Erstes Kind im Geburtshaus entbinden?

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Beitrag von maries-mami 16.10.10 - 17:59 Uhr

Hallo ;-)

Dies gehört womöglich in "Geburt & Wochenbett", aber ich
schreibe viel lieber hier :-p

Gibt es hier Jemanden, der sein erstes Baby im Geburtshaus
entbunden hat, oder entbinden möchte?

Ich mach mir zur Zeit viele Gedanken über die Entbindung.
Sicher, dass ich überhaupt normal entbinden kann, ist es auch
noch nicht (Plazenta EVENTUELL teilweise vor dem MuMu, erfahre
ich beim nächsten FA-Termin :-()
Aber trotzdem befasse ich mich mit allen Möglichkeiten.

Ein Geburtshaus in unserer Nähe gefällt mir sehr gut, aber
auf der anderen Seite hab ich Bedenken, ob es bei der ersten
Geburt der richtige Weg ist.

Ich habe Angst, die Schmerzen nicht auszuhalten, denn im
Geburtshaus gibts ja keine PDA... welche Schmerzlinderungen
gibt es denn dort? Auf der Homepage unseres Geburtshauses
steht nur "Schmerzlinderung durch Zuspruch" #schwitz Das soll
was bringen? #gruebel

Infoabend in diesem Geburtshaus ist erst wieder nächsten Monat.
Daher weiß ich auch nicht, ob ich dort entbinden kann. Habe nämlich
keine Hebamme.

Überlegung Geburtshaus deshalb, da ich den intimen Moment Geburt
nicht mit zig Hebammen, Ärtzen, Hebammenschülerinnen und Schwestern
in einem Krankenhaus teilen möchte.

Freue mich über Austausch :-)
maries-mami, 25.SSW

Beitrag von golden_earring 16.10.10 - 18:06 Uhr

Genau wg. deinen Gedanken kommt ein GEburtshaus für mich nicht in Frage. Im Zweifelsfall will ich eine PDA und auch im Komplikationsfall die bestmögliche Ärztliche Betreuung für mich und Kind!!!

Bei uns im Krankenhaus ist man auch nicht von Dutzenden Ärzten etc umgeben. Bei der Anmeldung wurde gefragt, ob man mit der Anwesenheit einer (!!!) Hebammenschülerin einverstanden wäre.

Lg
Nina mit Felicia inside (37+5) #verliebt

Beitrag von maries-mami 16.10.10 - 18:10 Uhr

Ahja...wusste gar nicht, dass man die Anwesenheit dieser
Schülerinnen ablehnen kann. #pro

Ich hätte gerne nur eine Hebamme und meinen Mann dabei.
Sonst niemanden. Einen Arzt auch nur bei Komplikationen.

Ach wäre ich doch schon Anfang der 30.Woche, dann könnte
ich zur Geburtsplanung in verschiedene KH´s. :-(

LG

Beitrag von anarchie 16.10.10 - 18:14 Uhr

Hallo!

ich habe mein erstes Kind zuhause geboren...die anderen 3 dann auch:-)

wenn du Fragen hats, frag gerne;-)

lg

melanie und die 4 hausgeburtsmäuse

Beitrag von summer-breeze 16.10.10 - 18:14 Uhr

Hallo maries-mami,

kann Dir nicht mit Erfahrung dienen, bekomme auch mein erstes Kind.
Ich würde aber NIEMALS in einem Geburtshaus entbinden.
Schon alleine, wenn eine Komplikation (was man natürlich nicht hofft) einritt. Geschweige, die schlechte Schmerzmittelversorgung.
Mein FA hat mir von Anfang an gesagt, dass er da gar nicht mit einverstanden wäre (war aber auch nie eine Option für mich)
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Krankenschwester bin und um die vielen Komplikationen zu gut Bescheid weiß....

Ist meine Meinung.

GLG und alles Gute für Dich und Dein Baby

summer-breeze ab morgen 34.SSW#huepf

Beitrag von nisivogel2604 16.10.10 - 18:52 Uhr

Gerade als krankenschwester solltest du doch eigentlich wissen, das viele Komplikationen erst durch die Eingriffe in den Kliniken entstehen.

Und ob der Frauenarzt mit dem Entbindungsort einverstanden ist oder nicht ist doch total egal. Du fragst den doch auch nicht ib du dein Wohnzimmer neu streichen darfst. Ärzte raten gern von Hausgeburten ab, weil sie schlicht und ergreifend völlig uninformiert sind

Beitrag von anja2607 16.10.10 - 18:36 Uhr

Hallo,

ich habe mein erstes Kind auch im Geburtshaus entbinden wollen, weil ich die Atmosphäre dort sehr familienfreundlich empfand. Habe dort auch mit der Geburt angefangen und die Hebammen haben mich rechtzeitig in die Klinik überwiesen.
Ich würde alles dafür tun nicht in die Klinik zu müssen.
Werde mein 2. kind nun hoffentlich zuhause bekommen.
Habe für mich entschieden, das das "Risiko" von Problemen bei der Geburt relativ ist, da die Hebammen dich im Zweifelsfall sofort in die Klinik schicken, wenn etwas nicht ok wäre.
Liebe Grüße

Anja

Beitrag von schneffi 16.10.10 - 18:48 Uhr

Ich bin kurz davor mein erstes Kind im Geburtshaus zu entbinden :-) Habe mich erst sehr spät dafür entschieden, in der 30.SSW. :-)
Ich bin total begeistert von der gemütlichen Atmosphäre. Das GH befindet sich 5 Minuten mit dem Auto von der med. Hochschule Hannover entfernt und somit mache ich mir keine Sorgen wegen der ärztlichen Versorgung.

Als "Schmerzmittel" werden dort nur Homöopathie und Akupunktur angeboten- mehr möchte ich eig auch nicht! Dennoch gibt es die Möglichkeit sich jederzeit doch auf den Weg in die Wunschklinik zu machen- auch mit der Hebamme die einen im GH gerade betreut...

Es ist auf jedenfall "Geschmackssache". Man wird ständig überwacht und im Bedarfsfall doch ins KH verlegt.
Der einzige Nachteil sind für mich die Kosten der Rufbereitschaft die man leider selber tragen muss- für uns sind das 300€.

Ich habe bis jetzt von allen Müttern die im GH entbunden haben, nur Gutes gehört!

Wenn man jedoch nicht an Akupunktur und Entspannungsmethoden glaubt, gerne Medikamente nehmen möchte und vllt auch noch ein paar Tage im KH verbringen (eine Geburt im GH ist immer ambulant), für den ist wohl eine Geburt im GH nicht.

LG
Schneffi 38.SSW.

Beitrag von nisivogel2604 16.10.10 - 18:50 Uhr

Hallo,

für eine Entbindung im Geburtshaus bist du reichlich spät dran. Du solltets sofort eine der Hebammen dort kontaktieren und nicht bis zum nächsten Infoabend warten.

Eine ausserklinische Geburt ist mindestens genau so sicher wie eine klinische. Man kann sogar sagen das die ausserklinische Geburt sicherer ist, da hier mit weniger Medikamenten und Eingriffen in einen guten und gesunden Verlauf gearbeitet wird.

Wenn du mit den Wehen nicht zurecht kommst (Frauen die ausserklinisch entbinden stufen den Geburtsschmerz als geringer ein als Frauen die in der Klinik entbinden, weil sie einfach viel besser abschalten und ganz bei sich sein können ohne das permanent jemand nervt) dann ist eine Verlegung jederzeit möglich.

Ich habe 2 Kinder in der Klinik bekommen und 1 zu Hause und keine 10 Pferde würden mich je wieder in eine Klinik bringen.

Ich will meine Ruhe, ich will bestimmen was passiert, ich will die erste sein die das Kind anfässt.
Ich will mein klo, meinen Kühlschrank und mein Bett.
Und vor allem die beste Betreuung die ich haben kann. Und das ist fachlich und menschlich die Hebamme. SIE ist der Profi. Der Arzt darf eine Geburt nichtmal ohne Hebamme machen.

lg

Beitrag von moeriee 16.10.10 - 18:56 Uhr

Ich wollte im Geburtshaus entbinden. Leider wird nun wohl nichts daraus. Seit gestern liege ich im KKH, wegen eines verkürzten GMH (1,7 cm) und Trichterbildung. :-( Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, aber ich freunde mich schon mal mit dem Gedanken an, doch in ein KKH gehen zu müssen.

Beitrag von meram 16.10.10 - 19:01 Uhr

Hallo,
ich bekomme auch mein erstes Kind und hab über die Geburtshausvariante nachgedacht mich aber dagegen entschieden. Eben weil es meine erste Geburt ist und ich nicht einschätzen kann wie gut ich mit den Schmerzen klar komme. Ich denke mir hilft es eher zu entspannen, zu wissen, dass im Notfall der Arzt nebenan ist und jederzeit eingreifen könnte.
Hast du dir schon mal die in Frage kommenden Krankenhäuser angeguckt? Das KH in dem ich jetzt entbinden will hat im Kreissaalbereich auch eine eher familiäre Atmosphäre und die meiste Zeit ist man mit einer Hebamme alleine. Also da stehen auch nicht 1000 Leute um einen rum und gucken zu...
Wenn übrigens beim ersten Kind alles gut klappen sollte und ich mir das zutraue gehe ich dann vielleicht fürs zweite Kind ins Geburtshaus :-)
LG
meram (33+2)

Beitrag von ira_l 16.10.10 - 19:08 Uhr

Hallo,

also, wie das erste, werde ich in den nächsten Tagen auch mein 2. Kind im GBH bekommen. Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben und sehe die eingeschränkten medizinischen Möglichkeiten eher als Chance! Denn dort kann dich auch keiner damit überrumpeln und frühzeitig invasive Maßnahmen ergreifen, die vielleicht gar nicht nötig wären. Alles läuft ganz ruhig ab, keiner stört und die Hebis merken frühzeitig, wenn eine Verlegung ins KH nötig sein sollte!

Zur PDA kann ich nur sagen: Milliarden von Frauen vor dir haben Geburten ohne PDA durchgestanden, warum solltest DU das nicht auch schaffen? Glaube einfach an dich und vertraue auf die Erfahrungen der Hebis!!!

Achja, und nimm am besten gleich am Montag Kontakt zum GBH auf und mach einen Kennenlern-Termin. Ist nämlich wirklich schon knapp. Bei uns soll man vorher alle Hebis einmal kennengelernt haben und das können ja ein paar sein. Also, schnell anrufen!

LG Iris ET-5

Beitrag von ira_l 16.10.10 - 19:11 Uhr

...ups korrigiere: ET-4!!!#huepf

Beitrag von alessa-tiara 16.10.10 - 19:13 Uhr

ich entbinde das erste mal im geburtshaus. also meine erste geburt ( das erste war nur ein KS).

bei uns gibts auch keine pda oder so. aber ich will eh keine .

KH ist halt das gegenteil davon. da haste schichtdienst der hebammen ( hatte letztens in 5 stunden 3 hebammen), dann eine halt klinische atmosphäre, es gibt öfter komplikationen und auch risse bzw dammschnitte sind öfter.

im geburtshaus hats du 1zu1 betreung, die hebammen kennen dich länger und bleiben auch während der ganzen geburt dabei, du wirst nicht zum powerpressen veranlasst, du wirst nicht an tausend kabeln und schläuchen gehangen,du kannst dich frei bewegen,musst nicht auf dem rücken liegend entbinden ( weil es schwerer ist) und und und...

du solltest dich aber jetzt den kontakt zu einer hebamme aus dem GH suchen weil du spät dran bist.

war das erste mal so in der 16 ssw da zur vorsorge..

ansonsten wenn du angst vor den schmerzen hast guck mal hier www.hypnobirthing.de , gibts auch ein buch von ( find das ganz schön)


Beitrag von lucyfe 16.10.10 - 19:15 Uhr

Ich HABE meinen Sohn im Geburtshaus bekommen und es war super! Kann ich nur empfehlen. Die Killerargumente mit der medizinischen Versorgung im Notfall für Mutter und Kind konnte ich aber mit meinem GH auch ausschlagen, da es sich in Berlin direkt auf dem Gelände der DRK Klinik Westend befindet. Also innerhalb von 2 Minuten im Kreißsaal/OP. Aber das war natürlich gar nicht notwendig, wie in 99% der Fälle! Und genau deshalb bin ich auch ins GH: Eine Geburt ist etwas schönes, intimes und nicht potentiell Gefährliches! So wollte ich mich fühlen und hab ich auch. Vincent ist in der größtmöglichen Entspannung mit wundervollen Hebammen ("meine" Geburtshebamme und eine Hilfe) auf die WEelt gekommen und ich würde das gern wieder so haben, allerdings bin ich inzwischen umgezogen und hier auf dem Land kennt man diese wundervolle Erfindung gar nicht...:-( Wenn Du mehr wissen willst, frag! Gerade bei meiner ersten Geburt wollte ich unbedingt die psychische Ruhe und Unterstützung, die ein Krankenhaus keinesfalls bieten kann... Naja und Schmerzmittel kommen für mich zugunsten meines Kindes sowieso nicht in Frage...;-)

lG
Lucyfe

Beitrag von connylein1 16.10.10 - 20:06 Uhr

Hey Maries-Mami,
Ich bekomm auch mein 1.Kind und habe mich für eine Hausgeburt mit einem Geburtshausteam entschieden.
Da ich im medizinischen Bereich tätig bin und auch mal ein Praktikum im Kreissaal gemacht habe, kenn ich die möglichen Komplikationen die es geben kann. Trotzdem hab ich mich für die Variante Hausgeburt entschieden, einfach weil ich weiß, dass ich gut von einer mir bekannten Hebamme 1:1 betreut werde, ich weiß, dass nicht in die Geburt eingegriffen wird und ich trotzdem rechtzeitig bei Komplikationen verlegt werde.
Ich kann dir sagen, dass ich genauso gedacht habe: Oh Gott keine PDA. Aber meine Hebi hat mir die Angst genommen, ist drauf eingegangen und stärkt mich darin, dass ich das alles auch zusammen mit meinem Kind ohne PDA schaffen kann. Und wenn ich es gar nicht schaffen sollte, darf ich ja immer noch jederzeit in die Klinik.
Allerdings solltest du dich bald entscheiden, sonst bekommst du vielleicht eine Absage. Ruf doch dort einfach mal an und erkundige dich nach einem Informationsgespräch.
Falls du doch Fragen hast, gerne über die VK.
Lg,
Nele

Beitrag von jindabyne 16.10.10 - 20:23 Uhr

Ich habe mein erstes Kind auch im Geburtshaus bekommen. Vorher habe ich mir gesagt, wenn ich die Schmerzen nicht aushalte, kann ich IMMER NOCH im GH abbrechen und in die Klinik fahren. Wenn Du Dich fürs Geburtshaus entscheidest, kannst Du ja trotzdem jederzeit noch ins KKH, der Weg steht Dir immer offen.

Ehrlich gesagt habe ich während der ganzen Geburt nicht EINMAL an Schmerzmittel gedacht :-p

Lg Steffi

Beitrag von tekelek 16.10.10 - 21:17 Uhr

Hallo !

Ich habe sowohl mein erstes, als auch mein zweites Kind zu Hause auf die Welt gebracht. Ich hoffe, daß auch diese Schwangerschaft weiter so bilderbuchmäßig verläuft und auch das dritte Kind zu Hause geboren wird.
Bei meiner Tochter hatte ich mich erst im Geburtshaus angemeldet, da wir aber eine Dreiviertelstunde Fahrt gehabt hätten und mein ET im Januar war, habe ich mich zwei Wochen vor der Geburt doch noch zu einer Hausgeburt umentschieden ...
Bei Notfällen wissen Hebammen oft eher Bescheid, was sie tun müssen, außerdem wir beim kleinsten Anzeichen von Komplikationen sowieso sofort ein Umzug ins Krankenhaus angestrebt !
Ich wusste auch nicht, wie ich mit den Wehen zurechtkommen werde, aber da Millionen von Frauen vorher schon Kinder zur Welt gebracht haben ohne Schmerzmittel dachte ich mir, das schaffe ich auch.
Es war stellenweise wirklich ätzend und ich dachte, das schaffe ich nicht, aber an einen Umzug ins Krankenhaus oder eine PDA habe ich nicht eine Minute lang einen Gedanken verschwendet !
Es ist ein gewaltiges Ereignis und ich finde, wenn man das ohne Eingriffe von außen geschafft hat, verändert das auch viel am Vertrauen in die eigene Person und Stärke.
Bei außerklinischen Geburten treten insgesamt weniger Komplikationen auf als im Krankenhaus. Sicher gibt es extreme Ausnahmen, die liegen aber unter 1% Wahrscheinlichkeit, das nimmt man aber damit in Kauf.
Geh dorthin, wo Du Dich wohl und geborgen fühlst, dann kommt Dein Kind auch gut auf die Welt #liebdrück

Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (5), Nevio (4) und Sohn Nr.2 (28.SSW)

Beitrag von fatinitza 16.10.10 - 21:20 Uhr

Hallo Maries-Mami!

Ich habe die anderen Antworten nicht gelesen, weil es wohl eh wieder auf das übliche hinausläuft (wie kannst Du nur in GH wollen...) Viele geben ihre Meinung ab ohne jemals in einem GH gewesen zu sein, geschweige denn dort entbunden zu haben.
Ich kenne beides. Die Klinik von meiner Tochter und das GH von unserem Sohn. Ein bissl was kannst Du auf meiner VK nachlesen. Kurz gesagt: ich würde nie mehr in eine Klinik gehen.

Ich kann Dir nur empfehlen auf Dein Gefühl zu hören und folgendes Buch zu lesen, um Dir DEINE Meinung zu bilden:
"Die selbstbestimmte Geburt" von Ina May-Gaskin. Dann verstehst Du das mit der "Schmerzlinderung durch Zuspruch" auch ;-)

Ich kenne mehrere, die (mindestens) ihr erstes Kind im GH bekommen haben. Das ist kein Hinderungsgrund...

Alles Liebe und lies das Buch... danach versteht man. Eigentlich sollten das alle lesen, die vor der Geburt stehen. Es öffnet einem die Augen.

Falls Du Fragen hast, kannst Du mir gern über VK mailen.

LG Fati

Beitrag von fatinitza 16.10.10 - 21:24 Uhr

Ich hab die anderen Antworten gerade doch gelesen und ich freu mich so sehr darüber! So viele positive, nette Antworten! Das war leider als ich hier als SS unterwegs war nicht so :-(

Toll! Wollt ich nur mal gesagt haben #huepf

Beitrag von kisa1983 16.10.10 - 23:41 Uhr

Hallöchen maries-mami,

also ich lebe in Berlin und hier hat man echt viele Möglichkeiten zu entbinden, aber ein Geburtshaus kam für mich überhaupt nicht in Frage, vorallem bei der ersten Geburt nicht.

Beim ersten Mal habe ich mich in sichere Hände eines Krankenhauses (Mutter-Kind-Zentrum) begeben und bin voll zufrieden mit der Entscheidung (gehe auch nächste Mal hin).
Im KH:
1. hast du das Recht zu sagen, dass du nur mit "notwendigen" Hebammen/Ärzten dort entbinden möchtest.
2. bekommst du alles was du während der Geburt benötigst.
3. hast du Ärzte und das ganze Team, um im Notfall richtig versorgt zu werden.
4. bekommt auch dein Baby alles, was es benötigt.
5. kannst du gelassen entbinden und bei zweiten Geburt kennst du deinen Körper etwas besser und kannst besser einschätzen, ob du auch ohne PDA ect. entbinden könntest (also im Geburtshaus).
Im KH bekommst du auch die Ruhe, die du euch wünschst.

Wir hatten damals ne Nacht am WE erwischt, wo alle Entbindungsräume (7 oder 8) belegt ware, die Hecktick der Hebammen und Ärzte dementspr. groß war, aber während der Geburt merkten wir nichts davon. Und nach der Nachgeburt hatten wir auch Minuten nur für uns allein (Filmchen drehen und so).

Geburtshaus kam für mich aus folgendem Grund nicht in Frage, lass etwas während der Geburt schief gehen (Baby steckt fest oder seine Werte fallen oder dir geht es nicht gut), dann erst wirst du mit nem Krankenwagen (WÄHREND DER GEBURT) ins KH gefahren (soweit ich info. bin). Das ist doch Alptraum schlecht hin.

Natürlich wünsche ich keiner Gebärenden Komplikationen!!!!!!
So dir auch nur das Beste, aber die erste Entbindung würde ich lieber ohne Sorgen erleben wollen. Das als Tipp.

Liebe Grüße und ne schöne Kugelzeit noch.