Eine andere Art von Wunder....

Archiv des urbia-Forums Unterstützter Kiwu.

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von halloichbins123 14.10.10 - 21:01 Uhr

Hallo zusammen,
ich war früher mal hier und habe dann die Hoffnung aufgegeben.
Nach 5 IUIs und einer ICSI, so viel Hoffnung und Enttäuschungen wollten wir es nehmen, wie es ist.

Seit heute wissen wir, dass wir nächste Woche ein Baby bekommen:
Wir bekommen einen zwei Monate alten Buben, auf den wir uns so sehr freuen!

Ich hätte nicht gedacht, dass ich das jemals wieder schreiben werde, aber wie es aussieht, bekommen wir doch tatsächlich ein Baby!

Liebe Grüße an Euch alle und es gibt wohl immer irgend einen Weg!

Silke#klee#verliebt

Beitrag von halloichbins123 14.10.10 - 21:03 Uhr

...ich bin zu aufgeregt, um denken zu können:

Wir bekommen ein Pflegekind auf Dauerpflege!

Einen zweimonatigen würde ich wohl nicht aus meinem Bauch bringen#rofl

Liebe Grüße

Silke#klatsch

Beitrag von motmot1410 14.10.10 - 21:19 Uhr

#rofl#rofl#rofl
Und ich hab mich im ersten Moment gefragt, wie man erst in der 39.SSW eine Schwangerschaft bemerken kann :-p

Schön, dass sich euer Kiwu nun doch noch erfüllt! Alles Gute und eine tolle Kennenlern-Zeit #herzlich

Beitrag von vivi0305 14.10.10 - 21:13 Uhr

Hallo Silke,


das freut mich sehr für euch#liebdrueck und das du vor lauter Aufregung komische Sachen schreibst wo ich erstmal denke #schock, ist doch kein Problem


dachte eben erst das du jetzt erst erfahren hast das du schwanger bist#schwitz

Aber wie dem auch sei, jeder kommt zu seinem Glück, egal auf welchem Weg#herzlich

LG vivi#herzlich

Beitrag von fraeulein-pueh 14.10.10 - 21:20 Uhr

Hallo Silke,
das hört sich wunderbar an #verliebt

Magst ein bisschen erzählen, wie das abgelaufen ist und was ihr unternehmen musstet? *neugierig bin*

LG
die Püh

Beitrag von halloichbins123 14.10.10 - 21:35 Uhr

Gern, ich kann eh von nichts anderem reden....
Wir haben im Jänner zufällig in der Zeitung gelesen, dass Pflegeeltern dringen gesucht werden (in Österreich) und wir haben uns gemeldet.
Wir mussten einige Gespräche führen, eine Familienanamnese machen, einen 4-teiligen Kurs machen und beim Abschlussgespräch haben sie uns dann einen kleinen *** "angeboten".
Wir mussten 10 lange, harte Tage warten bis wir ihn sehen durften und gestern war es soweit.

Danach waren wir total verwirrt, geschockt, panisch, glücklich, wir haben die ganze Nacht alles nochmal hinterfragt, neu nachgedacht und sind dann (was wir vorher schon wussten) zum Schluss gekommen, dass dieses Baby zu uns gehören soll.

Es ist schon eine sehr seltsame Situation. Ein "fremdes" Kind und doch soll es unseres werden.

Ach, wir freuen uns so!

Liebe Grüße

Silke#verliebt

Beitrag von bensu1 14.10.10 - 21:40 Uhr

schön, ich freu mich mit #freu
#blume

lg
karin

Beitrag von fraeulein-pueh 14.10.10 - 21:49 Uhr

Das hört sich wirklich ganz, ganz toll an! Und *** ist ein wunderbarer Name #liebdrueck


Ich bin gespannt, wie es euch ergeht. Meld dich doch dann einfach wieder Mal, wenn die ersten Tage / Wochen rum sind ;-)

Beitrag von clazwi 16.10.10 - 07:58 Uhr

Liebe Silke,

erst mal alles Gute für Euch!
Ich bin auch Pflegemama :-).

Was ich Dir aber dringend ans Herz legen würde:
Wir Pflegeeltern sind an Schweigepflicht und Datenschutz gebunden. Ich habe Deine VK angeguckt, in der man leicht nachvollziehen kann, wer Du bist. Im Zusammenhang mit der öffentlichen Benennung des Namens Deines Pflegekindes könntest Du juristische Schwierigkeiten bekommen.

Ich hoffe, dass das Team von Urbia umsichtig genug ist, den Namen wieder herauszunehmen.
Ich kann gut verstehen, dass Dir ganz "hibbelig" zu Mute ist und da der Name mal "herausrutscht".


Ganz lieber Gruß von
Claudia

Beitrag von krtecek 15.10.10 - 03:21 Uhr

***

Beitrag von fraeulein-pueh 15.10.10 - 13:06 Uhr

Wie war das? Du meldest jeden Beitrag, der provoziert? Gut, werde ich mit deinen inakzeptablen Beiträgen jetzt auch machen. Das kanns ja nicht sein!


"[...] wenn die Seele beginnt zu spinnen... [...]"

Bei uns hier spinnt wahrscheinlich nur deine Seele #augen

Beitrag von miniplacebo 15.10.10 - 13:26 Uhr

#kratz


Och nöööö, nicht schon wieder !

#augen

Eine seltsame Frau.

Beitrag von miss_manu 15.10.10 - 08:57 Uhr

Hallo Silke!

Danke für dieses wunderbare Post, das hat mir wirklich den Tag gerettet.

Wir probieren es auch schon so lange und momentan hab ich wieder meine Depriphase wo ich einfach Angst habe, nie Mutter zu werden.
Doch dein Post machte mir wieder Hoffnung darauf.

Ich bin wie du aus Österreich und mein Mann und ich haben schon öfters über Adoption gesprochen. Darf ich fragen, was euch dazu bewogen hat, euch für ein Pflegekind zu entscheiden? Ich glaube ich hätte bei einem Pflegekind immer irgendwie Angst, dass es mir wieder weggenommen wird wenn die leibliche Mutter es zurück will. Kann das sein oder rede ich da kompletten Stuss?

Übrigens: Ich arbeitete lange in einem Hort und da hatte ich auch ein Pflegekind. Sie war schon 10 und obwohl sie erst mit drei Jahren zu ihrer Mama gekommen ist hatte sie sooo eine starke Bindung zu ihr, da war kein Unterschied zu anderen Eltern-Kindbeziehungen zu sehen.

Ich wünsche euch von Herzen alles, alles Gute und ein wunderbares Leben mit eurem kleinen Sohn. Ich würde mich freuen, wenn du zurück schreibst.

Lg, Manu

Beitrag von saturablau 15.10.10 - 09:17 Uhr

Hallo,

in unserer Familie gibt es auch eine Dauerpflegschaft für ein Kind. Das bedeutet,dass dieses Kind bis mind. zum 18. Geburtstag bei ihnen bleibt(und danach kann das Kind frei entscheiden). Die leiblichen Eltern haben kein Anrecht darauf dieses Kind zurückzubekommen,die sind sowas wie entmüdigt worden. So ist das hier in Deutschland.
Was total lustig ist,dass die beiden 2 oder 3 Jahre nachdem das Mädel da war noch einen leiblichen Sohn bekommen haben - und das war seitens der Ärzte absolut ausgeschlossen.
Das macht Mut finde ich und ich halte mir das immer vor Augen wenn ich mal wie viele von euch in eine Depriphase rutsche.

Alles liebe und einen schönen Tag an alle!

Beitrag von miniplacebo 15.10.10 - 09:53 Uhr

Deine Geschichte berührt mich sehr und ich wünsche euch eine wundervolle Zeit mit eurem Buben :-)

So ein Schritt erfordert Mut !

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute!

#herzlich

Beitrag von darismama 15.10.10 - 13:51 Uhr

Hallo Silke,
ich wünsche euch eine wunderschöne Kennenlernzeit und Kuschelzeit! Ihr werdet es nie bereuen..... Wir haben vor 6,5 J. einen 6 Monate alten Sohn erst in Bereitschaftspflege, dann in Dauerpflege bekommen. Nach 3 J. konnten wir ihn dann zum Glück adoptieren. Danach haben wir noch unsere Tochter mit 9 Monaten in Dauerpflege aufgenommen. Es sind totale Sonnenscheinkinder und sie danken es einem jeden Tag ein schönes Zuhause zu haben und Eltern, auf die man sich verlassen kann und über alles lieben.
Wir hatten auch 6 ICXYS, alle negativ, aber ohne Kinder hätte ich mir unser Leben nicht vorstellen können. Es war zwar auch ein steiniger Weg für unsere Kinder, aber er hat sich gelohnt (die leibl. Eltern sind nicht immer so einfach, bzw. sehr aggressiv, das war erst sehr schwer). Aber wir würden es immer wieder so machen!
So, nun viel Spass mit euerm langersehnten Familiennachwuchs...... Meike

Beitrag von nadine1976 15.10.10 - 15:26 Uhr

Hallo Silke,

auch wir sind neben unseren Behandlungen am überlegen, ob wir eine Pflegschaft beantragen. Aber wenn dann nächstes Jahr.

Dir alles Gute mit dem Kleinen.
LG Nadie

Beitrag von strawunzel 15.10.10 - 22:30 Uhr

Hallo Silke,
das ist wunderbar!!!!!!!!!!!!!!
Ich gratuliere euch ganz herzlich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es ist wirklich ein Wunder!!!!!!
Alles Liebe
Strawunzel mit Tochter 2 Jahre (ICSI) und Tochter 9 Monate (Kryo)