Bald 6 und jede Nacht bei uns ?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von tekelek 14.10.10 - 20:19 Uhr

Hallo !

Seit ein paar Wochen schläft unsere Tochter (wird im Januar 6) nun bei uns im Schlafzimmer. Nicht in unserem Bett, aber auf einer Matratze auf dem Boden neben dem Bett.
Es fing damit an, daß sie ewig nicht einschlief, ständig aus ihrem Zimmer wieder herausschlich und immer unausgeschlafener und mürrischer wurde.
Bis wir herausfanden, daß sie oben auf der Matratze ohne Widerstand und richtig glücklich sofort einschläft ...
Mein Gefühl sagt mir, daß wir es einfach so belassen die nächsten Wochen und das Ganze von selber wieder aufhört. Andererseits habe ich Angst, daß sie gar nicht mehr in ihrem Bett schlafen möchte bzw. auch noch bei uns bleiben möchte, wenn ihr kleiner Bruder auf die Welt kommt - und das möchte ich nicht.
Bestimmt spielt auch die Angst vor der Umstellung mit dem weiteren Geschwisterchen eine Rolle, wir bauen gerade, da bekommt sie auch den ganzen Stress und viele Entscheidungen mit und zudem kommt nun mit großen Schritten die Schule auf sie zu. Deshalb eben mein Gefühl, daß wir richtig handeln.
Was meint Ihr ? Wie würdet Ihr handeln ? Meint Ihr, sie schläft dann freiwillig wieder in ihrem Bett, wenn das Geschwisterchen da ist ? Da hätten wir nämlich auch keinen Platz mehr für die Bodenmatratze ...

Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (5), Nevio (4), den das eher kalt lässt, und Sohn Nr.2 (ab morgen 28.SSW)

Beitrag von maddytaddy 14.10.10 - 20:32 Uhr

Hi,

Meine erste Idee war, dass jemand mit ihr zusammen in ihrem Zimmer schläft oder bei ihr bleibt bis sie eingeschlafen ist. Ein anderer Gedanke von mir ist, sie eventuell mit dem kleinen Bruder in einem Zimmer schlafen zu lassen.

Nochmals eine andere Idee wäre es mit ihr zusammen das Zimmer ein bisschen umzugestalten (Poster aufhängen, Pflanze kaufen, eine Lampe, die schummriges Licht macht) und gleichzeitig das Abendritual zu ändern. Ich würde mir viel Zeit nehmen (20-30 Minuten) damit sie in ihrem eigenen Bett schon schläfrig wird.

LG

Beitrag von tekelek 15.10.10 - 09:19 Uhr

Hallo !

Das hat leider alles nicht funktioniert. Mit ihrem Bruder schläft sie schon in einem Zimmer, seit er 10 Monate alt war, sie ist also nachts nie alleine ...
Ihre Zimmerecke hatten wir auch schon umgestaltet, mein Mann blieb teilweise 30-40 Minuten bei ihr, bis sie fast eingeschlafen war, u.s.w. ...
Ergebnis war trotzdem immer, selbst wenn sie schon beinahe eingeschlafen war, daß sie wieder herauskam und auf dem kalten Fußboden herumhockte ...
Da wir irgendwann auch mal wieder einen ruhigen, gemeinsamen Abend haben wollten, haben wir das mit der Besuchermatratze ausprobiert und es funktionierte umgehend, dort schläft sie sogar ohne Kuscheln oder ähnliches sofort ein.
Ich denke, wir warten vielleicht noch ein paar Wochen und versuchen dann nochmal, sie umzuquartieren ...

Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von jazzbassist 14.10.10 - 20:57 Uhr

Ich finde, Sie handeln genau richtig. Meistens wollen die Kids dann so mit der Einschulung (ängstlichere/unsichere Kinder etwas später) in einem eigenen Bett schlafen; da geht es dann bereits um Privatsphäre. Außerdem kann man alleine im Kinderzimmer viel mehr Unsinn machen, und Abends noch etwas mit der Taschenlampe unter der Bettdecke lesen :-p

Wobei ich befürchte, dass dieses (Sie schläft freiwillig wieder in ihrem Bett, wenn das Geschwisterchen da ist) definitiv nicht funktionieren wird; gerade dann wird sie wahrscheinlich erstmal in ihrer Nähe bleiben wollen. Wenn das für sie ein unüberwindliches Platzproblem wäre, würde ich mich dann da nicht drauf einlassen - denn ich denke - wenn ihre Tochter dann in X-Wochen zwangsweise wieder umziehen muss (gerade dann, wenn es richtig losgeht), es für ein Kind wesentlich schwieriger sein wird, als, wenn sie jetzt schon dafür sorgen, dass sie wieder in ihrem eigenen Zimmer schläft.

Beitrag von tekelek 15.10.10 - 09:22 Uhr

Hallo !

Die Geburt ist ja erst in 13 Wochen. Meine Idee ist mittlerweile, sie einfach noch ein paar Wochen bei uns schlafen zu lassen. Wenn sich bis dahin nichts ändert und sie auch nicht mit sich reden lässt, dann werden wir eine andere Lösung finden müssen.
Ansonsten wäre vielleicht noch eine Idee, daß mein Mann in der Anfangszeit nach der Geburt im Kinderzimmer bei den Großen schläft, eventuell hilft das ja auch ...

Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von mistral68 14.10.10 - 20:57 Uhr

Hallo Katrin,

Emilia und mein Ältester sind fast gleich alt. Und Vincent hat im Moment auch eine Phase, in der er jede Nacht zu uns kommt. Er schläft zwar noch in seinem Zimmer ein, aber er kommt so gut wie jede Nacht zu uns. Er schläft dann auch auf einer Matratze neben unseren Bett.

Bei uns geht alles den mehr oder weniger gewohnten Gang...ich arbeite zwar wieder, aber für Vincent hat sich dadurch nicht wirklich viel verändert. Ich glaube, dass bei ihm teilweise die Eifersucht auf seinen kleinen Bruder mitspielt. Der schläft auch öfter mal bei uns - wenn er nachts aufwacht, schläft er nur bei uns im Bett weiter. Ich denke, dass Vincent dann auch bei uns sein will und nicht alleine ein Stockwerk tiefer.

Wir kommentieren das gar nicht. Wenn er kommt, schläft er auf der Matratze und fertig. Ich hoffe, dass das nur eine Phase ist.

Ich habe aber bei Vincent auch das Gefühl, dass er gerade einen "Entwicklungsschub" macht. Teilweise sehr freiheitsliebend und unabhängig, mnachmal ziemlich frech, aber auch auffallend kuschelbedürftig und anhänglich. Gibt es nicht die "Sechsjahreskrise"?Kann das die Erklärung für das ein oder andere sein?

LG

Kathrin & Vincent (*16.1.2005) & Valentin (*1.12.2008)

Beitrag von tekelek 15.10.10 - 09:27 Uhr

Hallo Kathrin !

Ja, da gibt es einen enormen Entwicklungsschub, kurz vor dem 6.Geburtstag. Es ist wahrscheinlich einfach eine ungute Mischung aus allem zusammen. Sie ist insgesamt verunsichert und sucht deswegen wahrscheinlich auch so extrem unsere Nähe.
Selbst wenn wir bei ihr bleiben, bis sie eingeschlafen ist, wandert sie trotzdem wieder heraus. Sie wacht bei der geringsten Bewegung wieder auf - fast so wie im zweiten Lebensjahr, da ist es ja auch oft so ...
Mir tut sie einerseits richtig leid, andererseits geht es dann irgendwann schon ein wenig auf die Nerven #schwitz
Wir werden sie denke ich erstmal noch ein paar Wochen bei uns schlafen lassen, vielleicht hört der Spuk von alleine wieder auf.
Ansonsten wäre eine Zwischenlösung, daß nach der Geburt mein Mann ein paar Tage/Wochen mit im Kinderzimmer schläft - darauf ließe sie sich bestimmt auch ein.

Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von froehlich 14.10.10 - 21:14 Uhr

Ich finde, ihr macht das genau richtig! Dein Bauchgefühl sagt Dir das ja sowieso....für Deine Tochter stehen viele Veränderungen an, da ist es völlig normal, daß sie besonders nachts Eure Nähe sucht (habe letzthin von einer Freundin gehört, daß ihre 11-jährige Tochter, die neu ins Gymnasium gekommen ist nun AUCH wieder öfter bei den Eltern schläft....dies nur dazu...;-)..). Mein älterer Sohn (7) ist auch ein eifriger Elternbettschläfer....er kommt nicht jede Nacht, aber doch oft, wenn ihn irgendetwas bewegt. Zu der Zeit, in der sein Bruder geboren wurde (heute 15 Monate alt) schlief er jede Nacht bei uns. Das wird Eure Tochter dann wohl auch wollen. Wir hatten nie ein Problem damit. Unser Bett ist zwar nicht King-Size und zu viert wurde es tlwse. ein bisschen eng mit Baby (wenn es denn auch bei uns schlief), aber es hat trotzdem sehr gut funktioniert. Die Hebamme erhob zwar ein großes Geschrei (VIEEEEL zu gefährlich für das Kleine......), aber wir haben uns sicher gefühlt. Überprüft mal, ob das mit der Matratze neben dem Bett nicht DOCH geht. Unserer Familiendynamik und dem Einstieg ins "Geschwisterdasein" hat es damals sehr geholfen, daß wir unseren Sohn einfach gelassen haben. Jeder sanfte "Zwang" in Richtung eigenes Bett hätte nur dazu geführt, daß er sich ausgeschlossen gefühlt hätte. Ausserdem sind Kinder unterschiedlich. Der Kleinere zum Beispiel schlief von Anfang an lieber in der eigenen Wiege/bzw. im eigenen Gitterbett, er kommt heute noch seltener als sein großer Bruder. Summa summarum: hört auf Euer Gefühl, das trügt Euch nicht!

Beitrag von tekelek 15.10.10 - 09:32 Uhr

Hallo !

Das Komische ist ja, daß sie vorher nie zu uns wollte. Sie war überhaupt kein Familienbettkind, dafür schlief unser Sohn bis kurz vor seinem 4.Geburtstag fast jede Nacht bei uns (er kam aber mitten in der Nacht und schlief dann auf der Matratze daneben weiter), seit 2-3 Monaten schläft er nun endlich in seinem eigenen Bett die ganze Nacht durch.
Im zukünftigen Schlafzimmer (wir müssen das Zimmer wechseln, da wir momentan im Dachgiebel schlafen und ich dort nicht mit Baby sein möchte ...) ist kaum Platz. Es hat nur 10 qm und wenn noch eine Matratze mit drin wäre, bekäme man die Tür nicht mehr auf.
Meine Idee war jetzt, daß vielleicht mein Mann die erste Zeit nach der Geburt mit im Kinderzimmer schläft - erstens schläft er dann eventuell besser und wird nicht vom Baby geweckt, zweitens beruhigt es die Großen.
Wir werden aber erstmal noch ein paar Wochen abwarten, vielleicht legt sich alles von alleine kurz vor der Geburt - weiß man ja nie ;-)

Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von zahnweh 15.10.10 - 00:08 Uhr

"Mein Gefühl sagt mir, daß wir es einfach so belassen die nächsten Wochen und das Ganze von selber wieder aufhört. Andererseits habe ich Angst, daß sie gar nicht mehr in ihrem Bett schlafen möchte bzw. auch noch bei uns bleiben möchte, wenn ihr kleiner Bruder auf die Welt kommt - und das möchte ich nicht. "

Hallo,

- meine Erfahrung ist: auf das Bauchgefühl hören ist das Beste :-)
- nun, spätestens in der Pubertät wird sie sich von selbst ausquartieren ;-)
- das mit der Umstellung kann schon sein. mal abgesehen vom Platz, was wäre denn so schlimm daran, wenn sie anfangs noch bei euch schliefe?
... mit Platz verstehe ich. Nachts aufstehen und so auch.
... andererseits: würdest du allein in einem anderen Zimmer schlafen wollen, wenn dein Partner mit einer neuen im Familienzimmer schliefe. Ok, Partnerin ist was anderes, aber aus Kindersicht ist es eben ein neues Familienmitglied, während sie "ausquartiert" wird
... wer weiß: vllt zieht sie ja freiwillig aus dem gemeinsamen Zimmer aus, wenn sie nachts oft wach wird.
... vllt wecken sich die beiden auch gar nicht, sondern schlafen besser mit der Nähe
... gibt es die Möglichkeit die Matratze anders hinzulegen, so dass alle Platz haben?
... vllt möchte sie auch schon vor der Geburt "ausziehen", weil sie nun die Große ist.

Ansonsten: hör auf dein Bauchgefühl!
Ich denk mal, je mehr du eingreifst oder versuchst etwas zu ändern, desto weniger wird sie es wollen. Meine ist zwar erst 3J. holt sich aber immer genau die Nähe die sie braucht. Lass ich sie, sind wir beide ausgeruht und sie schlüpft wieder in ihr Bett zurück. Je mehr ich versuchte, sie "umzugewöhnen"
, desto mehr wollte sie zu mir, war tagsüber anhänglicher und nachts kamen wir beide nicht zur Ruhe. Ließ ich sie, kehrte sie von sich aus in ihr Bett zurück. Zur Zeit schlafe ich im Kinderzimmer (sie ist vor mir wach und stellt noch einiges an morgens). ... entgegen aller Prophezeihungen, dass ich dann noch mit 18 J. bei ihr schlafen müsse, versuchte sie mich auch schon rauszuschmeißen. Ist ja ihr Zimmer :-p

gib ihr noch die Zeit und schaue wie es sich entwickelt. und hör auf dein Bauchgefühl :-) #huepf

Beitrag von froehlich 15.10.10 - 09:09 Uhr

Super Antwort! Genauso würde ich's auch machen ;-).... . Irgendwann werden sie wohl alle freiwillig ausziehen, aus dem Elternbett....

Beitrag von tekelek 15.10.10 - 09:36 Uhr

Hallo !

Schlimm finde ich es nicht, daß sie momentan bei uns schläft. Allerdings kann ich nicht schlafen, wenn sie mit bei uns im Bett liegt, deshalb auch die Matratze daneben. Im zukünftigen Schlafzimmer (wir müssen es verlegen, da es sich momentan im Dachgiebel befindet und ich dort nicht mit Baby herumturnen möchte) ist definitiv kein Platz für die Matratze (es hat nur 10 qm), wir bekämen die Tür nicht mehr auf.
Ich hoffe momentan einfach, daß sie der Spuk in ein paar Wochen von selber wieder legt, vielleicht schon vor der Geburt.
Wir werden sie vorerst bei uns schlafen lassen, eine Möglichkeit wäre danach, daß mein Mann in der Übergangszeit mit im Kinderzimmer schläft.
Meist ergeben sich die Lösungen ja sowieso von selbst ...

Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von zahnweh 15.10.10 - 19:14 Uhr

Wo ist denn ihr Kinderzimmer?
Wäre das neue Schlafzimmer auf dem selben Stockwerk wie das Kinderzimmer? Bzw. ist es jetzt im Moment in einem anderen?

Wenn dem so ist, ist es für sie dann vllt auch leichter, wenn sie euch auf einer Ebene hat? Türen offen lassen... und Nähe ist auch.

Beitrag von tekelek 15.10.10 - 20:12 Uhr

Hallo !

Leider ist es nicht so. Wir wohnen in einem kleinen Haus, momentan schlafen wir im Dachgiebel, die Kinder darunter im ersten Stock. Demnächst ist unser Schlafzimmer im Erdgeschoss, da ich wieder eine Hausgeburt plane, geht das nicht anders. Im ersten Stock wären zwar zwei Zimmer (die Kinder teilen sich momentan eines davon), das zweite ist aber viel zu klein ...
Alles ein wenig schwierig ...
Eigentlich dachten wir, unser eigenes Haus steht schon, bevor das dritte Kind kommt, da hätten wir genug Platz und alles auf einer Ebene. Der Hausbau hat sich aber verzögert und wir ziehen wahrscheinlich erst kurz vor der Einschulung unserer Tochter um.

Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von risala 15.10.10 - 10:16 Uhr

Hi,

ich finde, unter all den Umständen macht ihr das genau richtig!

Unser Sohn ist 7,5 Jahre alt - und möchte auch oft bei uns im Bett schlafen. Darf er auch immer noch - wenn auch nicht jeden Tag die ganze Nacht (ich kann dann nicht schlafen, deshalb geht das nur am WE).

Anfangs (da war er so etwas4,5-5) hat er jede Nacht bei uns geschlafen. Wurde es mir zu viel, habe ich ihn in sein Bett getragen. Mittlerweile schläft er die meiste Zeit problemlos in seinem Zimmer (mal im Hochbett oben oder in der Höhle darunter). Wir haben, als ich der Meinung war, ich mag auch mal wieder richtig gut schlafen folgenden Kompromiss geschlossen:

1. er darf oft in unserem Bett einschlafen - und wir tragen ihn dann in sein Bett, wenn wir schlafen gehen
2. am WE darf er auch die ganze Nacht bleiben (falls er nicht sowieso beim Opa übernachten will).

Das klappt sehr gut! Und ich freue mich, dass unser Sohn immer noch so gerne mit uns kuschelt!

Vielleicht wäre das auch ein Kompromiss für euch, wenn euer 3. Kind kommt.

Alles Gute
Kim

Beitrag von bine3002 15.10.10 - 15:27 Uhr

Meine Tochter ist zwar erst 4, hat aber lange sehr schlecht geschlafen. Jetzt schläft sie besser, hat aber immer wieder Phasen, wo sie in der Nacht angetappst kommt, in unser Bett krabbelt und seelig weiter schläft. Das geht dann eine Weile so und dann ist der "Spuk" plötzlich wieder vorbei und sie verbringt wieder mehrere Wochen am Stück die ganze Nacht in ihrem Zimmer.

Meine Erfahrung sagt: Das gibt sich auch wieder. Und auch wenn deine Tochter "schon" 6 ist, braucht sie eben ab und zu mehr Mama und Papa als sonst.

Beitrag von susasummer 15.10.10 - 22:16 Uhr

Meine Tochter wird jetzt 6 und hat bisher sicher ca. 3/4 ihres Lebens bei uns geschlafen.Und als ihr Bruder letztes Jahr geboren wurde,kam es erst recht so,das sie bei uns schlafen wollte.Das haben wir uns schon gedacht und es machte uns nichts aus.
Jetzt schläft sie mal wieder bei sich im Bett.Wer weiß wie lange das anhält.
Ich mache mir da aber auch keine Sorgen,Irgendwann wird sie das sicher nicht mehr wollen.
generell schläft sie nicht gerne alleine und dann findet man sie auch oft beim großen bruder im Bett.
Ich finde du solltest auf dein bauchgefühl hören.
lg Julia

Beitrag von taewaka 18.10.10 - 22:03 Uhr

So wie du schreibst ist bei euch eine Zeit der Umbrüche, mich erschreckt auch ein bisschen, dass es für deine Tochter schon in großen Schritten auf die Schule zu geht ... bis Schulbeginn sind es doch noch 10 (!) Monate, noch fast ein Jahr! Ich würde da die Kirche eher im Dorf lassen, all solche Dinge, Umzug, weiteres Geschwisterchen, Schule (wie wird es weitergehen plus Loslösung vom Kiga) sind Statuspassagen, die von ihr bewältigt werden müssen und sie ist noch (!) fünf Jahre ...

Ich würde versuchen mich von "geht nicht" zu lösen und ihr zu ermöglichen so lange sie will bei euch zusammen zu schlafen und wenn ihr dafür das Wohnzimmer aufgeben müsste und ein Matratzenlager für euch macht ... ich meine was ist toller als mit drei Kindern und Partner auf einem Matratzenlager "Familienrudel" zu sein ... lass die Kinder bei euch, wenn sie dies wollen.
Du argumentierst auf Erwachsenenebene, aus dem und dem Grund geht dies und das nicht, aber das Schlafzimmer im EG geht, weil dir z.B. eine Hausgeburt im EG wichtig ist ... ich denke, dass auch für das andere eine Lösung möglich ist und wenn wirklich nur Matratzen in dem 10m2 liegen.

Alles Gute

Beitrag von urmel09 23.10.10 - 22:50 Uhr

Wir haben das "Problem" bei unsern beiden Kindern - die Kleine 4 Jahre kommt jede Nacht, der Große 6 Jahre je nach Gemütslage...wir nehmen es gelassen, wenn es uns zu eng wird zieht einer von uns aus und schläft in einem der leeren Betten weiter...

Die einzige Regel die es gibt - es wird im eigenen Bett eingeschlafen...oftmals allerdings nicht alleine, das heißt wir legen uns daneben bis sie schlafen.

Ich würde deiner Tochter vorschlagen, dass sie erstmal in ihrem eigenen Bett schläft ggf. legt sich einer von Euch daneben bis sie schläft und das sie dann falls sie wach wird und möchte zu euch ins Bett krabbeln darf.