langsam kann ich verstehen.....

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von petite27 16.10.10 - 10:28 Uhr

Hallo,

mag sein dass sich hier jetzt auch wieder einige Leute darüber aufregen...aber da ich das inzwischen schon ganz gut gewohnt bin, was solls. ;-)

Es ist ja so, dass ich für meinen Grossen (älterer Schäferhund) seit geraumer Zeit versuche nochmal eine andere Lösung zu finden.

Was mir hier für eine Möglichkeit bleibt ist, ihm jeden Tag zuzusehen wie er die Treppe immer schlechter laufen kann....naja ich wills jetzt nicht wieder ausführen.
Es ist keine gedankenlose Handlung von mir, ich hänge an dem Tier, habe ihn seit er 12 Wochen alt ist und es ist eine verdammt bescheidene Situation.

Nun habe ich mich ja schon an alle möglichen Vermittlungsseiten, Vereine, Gnadenhöfe usw gewandet....alles erfolglos.

Schliesslich habe ich mir gedacht, ruf den Tierschutzverein/Tierheim hier vor Ort nochmal an, evtl. fällt denen noch was ein.
Also hatte ich eine Dame dran, durch Emails meinerseits wusste sie auch schon um was es ging....
sofort ging es los...wie könnte ich nur...das arme alte Tier....meine ethische Verpflichtung.....böse grausame Menschen.....
ich fragte, haben Sie noch irgendwelche Adressen an die ich mich wenden kann....wissen Sie noch Anlaufstellen für mich.....Nein!
und weiter gings..... "naja, dann bringen Sie uns halt am Montag (es war freitags) den Hund, dann wird er hier trauernd in der Ecke sitzen, total verängstigt und abgeschoben, wird nichts mehr fressen, die Welt nicht mehr verstehen und kläglich eingehen......vermitteln können wir den sowieso nicht mehr"

Ich war so fassungslos dass ich am Telefon (leider) nix mehr sagen konnte, nur noch geheult hab und das Gespräch beendete.

ein paar Tage später rief mich der Tierheim-Tierarzt an.....ich voller Hoffnung ans Telefon, hätte ja sein können man kann mir doch noch Adressen oder sonstwas nennen....
und wieder das gleiche....ehtische Verpflichtung...tun Sie das nicht...das arme Tier....sie böser Mensch.....usw.

Am Ende seiner Ausführung meinte er dann...sie können mir das Tier auch bringen, ich würde ihn für sie einschläfern. #schock
der wusste von meinem Hund nichts ausser dieser einen Email mit der Beschreibung, er hat ihn noch nie gesehen!!
Ich war echt fassungslos. wie bitte passt das Alles zusammen??

und wisst ihr was ich so langsam verstehen kann...?
warum einige Hunde nicht im Tierheim abgegeben, sondern vor der Türe angebunden werden!
Das soll nicht heissen dass ich verstehen kann warum ein Mensch sein Tier aussetzt....aber mit solchen Veranstaltungen treiben sie mit Sicherheit einige Leute dazu.

So, das musste mal raus jetzt.

P.S. ich will nicht bezweifeln dass diese Leute viel für die Tiere tun, es ist viel ehrenamtliche Tätigkeit dabei, viel Engangement, gut dass es Tierschützer gibt, aber irgendwo hörts echt auf.

Beitrag von sternenzauber24 16.10.10 - 10:49 Uhr

Könnte man Zuhause keine Lösung für die Treppen finden? Eine Art Treppenlift basteln?

LG,
Julia

Beitrag von sinastern 16.10.10 - 10:50 Uhr

HI ja ich habs auch durch.......:-[ da hilft dir keiner und die im tierheim bei uns denken eh nur an die knete,,,,,,schrecklich

Beitrag von asira 16.10.10 - 10:52 Uhr

Hallo....
Na los... nu´mal Butter bei die Fische! Was ist denn der Grund zur Abgabe?
Ohne irgendwelche Infos fällt es mir schwer, nicht ähnlich zu denken, wie die Tierheimmitarbeiter (ausgeklammert die Sache mit dem einschläfern)!
Ich könnte mir wirklich nicht vorstellen, das es tatsächlich einen Grund gäbe, meinen Hund nach so einer langen Zeit abzugeben (der hat doch schon ein zweistelliges Alter, wenn ich mich recht erinnere)....
wenn es an den Treppen Deiner Wohnung liegt; was hindert Dich an einem Umzug? (Und jetzt bitte nicht, Wohnungen wären schwer zu finden; schwer: ja, unmöglich: nein! Zudem man ja schon vorher weiß, das ein Schäfi möglichst wenig Treppen steigen sollte und man daher einige Jahre Zeit gehabt hätte)
Oder musst Du arbeiten und er ist sehr lange alleine? Auch dafür gibt es mit Sicherheit Lösungen (Hundesitter z. B.)
Was könnte es noch geben....? Allergie? Nach so vielen Jahren? Fällt mir schwer zu glauben.
Also? Was ist der Grund? Ist es ein wirklich einleuchtender Grund, bin ich gerne bereit, zurück zu rudern und mich zu entschuldigen für meine "Verdächtigungen", aber nur mit der Information "Ich muss meinen alten Hund abgeben, weil es nicht anders geht", stehe ich irgendwie nicht auf Deiner Seite.....
Bin gespannt, ob ich eine Antwort bekomme....#schein
LG
asira

Beitrag von melcha 16.10.10 - 11:00 Uhr

Ehrlich gesagt habe ich auch kein Verständnis dafür das du so einen alten Hund noch abgeben willst und das nur wegen einer Treppe. Ich würde mir eher was einfallen lassen wie ich das Treppenproblem lösen könnte und nicht den Hund abgeben. Der alte Mann versteht das doch überhaupt nicht und ich denke auch das er im Tierheim eingehen würde.

Trotzallem wünsche ich dir viel Erfolg bei der Lösung deines Problems und hoffe das du die beste Lösung für den Hund findest.

LG Melcha

Beitrag von alkesh 16.10.10 - 11:05 Uhr

Ich weiß gar nicht was Du Dich aufregst, sie hat doch Recht!

Und Tier werden sicherlich nicht ausgesetzt weil Tierheime sich quer stellen, sondern weil Menschen lieber das Geld sparen was sie bezahlen müssten bei Abgabe!

Beitrag von meandco 16.10.10 - 11:23 Uhr

habt ihr ein haus oder wohnt ihr in einem wohnhaus?

gibts nicht die möglichkeit den hund (zwar nicht ganz artgerecht aber immerhin) so unterzubringen dass er zwar alleine ist aber die stiege nicht mehr hoch muss?

oder inseriert mal in der zeitung - vielleicht findet sich ne nette ältere dame die den nimmt?

ansonsten haben meine ehemaligen vermieter dem hund morphium spritzen lassen, damit er leichter die treppe hochkommt. irgendwann hat dann auch das nichts mehr geholfen :-(

und zu den "tierschützern" ...: also ich erinner mich da, als ich hilfe brauchte weil ich den verdacht hatte, dass einer der welpen die ich abgegeben hab an nem schlechten platz war: "ja, wir müssen schauen, wahrscheinlich können wir da nichts machen ... aber einen haben sie ja noch zu vergeben, den können sie dann gleich da lassen" #schock der hatte nen platz in ner bekannten familie die grad noch im urlaub war, daher auch noch mit mir unterwegs und nicht bei denen mit 12 wochen #aerger was soll der im th, wenn der ein zu hause hat. der hat sich nicht eine minute um die beiden wo ich mir sorgen machte gekümmert sondern nur versucht den welpen den ich im arm hatte zu bekommen!

lg

Beitrag von anarchie 16.10.10 - 12:00 Uhr

Hallo!

Es gibt Situationen, in denen man ein Tier besser abgibt...familiäre, finanzielle, berufliche...das ist so.
Ich finde es weltfremd das zu bestreiten.

Unsere vorherige Hündin ist hier mit 16 Jahren gestorben...meine stute habe ich seit 14 jahren, unsere jetzige Hündin ist 4, und zwei Hoppler haben wir auch..ich hab sie alle von Herzen lieb.
Dennoch würde ich nicht ALLES tun, sie zu behalten...
Ich mache vieles möglich, aber im Ernstfall gingen z.B. meine Kinder klar vor.
Und ich würde auch nicht mein Haus verkaufen um eine teur e Pferde-Op zu zahlen, wenn ich wählen müsste...

Und nun her mit den Steinen!

Ich hoffe du findest eine gute Lösung für deine Opa-Pfote, ideal bei dir, oder auch anders..

lg

melanie

Beitrag von becky100 16.10.10 - 15:58 Uhr

Sehe ich genauso#pro

Beitrag von alpenbaby711 16.10.10 - 16:17 Uhr

Also ich verurteile dich nicht wenn du merkst das Tier ist noch zu gut beinander so das man es wirklich nicht einschläfern muss finde ich es gut das du ne andere Lösung suchst wenn du es daheim wirklich nicht mehr halten kannst. Wenn der Hund durch die Treppe zu sehr gequält ist und leidet ist ein anderer Platz sicherlich ne gute Lösung wenn sich einer finden läßt. DAs die Tierheime dich nicht unterstützen und was von Ethik schreiben aber im GEgenzug das Tier der eine gleich einschläfern würde widerspricht sich total. Die spinnen doch. Vielleicht gibts eine Lösung wo du ihn behalten kannst aber das Problem mit der Treppe irgendwie gelöst wird. Haste dir da schon mal Gedanken gemacht. Ich musste vor kurzem auch meine 15.5 Jahre alte Katze einschläfern lassen weils nicht mehr ging. Sie litt wirklich sehr was man ihr ansah und es ging auf einmal sehr schnell mit ihr so bergab. Vorher war das kaum zu merken. Sonst hätte ich genau wie du auch erstmal eine Lösung gefunden.
Glaub mir es gibt genug Böse Leute auf der Welt aber zu denen gehörst du ganz sicher nicht.
Ela

Beitrag von maddytaddy 16.10.10 - 17:24 Uhr

Hi,

Wenn es wirklich nur an der Treppe liegt könntest du es mit einem Dreigurtgeschirr mal versuchen, insbesondere wenn es nur die Hinterläufe betrifft. Das ist ein Geschirr mit drittem Bauchgurt und Tragegriffen. So kannst du deinen Hund hinten anheben, aber er kann mit den Vorderbeinen hochgehen. Du hebst ihn also an und entlastest ihn somit.

http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=133284&GTID=c18b9f03c4d68847114f21752b0d3d2ca31

Kriegst du z.B. hier aber auch bei vielen anderen Shops und bei Fressnapf im Katalog hab ichs jetzt auch gesehen.

LG

Beitrag von 2joschi 16.10.10 - 17:25 Uhr

Hallo,

sorry, aber ich kann das auch ganz nachvollziehen?! Du willst Deinen Hund, der Dir 12 Jahre zur Seite gestanden hat, abgeben, weil er die Treppen nicht mehr steigen kann????????

Wenn das der einzige Grund ist, dann find ich es irgendwie traurig. Ich hatte immer Tiere und bin mit ihnen bis zum Schluss den selben Weg gegangen. Ich würde es nie übers Herz bringen, den alten Hund ins Tierheim abzuschieben. Das weiß man ja auch von Anfang an, dass so ein Tier mal älter wird und damit verbunden, auch Probleme auftreten.

Ich würde umziehen, ganz ehrlich oder mir irgendwas einfallen lassen. Irgendeine Lösung findet sich immer!!!!!

Und die Dame vom Tierheim hat auch nicht unrecht.Dein Hund wird die Welt nicht mehr verstehen. Vermutlich geht er vor lauter Kummer eh ein.

Sorry, aber das ist meine ehrliche Meinung. Ich kanns nicht nachvollziehen!!!!!!!

Beitrag von sue1983 16.10.10 - 18:38 Uhr

ich wollte dir letztens schon schreiben aber mir ist was dazwischen gekommen , sag mal redest du vom Wuerzburger Tierheim oder einen anderen , die Leiterin kenne ich persoenlich seit ich ein kleines Kind war und die frau nimmt normal sofort alle tiere , hast du mit der Leiterin gesprochen?

Sue

Beitrag von minimoeller 17.10.10 - 19:36 Uhr

Ich bekomme immer einen Kloß im Hals, wenn ich von alten Tieren höre, die ihr Zuhause - aus welchen Gründen auch immer - verlieren müssen!

Das Tier tut mir dann immer unendlich leid! Was muss in so einem "verlassenen" Tier vorgehen, wenn auf einmal "seine" Menschen nicht mehr da sind? Kein vertrautes Gesicht, kein vertrauter Geruch...
Schrecklich!

Ich bin der Meinung, dass ein Tier, was 3/4 seines Lebens rum hat, nicht mehr "verpflanzt" werden sollte - soweit das irgentwie möglich ist.

Im Tierheim wird Dein Hund keine Chance mehr haben. Bevor ich ein altes, krankes Tier dorthin abgeben würde, würde ich eher zu Tierarzt gehen und meinen Hund auf seinem letzten Weg begleiten...
Ich könnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, meinen langen Weggefährten leiden zu sehen. Dann lieber einen Schlussstrich ziehen.

Ich möchte nicht in Deiner Haut stecken.

Beitrag von michi0512 17.10.10 - 22:03 Uhr

Weißt Du was ich nicht verstehe? Dein gebettel um Mitleid!

Einmal sagst Du es hätte viele Gründe warum der Hund weg soll. Aber hier mal offen darlegen was Fakt ist - neee, DAS tust Du nicht.

Und wegen einer Treppe gebe ich keinen Hund ab!!!

Sorry, aber ich habe meine Rotti-Dame die Treppen rauf und runter geschleppt, gebuckelt!!! Und das mit frisch operierten Gelenk - klar, ich hät sie auch abgeben können #klatsch

Wenn Dein Hund solche Qualen leidet (wegen der Treppe) wäre es ggf. doch sinnvoll ihn zu erlösen. Denn wenn ein Hund schlecht Treppen steigt ist es mit genügend Auslauf meist auch nicht mehr, da der Hund nicht mehr kann.