Kopforthese - Vorstellungstermin

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Beitrag von tigiubaby 16.10.10 - 22:44 Uhr

Hallo

ich bin so hin her gerissen. Mein 7 Monate alter Zwerg hat ein parallel verschobenen Hinterkopf. Mit 3 mon. Bin ich mit ihm zum Osteop. Gegangen, seit dem sind wir da in regelmäßigen Abständen. Da sich jetzt nicht mehr viel ändert, riet mir mein Osteop. Mich mal über die Helmtherapie zu informieren.
Ich find die Helme so hässlich *sorry bitte nicht steinigen;-) Ludwigs Ohren sind allerdings schon verschoben und ich hab einfach Angst davor, dass er Kiefer-und Nackenprobleme bekommt. Anderseits liegt er tagsüber überhaupt nicht mehr auf dem Rücken und er schläft oft auf der "Beulenseite". Ich hab irgendwie eben doch die Hoffnung, dass sich das von allein auswachsen würde. Ach, ich lass mich beraten, und entscheide mich dann.

Wie sind Eure Erfahrungen?

Schönen Abend an alle
kerstin mit Ludwig und Julian sowie AnnKathrin, die beim Supertalent bei mir aufm Sofa eingeschlafen ist;-)

Beitrag von cera83 17.10.10 - 00:05 Uhr

Hi Kerstin,
ich war mit Luisa erst beim Kinderorthopäden, da sie ein KISS-Kind ist. Dadurch hat sich ihr Ohr ein wenig verschoben und sie hat einen sehr flachen Hinterkopf. Ich hab mir ziemliche Sorgen deswegen gemacht und hab ihn darauf angesprochen, da er selbst dazu nichts sagte. Er meinte, es sei gar nicht so schlimm, wie ich es sehe und kein Kopf ist perfekt rund. Er hält von der Helmtherapie rein gar nichts, nur um einen perfekt runden Kopf zu erzwingen, gerade, weil sich das auch noch verwächst, je mobiler die Kleinen werden.
Dann war ich mit ihr beim Chiropraktiker, weil es noch nicht so 100%ig besser wurde. Er hat ihr die Schädelplatten korrigiert, da diese ziemlich blockiert waren (am nächsten Tag war ihr verschmoddertes Auge weg, bei dem alle sagten, es wäre ein nicht ganz geöffneter Tränenkanal, was normal sei und ab 1 Jahr durchgestochen werden würde...von wegen, es war nur soviel Spannung auf der Schädelseite, dass der Kanal gequetscht wurde. Wir haben seitdem nie wieder Probleme damit gehabt!). Er meinte, der Kopf habe nun überhaupt erst die Möglichkeit sich zu entwickeln...ob er es macht wird man sehen. Aber ich - und auch andere - finden, es ist schon besser geworden. Und sie schläft nachts auch noch oft auf ihrer flachen Seite.
Vielleicht ist das ja noch eine Alternative. Ich selbst finde den Helm auch nicht toll, da der Kopf quasi in eine Form hineinwächst und in eine Form gepresst wird.
LG
Janine mit Luisa (*21.11.2009), die nach langem hin und her und weinen endlich zu schlafen scheint - böse Zähne :(

Beitrag von jerk 17.10.10 - 05:38 Uhr

Hallo,

unser Sohn ist Helmchenträger. Er hatte eine sehr starke Asymmetrie mit versetzten Ohren.

Leider sind die Kinderärzte, Orthopäden, Osteopathen, Chiropraktiker, Physiotherapeuten, usw. oft schlecht bis gar nicht informiert. Man hört oft den Rat, man solle doch abwarten.

Wir haben uns entschieden, das Warten zu beenden und endlich zu
Handeln.

Wo fahrt ihr hin? Cranioform oder Starband?

Bei der Erstuntersuchung wird der Kopf vermessen, ein 3-D-Bild erstellt und erst DANN kann man sagen, ob eine Helmtherapie nötig ist.

Ich habe in den letzten Monaten viele, viele Helmchenkinder kennenlernen dürfen und keines davon war häßlich oder hat auf mich einen unglücklichen Eindruck gemacht.

Dein Kind wird KEINE Schmerzen dabei haben. Der Kopf wird nicht irgendwie eingedrückt oder in eine Form "gepresst". Sonst müssten ja alle Kinder dort im Wartezimmer nur Schreien und Brüllen.

Laßt Euch beraten. Die Erstuntersuchung ist kostenlos. Ihr könnt Euch dort den Helm genau anschauen. Ihr könnt Fragen stellen. Und niemand zwingt Euch eine Behandlung auf, ihr könnt also anschließend immer noch Nein sagen.

p.s.: Ludwig ist ein richtig toller Name#ole

lg
jerk#winke

Beitrag von pia3011 17.10.10 - 13:50 Uhr

Hallo,

wir kämpfen gerade mit unserer Krankenkasse das wir einen Helm für Sophia bekommen. Bei Ihr sind leider auch Augen, Ohren und Stirn verschoben + rechter Hinterkopf platt. Und wir haben alles probiert, lagern (dann hat sie sich einfach angefangen auf die Seite zu drehen), Lagerungskissen, Osteo, Physio und Craniosacraltherapie laufen immer noch...

Ich finde die Mäuse sehen mit den Helmen auch voll süß aus! Und ich hoffe das wir bald die Genehmigung bekommen.

Also lass dich beraten, ich finde es toll das es mittlerweile so gute Möglichkeiten gibt .

Liebe Grüße
PIA+ Sophia

Beitrag von sunshine1176 17.10.10 - 15:08 Uhr

Hallo Kerstin,

ich kann mich Jerk und Pia nur anschließen und habe es mittlerweile schon so oft geschrieben und erklärt!

Klar KANN sich das verwachsen, aber die Chance, dass es das eben nicht tut ist genauso groß! Mir wäre das Risiko einfach zu hoch und du bist ja bestens über die Schäden informiert, unter denen dein Kind dann später vielleicht leiden muss!

Meine Tochter hatte bis vor kurzem auch einen Helm und sie hat NIE darunter gelitten! Der Helm übt definitiv keinen Druck aus, es wird überhaupt nichts gepresst! Er gibt dem Kopf einfach nur eine Form vor in die der Kopf wachsen soll, nicht mehr und nicht weniger. Früher wurde sowas eingegipst, und das Prinzip ist eigentlich das gleiche, nur das der Helm 1000 mal besser ist. Es ist sooo toll, dass es heutzutage so etwas gibt!!

Klar sind die hässlich, aber meine Tochter hatte mit dem Helm einen ganz besonderen Charme, ohne natürlich auch. Aber wo ist das Problem für ein paar Monate den Helm zu tragen und deinem Kind damit für den Rest ihres Lebens einen schönen Kopf zu haben, keine Spätfolgen ertragen zu müssen und sich keinen Hänseleien aussetzen zu müssen???

LG sunshine