Trocken werden - großes Geschäftchen

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von vonnimama 15.10.10 - 10:58 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Wahrscheinlich lasse ich alles so, wie es ist, wollte aber trotzdem mal eure Meinung hören.

Mein Kleiner (im Mai 3 Jahre geworden) geht seit den Sommerferien in den KiGa. Im Sommer ist er trocken geworden, was das kleine Geschäftchen betrifft. Da kann ich mich nicht beklagen. Sogar nachts ist er trocken! Das freut mich total. Er hat noch nicht einmal eingepullert nachts und schläft jetzt schon 2 Monate ohne Windeln. Das "Problem" ist das große Geschäft. Er weigert sich absolut, auf die Toilette dafür zu gehen. Einmal hatte er einen Zufallstreffer, aber das wars auch schon. Er verlangt dafür die Windel. Hat er keine an, wie es halt nun eigentlich immer der Fall ist, macht er einfach in die Unterbuxe. Ich finde das nicht so prickelnd, zumal das ganz schön teuer wird auf die Dauer. Das versaute Zeugs kann man ja nur noch in die Tonne werfen.

Töpfchen verweigert er auch total, wollte er noch nie. Wie gesagt, Pipi macht er schön auf der Toilette. Ich habe auch kein Problem damit, ihm zum großen Geschäft eine Windel anzuziehen, finde das mittlerweile aber doch ganz schön eklig. Aber was soll ich machen?

Die letzten beiden Morgende kam er immer mit großem Geschäft in der Unterhose an, da er ja - wie schon erwähnt - nachts keine Windel mehr trägt. Habt ihr noch ein paar Tipps, wie ich ihn dafür auf die Toilette bekommen könnte? Bücher etc. zum Toilettengang nützen auch nichts.

Oder einfach abwarten und die Zeit regelt das von selbst? Das ist ja das, was ich machen würde.

Meine Tochter war damals 2 Wochen nach ihrem 2. Geburtstag komplett trocken - Tag und Nacht. Großes und kleines Geschäft. Von daher bin ich auch verwöhnt und erwarte vielleicht zuviel vom Sohnemann? Ich freue mich ja total, dass das mit dem kleinen Geschäft so gut klappt und mit den Nächten.

Das 2. Problem ist, dass er im KiGa so lange zurückhält, bis er eine totale Verstopfung bekommt. Musste ihm schon 2mal einen Einlauf verpassen, nachdem er 6 Tage zurückgehalten hat. Wusste gar nicht, dass man das so lange kann. Mittlerweile ziehe ich im alle 2 Tage eine Pampers an, schicke ihn auf sein Zimmer zum Spielen und da macht er dann auch. Aber immer auf meinen Rat erst hin. Er muss also, sagt es aber nicht bzw. hält es zurück.

Was meint ihr?

LG Yvonne

Beitrag von haifa 15.10.10 - 11:20 Uhr

Hallo Yvonne,


wir haben genau das selbe Problem!

Bei uns geht das schon so 2 oder 3 (!) Monate (!!!).
Das grosse Geschäft landet immer in der Unterhose. Eine Windel wird abgelehnt (und mir ist es egal, ob ich Windel oder Unterhose wechsel).
Die verkackten Unterhosen gebe ich in die normale Wäsche (40 oder 60 Grad), das reicht. Wäre ja noch schöner, ich würde ständig neue Unterhosen kaufen!

Ich warte jetzt erst mal ab, ich nehme an, bis zum Schuleintritt wird sie aufs Klo gehen (meine Töchter sind jetzt 2 Jahre 8 Monate) ;-) .

Wenigstens verhält sie es nicht, sondern macht einfach.

LG und starke Nerven
haifa

Beitrag von vonnimama 15.10.10 - 11:42 Uhr

Hallo haifa und #danke für deine Antwort!

Das mit den verkackten U-Hosen nervt mich total und ich ekel mich so sehr davor, dass ich sie direkt eintüte und in den Mülleimer werfe. Jetzt hab ich ihm im Stress schon angedroht, er müsse von seinem Spardosengeld neue Unterbuxen kaufen. Tat mir dann direkt danach aber wieder total leid und würde sowas auch nicht machen. Er hat dann nur gesagt: "Na und. Mir doch egal. Nimm doch das Geld aus meiner Spardose." #kratz Hat also rein gar nix gebracht.

Will ihn auch überhaupt nicht unter Druck setzen, mache es aber vielleicht unterbewusst doch? Manchmal steht man aber auch einfach unter Zeitdruck und da hält so ein zugekacktes Kind total auf, meist passiert das eh immer, wenn wir schon zu spät dran sind. Verhext alles.

Beitrag von haifa 15.10.10 - 11:53 Uhr

Liebe Yvonne,


stell ihn doch einfach in die Badewanne, dann ist das ausziehen vielleicht nicht so eklig.

Wir wissen ganz genau, wenn unsere Tochter kackt - meist nach verzieht sie sich nach dem Essen unter den Tisch. Sie sagt es zum Glück auch sofort, wenn die Hose voll ist und meistens ist dann so auch nichts verschmiert, sondern der grosse Bollen lässt sich direkt ins Klo befördern und es ist wenig verschmiert.

Vielleicht macht es den Kindern einfach Angst, auf dem grossen Klo zu sitzen und dass dann was aus dem Körper herausfällt, dass sie einfach noch "zu machen" und nicht bereit sind, aufs Klo/Topf zu gehen.

Ich glaube, mit Bestrafungen und Drohungen erreicht man gar nichts, das verängstigt die Kinder zu sehr (in anderen Bereichen droh ich ohne Ende und bin streng).
Habe mal unseren KiA gefagt, was da zu machen sein - und der meinte auch nur: abwarten.

Sind wir auswärts eingeladen, kriegen die zwei "Reiseunterhosen" an (ich nenn das mit absicht nicht "Windel", da sie die ja nicht mehr brauchen) - also solche Windeln in Pants-Form, da ich nciht möchte, dass sie dort auf den Boden pieseln oder kacken (Unfälle passieren ab und zu).

Im Bekanntenkreis hatten wir auch solch einen Fall, da hat es 6 Monate gedauert, bis das grosse Geschäft im Klo war und nicht in der Hose...

LG
haifa

Beitrag von vonnimama 15.10.10 - 12:03 Uhr

Das mit der Badewanne machen wir auch, meist mein Mann. Der hat da bessere Nerven beim Säubern ;-) Aber das ist dann auch nur am Wochenende, sonst ist er ja auf der Arbeit. Wenn es noch große Bollen wären, wäre das ja toll. Bei unserem Sohn ist es meist - sorry - sämig und von daher echt so 'ne Sache. Alles verschmiert, aber total. Aus der U-Hose bekommt man das gar nicht gut raus und schmiert nur noch mehr rum. Ist ja auch eine entsprechende Menge, die dann da rauskommt.

Die Panties haben wir auch. Die kann er notfalls zum Pipimachen auch allein runter- und wieder hochziehen, wie eine U-Hose halt.

Da kann ich dir was schönes erzählen: Im letzten Urlaub waren wir zu besuch bei einem Makler, den mein Schwager kennt. Der wollte uns ein paar seiner Ferienwohnungen zeigen. Piekfeine Wohnung, toller Parkettboden. Wir also Kaffee getrunken und waren ca. 2 h da und haben gequatscht. Gerade als wir gehen wollen, sehe ich auf dem Boden neben dem Stuhl meines Mannes eine RIESENGROßE Pfütze, die war wirklich riesengroß! Ein See! Für Bruchteile von Sekunden hab ich überlegt, einfach zu gehen und zu tun, als sei nix gewesen - der Hausherr hatte es noch nicht bemerkt. Hab dann Männe versucht anzudeuten (mit Blicken), was passiert ist. Der hat es natürlich nicht verstanden. Da hab ich ihn schnell zur Seite genommen und ihm den See gezeigt. Naja, er hat es dem Hausherrn gesagt. Er nahm es gefasst auf. 2 Tage später hat er uns in ein Konzert eingeladen und erzählt, dass er natürlich vergessen hat, die Pfütze wegzuputzen. Und als sein Frau 3 h später nach Hause kam, war der Parkettboden an der Stelle natürlich aufgequollen. Peinlich! #schein Es war übrigens das Konzert, in dem unser Sohn eingeschlafen ist und mit lautem Getöse irgenwann von der Bank - auf der er schlief - fiel und noch lauteres Getöse mit seinem anschließenden Geschrei gemacht hat. ALLE haben sich umgedreht. Man man man ......

Beitrag von claerchen81 15.10.10 - 11:22 Uhr

Hi,

ich kann dir leider - befürchte ich - nicht wirklich hilfreich antworten, wollte nur sagen, dass wir ein ähnliches Problem, allerdings viel kürzer hatten.
Pipi ging wunderbar in die Toilette, das größere Geschäft jedoch in die Unterhose - ohne Ankündigung, dass er eine Windel braucht. Das war ziemlich ekelig, weil es teilweise morgens dann beim Spielen aus dem Hosenbein unten rausfiel und in einer Spielkiste landete... buä. Die wurde erstmal komplett in der WaMa gewaschen..... Außerdem kann unser Prinz bis zu 4x am Tag... das war schon nicht schön.

Whatever: nach einer Woche haben wir gemerkt, dass er viel häufiger Pipi machen geht, wenn sein Darm voll ist. Wenn wir also wußten, es ist bald soweit, haben wir ihn auf Toilette abgelenkt, gelesen o.ä., so dass er sitzen bleiben musste. Manchmal ging es dann auch in die Toilette. Außerdem haben wir ihn bei uns viel mit einbezogen, er durfte gucken (sehr unangenehm, aber was tut man nicht alles), spühlen etc. Hatte er einen Zufallstreffer, haben wir immer ein unheimliches Gewese gemacht ("Boa, was für ein großer Haufen..." :-)). Und dann, nach einer Woche, machte er es plötzlich immer auf die Toi. Allerdings mussten wir lange Zeit noch dabei bleiben, um das Geschäft zu bewundern und Beifall zu klatschen. Heute schreit er nur noch "fertig", damit wir zum Abwischen kommen ;-).

Lange Rede kurzer Sinn: ich glaube, dass es ein anderes Gefühl ist, auf Toilette loszulassen als in die Windel zu drücken. Wenn er eine Windel fordert, würde ich ihm erst die Toi anbieten, wenn er sich jedoch strickt weigert, ihm diese geben. Ein Spielkollege von unserem Sohn hatte das auch noch monatelang, aber von einem Tag auf den anderen ging es dann, ich würde keinen Fäkal-Stress produzieren. Die Idee, ihm alle 2 Tage im Kiga eine Windel anzuziehen, finde ich nicht schlecht.
Und wir haben wirklich gute Erfahrung mit dem "Aufwand" gemacht, den wir um sein Geschäft gemacht haben (Loben, Späße, Zuschauen lassen bei uns etc.), vielleicht hilft das mehr als ein Buch?

Ich kann dich gut verstehen, aber so genau steckt man in den Kindern ja nicht drin, sorry. Hoffe, es ist was dabei für euch.

Gruß, C.

Beitrag von vonnimama 15.10.10 - 11:46 Uhr

Hallo und #danke für die Antwort!

Das mit dem Hosenbein haben wir auch! Total eklig! Gestern ist der Papa dann noch zusätzlich barfuß reingetreten im Halbschlaf und alles war schön verteilt über 2 Etagen! Toller Tagesbeginn!

Unser Kleiner zieht sich immer zurück, wenn er muss. Ich setze ihn dann schnell - unter Protest - auf die Toilette, aber dann hält er zurück und sagt, er muss nicht. Ablenkungen etc. sind wirkungslos. Leider.

5 Minuten später kommt er mit eingekacken Klamotten ins Wohnzimmer und sagt: "Mama, ich bin dreckig.". Klasse!

Als er einmal seinen Zufallstreffer hatte (ist aber auch schon wieder gut 2 Monate her), da hab ich einen Indianertanz aufgeführt, gelobt ohne Ende etc. Kam mir schon echt bescheuert vor, aber was macht man nicht alles? ;-) Alles wirkungslos.

Ich denke, die Zeit regelt das schon und hoffe auf gute Nerven!

Beitrag von lilayakima 15.10.10 - 11:30 Uhr

Nur kurze Antwort:

1) Haben auch ein Problem mit dem Zurückhalten (vor allem weils nach so langer Zeit immer mehr wehtut, wird es immer schlimmer) - sind da auch noch nicht durch mit, aber wichtig ist: Normalität und Regelmäßigkeit reinbringen!

Darum mein Ratschlag:

Mach ihm jeden Abend 1-2 Stunden seine Windel dran, damit der sein Geschäft macht (wenn es am Anfang nur jeden 2. Tag klappt, nicht schlimm, aber dazu anhalten - ohne Druck - und loben wenn es klappt).

Erst wenn das richtig gut geht (täglich), versuche den Übergang zur Toi zu machen. Uns hat so eine Sitztreppe geholfen, das fand er gut und hatte da auch nicht so eine Angst vorm Klo. Und falls dieser Wechsel dauert - so what! Die einen sind schneller als die anderen und am wichtigsten ist es, dass er und ihr einen natürlichen Umgang mit dem Ganzen zurückgewinnt.

Falls es alles nicht geht und er weiter unregelmäßig einmacht - dann mach eine Windel dran (immer einkacken wäre bei mir nicht drin). Falls ihn das so immens stört, dann muss er sagen, dass er groß will! (Er wird das verstehen) "Nur Kinder die Bescheid sagen, laufen immer ohne Windel herum!" - und das ohne bösen Unterton oder drohend.

Solange er in die Windeln sein Geschäft macht ist alles roger - lass dich bitte nicht stressen, dass er endlich ohne Windeln sein MUSS, das kann zu dollen Verstopfungen mit bösen Bauchkrämpfen und harten Stuhl werden. Das ist furchtbar und ein Teufelskreis der Angst! (Bei uns hat es physische Ursachen).,

Viel Erfolg euch beim Sauberwerden!

LG Katja#winke

Beitrag von vonnimama 15.10.10 - 11:53 Uhr

#danke für deine liebe Antwort!

Das mit der Windel mache ich jetzt seit ca. 1,5 Wochen und es klappt auch. Er bekommt sie an, geht auf sein Zimmer, macht sein Geschäftchen und gut ist's. Das deutet ja darauf hin, dass er auch muss. Aber von alleine sagt er es halt nicht.

Im Kindergarten hält er auf, weil er sich schämt vor den Erzieherinnen. Er möchte nicht, dass ihn jemand da unten saubermacht. Das kann ich auch irgendwie nachvollziehen. Wenn er dann wenigstens regelmäßig Zuhause machen würde, wär das alles auch kein Problem, aber das ist tagesformabhängig bei ihm.

Er hat auch immer diese Panties. Die sind ja wie Unterhosen und wir kommen ewig damit aus. Die kann er im Kindergarten selbst zum Pipi machen runterziehen und danach wieder hoch. Ich lege nur Wert drauf, dass er nicht auch Pipi reinmacht, denn das wäre ein totaler Rückschritt. Deswegen ist er die letzten 2 Wochen ohne Windel in den KiGa gegangen, denn da macht er sein großes Geschäftchen dann da auch nicht rein aus oben genannten Gründen.

Je größer die Kinder werden, desto anders werden die Sorgen ;-)

Beitrag von bobb 15.10.10 - 11:59 Uhr

Ich seh da kein Problem#kratz
Er braucht anscheinend noch die Zeit.Wie schon gesagt wurde,zieh ihm erstmal weiter ne Windel an und laß ihn da reinmachen.
Vergleiche nicht mit Deiner Tochter!

Und warum gehts ins Geld?Versteh nicht,warum Du die "eingekackten" Sachen in die Tonne haust??? Waschen und gut! Wenn meine Tochter in die Hose gemacht hat,hab ich es durchgewaschen,eingeweicht und es war wieder sauber.Nicht übertreiben!

Anonsten abwarten,es kommt von ganz alleine!

Beitrag von vonnimama 15.10.10 - 12:09 Uhr

Das mit den verkackten U-Hosen nervt mich total und ich ekel mich so sehr davor, dass ich sie direkt eintüte und in den Mülleimer werfe. Ist ja auch nicht wirklich am Stück, sondern eher sämig (sorry) und wirklich grenzwertig. Wenn man versucht es rauszukratzen, schmiert es noch mehr. Und so ein verschissenes Teil kann ich nicht zu den anderen Sachen geben, finde ich total fies und einzeln wasche ich die Unterhose sicherlich nicht. Davon abgesehen, dass man es auch schlecht rausbekommt und Schatten in der Unterhose finde ich nicht toll. Bin da pingelig.

Ansonsten mach ich das mit den Panties - wie schon geschrieben und Zeit gebe ich ihm auch. Möchte ihn auch nicht unter Druck setzen. Wollte nur Meinungen hören. Dass ich immer hocherfreut und relaxt bin, wenn ein Malheur passiert, kann ich nicht sagen, aber ich versuche zumindest, zur Tagesordnung überzugehen. Ist halt nicht immer einfach mit 3 Kindern und jeder macht jeden Moment anderen Quatsch ;-)

Beitrag von bobb 15.10.10 - 12:17 Uhr

Kann mir vorstellen,daß es nervt.Aber es wird dadurch nicht besser!!!

Und wenn Du es mit den U-Hosen so eklig findest und sie nicht waschen magst,dann werf sie weg.Nur nimm es hin.Umso mehr Du Dich ärgerst,umso schlimmer wird es,das merkt dann auch Dein Kind.

Ich mochte die Unterhosen auch nicht sonderlich gerne waschen.Aber meine Güte,das gehört dazu.Ich mach doch auch denPopo sauber...Und es ist mein Kind,das gehört dazu,da finde ich andere Sachen wesentlich ekliger...
Übrigens,ich hab nie Probleme gehabt,es rauszukriegen und es gab keine Schatten! Hab sie eingeweicht mit Gallseife,es rausgewaschen und mit der normalen Wäsche dann mitgewaschen.Alles wunderbar!

Beitrag von vonnimama 15.10.10 - 12:23 Uhr

Eigentlich sind wir ja einer Meinung, bis auf diese Unterhosengeschichte ;-)

Ehrlich gesagt ist mir der Aufstand darum zu groß: rauskratzen, einweichen, Gallseife, einweichen, ausspülen, Waschmaschine. #schock

Da hab ich wirklich keine Zeit für mit 3 Wuseln. ;-) Aber wie du es beschreibst ist es halt die einzige Möglichkeit, das Zeug wirklich effektiv rauszubekommen.

Zwischen den Stillpausen hab ich aber keine Lust auf Kacke-Unterbuxen eines 3jährigen. Das mein ich jetzt nicht böse. Ich liebe alle meine Kinder so sehr, aber AA muss ich ja nicht deswegen auch lieben. :-)

Beitrag von bobb 15.10.10 - 14:23 Uhr

Ich hab zu dem Zeitpunkt halt "nur" das eine Kind gehabt und viell.mehr die Zeit,sicher aber nicht mehr Lust dazu.Fand es auch sehr nervig.Aber was nützt es?Das sind Dinge,die zum Kinderhaben in meinen Augen dazu gehören.Meine Tochter hatte extreme Probleme mit dem Trocken-und Sauberwerden(hat ne lange und unschöne Geschichte),deswegen war mir noch wichtiger,keinen Streß zu machen.Nachts hat sie nun mit 4 Jahren,fast 4 Monaten immer noch ne Windel.Ist so.Auch die wird irgendwann weg sein.

Natürlich mußt Du den Pup nicht lieben;-)... Gehört aber dazu.Und ich muß sagen,das Auswaschen ging nachher ratzfatz.Einfacher gesagt als getan:aber ich hab nicht mehr drüber nachgedacht,sondern einfach nur saubergemacht.

In ein paar Wochen krieg ich mein 2.Kind.Wer weiß,ob sie nicht dann einen Rückfall hat.Dann ist es auch so.

Du bist im Moment sehr genervt deswegen,das liest man ganz deutlich.Aber sag Dir immer wieder,daß er es bestimmt nicht mit Absicht macht!!!

Beitrag von vonnimama 15.10.10 - 16:28 Uhr

Nein, Stress sollte man natürlich nicht machen, das liegt mir auch fern. Manchmal liegen nur einfach die Nerven auch blank, ist tagesformabhängig.

Meine hatten übrigens nie einen Rückfall, wenn das Geschwisterchen auf die Welt kam. In keinerlei Hinsicht. Alles halb so wild, nicht schon im Vorfeld viele Gedanken drüber machen. Es kommt, wie's kommt. Ist wie beim Trocken-Werden. ;-)

Bin ich genervt? #kratz Manchmal schon, aber momentan nicht. Kam das so rüber in meinem Posting? Vielleicht, weil man den Ton hier nicht mitbekommt.

Alles Gute für die Geburt euch ...! #klee

Beitrag von bobb 16.10.10 - 11:44 Uhr

Danke für die Wünsche!
Und ja,hast Recht,es kommt,wie es kommt.

Es klang für mich genervt,kam viell.nur so rüber.Auf alle Fälle Kopf hoch,spätestens wenn er in die Disco geht,macht er das nicht mehr#schein...

Beitrag von liebste_zauberfee 15.10.10 - 14:28 Uhr

Hallo Yvonne,

ich kann dir nur von uns berichten:

Sophia fing im Sommer an trocken zu werden, Pipi war bald kein Problem mehr. Beim grossen Geschäft ging es uns so, das dies auch immer in der U-Hose landete oder morgens in der Windel (nachts ist sie noch nicht trocken).

Sie verzog sich klammheimlich immer in eine ruhige Ecke und verrichtete ihr Geschäft. Bis wir auf ein kleines Belohnungssystem umstiegen. Sie wünschte sich zu dem Zeitpunkt neue Knete und Formen zum Ausstechen. Ich hab ihr dann gesagt wenn der nächste Stinker in der Toilette landet freut sich der Klomann und bringt ihr ein Geschenk. Prompt kam sie am nächsten Tag das sie groß muss und ich hab sie auf die Toilette. Sie schickte mich raus und rief mich ca. 5 Minuten später wieder zum Abwischen. Nach einer Zeit hab ich dann die gewünschte Knete auf den Toilettendeckel gelegt und sie freute sich wie ein Schneekönig. Sie bekam dann ca. 1 Woche lang nach jedem erfolgreichen Geschäftchen eine Kleinigkeit (meist ein Pixi-Buch). Dann hab ich ihr erklärt, das der Klomann sich jetzt um die anderen Babys kümmern muss und nicht mehr jedesmal ein Geschenk bringt. So haben wir das dann auf alle 2 - 3 x reduziert. Mittlerweile kommt der Klomann noch 1 x pro Woche und legt eine Kleinigkeit für sie hin.

Lg und viel Erfolg bei euch!

Bettina

Beitrag von vonnimama 15.10.10 - 16:25 Uhr

Hallo Bettina,

auch dir #danke für die Antwort! Ich musste wirklich lachen, das finde ich ja gut: der Klomann! #rofl. Eigentlich eine gute Idee, wenn es nicht ausufert mit den Geschenken. Werde ich vom Ansatz her mal versuchen zu übernehmen, mal gucken ob's klappt.

Lieben Dank und ein schönes Wochenende ...