein graus, weil so gut wie alle mit Partner kommen. Dazu kommt, dass ich auch noch in einer kleinen Stadt wohne, wo sich die Leute untereinander noch kennen und jeder weiss, das ich keinen Mann an der Seite habe. Da werde ich gleich doppelt beäugt es wird gelästert und die Frauen haben oft Angst, dass ich mich an ihrer Kerle ranmachen will.
Ich habe Beziehungstechnishc auch ziemlich viel hinter mir, deswegen fällt e s mir sehr sehr schwer vertrauen zu einem Mann aufzubauen. In den sechs Jahren nach ihrer Geburt gab es gerade Mal zwei Männer die mcih wirkilich interessierten, beide haben mich enttäuscht und somit meine Skepsis noch verstärk.
Was ich mich nun frage: inwiefern bekommt mein Kind das zu spüren, in wie weit schaden ihnen meine Depressionen? Schon von klein auf hat sie oft mitbekommen, wenn ich geweint habe, wenn ich traurig war und keinen Ausweg mehr sehe. Auch bin ich im Umgang mit anderen gehemmter, es fällt mir (auch wegen oben genannten Gründen) schwer, Feundschaften mit anderen Müttern zu schliessen.
Was mich am meisten interessiert: hatte jemand von euch eine Mutter, die sehr oft mit sich selbst beschäftigt war oder unter Depressionen gelitten hat???
Hab übrigens schon eine Therapie gemacht und auch schon Antidepressiva verschrieben bekommen....seither geht es ein wenig besser, aber ich habe immer noch Tage, an denen ich am liebsten sterben würde....und ich fürchte das merkt sie auch. Sie ist immer sehr liebevoll und brav und versucht auch mich zu trösten. Ich habe ihr shcon oft erklärt, dass es nicht an ihr liegt, dass ich traurig bin, das sie sich keine Sorgen machen soll und mein kleiner Sonnenschein ist....ob sie das aber wirklich verinnerlicht, weiss ich nicht. ALso hat jemand Erfahrung, wie es ist mit so einer mutter aufzuwachsen und was habt ihr für "Schäden" davongetragen? Was wünschted ihr, hätte sie anders machen sollen?

Beitrag von rosenrot1974 14.10.10 - 19:14 Uhr

Tu Euch einen gefallen und ziehe in eine Grossstadt! Dort gibt es viele Alleinerziehende, sogar Alleinerziehenden-Treffs, wo Du sofort Kontakte schliessen könntest.

Du musst unbedingt in eine Umgebung, in der Deine Art zu Leben "normal" ist. Dann wirst Du nicht mehr so leiden. Und auch Deine Kleine nicht.

Ich fürchte sie wird sich immer für Dein Leid verantwortlich fühlen. So sind Kinder. Egal was Du ihr sagst...

Beitrag von luci82 14.10.10 - 20:07 Uhr

Stimmt, die Kleinstadtidylle kann einen zerstören, wenn man "aus dem Rahmen fällt"

Beitrag von nele27 15.10.10 - 12:13 Uhr

Seh ich auch so!

Hier in Hamburg z.B. gibt es so viele Aktivitäten für Alleinerziehende, da wird garantiert keiner komisch angeguckt. Und dann muss die TE sich auch nicht ständig die Frage stellen, warum sie es bloß nicht "geschafft" hat, eine normale Familie aufzubauen, sondern sieht, dass diese Lebensform eben heutzutage genauso normal ist wie andere auch.

Ich würde schon mit 0815-Familie nicht in der Dorfidylle wohnen wollen, aber ohne erst Recht nicht.

@TE, schau mal hier: www.allein-erziehend.net.

LG, Nele

Beitrag von kindeinermama 14.10.10 - 19:17 Uhr

Hey..

also ich habe als Kind immer gemerkt wenn es meiner Mama nicht gut ging, und das ist bis heute noch so.
Ich hab mit etwa 7 Jahren mitbekommen das sie nicht Glücklich mit meinem Papa ist, sie hatten nie streit vor mir..aber ich habs gemerkt.
Und seitdem war sie mit mir alleine und hat bis heute keinen Partner.
Mich belastet das sehr, wenn ich fühle das meine Mum traurig ist..
Aber ich gehöre auch eher zu den sensibelchens..
Schlimm ist es für mich immer nur dann gewesen wenn ich nicht wusste warum!

Ich halte das mit meinem Sohn so, dass ich es ihm kindgerecht erkläre..
Er hat mich oft weinen sehen, manchmal kann man es eben nicht verbergen.. und ich sage ihm auch dann was los ist..(kindgerecht), und manchmal..ja manchmal muntert er mich richtig auf (er ist auch 6), und gibt mir Tipps, durch augen eines kindes ist alles so einfach #freu

Ich war ebenfalls Depressiv, und meine Psychotherapeutin hat mir erklärt, dass es für ein Kind gar nicht schlimm ist, wenn es streit mitbekommt, oder es mitbekommt wenn man traurig ist, SOLANGE es auch mitbekommt wie man wieder fröhlich ist bzw. sich wieder verträgt!
Es ist wichtig für Kinder, alle seiten kennen zu lernen, damit es keine angst hat.


Alles Gute #blume

Beitrag von Blöde Frage!! 14.10.10 - 19:30 Uhr

Was ist denn das für eine Frage?
Sicherlich bekommt deine Kleine das mit, wenn sie nicht mehr Kind sein darf und sich in ihrem Alter schon Sorgen um dich machen muss. Wenn eine Therapie und Antidepressive nicht helfen, solltest du dir wirklich überlegen, ob du in der Lage bist, deinem Kind eine unbeschwerte Kindheit zu bieten oder ob es nicht woanders besser aufgehoben wäre.
Das war jetzt hart aber du machst mich sauer.

Beitrag von luci82 14.10.10 - 20:05 Uhr

Ganz tolle Idee, soll die Kleine doch ins Heim abgeschoben werden?? Hast du auch nur den Hauch einer Idee, wie es ist, den Eltern weggenommen zu werden, in einer anderen Familie oder noch schlimmer: im Kinderheim zu wohnen????Bestimmt nicht, sonst würdest du nicht so ein gegurke von dir geben.
Was verstehst du denn unter einer unbeschwerten Kindheit? Immer Friede, Freude, Eierkuchen? Dann wird das Kind im Leben scheitern, dass ist einfach nicht die Realität.
Das wichtigste ist, dass das Kind ein ordentliches Zuhause, gute Nahrung und liebevolle Mütter und /oder Väter hat, die sich für das Seelenleben ihrer Kinder interessieren. Und das tut die TE hier ja offenbar, sonst würde sie sich keine Gedanken machen und extra posten.


Beitrag von Blöde Antwort 14.10.10 - 21:13 Uhr

Gedanken machen allein reicht nicht. Sie muss auch endlich mal umsetzen. Denn eine über lange Zeit depressive und dazu noch sozial isolierte Mutter als einzige Bezugsperson ist kein gutes Umfeld für ein Kind.
Zwischen Friede Freude Eierkuchen mit heiler Welt-Theater und einer psychisch labilen Mutter die manchmal nur noch sterben möchte gibt es noch eine Menge Graustufen. Also schreib du besser nicht so ein Gegurke. Verantwortung übernehmen kann auch heißen diese abzugeben um Schlimmeres zu verhindern.

Beitrag von anval 15.10.10 - 00:04 Uhr

ich kann nur hoffen, dass sich die te dein geschwätz nicht zu sehr annimmt. ...über lange Zeit depressive und dazu noch sozial isolierte Mutter als einzige Bezugsperson... - wo steht das? kannst du dir vorstellen, dass es auch in einer depression viele graustufen gibt und nicht nur schwarz. du scheinst keine ahnung von depressionen zu haben und zu glauben, dass die mutter permanent verheult in einer abgedunkelten wohnung vor sich hinvegetiert, das messer permanent direkt an der pulsader, das kind muss ständig beruhigend einwirken. "verantwortung übernehmen kann auch heißen diese abzugeben um Schlimmeres zu verhindern." du solltest weniger bild-zeitung lesen. ich werde rasend wenn ich sowas lese...

Beitrag von noch blödere Antwort 15.10.10 - 07:04 Uhr

Die TE schreibt selbst in ihrem Eröffnungsbeitrag das sie seit einem Zeitraum von 6!!!!!Jahren!!!!!!!! an Depressionen leidet. Das sich ihr Kind bereits schon von ihrem Verhalten irritiert zeigt und äußerst angepasst ist. Bist du eigentlich des Lesens mächtig oder kannst du nicht mehr klar denken vor lauter Selbstbetroffenheit?
Worum geht es dir eigentlich um das Kind? Wohl kaum.

Beitrag von kleenerdrachen 15.10.10 - 18:34 Uhr

Wenn du des Lesens mächtig wärest, hättest du auch gelesen, dass die Kleine in die Kita geht und da hat sie auch andere Bezugspersonen...

Beitrag von schnee-weisschen 14.10.10 - 21:16 Uhr

Du tickst doch nicht mehr ganz richtig.
Offensichtlich ist sie eine sehr liebevolle Mutter, die sich Gedanken um ihre Tochter macht und nur das Beste für sie möchte.
Depressionen sind ne Krankheit.
Würdest Du jemandem mit Rheuma auch das Kind wegnehmen lassen?

Und dann noch anonym schreiben... pfui Teufel!

Beitrag von Blöde Antwort 14.10.10 - 21:22 Uhr

Wieso erwartest du, dass ich der TE irgendwelche Heititei Antworten geben soll, die ihr nicht weiter helfen werden?
Soll ich lügen und sagen nein, deine Kleine wird schon keinen Schaden nehmen, wenn Mama dauernd weint und Tage hat, an denen sie am liebsten sterben will und das Kind kriegt es mit?
In einer Familie wo ein Vater zugegen ist bzw ein soziales Umfeld kann eine solche Erkrankung noch abgefangen werden. Aber die TE beschreibt sich als sozial isoliert und als einzige Bezugsperson ihres Kindes. Und diese Bezugsperson vermittelt ihrem Kind permanent das es ihr schlecht geht, sie leidet und lieber sterben will.
Was meinst du wohl macht das mit der Psyche des Kindes?
Was meinst du ob das nicht schon Kindswohl gefährdend ist?!
Man denkt doch einmal nach bevor ihr schreibt!!!!!!

Beitrag von badguy 14.10.10 - 23:42 Uhr

Es wird erwartet, weil dies hier urbia ist. Bei urbia zählen perfekte Absichten, dass ist das Problem. Hier ist es besser zu lügen als offen und ehrlich zu sein.
Wichtig sind die Mutti und das die Mutti das Kind prinzipiell lieb hat. Was danach kommt, interessiert keinen Schwanz.
Ich sehe das so, dass sich ein Kind immer dafür verantworlich fühlen wird, wenn seine Mutter weint. Ein Kind einem akut depressiven Menschen auszusetzen ist sehr wohl massiv kindeswohlgefährdend.

Beitrag von anval 15.10.10 - 00:13 Uhr

absoluter unsinn. glaub mir, meine mutter hat viel geweint, ich habe mich NIE dafür verantwortlich gefühlt. es ist nur die frage, was dabei rüberkommt. dabei braucht man viel feingefühl. ich wusste immer, dass weinen dazu gehört und mutti eben mal ihre ruhe braucht. und weißt du was, meine mutter ist eine extrem starke frau, absoluter macher. aber geweint hat sie trotzdem hin und wieder. gehört dazu.
was verstehst du unter "akut deressiv"? es gibt leichte deressionen bis hin zu schweren, die einer psychose entsprechen. letzteres wäre für ein kind sicher nicht förderlich, aber davon ist die te, wie ich ihrem beitrag entnehmen kann, weit entfernt. übrigens müsste die halbe menschheit dann massiv geschädigt worden sein, denn du glaubst garnicht wie viele menschen in ihrem leben eine depressive phase durchmachen.

Beitrag von Ahaaaaa 15.10.10 - 00:19 Uhr

Du bestimmst, was absoluter Blödsinn ist?
Du schreibst, dass deine Mutter hin und wieder geweint hat.
Die TE schreibt, dass sie sehr viel mit sich selbst beschäftigt ist, viel weint und depressiv ist.
Und woher weißt du, dass es nicht wirklich viele Erwachsene gibt, die durch eine depressive, häufig weinende Mutter geschädigt sind?
Bei der TE ist das keine depressive Phase, das dauert bei ihr schon sechs Jahre.

Beitrag von noch blödere Antwort 15.10.10 - 07:08 Uhr

An diesem Beitrag merkt man endgültig das du die bist die keine Ahnung hat von depressiven Erkrankungen.
Eine Depression über einen so langen Zeitraum bei der es trotz ADs zu suizidalen Gedanken kommt ist keinesfalls eine leichte depressive Verstimmung in einer schwierigen Lebensphase sondern schon chronifiziert. Aber was argumentiere ich hier mit jemanden der nur seine eigene Selbstbetroffenheit und Erfahrung gelten lässt.

Beitrag von schnee-weisschen 15.10.10 - 13:16 Uhr

Könntest Du Dich bitte noch über die schizophrenen, bipolar gestörten, manischen und posttraumatischbelastungsgestörten Mütter und Väter auslassen?
Ich bin dafür, dass die alle in der Psychiatrie verrotten, denn so jemand kann kein guter Vater oder eine gute Mutter sein.
Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass sie 90% aller Verbrecher ausmachen. Die lauern praktisch hinter jeder Straßenecke, um Passanten anzufallen.

Ne "Depression" wird sowas von schnell diagnostiziert, das glaubst Du gar nicht.
4 Tage traurig am Stück und Du bist vollautomatisch depressiv, wenn Du einem Arzt davon erzählst.
Genau beleuchtet sind ca. 90% aller deutschen Bürger therapiebedürftig (urbia treibt den Schnitt nach oben, nur btw.). Da findet sich immer ein Grund.
Denen müsste man sofort die Kinder entziehen.

Den Gedanken sterben zu wollen, wird sie kaum ihrer Tochter gegenüber äussern, und ausserdem bedeutet der momentane Gedanke bei weitem nicht, dass sie suizidgefährdet ist (das zu beurteilen, wäre Aufgabe eines Psychiaters und nicht eines "bayguys" :-p).
Wenn schlechte Gedanken zum Kindesentzug führen, würde ich mal im Partnerschaft bei den ganzen versauten "Schweinen", die bescheissen und dauernd irgendwelche neuen, geilen Kicks brauchen, ansetzen, Du wirst bestimmt fündig.

Dein Beitrag ist unsensibel, und Du hättest ihn Dir sparen können, denn Hilfreiches kann man daraus nicht ziehen.
Es sei denn, es ging nur darum, dass Du ein betont nüchternes Statement zum Besten gibst, um Deine vermeintliche Coolness ins rechte Licht zu rücken.

Beitrag von Blöde Antwort 15.10.10 - 14:07 Uhr

Noch einmal zum Mitschreiben:
Ein psychisch kranker Mensch muss nicht automatisch Kindswohl agierend sein aber in diesem vorliegenden Fall äußert die TE selbst das sie ihr Kind mit ihrer Krankheit über Gebühr belastet waas sich bereits auch schon in einem bestimmten Verhalten des Kindes ausprägt.
Könnt oder wollt ihr den Unterschied nicht sehen?!
Wer sagt das alle in der Psychiatrie verrotten sollen, das ist polemische Scheisse (ja Scheisse) um dem Diskussionsgegner eins auswischen zu wollen.

Beitrag von schnee-weisschen 15.10.10 - 17:58 Uhr

Kann ja möglich sein, aber das ändert nix an der Tatsache, dass hier keine Lösung aufgzeigt wird. Ich habe keinen hilfreichen Ratschlag oder ein freundliches Wort von "Euch" gelesen.
Die Frau ist schon so verängstigt, dass sie sich an ihrer eigenen Diskussion nicht mehr beteiligt.
Da kann man echt nur "Bravo! Gratuliere!" sagen.

Beitrag von badguy 15.10.10 - 22:01 Uhr

Was bezweckst du damit, vom eigentlichen Thema abzulenken? Zuerst vergleichst du Depressionen mit Rheuma, dann gehst du hin und greifst die, die nicht deiner Meinung sind, mitunter frontal an (Du tickst nicht sauber), dann führst du ne Menge anderer Krankheiten an und versuchst einen auf ironisch zu machen, in dem du der Meinung bist, dass all diese Menschen in der Psychatrie verrotten sollen.

Kennst du den Spruch, dass getroffene Hunde bellen?

Ich brauche keinen Wunsch einem Kind explizit mitzuteilen. Stetig weinende Eltern wecken in Kindern nicht gerade Freunde.

Vier Tage traurig zu sein kann durchaus die Folge einer depressiven Überlastung sein, eine Depression ist eine andere Hausnummer.

Es ist schön, dass du nicht der Maßstab bist, ob ein Beitrag überflüssig war oder nicht. Prinzipiell bin ich der Meinung, dass ein Beitrag besser unsensibel und dafür ehrlich ist, als unqualifiziert, am Thema vorbei und beleidigend persönlich!

Beitrag von sneakypie 15.10.10 - 21:29 Uhr

Mal ganz blöde gesagt: ein alleinerziehendes Elternteil mit derart schwerem Rheuma, dass es sich nicht mehr um sein Kind kümmern kann (weil bewegungsunfähig), sondern umgekehrt das Kind um den Elternteil - da würde man durchaus darüber nachdenken, ob das Kindeswohl in dieser Umgebung gesichert ist.

Ich weiß sehr gut, dass Depressionen eine Krankheit sind - aber die ist eben nicht folgenlos für die Umwelt! Natürlich wird das Kind davon geprägt! Hier wird doch sonst so gerne betont, dass Kinder äußerst feine Antennen haben und spitzkriegen, was die Eltern verheimlichen wollen - glaubt etwa ernsthaft jemand, ein Kind, das über sechs Jahre lang mit einem schwer depressiven Menschen zusammenlebt, würde das nicht mitkriegen? Und ja, ich finde, die Beschreibung der TE ist weitaus mehr als eine leichte depressive Verstimmung, gerade in Verbindung mit den sozialen Ängsten.

Ich plädiere nicht für eine Kindesentnahme, aber man sollte doch soweit realistisch sehen, dass es mit "#liebdrueck hauptsache du hast dein Kind lieb #herzlich" nicht getan ist. Die TE ist krank. Und Kranke brauchen Hilfe. Vor allem, wenn sie eine Krankheit haben, die potentiell lebensbedrohlich ist, im Alltag massiv einschränkt, und sie daneben noch ein kleines Kind mitversorgen müssen.
Eine Familienhilfe vom Jugendamt kann da vielleicht schon Abhilfe schaffen. Tipps von Pädagogen und Psychologen, wie die TE ihre Krankheit dem Kind gegenüber abfedern kann. Auf jeden Fall: Hilfe für Mutter und Kind, um die Interessen beider zu wahren!

Aber das Ganze runterreden und als "nicht so schlimm" abtun, wird weder den Interessen der Mutter noch denen des Kindes gerecht.

Gruß
Sneak

Beitrag von funkekind 14.10.10 - 20:30 Uhr

Hallo,

die Mutter meiner guten Freundin ist depressiv gewesen (und zeitweise immer noch) und es hat sie schon sehr geprägt, nicht nur zum Negativen. Bis heute jedoch fühlt sie sich für ihre Mutter verantwortlich, aber sie sind auch tief und freundschaftlich verbunden. Auch deine Tochter liebt dich so wie du bist.

Letztendlich liegt es bei dir, es dir und deiner Tochter leichter zu machen. Eine depressive Erkrankung begleitet den Betroffenen oft ein Leben lang, vor allem in der Hinsicht das man besonders auf sich achten und an sich arbeiten muss.
Vielleicht kannst du beim Arzt körperliche Ursachen für die Depression ausschließen lassen. Eventuell bist du mit deinen Medikamenten nicht perfekt eingestellt, es ist oft schwierig das Passende zu finden. Und du überlegst dir ob du die Kraft hast noch eine weitere Therapie zu beginnen.

Ich wünsche dir gute Besserung #klee

Beitrag von gh1954 14.10.10 - 22:39 Uhr

Lös dich von deinem Wunschdenken, mit einem Mann an deiner Seite würde alles schlagartig besser.
Ich habe im Übrigen nicht die Erfahrung gemacht, das Väter bei allen Feiern in Kindergarten oder Schule dabei sind.
Dein Kind wird das sehr zu spüren bekommen, wenn du dich so verrhältst. wo kann sie denn richtig Kind sein, mal übermütig, mal frech sein, wenn sie, übertrieben gesagt, zu Hause nur auf Zehenspitzen laufen darf.

Du solltest zusehen, dass es dir besser geht, vielleicht noch eine Therapie, aber auch unter Menschen gehen ist hilfreich.

Solange es dir so schlecht geht, wirst auf Männer nicht sehr gut wirken.

Was tust du derzeit, um dich aus dem Loch zu holen?

Beitrag von hermina 15.10.10 - 08:00 Uhr

Hallo.

Ich würde auch sagen, raus da. Zieh in eine größere Stadt und schließe Freundschaften mit auch Alleinerziehenden. Es gibt genug davon. Tauscht euch aus, trefft euch. Du solltest mehr Lebensfreude zeigen.

Frage deine Tochter, was sie machen möchte und mach es mit ihr zusammen, oder mach viel mit ihr zusammen. Ich denke mal, dass deine Einstellung deinem Kind auf Dauer schaden wird. Wie soll sie lernen, wenn du nur in Traurigkeit steckst. Es gibt auch alleinerziehende Väter. Aber direkt nach einem Mann suchen würde ich nicht. Es kommt, wie es kommen soll.

Dein Kind hat nicht die Aufgabe, dich zu trösten. Du bist die Mutter und du musst ihr den Weg zeigen, auch ohne Vater oder Mann. Wünsch dir und deiner Kleinen ganz viel Kraft und vor allem Spaß.

LG hermina

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