Deutschlands kleinste ,leichteste Frühchen...

Archiv des urbia-Forums Frühchen.

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von minkabilly 17.10.10 - 08:34 Uhr

Hab mal ein bischen gegoogelt (siehe Überschrift):

1) Kimberly 300 g und 26 cm

2) Milena 320 g und 25,5 cm

3) Maria 360 g und 28 cm

;-) Daher glaubt an Euch und eure Kleinen:

"WUNDER GIBT ES IMMER WIEDER; HEUTE ODER MORGEN KÖNNEN SIE GESCHEHN"...#herzlich

Beitrag von yvivonni 17.10.10 - 10:14 Uhr

#winke Huhu, gehört nicht eigentlich deine Kleine Kämpferin an die dritte stelle? Lara hatte doch 340g,oder?;-)#verliebt

GLG Yvi die hier nicht hergehört, jedoch immer auf was neues von Lara wartet.#verliebt

Beitrag von minkabilly 18.10.10 - 06:27 Uhr

das hab ich auch schon gedacht...#schein

Beitrag von maschm2579 17.10.10 - 12:28 Uhr

Und Platz
2a. Deine kleine Zaubermaus #verliebt

lg Maren

Beitrag von togram 17.10.10 - 12:53 Uhr

Hallo zusammen,

"WUNDER GIBT ES IMMER WIEDER;HEUTE UND MORGEN KÖNNEN SIE GESCHEHN:::::

Es ist wunderbar wenn man von so kleine Winzlinge hört aber man sollte auch realistisch sein und irgendwann ein Punkt setzten.
Für mich sind 300g ein punkt wo ich sage hier ist die Grenze.
Man sollte auch Überlegen welche Lebensqualität später solche Kinder haben.
Bin ich zufrieden als Mutter wenn mein Kind später nichts von seiner Umwelt wahr nimmt oder als Schwerbehindert immer auf die Hilfe andere angewiesen ist.
Ich bin selbst Mutter eines extrem frühchen(26 SSW,575g,32cm)mit 2-3 gradigen Gehirnblutungen.
Meine Kleine Tochter hat viel in ihrem Leben durchgemacht ist heute fast 4 Jahre ist extrem entwicklungsverzögert(kann nicht laufen,spricht noch nicht und vieles mehr.....)es ist ein langer Weg mit vielen höhen und Tiefen.
Das alles geht nicht alles spurlos an den müttern vorbei jeden tag sind es neue Herausforderungen(Therapien etc...).
Deshalb es ist schön wenn man von solche Kleinen Winzlinge hört die es geschafft haben aber man sollte auch an später denken wie sie sich weiter entwickeln....


LG Togram

Beitrag von turbokristel 17.10.10 - 13:18 Uhr

Ich bin deiner Meinung. Wir haben Glück gehabt - mein Sohn, 26.SSW, 520g, 27cm ist heute 27 Monate alt und nur ca. 6-8 Monate entwicklungsverzögert. Er hatte ganz viel Glück und keine Hirnblutung. Und trotzdem kämpft er mit seinem Körper, mit seiner Hypotonie und der Regulationsstörung. Er hat eine schlechte Körperwahrnehmung, empfindet kaum Schmerz, kennt keine Angst... typische Frühchenprobleme halt, die therapiert werden (müssen).

Man liest ja oft in den Nachrichten, dass wieder das "kleinste" Frühchen geboren wurde und dann denke ich manchmal - ja, es hat überlebt, vielleicht auch ohne große Komplikationen, aber wie es in einem/zwei Jahren aussieht - das weiß doch noch niemand. Es wird immer gesagt "gesund entlassen" - aber was ist denn "gesund"? Mein Sohn ist auch gesund i.e.S., d.h er ist nicht (chronisch) krank. Und trotzdem fehlt ihm was...

Nachdenkliche Grüße

Kristin

Beitrag von togram 17.10.10 - 14:01 Uhr

Hallo,

nicht das der Eindruck entsteht das wir unsere Kinder nicht lieben ich würde meine Kleine Sorgenmaus nie eintauschen wollen.
Es ist nur ein langer weg und man sieht nur immer kleine Fortschritte die aber einem immer wieder aufbauen und ich weiss Selina wird irgendwann laufen können und sich verständigen können.
Man muss sich einfach im klaren sein Ein kind mit 300g wird immer Probleme in der Entwicklung haben das ist wissentschaftlich nachgewiesen.
Man sieht es dann auch erst nach einem halben Jahr/Jahr was evtl. an problemen auftritt aber entwicklungsmässig wird es immer Probleme geben!

LG Togram

Beitrag von supermaus72 17.10.10 - 18:48 Uhr

Hallo liebe Togram,
Du sprichst mir aus dem Herzen!!!
Ob das "Hauptsache überleben" wirklich immer so erstrebenswert ist weiß ich auch nicht.
Ich kenne aus unserer KKH-Zeit so viele Frühchen mit schwerstgradigen Behinderungen (und da zähle ich unsere Beiden nun wirklich nicht zu), und nicht nur Frühchen aus ganz frühen Wochen. Und auch solche, die erst Monate später an den Folgen gestorben sind.
Ich schüttle immer wieder den Kopf wenn berichtet wird, nach z.B. 3 Wochen seien die Babys über den Berg und müssten nur noch zunehmen und wachsen, was wissen die schon....
LG Supermaus72

Beitrag von yvschen 17.10.10 - 19:14 Uhr

Ich find es schon immer wieder schlimm wenn viele hier im forum schreiben ihre kinder müssen nicht mehr korrigiert werden und das schon bei der U4 oder u5.Ich frag warum ärzte sowas den eltern oft sagen.Klar sind viele frühchen in dem alter noch gut entwickelt.ABer viele defizite zeigen sich erst später.Meine mädels kamen 11 wochen zu früh(heutzutage wirklich kein ding mehr).Wir haben lange noch korigiert. Zur u6 waren sie erst soweit wie ihr tatsächliches alter.Auch wenn sie schon krabbeln und die eine sich shcon hochziehen konnte.
Uns wurde immer gesagt wie toll sie sich entwickelt haben aber nie wurde etwas beschönigt.
Seit sie 3 sind kann man sagen sie sind soweit wie gleichaltrige.Aber ich mach mir keine Illusionen.Denn es kann immer noch zu problemen kommen.Sei es erst in der schule.Da können noch mal schwierigkeiten mit verschieden sachne kommen.Konzentrationsprobleme und und und.Klar sind nur verhältnismäßig einfache sache, aber jede frühchenmama sollte sowas im kopf behalten.

Aber hier liest man von zuvielen frühchen die angeblich fast schon genies sind.(immer wieder:" mein kind ist schon ihrem alter weit vorraus) Ich glaub daher mache sich manche auch kein kopf was es bedeutet ein frühchen zu bekommen

lg yvonne

Beitrag von turbokristel 17.10.10 - 20:02 Uhr

Ich kann deine Aussage auch bestätigen. Zur U6 war der Rückstand gerade mal 2 Monate und nun sind es mittlerweile 6 Monate. Ich bin guter Dinge, dass er das alles mal aufholt, aber wie gesagt, am Anfang kann man einfach keine Prognosen geben... Mein KIA schrieb bei jeder U rein "entwicklungsverzögert mit guter Tendenz".

ICh denke auch, dass hier oft der Eindruck entsteht, dass ein "Frühchen" haben keine große Sache mehr ist, weil hier halt oft steht: Alles gut, keine Komplikationen usw. usf. Doch die mit den älteren Frühchen schreiben hier ja kaum noch. Meist sind es doch Threads zur KH-Zeit und der ersten Zeit zu Hause. Und meistens kommen ja die Probleme erst später...

Beitrag von yvschen 18.10.10 - 12:30 Uhr

genau das sehe ich auch als problem,das viele dann denken ach was sind schon paar wochen früher.Den kids im frühchenforum gehts doch allen gut.
Klar gesund und munter....Aber was man wirklich für ängst ausgestanden hat um seine frühchen kann man in einem forum nicht wirklcih mitteilen.

lg

Beitrag von angelbabe1610 18.10.10 - 00:39 Uhr

Hallo,
da wunder ich mich auch immer. Unser Sohn ist zwar ein spätes Frühchen aus 35+1 aber auch jetzt mit seinen unkorrigierten 6 1/2 Monaten merken wir, dass ihm immer die 5 Wochen fehlen.
Unsere Vojtatherapeutin hat uns genau wie unsere KiÄ anfangs mitgeteilt, dass das auch noch sehr sehr lange so sein kann.
Semih gilt auch als motorisch entwicklungsverzögert, u.a. wegen seiner Kopfkontrolle.
Wir machen uns keinen Stress. Das wird alles schon kommen. Er braucht halt etwas länger.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es in zwei Wochen gei der U5 heißt, dass er zeitgerecht entwickelt ist.
Den Mäusen fehlt ja die Zeit, wie sollen die das denn plötzlich so aufholen #kratz.
LG, Alexia und Semih

Beitrag von sumalie72 17.10.10 - 20:22 Uhr

Ich bin auch ganz deiner Meinung

Gruss
Heike

Beitrag von .stepke. 17.10.10 - 21:41 Uhr

Hallo Togram,

auf irgendeine Art und Weise taten mir Deine Zeilen jetzt richtig gut. Danke!
Ich weiß gar nicht so genau, warum...

Mein Kleiner kam in der 24.SSW (23+1) mit 550g zur Welt und die Ärzte entschieden schon vor seiner Geburt, ihm nicht zu helfen.
So oft habe ich selbst mit Unverständis darüber nachgedacht. So oft wurde kopfschüttelnd nachgefragt, ob das wirklich so ist, weil es doch heutzutage so viele, viel kleinere Frühchen schaffen.
Meist liest man ja wirklich nur über die, die extremes Glück hatten.
Und dann entsteht schnell der Eindruck, dass man meinem kleinen Sohn eine sichere Chance genommen hat.

Aber es war keine sichere Chance, es wäre ein "Glücksspiel" gewesen - es ging den Ärzten wohl eher darum, ihm vieles zu ersparen, denn viel sicherer, als dass er es ohne Probleme geschafft hätte, wären wohl Komplikationen gewesen.
Sie haben an später gedacht...sie haben einen Punkt gesetzt.
Ich muss wohl eher dankbar sein und versuchen, nicht mehr so viel über all die viel Kleineren zu lesen, die es vermeintlich ohne Probleme geschafft haben.

Ich danke Dir nochmals und wünsche Dir und Deiner kleinen Maus alles Liebe und weiterhin ganz viel Erfolg!!!!

Liebe Grüße von Stepke

Beitrag von anjockel 17.10.10 - 12:53 Uhr

Huhu,

Lara ist dann auf Platz 3 !!!! #winke, das muss doch korrigiert werden.

Liebe Grüße Anjockel#liebdrueck

Beitrag von minkabilly 18.10.10 - 06:35 Uhr

das ist ja keine offizielle Liste...
hatte etwas gegoogelt unter "Deutschlands kleinste Frühchen" und dabei diese 3 Mädels gefunden...
es gibt ja noch winzigere... ich glaub die Amelie hatte nur 285 g?

Beitrag von wunder2007 17.10.10 - 19:51 Uhr

Hallo

Darf ich dich fragen wo du das gefunden hast?

Ich suche schon lange nach den Kleinsten laut SSW!

LG

Beitrag von minkabilly 18.10.10 - 06:36 Uhr

hatte etwas gegoogelt unter "Deutschlands kleinste Frühchen" ...