1.Trimesterscreening, Combined Test,... Wer hat das machen lassen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von binchen0912 17.10.10 - 12:25 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Ich bin jetzt in der 11. ssw mit meinem 3. Kind.:-D

Am Mittwoch habe ich wieder einen Termin beim Frauenarzt und da soll besprochen werden, ob wir uns für eine spezielle Untersuchung entschieden haben...

Was habt ihr machen lassen?#kratz
Wir überlegen uns jetzt, das 1.Trimesterscreening mit Combined Test zu machen. Habt ihr Erfahrungen damit?

Bin schon sehr gespannt, was ihr alle dazu sagt! #bitte

Liebe Grüße,
Sabine + Sarah (fast 6 Jahre) + Laura (fast 4 Jahre) und Bauchzwerg (10+2ssw)

Beitrag von ania1982 17.10.10 - 12:38 Uhr

Hi

kenne Combined Test nicht.
Wie wird es gemacht was kostet es??

Ich musste Fruchtwasseruntersuchung machen lassen bei der 1. SS da ich eine Zytomegalie hatte.

Bei der 2. SS habe ich erst Blutscreening für Toxo und Zytomegalie gemacht.
Wenn Zytomegalie wieder positiv ist muss ich wieder es machen lassen.

LG Anna

Beitrag von binchen0912 17.10.10 - 13:59 Uhr

Hallo Anna!

Also ich hab jetzt folgendes gelesen:

Der Combined Test besteht aus dem 1. Trimesterscreening und einem Bluttest der Mutter... Kosten ca. € 130,- bis € 160,-

Glg,
Sabine

Beitrag von saskia33 17.10.10 - 12:38 Uhr

Wie lebst du damit wenn was negatives bei rauskommt????
Was würdest du machen???

Ich bin zwar zur Zeit noch nicht Schwanger,habe aber bei meinen beiden Kindern nichts machen lassen da für uns eine evtl. Abtreibung(bei schlechtem Ergebnis/Diagnose)nicht in Frage gekommen wäre!!!
Ich mache auch bei Kind Nr.3 nichts ;-)

Alles gute noch #klee

lg sas

Beitrag von johanna71 17.10.10 - 12:46 Uhr

Hallo Sabine,

ich selbst habe in keiner meiner 4 Schwangerschaften zusätzliche Untersuchungen machen lassen, weil Trisomie 21 für uns kein Abtreibungsgrund gewesen wäre. Klar werden auch andere Trisomien in einer FU erkannt und das ETS gibt Hinweise darauf, aber Embryonen mit schlimmeren Trisomien gehen meist durch natürliche Fehlgeburten verloren oder fallen im Ultraschall auf.

Ich finde ein ETS sinnvoll, wenn man im Fall einer Trisomie21 einen Abbruch möchte und die Entscheidung für oder gegen eine Fruchtwasseruntersuchung von einer Wahrscheinlichkeitsberechnung machen möchte, sonst nicht.

Und wenn ich mich dafür entscheiden würde, dann würde ich mich gut informieren und zu einem Spezialisten gehen, weil manche Programme manche Faktoren nicht berücksichtigen und ein falsch zu hohes Risiko berechnet wird.

Beitrag von golden_earring 17.10.10 - 12:54 Uhr

#kratz ist das die Nackentransparenzmessung in Kombination mit Blutuntersuchung???
Dann hab ich das gemacht und hatte eine Prognose von 1:19850 #huepf

Lg
Nina mit Felicia inside (37+6)

Beitrag von binchen0912 17.10.10 - 14:05 Uhr

Genau, die hab ich gemeint - na da würd ich sagen, deine Prognose ist echt super!!! #liebdrueck

Glg,

Sabine

Beitrag von maeuslepub 17.10.10 - 12:59 Uhr

Ich haabe einen Toxo Test und eine Nackenfaltenmessung durchführen lassen. Waren die wichtigsten Tests die man uns ans, aufgrund der familären Vorgeschichte, Herz gelegt hat. Alles andere wäre unnötige Geldmacherei meinte mein FA

Beitrag von mai75 17.10.10 - 12:59 Uhr

Hallo Sabine,
ich habe diese Untersuchung machen lassen und es anschl. bereut. NT-Messung ist ja o.k. aber das Ergebnis, welches aus der dazugehörigen Blutuntersuchung in Verbindung mit dem Wert aus der NT, deinem Alter, Deinem Gewicht und der SS-Woche ermittelt wird, ist ein Wahrscheinlichkeitswert keine Diagnose !!!
Mich hat mein Ergebnis auf den ersten Blick total verunsichert, insbesondere weil meine FÄ dieses zwar als "gut" beurteilt, mir allerdings trotzdem zu weiteren Untersuchungen geraten hat - was ich nach weiteren Recherchen abgeleht habe.
Alles nur Geldschneiderei wenn Du mich fragst - das ist echt ein "Geschäft mit der Angst" und das finde ich bei Schwangeren besonders schäbig! Ich als privat krankenversicherte bin da aber wohl in den Augen der Ärzte auch noch ein besonders interessanter Köder...
Wenn ich heute neu entscheiden könnte, würde ich lediglich die NT messen lassen und nur wenn dieser Wert auffällig wäre über weitere Untersuchungen nachdenken. Was ich allerdings in der 20.SS-Woche machen lasse, ist das Organ-Screening, denn dann kann man ja schon evtl. Herzfehler o.ä. sehen und ggf. die Geburtsklinik bzw. Ärzte bei Bedarf entsprechend aussuchen.
Jeder muss selbst entscheiden was er/sie macht - lass Dich nicht verrückt machen und vor allem nicht ausnehmen.
Lieben Gruß
Maike

Beitrag von binchen0912 17.10.10 - 14:10 Uhr

Hallo Maike!

Ich glaube, dass ich da ganz ähnlich denke wie du. Man rechnet ja wirklich nur eine "Wahrscheinlichkeit" aus, jedoch keine Sicherheit...

Wir haben bei unseren ersten beiden Kindern einen 3-D-Ulltraschall machen lassen, und weil wir zu diesem Arzt eine sehr lange Anfahrtszeit hatten, hat er uns quasi als "Draufgabe" noch ein gratis Organscreening gemacht und uns beruhigt und bestätigt, dass alles absolut OK ist.

Vielleicht werden wir das jetzt auch machen - um uns auf eventuelle Probleme vorbereiten zu können oder um einfach nur sicher zu sein, dass eh alles passt und in Ordnung ist!!;-)

Liebe Grüße,
Sabine

Beitrag von julimond28 17.10.10 - 13:00 Uhr

Hallo,
ich glaube in österreich ist das das ersttrimesterscreening!
Wir haben es machen lassen!
Viele sagen immer wenn man das machen lässt muss man wissen was man "dann" tut!
Ich denke das kann man nicht wissen!
Wir haben im Freundeskreis einen Jungen mit Trisomie 21, also er ist fast in unserem Alter!
Die Eltern gehen ganz toll mit allem um, wirklich sehr bewundernswert, aber es war nicht immer so. Kurz nach der geburt haben sie sich fast getrennt!!

Ich weiß nicht ob es für uns ein abbruchsgrund gewesen wäre. wahrscheinlich eher nicht, aber so hat man etwas zeit sich darauf vorzubereiten! Ich finde das besser als wenn das kleine dann da ist und man fällt dann erst in ein tiefes Loch!
Ich würde halt gerne wissen wenn etwas nicht stimmt!
Natürlich darf man hierbei nicht außer acht lassen das es 10% falsch positiv wie auch falsch neagtive ergebnisse gibt!
LG

Beitrag von johanna71 17.10.10 - 13:11 Uhr

Vorweg, es ist Ansichtssache und Menschen sind verschieden, richtig und falsch kann es da natürlich nicht geben.

Aber ich halte die Sache mit dem "Vorbereiten" für völlig überschätzt und die Wahrscheinlichkeit, dass man, wenn man eine solche Diagnose während der Schwangerschaft erhält, in ein tiefes Loch fällt viel größer, als mit einem süßen Baby im Arm.

Man fällt sicher immer erst mal in ein Loch, wenn man eine solche Diagnose bekommt, auch wenn DS eigentlich kein Abbruchgrund ist. Aber ein Baby im Arm hilft einem besser darüber weg als ein anonymer behinderter Fötus im Bauch.
Ich bin nach wie vor sehr froh, dass wir nicht wussten, dass unser zweites Kind mit DS geboren wurde. Ich könnte mir vorstellen, dass wir sie sonst vielleicht doch nicht bekommen hätten.

Beitrag von leenchen82 17.10.10 - 13:11 Uhr

Hallo, #winke

Ich habe auch sehr lange überlegt ob ich die Untersuchungen mache lasse und weiss jetzt das ich in einer Woche bei der nächsten Untersuchung meiner FÄ sagen werde das ich die Untersuchungen nicht möchte. Warum? Erstens ist in meiner und in der Familie meines Freundes sind keine erbliche Schäden bekannt. Zweitens bin ich nicht über 35 Jahre alt. Drittens sind die Untersuchungen nicht ohne Risiken für Mutter und Kind. Viertens Sind die Untersuchungsergebnisse nur "Risikoeinschätzungen" und nicht hundertprozentig sicher. Und fünftens habe ich schon so viel mit Menschen mit Trisomie 21 gearbeitet das es für mich absolut kein Abtreibungsgrund ist! Meine einzigste Sorge bei diesem Kind wären Organschäden, insbesondere das Herz. Und nicht die Behinderung. Wird schon alles gut gehen, auch ohne diese Untersuchungen! ;-)

Liebe Grüsse Marleen und

#baby 11 SSW+2

Beitrag von johanna71 17.10.10 - 13:22 Uhr

"Und fünftens habe ich schon so viel mit Menschen mit Trisomie 21 gearbeitet das es für mich absolut kein Abtreibungsgrund ist! Meine einzigste Sorge bei diesem Kind wären Organschäden, insbesondere das Herz. Und nicht die Behinderung. Wird schon alles gut gehen, auch ohne diese Untersuchungen!"

Ich finde ja, DAS ist der Punkt.



1. ist unerheblich, weil es sich fast immer um freie Trisomien handelt, die zufällig auftreten.
2. kann es in jedem Alter passieren, 35 ist eine willkürliche Grenze; ich zum Beispiel finde das Risiko mit 35 (ca 1:300) noch nicht hoch, andere haben vielleicht bei einem viel niedrigeren Risiko Angst.
3. da geb ich dir recht. Auch wenn das ETS noch kein Risiko an sich hat, das Risiko, dass man danach zu einer Fruchtwasseruntersuchung mit Fehlgeburtsrisiko gedrängt wird, ist auf jeden Fall da.
4. es soll ja auch nur eine Entscheidungshilfe für oder gegen eine Fruchtwasseruntersuchung sein. Wenn man die nicht oder auf jeden Fall will, ist ein ETS sinnlos.

Und 5. das ist meines Erachtens der entscheidende Grund.

Beitrag von bailey1980 17.10.10 - 13:36 Uhr

Hallo!

Ich persönlich werde den Test am Montag machen lassen.
Ich gehe zu jedem Termin.Mach Zuckertests,Toxoplasmosetest und was sonst noch Ratsam ist. Es gibt soviel was ich nicht beeinflussen kann, dann halte ich mich an das , was ich tun kann.
Die Untersuchung ist nicht inversiv und schadet weder Dir noch deinem Baby.

Ich arbeite in der Pränataldiagnostik und sehe so oft Schwanger mit sehr kranken Baby´s in der 30 Woche wo etwas nicht stimmt und frage mich, wieso soetwas nicht früher entdeckt wurde.
Entweder war der Arzt schlecht, aber meistens waren die Frauen nicht beim Arzt.

Und Tris 21 ist nicht gleich Tris 21, das hat verschiedene Ausprägungen.
Von schwerst Behindert bis zu leicht Mental zurückgeblieben.

Bei manchen Problemen kann man dem Baby schon im Mutterleib helfen.

Deshalb lasse ich gerne einmal genauer hinschauen, solange es dem Baby nicht schadet.

LG Bailey mit Krümmel 12 + 3

Beitrag von johanna71 17.10.10 - 13:41 Uhr


"Und Tris 21 ist nicht gleich Tris 21, das hat verschiedene Ausprägungen.
Von schwerst Behindert bis zu leicht Mental zurückgeblieben. "

Stimmt natürlich.
Aber man kann es ja mit keiner vorgeburtlichen Untersuchung erkennen, um welche Ausprägung es sich handelt.

Beitrag von binchen0912 17.10.10 - 14:04 Uhr

Hallo nochmals!

Danke für all eure lieben und ehrlichen Antworten!

Leider bin ich noch immer ein bisschen verunsichert, ich kann mich daran erinnern, dass wir bei Laura (unserem 2.Kind) genau die selben Ängste und Überlegungen hatten. Letztendlich haben wir uns damals aber gegen all diese Spezial-Untersuchungen entschieden...

Wird diese NT-Messung eigentlich automatisch durchgeführt? Und kann das jeder Frauenarzt selber machen? Oder braucht man auch hierfür einen Spezialisten?

Ich glaube mich zu erinnern, dass sich mein Frauenarzt die Nackenfalte angeschaut hat... #kratz

Liebe Grüße an euch alle!#winke

Sabine