warum warum warum???

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kurzew 15.10.10 - 22:00 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich hätte NIE gedacht das 5 Buchstaben mal so nervig sein können.

Hattet ihr diese Warum-Phase auch? Wie lang war diese?

Unsere Tochter wird in ein paar Tagen 3 Jahre, und sie steckt gerade voll drin.

"Warum darf Hanah das nicht mehr?"
"Warum ist Hanah böse?"
"Warum Warum Warum" aaaaaaahhhhhhhhh :-[

Ich erkläre es Ihr immer sehr verständlich, und man kann echt darauf warten. Man hat den Satz beendet und Hanah fragt warum.
In manchen Sittuation gibts auch mal keine 2te Erklärung, weil es eben so ist!
Was sagt ihr dann? "Es ist so?!"

Grüße die etwas "Warum"-genervte Kurze :-p

Beitrag von bine3002 15.10.10 - 22:03 Uhr

Anstatt zu sagen "Das ist eben so!" habe ich sie immer gefragt "Was glaubst Du denn?". Manchmal kam sie selbst auf die Antwort, manchmal war ihre Antwort sehr spannend und das folgende Gespräch interessant... Auf jeden Fall regt diese Gegenfrage zum Nachdenken an, während die Antwort "Weil es so ist" eher abwürgt.

Beitrag von kurzew 15.10.10 - 22:08 Uhr

Hallo Bine,

das war auch nur eine Frage ob ihr "So ist es sagt"?!

Ich habe da schon öfters gesagt, das ich dafür nun leider keine genaue Antwort mehr habe. Dann fragt Hanah gleich warum? Und da Antworte ich auch mal mit "Mama kann nicht immer alles Wissen.

Beitrag von shabnam85 15.10.10 - 22:13 Uhr

#winkeHallo,

also sehr oft war ich sehr zuvorkommend und habe erklärt, und erklärt und mich auch auf Gespräche eingelassen.

Aber auch sehr oft habe ich einfach gesagt : "ES IST NUN MAL SO und FERTIG!"

Weil ich bin auch nur ein Mensch und keine Maschine, wenn ich gerade genrvt, nervös oder gestresst bin, kann ich nicht auf Knopfdruck lächeln und erklären. Die Kinder müssen halt auch lernen das Mama auch mal bockig sein darf.

LG#winke

Beitrag von perserkater 15.10.10 - 22:40 Uhr

Hallo

Ich muss mal fragen...wie lange geht diese Phase üblicherweise? Mein Sohn wird im Dezember schon 4 und hat vielleicht ne Woche lang mal warum-Fragen gestellt. Das wars schon. Kommt das vielleicht erst noch richtig oder haben wir es mehr oder weniger übersprungen?#gruebel

LG

Beitrag von agrokate 15.10.10 - 22:47 Uhr

Huhu,

ich kann Dich sehr gut verstehen, meine Maus (Februar 2008) fängt seit einigen Tagen auch damit an#schein!
Ich habe mich ja schon an die ständige Frage:"Und dann?" (in Endlosschleife) gewöhnt, aber zusätzlich noch "Warum?" kann doch schon sehr nerven;-)!
Knapp gefolgt von "Was?", wenn ich ihr etwas sage, und sie es toll findet, wenn ich es zig mal wiederhole, obwohl sie es beim 1.Mal schon verstanden hat.

Ich leide mit Dir-Du bist nicht alleine!
GLG,agrokate!

Beitrag von marathoni 15.10.10 - 23:06 Uhr

Aus Erfahrung kann ich nur sagen: Genießt diese tolle wieso- weshalb- warum Zeit. Sie ist so wertvoll gerade auch für den Spracherwerb.
Mein Kleiner ( Febr 2008 ) löchert auch den ganzen Tag warum Fragen mir in den Bauch. Ich versuche weitgehendst sie alle zu beantworten. Oft hilft uns auch die Gegenfrage " was denkst du ? " Was glaubst du " Da entstehen oft sehr schöne Gespräche.
Also versuchen nicht abzuwürgen, sondern immer klare Antworten.
Diese Zeit hält normalerweise recht lange an.

Beitrag von charliepogo 15.10.10 - 23:41 Uhr

Mein Sohn ist nun 4,5 und hat seit fast 3 Jahren diese "Phase"... ich glaube nicht, dass wir sie jemals verlassen werden :-)

- Er fragt etwas und gleich im Anschluss kommt die nächste Frage. und die nächste. und die nächste.

- Es werden Fragen gestellt, ich antworte, füge sogar eine weiterführende Erklärung an und er fragt genau das, was ich eben schon erklärt habe *grrrrr*

- Er stellt völlig voneinander unabhängige Fragen hintereinander.

- Und ja, er kann auch gerne mal eine 3-stündige Autofahrt nur mit Fragen verbringen..

Besonders gerne stellt er Fragen, wenn er müde ist... je mehr Fragen, desto müderist er...

Ich versuche schon, seine Fragen zu beantworten, aber irgendwann kann auch ich nicht mehr und dann kommt ein "weil es so ist, wie es ist" oder "ich weiß es nicht" (was häufig genug der Wahrheit entspricht :-( ). Leider bringt es auch nichts, wenn ich eine Gegenfrage stelle... die wird entweder ignoriert oder bringt nur eine kleine Verschnaufpause.

Und weil es so schön ist, fragt nun sein kleiner Bruder (2 3/4) gleich mit :-[:-D

Beitrag von hailie 16.10.10 - 01:13 Uhr

#rofl

Sei froh, dass die Phase bei euch erst so spät anfängt!

Meine Tochter wird nächsten Monat 3 und es geht seit Monaten so....

LG

Beitrag von meandco 16.10.10 - 08:25 Uhr

ja, warum ist hannah eigentlich böse???

#kratz

würd ich auch nachfragen, böse ist offensichtlich nichts gutes und ich wär auch nicht gerne das rumlaufende böse ...

#cool

Beitrag von hailie 16.10.10 - 10:25 Uhr

Da hast du recht, das habe ich völlig überlesen.

Ich würde keinem Kind unterstellen BÖSE zu sein... #nanana

LG

Beitrag von martins-mama 16.10.10 - 11:57 Uhr

Hallo

also mein Sohnemann (5 Jahre und 3 Monate alt) ist seit knapp 2 Jahren in der "Warum-Phase". Zugleich fragt er seit etwa nem halben Jahr ständig "Was?", wenn man ihm etwas sagt und er tut so, als hätte er es nicht verstanden. Er hört und versteht aber sehr wohl, was man ihm sagt (Hörtest war wunderbar und wenn man fragt "Hast du mich verstanden?" dann tut er auch, was man ihm gesagt hat). Nun habe ich echt keine Lust mehr, immer alles 2-3 Mal zu sagen oder dauernd zu fragen, ob er mich verstanden hat - und tue es auch nicht mehr -.
Ich weiß, dass das nur eine dumme Angewohnheit ist bei ihm, denn seine Oma (bei der er gerne ist) hört schwer und fragt eben auch dauernd "Was?", aber ein Hörgerät...nein, wozu denn?!
Naja und Martin hat sich das eben von ihr abgeguckt, wie wir jetzt wissen. Anfangs habe ich auch alles mehrfach gesagt, aber mittlerweile tue ich das nicht mehr, außer wenn er mich wirklich nicht gehört haben könnte (Staubsauger, Wind, wir befinden uns in getrennten Räumen etc.).

Auch ewig alles 4-5 Mal (oder noch öfter) zu erklären, nervt auf die Dauer. Ich sage auch öfter mal, wenn er 2-3 Mal "Warum?" gefragt hat - und ebensooft erklärt bekam, warum etwas so ist, wie es ist - "Weil es eben so ist!"
Hatten wir heute morgen auch wieder. Er sollte sich umziehen, bevor er eine Etage tiefer zur Oma gehen durfte. Martin fragte natürlich: "Warum?" Ich sagte: "Weil man nicht im Schlafanzug zur Oma geht. Oma mag das nicht." War soweit OK. Ich hab also Anziehsachen geholt und prompt kam "Warum soll ich mich anziehen?" Ich hab also die Erklärung nochmal wiederholt. "Warum?" zum 3. Mal! Beim 5., Mal "Warum?" hat es mir gereicht und ich sagte "Weil es so ist." Was kam? Logisch..."Warum ist das so?"

Oder auch gestern abend beim Abendessen, als Martin unbedingt mit seinem Papa diskutieren musste. Martin wollte unbedingt und mit aller Macht eine Scheibe Toast mit Marmelade essen. Na gut, warum auch nicht. (schon wieder "Warum"...)

Jedenfalls machte mein Mann ihm eine und nach 5 Häppchen hieß es von Martin: "Ich bin satt!" Ok, wer satt ist, ist satt.
Nächste Frage von Martin: "Papa, gibst du mir Lakritz?"
Antwort war natürlich: "Nein."
Martin: "Warum?"
"Weil du dein Toast nicht gegessen hast."
Martin: "Warum?"
"Weil du sagtest, dass du satt bist."
Martin: "Was?"
"..."
Martin: "Warum darf ich jetzt kein Lakritz?"
"Weil du dein Toast nicht gegessen hast. *knirsch*"
Martin: "Was?"
"Iss dein Toast auf oder es gibt kein Lakritz."
Martin: "Warum?"
"Lakritz ist Süßigkeiten und Süßigkeiten gibt's erst nach dem Essen."
Martin: "Ich bin satt."
"Ok."
Martin: "Krieg ich jetzt Lakritz?"
"Nein!"
Martin: "Warum?"
"Weil ich es sage. Punkt!"
Martin: "Sag das doch gleich..."

Mein Mann ist schon scherzhaft am überlegen, ob er - wenn das so weitergeht - auf Fragen wie "Warum bin ich hier? Wer hat mich gemacht?" antworten soll: "Ich hab dich gemacht und du bist hier, weil deine Mutter und ich das so wollen. Punkt!"

Beitrag von cludevb 16.10.10 - 16:15 Uhr

Jaaaa zwischen 2,5 und 3 war das bei uns echt heftig mit dem "warum"...

hilfte gibt oft ne gegenfrage "was meinst du denn warum...?" und hier und da auch mal ein "weil das so ist!!!" ich muss sagen ich erklär echt viel und lass mich viel auf gespräche ein aber irgendwann #zitter

ich dachte das hätten wir seitdem hinter uns, hat kurz nach dem 3. geburtstag aufgehört aber seit einer woche geht das wieder echt krass los... nur am plappern, reden, reden, reden, warum, wieso, weshalb, warum... *arghhhhhhhhhhhhhhhhhhh* ich glaub ich brauch mal ohrstöpsel #augen:-p:-p:-p

Und wieder hilft mir am besten: gegenfrage stellen... er fragt gerad nämlcih auch viel von dem er die antwort weiß! ;-)

Mein Bruder war auch neulich dran... Elektriker! Den Beruf hat der Kleine mitbekommen "was macht ein elektriker, was ist strom, warum ist der immer in der steckdose wenn man den braucht, wo kommt der her, was ist ein kernkraftwerk und wie macht das strom"...
... und ich hab mich schön zurückgelehnt und meinen bruder nur angegrinst der erst mal ordentlich ins stocken kam bei kindgerechten erklärungen :-p

LG Clude, Lukas (bald 4) und Michel (1,5)

Beitrag von tessy25 17.10.10 - 17:32 Uhr

Hallo,

also in so rund um den 3. Geburtstag stellen Kinder gerne warum- Fragen, um dann Nebensätze zu hören. Sie eignen sich so die Grammatik von Nebensätzen an (Verb am Ende).

Später dann Fragen sie oft mit warum, weil sie viele Informationen wollen, um ihr Wissen zu vervollständigen, um Neues in Erfahrung zu bringen.

Und dann, wenn sie sprachlich so weit sind, dass sie die Struktur eines Fragesatzes verstanden haben und ein Repertoir an Fragewörter haben, tauschen sie eben das Warum gegen ein Weshalb oder wieso oder eine andere Art der Frage aus.

Kurz: Einmal angefangen zu fragen bleibt uns Eltern das llllllllllllllllaaaaaaaaaaaaaaange erhalten! Zum Glück! #winke

Liebe Grüße
Tess