Deutschenfeundlichkeit

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Beitrag von adalgisa 15.10.10 - 14:01 Uhr

Es musste ein Westerwelle anstoßen, ein Sarrazin verbreiten, ein Seehofer bemerken - wir Deutschen Nichtmuslime haben ein Problem. Bei "hart aber fair" wurde die Reportage angesprochen, die nur halb undercover gedreht werden konnte, weil man ja sofort in die rechte Ecke gestellt wird, wenn man Kritik an Muslimen übt. Nun traut sich auch die Presse, das Thema aufzugreifen

"Zu lange wurde geduldet, zu lange auf multikulturelle Beschwörungsrituale gesetzt, zu lange die Debatte vermieden und das Problem rhetorisch verbrämt: Es gibt einen Rassismus in sozialen Brennpunkten, der von muslimischen Schüler ausgeht."

...

"Nun also, im Oktober des Jahres 2010, melden Zeitungen und Nachrichtenagenturen im ganzen Land, dass jetzt endlich die Lehrer Alarm schlagen, weil die „Deutschenfeindlichkeit“ auch in den Schulen überhandnehme."

Was tut die Politik für uns "Nichtgläubige" und unsere Kinder? Was tun Städte und Kommunen für uns Nichtmuslime?

Die Antwort wird auch in diesem Artikel gegeben, allerdings sehr dezent:

"Kulturelle Differenzen aber und vor allem die Abgrenzungsmacht der orthodoxen Moscheevereine, die Eltern wie Kindern das Bild vom verkommenen Westen und den unsittlichen, ehrlosen Deutschen so erfolgreich einimpfen, das war der Rede nicht wert."

Mit einem Wort: NICHTS.

Und welche Geister unter den Muslimen verbreitet sind, das kann man in einer Freitagspredigt erfahren. Die FAZ umschreibt das so:

"Wer jetzt schon wieder, wie etwa Berlins Bürgermeister Wowereit, von Übertreibung spricht oder Lehrern aufgibt, gegen diesen Hass und die Frauenverachtung doch endlich anzugehen, sollte erst einmal dieses aufklärende Buch lesen. Und mit betroffenen Lehrern reden. Oder sich eine Freitagspredigt anhören, in der die verschiedenen Arten von Menschen, streng am Koran entlang, vor Hunderten Frommen erläutert werden: Die Guten, die auch ins Paradies kommen, sind die gottesfürchtigen Väter, die darauf achten, dass ihre Töchter nicht vom schlechten Geist der Ungläubigen infiziert werden; die Schlechten, die in „Erniedrigung und Unwürdigkeit“ leben –, das sind die „Schauspieler, Tänzer, Sänger“ – wird Gottes Strafe treffen, genauso wie die „Westlichen“, die kein Glück im Sinne des Islam spüren können. Das sind die seelischen Aufrüstungen, die Familien sich holen, deren Kinder dann in den Schulen die „Huren“ und „Schlampen“, die „Christen“ und „Schweinefleischfresser“ jagen."

Den ganzen Artikel gibt es hier:
http://tinyurl.com/3xp8w5x

Und nun erwarte ich den Aufschrei, das Bellen der getroffenen Hunde :-)

Beitrag von grafzahl 15.10.10 - 14:20 Uhr

Die für mich entscheidende Passage ist folgende:

"Aber auch die Mädchen langen zu, „Kopftuch gegen Blond“ nannte sich eine Hasskampagne an einer Schule. Aber die Kopftücher hatten sich verrechnet, ihre schicken, blonden Gegnerinnen waren Polinnen, denen man offenbar zu Hause nicht eingetrichtert hatte, dass es besser sei, sich wegzuducken."

Wer sich nicht wehrt, verliert.

Wer sich den Aggressoren als wehrloses Opfer präsentiert, ermutigt sie.

Beitrag von adalgisa 15.10.10 - 15:17 Uhr

Und warum ist gerade DAS die "entscheidende" Passage für Dich?

Beitrag von grafzahl 15.10.10 - 15:42 Uhr

Weil es die Lösung des Problems bzw. dessen Kern beinhaltet.

Wer schwach ist und sich nicht wehrt, wird unterdrückt und/oder vertrieben.

Appeasement-Politik hat schon einen Adolf Hitler nicht sonderlich beeindruckt. Wenn wir keine Grenzen setzen und diese vor allem verteidigen, werden sie immer weiter machen. Und dann haben wir es auch nicht besser verdient.

Beitrag von king.with.deckchair 15.10.10 - 14:52 Uhr

Ergänzung:

http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,heuhbfd4r1wrc00h~cm.asp

Beitrag von adalgisa 15.10.10 - 15:38 Uhr

Du sitzt doch an der Basis und Du könntest doch hier die Mär von den "fleißgen und arbeitswilligen Gastarbeiterfamilien" mal aus Deiner Perspektive durchleuchten. Wie viele Ausländer aus muslimischen Ländern stehen täglich bei Dir auf der Matte und wollen Geld vom Vater Staat (oder vom deutschen Steuerzahler), weil sie eben keinen Arbeitsplatz in Deutschland haben und damit keine GastARBEITER sind?

Beitrag von king.with.deckchair 15.10.10 - 16:39 Uhr

#nanana

Nix, nix, nix, nee, nee, nee!

Ich bekomme zwar so einiges mit (meine Kollegen ebenso) und mancher Diskussionsbedarf tritt bei den einen signifikant häufiger auf als bei den anderen - nennen wir's einfach mal so.

Aber: Auch und vor allem die Formulierung "die Mär von den "fleißgen und arbeitswilligen Gastarbeiterfamilien" " stößt mir sauer auf.

Denn "fleißige und arbeitswillige Gastarbeiter" gab und gibt es jede Menge. Gerade in dem Bereich, in dem ich zurzeit tätig bin (Ü50), sehe ich sie. Knochen kaputt, Bandscheiben kaputt von jahrzehntelanger Maloche. Seele teils kaputt, weil es eine Menge Menschen gibt, die WIRKLICH wegen Krieg, Folter, was weiß ich zu uns flohen und deren Traumatisierung sich jetzt erst Bahn bricht, weil sie a) in ihrer Arbeitslosigkeit auf sich selbst zurück geworfen sind und b) Traumatisierung sich bei vielen erst später bemerkbar macht. Gefühlsleben auch in Ordnung, weil Entfremdung zu den eigenen Kindern, die zwar besser als sie leben (so, wie sie es sich ja gewünscht hatten), deren Lebensentwürfe sie aber von ihren Eltern innerlich entfernt haben.

Es gibt auch die, die WIRKLICH fleißig und engagiert die Integrationskurse besuchen, die machen und tun und notfalls erst mal irgendwo am Band Schicht arbeiten oder putzen gehen, auch wenn sie in ihrem Land höhere Abschlüsse erworben haben.

Das Problem sind - ob deutsch oder ausländisch ist völlig egal - die bildungsfernen, rückständigen, alles ablehnenden Menschen aus der Unterschicht. Der Mob der Faulpelze und Verweigerer. Nervenaufreibende Diskussionen, Verweigerungshaltung, Flucht in vermeintliche Arbeitsunfähigkeit, Tricksereien... nein, man kann nicht sagen, dass muslimische Kunden dies mehr praktizieren würden als andere.

Mit den einen muss ich eben wegen Ramadan oder Bayram herumdiskutieren, warum sie sich angeblich nicht bewerben/vorstellen/an einer Maßnahme teilnehmen/zu einem Termin bei mir kommen können, mit den anderen habe ich solchen Blödsinn im Dezember diskutieren müssen - oder auch schon mal an Faschingsdienstag und Gründonnerstag #augen. So, von wegen "Ich habe zeitlichen Stress mit den Weihnachtsvorbereitungen gehabt (Anm. schon ein bisschen merkbefreit und dreist, das zu seiner in Vollzeit tätigen pAp zusagen *vogelzeig*) und bin nicht dazu gekommen, mich zu bewerben und denken sie außerdem nicht, dass man im Advent nicht ein bisschen kürzer treten sollte...?".

Fazit: Faulpelze und "Versager" sowie aggressive Abgrenzung gibt es in allen Gruppen. Die Deutschen der Unterschicht grenzen sich doch mitunter durchaus genauso gegen den Rest der Gesellschaft ab, wie die Muslime der Unterschicht. Ich erinnere an die "Kriege" zwischen Hauptschülern und Gymnasiasten auf integrierten Gesamtschulen...

Die Frage ist eben, ob wir bereit sein sollen und wollen, "importierte" aggressive Abgrenzung weiterhin auszuhalten, deren Folgen zu bezahlen. Ob die Abgrenzugn aufgrund religiösen Wahns überhaupt irgendwie handlebar ist oder ob wir gerade gegenüber einer Kultur, die offenbar sehr autoritär ausgelegt ist, nicht endlich mal Stärke und Autorität zeigen sollten.

Wenn mich ein deutscher "Prekariatsangehöriger" massiv ablehnt, weil ich eine neureiche Plunz sei, eine blöde Sesselfurzerin von der ARGE, die ihn eh nur mit mehr oder weniger sinnvolen Arbeitsangeboten nerven will - dann kann ich argumentativ dagegen vorgehen und mittels Vernunft, Empathie und indem ich sein Vertrauen gewinne, oftmals eine Einstellungsänderung und damit auch eine positive Entwicklung bewirken.

Etwas, was bei Ablehnung aus religiösen Gründen NULL funktioniert. Weil ich eine Frau bin. Weil ich eine Ungläubige bin. Weil ich seiner Frau einen Deutschkurs "verpassen" will, eine Arbeit, eine Informationsveranstaltung. Ja: Weil ich seine Frau (auch ihn) in unsere Gesellschaft hinein holen will. Mittels Informationen, Spracherwerb, Kontakt zu anderen, Informationen zu kulturellem Angebot, Beratungsstellen und Weiterbildung. Aber es zieht: Nichts. Kein Argument, kein einziges. Oft nur die Leistungskürzung, nicht ohne erboste Diskussionen. Anm.: Doch, auch bei vielen nichtmuslimischen Kunden zieht nur das und das auch nur unter erbosten Diskussionen.

Du siehst: So einfach kann man das nicht "berichten". Es gilt nicht "Muslime alles verweigernde Faulpelze und Deutsche alles nur arme Opfer des kapitalistischen Wirtschaftssysems". Fleißige, in die Mehrheitsgesellschaft integrierte Leute (es gibt durchaus auch nichtintegrierte Deutsche, siehe oben), die im Moment einfach nur tierisch gestrauchelt sind und irgendwie nicht wieder hochkommen, gibt es da wie dort. Diskussionsfreudige nichtintegrierte Verweigerer ebenso. Die einen kämpfen mit Not, Frust, Ablehnung, Vorurteil (seien es nun welche gegen Ausländer oder - im Fall der Deutschen - welche gegen ALG II-Bezieher als solches), die anderen ficht das alles nicht an, die haben eh keinen Bock auf uns. Wieder siehe oben: Es gibt auch jede Mensche Deutsche, die keinen Bock auf die Mehrheitsgesellschaft haben und sich zu gern aushalten lassen wollen.

Gruß
Ch.

Beitrag von zeitblom 15.10.10 - 17:30 Uhr

Danke fuer diese ueberfaelligen (aber vielleicht kann ich wirklich nicht lesen) deutlichen Feststellungen!

Beitrag von adalgisa 15.10.10 - 18:07 Uhr

"Aber: Auch und vor allem die Formulierung "die Mär von den "fleißgen und arbeitswilligen Gastarbeiterfamilien" " stößt mir sauer auf. "

Sorry, das war mein Fehler. Hier hatte ich das Ironie-Symbol vergessen.
Meine Formulierung bezog sich auf die hier oft gelesene Behauptung, dass doch jeder Türke und Araber hergerufen wurde, um hier die Drecksarbeit zu machen und er dafür auch noch Steuern zahlt.

Natürlich gibt es einen weitaus überwiegenden Teil an arbeitsamen, ehrlichen, freundlichen und integrierten Ausländern - auch aus muslimischen Ländern und ich würde für die sogar an Protestaktionen teilnehmen, wenn die plötzlich abgeschoben werden sollten (einer meiner Ärzte ist aus dem Iran und die Freundlichkeit in Person. Auch auf meinen Döner-Üzgür würde ich nicht verzichten wollen), aber es gibt eben auch bis zu 15% integrationsunwillige Ausländer aus der Türkei und muslimischen Staaten, die hier einfach nur das soziale Netz genießen.

Wenn man sich die Geschichte der Gastarbeiter ansieht, dann versteht man auch, was ich konkret meinte: Ursprünglich kamen die Gastarbeiter nach Deutschland, um hier zu arbeiten (dagegen hat auch keiner etwas einzuwenden). Ein Großteil von ihnen ist sesshaft geworden (auch kein Problem) und hat seine Familie nachgeholt (vollkommen verständlich). Das Problem dabei ist nur - und das ist auch der Grund für Sarrazins Buch - das nicht jedes Familienmitglied der Nachgezogenen hier ebenfalls arbeitet. Auch der Nachwuchs, der inzwischen in Deutschland geboren wurde, profitiert vom sozialen System und dafür darf man zu Recht ein wenig Dankbarkeit und Entgegenkommen von den Gastarbeiter / deren Nachwuchs erwarten. Und genau hier erkennt man aber deutliche Unterschiede: Während Familien aus Amerika, England, Holland oder auch Russland und Vietnam sich relativ unauffällig verhalten, pöbeln doch einige Idioten aus der Türkei und anderen muslimischen Staaten sehr laut herum, faseln etwas von Ehre im Namen ihres Gottes, beleidigen und mobben unsere Kinder. Du kannst es drehen und wenden wie Du willst: Die größten Integrationsprobleme bereiten nicht die Russen oder Chinesen in Deutschland, sondern die Türken und Araber.

Beitrag von king.with.deckchair 15.10.10 - 20:57 Uhr

"Die größten Integrationsprobleme bereiten nicht die Russen oder Chinesen in Deutschland, sondern die Türken und Araber."

Das ist IMHO richtig, die Zahlen geben das her und diese - zugegebenermaßen subjektive - Beobachtung mache ich auch. Ich habe auch nie das Gegenteil behauptet. Ich kann nur nicht bestätigen, dass integrationsunwillige Muslime gegenüber integrationsunwilligen Deutschen a) in der Überzahl seien und b) mehr Ärger machten. In der Gruppe der Migranten empfinde ich persönlich sie sowohl im Job als auch sonst als verhältnismäßg in der Überzahl und ja, auch oft "Ärger machend".

Wie dem auch sei - ich habe auch keine Ahnung, wie man das Problem lösen könnte. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass freundlich-autoritäres Durchgreifen, verbindlich sein und angedrohte Konsequenzen zeitnah durchziehen mir bei muslimischen Kunden immer Respekt verschafft hat. Etwas, was mir mein türkischer pAp-Kollege betstätigt hat. Diese Kultur ist keine Kultur der großartigen Diskutiererei und des ewigen Hinterfragens von jedem Mist. Klare Ansagen, klare Folgen, Punkt, Ende, aus. Teils komme die Verachtung "uns" gegenüber von aus dieser "weichen" Sozialarbeiterhaltung, meint mein Kollege. *schulterzuck*

Ich weiß es nicht, könnte aber schon sein, dass das stimmt.

Beitrag von zeitblom 18.10.10 - 11:00 Uhr

"dafür darf man zu Recht ein wenig Dankbarkeit und Entgegenkommen von den Gastarbeiter / deren Nachwuchs erwarten"

Eindeutig: NEIN.... es sei denn, Du erwartetst diese Dankbarkeit von jedem Buerger Dtls....aber dafuer bist Du weder "staatstragend" noch religioes" genug....

Beitrag von adalgisa 18.10.10 - 11:22 Uhr

"Eindeutig: NEIN.... es sei denn, Du erwartetst diese Dankbarkeit von jedem Buerger Dtls....aber dafuer bist Du weder "staatstragend" noch religioes" genug.... "

Lass es doch einfach sein. Du schreibst so einen ausgesprochenen Müll, so geistloses Zeug, dass man sich ernsthaft erschrecken kann..

Zum Thema Dankbarkeit und Entgegenkommen: Eindeutig JA.
Deutschland hat sich den Sozialstaat hart erarbeitet, er ist Ausdruck der fortschrittlichen Kultur und der zwischenmenschlichen Werte.
Das dürfen wir uns nicht kaputt machen lassen - weder von Sozialschmarotzern, noch von Steuerhinterziehern, gar nicht von religiösen Spinnern und auch nicht von Leuten wie Dir. Das hat rein gar nichts damit zu tun, ob ich staatstragend bin oder religiös...

Wie gesagt: Lass es einfach bleiben. Du blamierst Dich mit jedem Deiner Beiträge mehr und mehr, weil sie komplett sinnentleert sind.

Beitrag von zeitblom 18.10.10 - 11:33 Uhr

Wem bist DU denn dankbar, dass Du in einem (von Dir??) hart erarbeitetem Sozialstaat leben darfst?

Nett, dass Du Dich um meinen Ruf sorgst, voellig unnoetigerweise...

Beitrag von adalgisa 18.10.10 - 11:54 Uhr

Ich bin meinen Eltern und Großeltern dankbar dafür, den Menschen, welche sich für die Interessen der Gesellschaft (nicht der Lobbyisten!) einsetzen und ich arbeite selbst aktiv - auch politisch aktiv - an der Erhaltung unserer sozialen Errungenschaften mit.

Stimmt, um Deinen Ruf sorge ich mich völlig zu unrecht, weil der in meinen Augen bereits restlos ruiniert ist, Onti :-)

#winke

Beitrag von zeitblom 18.10.10 - 13:00 Uhr

Und ich dachte, Du kommst von der Zone.... dort konnten die Menschen fuer unsere Sozialsystem recht wenig machen...

Aber Du hast Dankbarkeit der Gesellsachaft gegenueber gefordert, nicht den Eltern gegenueber ( eins der 10 Gebote uebrigens )....

Beitrag von adalgisa 18.10.10 - 13:06 Uhr

Dann lies doch lieber fünfmal, wenn Du es bei dreimal lesen noch immer nicht verstehst. Was habe ich in meinem Beitrag über Deinem geschrieben?

"Ich bin dankbar ... den Menschen, welche sich für die Interessen der Gesellschaft (nicht der Lobbyisten!) einsetzen ..."

Naja, lesen ist das eine, verstehen das andere... #augen

Beitrag von zeitblom 18.10.10 - 15:09 Uhr

Du schriebst: "dafür darf man zu Recht ein wenig Dankbarkeit und Entgegenkommen von den Gastarbeiter / deren Nachwuchs erwarten."

Mit "man" meinst Du also nur die "Menschen, welche sich für die Interessen der Gesellschaft (... ), einsetzen" ? Warum schreibst Du das nicht gleich? Nicht jeder ist so klug wie Du und setzt "man" nicht mit der Allgemeinheit gleich.... Erklaer doch bitte einem so Unverstaendigen wie mir, wie solche Dankbarkeit denn aussieht.... oder gesteh einmal einfach zu, dass Deine Erwartung voellig ueberzogen ist (mit leicht durchschaubarem Ziel).

Beitrag von adalgisa 18.10.10 - 15:32 Uhr

Nein, ich meine mit "man" nicht die Menschen, welche sich für die Interessen der Gesellschaft engagieren, sondern die, welche davon profitieren und das ganz speziell bei den Gastarbeiterfamilien und deren Nachkommen. Zur Erinnerung: In diesem Thread hier ging es darum, dass deutsche (nichtmuslimische) Kinder von muslimischen (vorrangig türkischer und arabischer Abstammung) Kindern gemobbt und terrorisiert werden.

Beitrag von zeitblom 18.10.10 - 16:25 Uhr

"ich meine mit "man" nicht die Menschen, welche sich für die Interessen der Gesellschaft engagieren, sondern die, welche davon profitieren "

Und die sollten Dankbarkeit erwarten??? Lies mal Deine eigenen Beitraege und sortier noch einmal Deine Gedanken.....

Beitrag von adalgisa 18.10.10 - 18:00 Uhr

Du hast mich weiter oben schon richtig zitiert und da stand es bereits deutlich - auch in Deinem Zitat!
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=64&tid=2852505&pid=18064818

Willst Du nur Spielchen spielen, bist Du eventuell krank oder einfach nur betrunken?

Falls Du krank sein solltest, dann sage das doch bitte. Ich kann dann auch anders mit Dir umgehen. So jedoch halte ich Dich einfach nur für einen Stänkerer, einen durchweg infantilen Stänkerer!

Beitrag von zeitblom 19.10.10 - 09:14 Uhr

Zu Deiner Beruhigung: ich spiele nur mit Freunden... naja, es ist nicht jedem gegeben, Fehler einzugestehen.

Beitrag von adalgisa 19.10.10 - 09:36 Uhr

"naja, es ist nicht jedem gegeben, Fehler einzugestehen. "

So viel Selbstkritik zum frühen Morgen hätte ich nicht erwartet.

Jedenfalls nicht von Dir. Hut ab! #pro

Beitrag von king.with.deckchair 15.10.10 - 16:44 Uhr

Nachtrag: "Gefühlsleben in UNordnung" sollte es selbstverständlich heißen und nein - nicht alle Menschen aus der Unterschicht sind bildungsferne, faule Verweigerer. Nicht, dass das nun wieder irgendwer falsch verstehen WILL.

Die aus der Unterschicht, die verweigern etc. sind gemeint (ich war vom finanziellen und sozialen Status - allein erziehend, ohne Ausbildung, Sozialhilfebezug, Bewohnerin einer "Sozialwohnung" - schließlich auch schon mal "Unterschicht").

Beitrag von zeitblom 15.10.10 - 15:04 Uhr

Ich bin nur gespannt, ob Dtl. die Geister, die es rief, auch wieder los wird... und mit "Geister" meine ich nicht "Migranten"....

Beitrag von purpur100 15.10.10 - 15:10 Uhr

wenn man was nicht kapiert, dann gilt es, nachzufragen.

Was ich hiermit tue:
Wen genau meinst du mit "Geister"? Und bitte, bitte drück dich nicht irgendwie verschnörkelt aus, sondern so, daß ich es kapiere.

Danke
kannst jetzt gerne über mich lachen :-p