Hoffnung auf Transparenz und Moderne in der Moschee

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Beitrag von selmi22 15.10.10 - 17:00 Uhr

Ein Schritt in die richtige Richtung.
http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article10307969/Hoffnung-auf-Transparenz-und-Moderne-in-der-Moschee.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1663775/Kirchen-begruessen-Imam-Ausbildung.html

Nur durch Aufklärung auf beiden Seiten wird ein positives Miteinander irgendwann möglich sein.

Voreingenomme Deutsche(nicht muslimischer Herkunft) werden so sehen, dass der Islam nicht das ist was ihnen (angeblich)jeden Tag vorgelebt wird.

Strenggläubige Muslime werden so inshallah einsehen, dass Integration und das Ausleben der Religion sich einander nicht beißen.
Junge, perspektivlose Migranten(muslimischer Wurzeln)werden so endlich aufgefangen, von Menschen die ihnen die RICHTIGE Richtung weisen.
(Und nicht von Imamen aus dem hintersten Anatolien, die außer dem Fleck auf der Landkarte vorher nie was von Deutschland gesehen/erlebt haben).
Es können ganz andere Werte vermittelt werden.
Westliche Bildung kombiniert mit den Werten des Islams(was sich nicht ausschließt, auch wenn es viele hier nicht glauben mögen)ist eine sehr gute Kombination.

Wenn die Imame in Deutschland ausgebildet werden, vereinen sie Religion und deutsche Kultur, das wird vielen der Jugendlichen helfen kein Hassbild ggü. den Deutschen aufzubauen, sie werden so hoffentlich verstehen dass man Ablehnung ihrerselbst nicht damit bekämpft, indem sie selbst anfangen zu bekämpfen.(wie an den Schulen an denen die Deutschen selbst die Außenseiter sind).

Ein Imam der in Deutschland ausgebildet wird, wie so den Islam repräsentieren und nicht nur die Tradition des eigenen Herkunftslandes.
Denn die Tradition der jeweils eigenen Herkunft ist etwas das sich aus jahrhundert alten Gepflogenheiten heraus entwickelt hat und nicht immer wirklich dem entspricht wie die Religion es vorsieht.

Ich freue mich sehr darüber das zu lesen.

LG
Selma

Beitrag von king.with.deckchair 15.10.10 - 17:34 Uhr

"Ein offenes Problem bleibt die Frage, wo die Imame später verwendet werden. So habe ein Modellprojekt in Erlangen gezeigt, dass weder der türkisch-islamische Verband Ditib noch der konservativere Verband Milli Görüs die fertigen Imame übernommen hätten. Der Ditib-Präsident habe ihm bei einem Treffen vor einem Jahr zudem gesagt, man werde weiterhin eigene Geistliche ausbilden und nach Deutschland schicken, berichtete Beckstein."


Das dazu.

Und so lange reiche Geldgeber aus dem arabischen Raum dafür sorgen, dass muslimische Gruppen hier mit entsprechend demokratiefeindlichen Imamen ausgestattet werden, könne wir hier Imame ausbilden soviel wir wollen. Diese Info habe ich übrigens von einem muslimischen Kollegen (dessen Tochter allerdings unbekopftucht studiert und die einen deutschen Freund hat).

Sowieso eine Frechheit, dass ich mit meinen Steuergeldern die Ausbildung von Geistlichen mit finanzieren soll - und damit meine ich nicht nur Geistliche des Islam.

Beitrag von flitzkacke 15.10.10 - 19:44 Uhr

"Ein offenes Problem bleibt die Frage, wo die Imame später verwendet werden. So habe ein Modellprojekt in Erlangen gezeigt, dass weder der türkisch-islamische Verband Ditib noch der konservativere Verband Milli Görüs die fertigen Imame übernommen hätten. Der Ditib-Präsident habe ihm bei einem Treffen vor einem Jahr zudem gesagt, man werde weiterhin eigene Geistliche ausbilden und nach Deutschland schicken, berichtete Beckstein."


Das dazu.

Quellenangabe wäre hilfreich... und ja, ich kann googlen, aber ich wollt's anmerken ;-)

Beitrag von purpur100 15.10.10 - 20:17 Uhr

es ist ein Zitat aus einem der Links, welche die Thread-Eröffnerin gepostet hat. Die Quellenangabe ist demnach da! (Setzt natürlich voraus, daß man die Verlinkungen auch liest;-))

Beitrag von king.with.deckchair 15.10.10 - 20:40 Uhr

#danke

Beitrag von flitzkacke 15.10.10 - 21:26 Uhr

Wäre natürlich trotzdem nett, wenn man beim Zitieren die Quelle noch angäbe... also ich habe das damals so gelernt, aber die Sache mit der Bildungsferne berücksichtige ich dabei vielleicht zu wenig

Beitrag von purpur100 15.10.10 - 21:31 Uhr

ja, ich gebe dir insoweit Recht, als daß, wenn jemand z. B. einen Thread eröffnet, er, sollte er denn in diesem Thread einen Text zitieren, natürlich eine Quellenangabe mit dazu liefern sollte. Ja, klar!

Aber: In diesen Fall, um den es hier geht, war es nicht nötig, extra noch einmal einen Quellennachweis zu erbringen.
Jeder, der die Beiträge, welche hinter den Links der Threaderöffnerin zu lesen waren, auch gelesen hat, brauchte keinen extra Nachweis.

Es sei denn, das Hirn is löchrig und vergißt innerhalb von 3 Sekunden den soeben gelesenen Text.

Beitrag von flitzkacke 15.10.10 - 22:02 Uhr

höflicher wäre ein Quellenhinweis gewesen.
Für dein löchriges Hirn empfehle ich im Übrigen Illja Rogoffs Knoblauchpillen, echt jetzt! Die riechen auch nicht!

Beitrag von purpur100 15.10.10 - 22:10 Uhr

wieso MEIN löchriges Hirn? #rofl#rofl

Du weißt nicht, was ich meine?

oooooooch

tut mir jetzt echt leid für dich.

Mein tiefstes Mitgefühl.


*weglach*#rofl#rofl

Beitrag von flitzkacke 15.10.10 - 22:17 Uhr

Passt schon

Beitrag von silbermond65 15.10.10 - 18:38 Uhr

Mit 16 Millionen Euro will das Bildungsministerium in den kommenden fünf Jahren die Einrichtung islamischer Institute an deutschen Universitäten unterstützen.

Versteh ich das richtig ? 16 Millionen dafür?
Aber an normalen Schulen für unsere Kinder da fehlts hinten und vorne.

Beitrag von king.with.deckchair 15.10.10 - 20:40 Uhr

"Aber an normalen Schulen für unsere Kinder da fehlts hinten und vorne."

Und gerade DA müsste man ansetzen, um Kinder zu kritischen und einigermaßen gebildeten Menschen zu machen. Denn: Wer nicht viel weiß, muss alles glauben.

LG
Ch.

Beitrag von adalgisa 15.10.10 - 20:57 Uhr

#pro#pro#pro

Denn: Wer nicht viel weiß, muss alles glauben.

#pro#pro#pro


Diesen Satz müsste man ganz groß an alle Kirchen, Synagogen und Moscheen kleben!!! ;-)

Beitrag von purpur100 15.10.10 - 21:20 Uhr

diesen Satz darf man getrost auch anderswo zum Einsatz bringen #pro (nicht nur an Kirchen, Synagogen und Moscheen)

Beitrag von adalgisa 15.10.10 - 21:27 Uhr

Ok, vielleicht noch an die Wahllokale, denn in allen anderen Bereichen ist mangelndes Wissen nicht sooooo nachhaltig gefährlich...

;-)

Beitrag von purpur100 15.10.10 - 21:33 Uhr

seh ich anders. Z. B. als Patient kannst heutzutage garnicht gut genug informiert sein. Könnt gefährlich werden, teils sogar lebensgefährlich.
Aber das ist eine andere Geschichte und gehört hier jetzt nicht hin #hicks

Beitrag von adalgisa 15.10.10 - 21:49 Uhr

"seh ich anders. Z. B. als Patient kannst heutzutage garnicht gut genug informiert sein. Könnt gefährlich werden, teils sogar lebensgefährlich."

Hier ist die mangelnde Bildung aber nur gefährlich für ein Einzelschicksal, nicht für die gesamte Gesellschaft! ;-)

Beitrag von purpur100 15.10.10 - 21:51 Uhr

kommt drauf an, wieviele "der Gesellschaft" an welcher Krankheit erkranken/leiden #aha

wie gesagt, anderes Thema. Gehört nicht hierhin, deshalb jetzt
-cut!-

Beitrag von adalgisa 15.10.10 - 21:53 Uhr

Ich sage nur: Die Schweinegrippe-Selbstmord-Attentäter #rofl

Beitrag von purpur100 15.10.10 - 21:59 Uhr

Hey, ich hab CUT gesagt!

Ok, dann gehts halt weiter. Schweinegrippe is n gutes Thema. Also in Bezug auf informiert sein.
Oder sag blos: Hast du dich impfen lassen? Oder warst du informiert?:-p

Beitrag von selmi22 15.10.10 - 21:36 Uhr

Womit du nun sagen willst, dass alle Gläubigen(natürlich vor allem Muslime)dumm wie Brot sind, nech?

Beitrag von adalgisa 15.10.10 - 21:51 Uhr

Das würde ich mich nie trauen!

Wäre ja eine Beleidigung für jedes Brot. #augen

Beitrag von hinterwaeldlerin09 15.10.10 - 21:59 Uhr

Warum wertest du Menschen, die einen Gottesglauben haben, ab?

Beitrag von king.with.deckchair 15.10.10 - 22:31 Uhr

Gegenfrage: Warum halten viele Menschen mit Gottesglauben für besser, anders gesagt: Werten sie auf?

Beitrag von king.with.deckchair 15.10.10 - 22:43 Uhr

Anders gesagt: Warum erachtet man etwas GLAUBEN als so respektierenswert an? Warum sieht man GLAUBEN als so wichtig an, dass man andere dafür mit zahlen lässt oder ihnen Einschränkungen auferlegt?

Warum verdammt noch mal muss ich mich auch mehr oder weniger direkt von GLÄUBIGEN bedrohen lassen? Ich möchte wirklich fragen - ja, geht's denn noch?!

Sollte man sich nicht ENDLICH! mal auf die Regeln der VERNUNFT und einer allgemeinen Moral einigen und ansonsten möge bitte jeder seinen Glauben mit sich selbst und seinen Glaubensbrüdern ausmachen?!

Im Übrigen: Ja, ich persönlich halte extremen "Glauben" und übersteigerte Religiosität für psychopathisch. Mir ist das mal besonders bewusst geworden, als eine Frau Käßmann (eigentlich klug und bodenständig) in einer Talkshow wie ein Kind von "Jesus ist für meine Sünden gestorben" fabulierte. Da ging mir zum ersten mal auf, was das doch alles für ein großer Unsinn ist.

Ich bin inzwischen Atheistin. Aber ich bin nicht "ungläubig", nicht unmoralisch und auch nicht unethisch. Ich weigere mich nur, all' die blödsinnigen Geschichten zu glauben, sondern sehe z.B. die Bibel als das, was sie ist: Ein Buch voller Parabeln, Gleichnisse und Anleitungen sowie Regelwerk zum menschlichen Miteinander. Regelwerk, welches sich überholt hat und Regelwerk, welches bis heute gilt und auch im Sinne der Vernunft gelten sollte (es ist nunmal sehr vernünftig einen anderen nicht anzulügen, umzubringen, anzulügen etc., weil es für alle Beteiligten sonst eine Menge Unbill bringt) Teils auch voll von psychologischem Wissen. Aber sicher nicht "Gottes Wort".

Ich glaube daran, dass wir eines Tages hoffentlich in einer humanistischen Welt leben werden, denn bisher hat sich noch jede Religion als unbrauchbar erwiesen.