unterschied u.was ist besser: fenkid oder pekip?

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von sonnenkind1 15.10.10 - 06:38 Uhr

Hallo,

frage steht ja schon oben,

was könnt ihr mir mehr empfehlen, fenkid oder pekip? oder ist beides ähnlich?

Beitrag von maylu28 15.10.10 - 09:13 Uhr

Hallo,

Fenkid:
Ist einen Methode von Emmi Pikler, sie unterstützt die selbständige Entwicklung der Babys ohne sie von außen zu drängen, es wird nur etwas angeboten, was das Baby von sich aus anbietet. Jedes Baby hat sein eigenes Thempo..d.h. auch dass die Kinder erst hingesetzt werden, wenn sie selber in diese Position auch kommen, dass ist meistens erst mit 10-11 Monaten. Das ist eigentlich die Theorie...

Pekip:
Hier ist es eigentlich eher eine Förderung, mit Bewegungs- und Sinnanregungen. D.h. man versucht die Kinder schon mehr dazu zu bringen, Dingen auszuprobieren....eher das was Emmi Pikler nicht wollte....aber solange man seine Kinder nicht stresst ist es wahrscheinlich auch nicht schlecht. Aber beim Pekip sind die Babys fast nackt, was die Körperwahrnehmung auch schärft.

Ich persönlich hab Fenkid gemacht, da ich meinem Kind immer die Zeit geben wollte, sich selbst zu entwickeln, ohne Druck von mir...
-Wann sitzt es endlich, wann läuft er, ist es nicht zu spät für das oder für jenes...diese Dikussionen mag ich nicht.

Aber ich hab auch Freundinnen die haben Pekip gemacht und sind auch sehr zufrieden damit gewesen...

LG Maylu

Beitrag von sunshine1176 15.10.10 - 09:26 Uhr

Hallo Sonnenkind,

ich glaube da gibt es kein besser oder schlechter. So ein Kurs steht und fällt mit der Leitung!

Ich mache mit meiner Tochter Pekip seit sie ca. 3 Monate alt war (jetzt ist sie fast 10 Monate alt) und ich bin sehr zufrieden. Die Kinder werden zu nichts gezwungen oder so. Die Leiterin macht jede Woche etwas anderes altersgerechtes. Mal ist es ein kleines Planschbecken mit ganz ganz wenig Wasser drin und die Kinder können drin rumpatschen oder auch reinkrabbeln. Dann wird eine Art Parcours aufgebaut, entweder aus Gegenständen oder aus uns Müttern. Sie legt jede Woche Spielsachen aus, aber immer natürliche Dinge, kein Plastik o.ä. Meistens sind es Gegenstände aus dem alltäglichen Leben.
Aber kein Kind wird gezwungen mitzumachen, jedes Baby entscheidet für sich selbst, ob es mitmachen möchte oder sich mit etwas anderem beschäftigen möchte.
Sie können gefüttert oder gestillt werden, wann immer es nötig ist.

Ich kenne eine Mutter, die macht mir ihrem Baby sogar beide Kurse. Ob das so sinnvoll ist, weiß ich nicht. Das entscheidet aber jeder für sich selbst! Genauso wie jeder selbst entscheidet, was er besser findet. Und wie gesagt, wenn man eine ätzende Leiterin hat, ist der ganze Kurs hin, egal ob Pekip oder Pickler.

LG sunshine

Beitrag von maylu28 15.10.10 - 09:47 Uhr

ähh, #kratz also von zwingen hab ich eigentlich nichts geschrieben, eher von Anregungen und Bewegungsspielen, so wie Du es auch schreibst....

Und Du hast sicher recht mit dem das der Kurs nur so gut ist wie der Kursleiter, ganz bestimmt...