Mathearbeit am Dienstag, 3. Klasse

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Beitrag von scotland 16.10.10 - 19:03 Uhr

Bei uns war es in den ersten beiden Klassen so, dass Arbeiten nie angekündigt wurden, um die Eltern nicht verrückt zu machen und damit niemand das Kind kirre macht #schein.

Jetzt ist seit letzter Woche eine Mathearbeit angekündigt. Lernt man darauf? Wir machen jeden Tag gewissenhaft die Hausis und üben noch 10 Minuten + und - oder das 1X1. Durchgeschaut haben wir mal alles, was so im Heft stand. Reicht das?

LG
Scotland

Beitrag von lalelu74 16.10.10 - 20:11 Uhr

Hallo,
bei uns werden erst jetzt seit der 4. Klasse Probearbeiten 1 Woche vorher angesagt. )Wir sind aus Bayern) Im übrigen handhabe ich es bei meinem Sohn auch so wie du. Wobei ich sagen muss, dass ihm Mathe wirklich liegt.
wir gehen noch einmal alle Fachbegriffe durch, üben das Einmalein und Platzhalteraufgaben oder auch einmal eine Sachaufgabe.
Unser täglicher Übungsufwand vor einer Probe beträgt aber auch nur etwa 10 bis 15 Minuten zu den Hausaufgaben.
Bei meinem sohn ist das völlig ausreichen, weil ihm Mathe eh liegt und er auch im Unterricht gut aufpasst und mitmacht.
LG
lalelu74

Beitrag von jazzbassist 16.10.10 - 20:25 Uhr

Ich denke, es kommt ausschließlich auf das Kind an, und, was Sie unter „Wir machen Hausaufgaben“ verstehen.

Wenn das „Wir“ ein: „Ich sitzet daneben, gucke zu, und, mein Kind löst die Hausaufgaben immer alleine und immer richtig“ ist, würde ich weder nach den Hausaufgaben üben, noch, vor einer Klassenarbeit üben. Macht ja keinen Sinn, etwas zu üben, was das Kind ohnehin schon kann. Dann ist das reine Zeitverschwendung - da wäre ein Kind dann auf einem Spielplatz besser aufgehoben.

Wenn das „Wir“ ein: „Ab und an muss ich meinem Kind die Aufgaben erklären oder mal eine Beispielaufgabe vorrechnen, da es sonst alleine nicht weiterkäme“ ist, würde ich nach den Hausaufgaben einfach mal gucken, ob das Kind die Aufgaben von gestern (wo es alleine noch Schwierigkeiten hatte) verstanden hat und alleine rechnen kann. Diese Aufgaben würde ich dann notfalls auch noch mal vor einer Arbeit üben, wenn ein Kind da bei den Hausaufgaben in der Vergangenheit schon mal Schwierigkeiten hatte.

Wenn das „Wir“ ein: „Eigentlich sitzen wir täglich 2 Stunden vor den Mathehausaufgaben, es ist jedes Mal ein Kampf, und, irgendwann habe ich dann doch wieder jedes Ergebnis vorgesagt oder vorgerechnet“, nützt wahrscheinlich auch das üben nichts mehr. Dann würde ich vorschlagen, einfach mit dem Kind einen schönen Film zu gucken und für die Zukunft irgendetwas an der Gestaltung der Hausaufgaben zu ändern.

Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie doch einfach mal ihr Kind. Hat es ein sicheres Gefühl, alles zu können? Dann würde ich mich stets auf dieses Gefühl verlassen (sofern ich es als Elternteil nicht besser weiß), und, einfach mal gucken, wie die Arbeit läuft. Oftmals wissen Kinder selbst, welche Aufgaben ihnen noch Schwierigkeiten bereiten. Bei vielen Kindern sind das z.B. Textaufgaben; dann würde ich die einfach noch mal vor einer Arbeit ein paar Minuten lang üben, damit ein Kind dort mehr Sicherheit bekommt. Außerdem ist natürlich gut, zu wissen, wie sich ein Kind in der Vergangenheit geschlagen hat. Wen ein Kind ohne zu üben die letzen 2 Jahre lang immer nur Einsen und Zweien in Mathe geschrieben hat, würde ich genau so weitermachen, wie die letzten 2 Jahre. Vielleicht nach den Hausaufgaben mal 5-10 Minuten üben (wenn Sie das bisher gemacht haben), und, die Klassenarbeit einfach auf sich zukommen lassen. Wenn die letzten 2 Jahre in Mathe bereits problematisch waren, würde ich entsprechend vor einer Arbeit etwas üben und vielleicht mal einen kleine Test-Mathearbeit, die die Mama zusammenstellt, schreiben lassen.

Wir sind eigentlich durch die Grundschule ohne jegliches üben durchgekommen; unser Sohn hatte nur immer die Hausaufgaben „runtergeschmiert“, und, dass hat dann ziemlich gut funktioniert. Mittlerweile ist er in der 6. Klasse, und, da macht sich das G8 Abi dann scheinbar doch bemerkbar. Also üben tut er zwar vor einer Arbeit m.W.n. noch immer nicht, aber, die Hausaufgaben scheinen da mittlerweile wesentlich länger zu dauern, als das zur Grundschulzeit noch der Fall war. Ich denke mal, in der Zeit ist dann auch das „üben“ indirekt mit drin. Außerdem vertraue ich einfach mal darauf, dass Meiner selbst einschätzen kann, was in der Klassenarbeit drankommen wird, und, wenn da etwas bei ist, was er nicht kann, er das entsprechend übt.

Grundsätzlich wird da aber nichts drankommen, was die nicht auch in den letzten Tagen/Wochen im Unterricht gerechnet haben. Blättern Sie einfach das Heft von hinten nach vorne durch, und, wenn das Kind jedesmal sagt: "Kann ich, war stink langweilig", ist das ein sicheres Gefühl, dass man für die Arbeit nicht üben muss.

Beitrag von kleinehexe1606 17.10.10 - 07:55 Uhr

Meine Tochter jetzt auch 3. Klasse brachte gerade ihre Mathearbeit zurück. Es sind Wiederholungen von der 2. Klasse dran gekommen plus, minus, Einmaleins, geteilt und Textaufgabe. Wir haben nur das gelernt wo ich weis das es noch nicht sitzt.

Beitrag von connie36 17.10.10 - 10:37 Uhr

bei meiner grossen wurden in der grundschulzeit die tests/arbeiten angekündigt. meine kleine ist auf derselben schule, und bei ihr werden sie jetzt in der 3. genausowenig angekündigt, wie in der 1 und 2. klasse.
aber wer aufmerksam ist, weiss das einer bevorsteht. da sie dezente hinweise gibt, zb. schaut euch das mal genauer an. aber mehr auch nicht.
lg conny mit zicke in 5.klasse und eule in der 3.

Beitrag von barbarelle 17.10.10 - 10:53 Uhr

Ich denke es ist immer der Stoff drann, der aktuell durchgenommen wurde. Wenn der sitzt, ist das Üben eigentlich nicht nötig.

Die erste Mathearbeit in der 3.Klasse war bei uns Stoff der 2. damit der Lehrer sich mal einen Überblick über den Stand der Klasse verschaffen kann.

Wo ist noch Förderbedarf und wo sitzt der Stoff.

LG
Barbarelle

Beitrag von scotland 17.10.10 - 16:26 Uhr

Vielen Dank für alle Beiträge! Wir arbeiten Lücken eigentlich immer gleich beim Hausaufgabenmachen auf ... daher haben wir kurz alles wiederholt und ich hoffe, es geht gut!

LG
Scotland