Fruchtwasseruntersuchung?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tinmi30 17.10.10 - 16:12 Uhr

Hallo
war diese Woche bei der Untersuchung beim FA er hat gemeint
das ab 35 eine Fruchtwasseruntersuchung angeboten wird
und ich ihm beim nächsten Termin bescheid geben soll ob ich das möchte oder nicht!Wollte nun mal eure Meinungen lesen ob ihr dafür oder dagegen
seid wäre sehr hilfreich für mich.
LG Tina 8+ SSW#stern

Beitrag von xantodasx 17.10.10 - 16:16 Uhr

Für mich wäre eine FU nicht in Frage gekommen, obwohl nach der NFM +Bluttest ein erhöhtes Risiko für Trisomie 21 berechnet wurde. Da mein Mann und ich uns in jedem Fall FÜR unser Kind entschieden hätten, wollten wir das Risiko, dass unserem Zwerg bei der FU was passiert nicht eingehen.
Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Horch auf dein Bauchgefühl.

LG xantodasx (38.SSW)

Beitrag von seluna 17.10.10 - 16:16 Uhr

Hallo,
ich bin 35 und mein Gyn meinte, das wird heute nicht mehr so gern gemacht.
Angeblich ist das Risiko einfach höher als der nutzen und in meinem fall würde ich mich trotzdem für das Kind entscheiden.

Beitrag von tonip34 17.10.10 - 16:17 Uhr

Hi, das Risikodas Kind zu verlieren kiegt bei 1:100.

Normalerweise werden vor der FWU erst andere Untersuchungen gemacht , wie Feindiagnistik oder Blutuntersuchung, diese zeigen aber nur ein Risiko an...wenn das erhoeht ist, waere der naechste Schritt eine FWU. Fuer mich kam das nie in Frage, kenne alleine zwei faelle wo das Ergebnis der FWU falsch war und die Kinder gesund waren...und haetten die Eltern abgetrieben , haetten sie ein gesundes Kind abgetrieben.

Und Du solltest Dir vorher im klaren sein, was du mit einem "schlechten " Ergebnis machst.

lg toni

Beitrag von coco1902 17.10.10 - 17:06 Uhr

Hallo Tina.

auch von mir ein klares NEIN, nichtz, wenn es nicht zwingend sein muss.

Wenn alle anderen Untersuchungen ok sind, würde ich das auf keinen Fall machen. Die FU bringt auch riesige Gefahren mit sich, die auch zu einer FG führen können und /oder auch zu Behinderungen usw.

Ich denke, wenn alle Werte im guten Berich sind, ist das nicht notwendig.

LG Coco (31+1)

Beitrag von simplejenny 17.10.10 - 20:05 Uhr

Hallöchen,

auch für mich käme niemals so eine Untersuchung wegen den oben genannten Gründen in Frage. Du bist zwar über 35, allerdings ist es ja nicht deine erste Schwangerschaft wie ich lese. Ich meine mich zu erinnern, dass Du dann nicht so ein hohes Risiko hast.

Nachlesen ist aber immer besser
Jenny

Beitrag von comiso76 17.10.10 - 22:34 Uhr

mal ne andere Meinung...
ja, ja und ja. Wir haben diese durchgeführt, denn ich habe 2 gesunde große Mädels und mein Mann einen erwachsenen großen Sohn und eine Tochter. Nun ist unser 1. gemeinsames Kind unterwegs. 4 Kinder haben ihre Ansprüche und ein beeinträchtigtes Kind dazu trauen wir uns nicht zu. Wir hätten bei einem negativen Befund eine Spätabtreibung vorgenommen.
Egoistisch? nein realistisch moderne Medizin erlaubt es und niemand muss mehr ein beeinträchtigtes Kind zu Welt bringen. Bei Reagenzyglasbabys wird das ebenfalls gemacht, indem eine Zelle entnommen und untersucht wird. Gesunde Babys werden dann eingesetzt und die nicht gesunden vernichtet oder zu Forschungszwecken aufgehoben...
Ich würde mich jederzeit wieder zur FU entscheiden. Zugegeben, ich war aufgeregt und sehr ängstlich. Alles ist gut.

LG
Rina