Auf der Suche nach dem Sinn? SiLoPo - Sorry

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von countrylady1221 17.10.10 - 16:45 Uhr

Hallo, Ihr da draußen

Nachfolgendes wird wahrscheinlich für die ein oder andere hier gähnend langweilig sein, weil es sie gar nicht betrifft, dann bitte einfach überlesen, ok? Aber mir brennt das schon länger unter den Nägeln, ich MUSSTE meine Gedanken jetzt einfach mal aufschreiben. Sorry

Warum traue ich mich nicht, mehr auf meinen Bauch zu hören? Obwohl ich schon oft nach einer kniffligen Situation im Nachhinein festgestellt habe, dass ich wohl intuitiv das Richtige gemacht habe, bin ich unsicher, beim nächsten Mal wieder so zu handeln. Also weniger kopfgesteuert, sondern mehr aus dem Bauch heraus. Versteht Ihr, was ich meine? Wenn ich auch nur eine Sekunde zu lange nachdenke, siegt wieder die “Vernunft” (was auch immer das ist) und meist traue ich mir dann gar nichts mehr zu. Also z. B. mich auf eine Stellenanzeige bewerben, die mich wahnsinnig interessieren würde, für die ich eigentlich auch die Qualifikationen hätte, aber meiner eigentlichen Ausbildung gar nicht entspricht. Quasi als Quereinsteiger. Mein Bauch sagt im ersten Moment: “Mann, ran an den PC, Bewerbung schreiben und ab dafür!!” Mein Kopf kreischt dann ganz laut: “Was`n Blödsinn. Die nehmen dich nie. Was machst du in der Zeit mit den Kids? Du bist schon viel zu lange draußen aus dem Geschäft. Wie willst du Kinder/Mann, Haushalt UND Job unter einen Hut kriegen, obwohl es jetzt schon manchmal zu viel wird?” Mein Selbstbewusstsein war noch nie besonders groß, aber früher habe ich auch manche Entscheidungen spontan getroffen. Manche waren für die Tonne, manche waren i. O. - allerdings waren die meisten für die Tonne, weil irgendein Schlaumeier meinte, sich mit einmischen zu müssen und mich verunsichert hat.

Wie lernt man - besonders als eine Frau wie ich - auch mal Entscheidungen zu treffen, die vielleicht für die Gesamtheit der Familie nicht so toll ist (gerade Beispiel Job - da wäre ich als Hotel Mama nicht mehr ganztägig verfügbar), aber für mich selbst wäre es erfüllend? Wie lernt man, bereit zu sein, auch mal Risiken einzugehen, ohne dauernd sich die schlimmsten evtl. eintretenden Szenarien vorzustellen? Ich hab’s einfach satt, mir ewig anhören zu müssen, dass “das halt grad nicht geht, weil wir
a) zu wenig Geld haben,
b) nicht die Beziehungen haben
c) nicht qualifiziert genug sind
d) es woanders auch nicht anders abläuft
#bla

Kann mir hier mal irgendjemand den Sinn des Lebens erklären, wenn ich nicht den Rest MEINES Lebens (ich hab die erste Hälfte nämlich schon hinter mir!) genauso Larifari verbringen will wie bisher? Oder hab ich einfach nur die Midlife-Crisis und es ist tatsächlich alles nur Larifari und ich muss das wohl akzeptieren? Ich glaub, ich stecke mitten in einer tiefen Sinnkrise - bitte zieh mich einer raus!

Gruß
C.

Beitrag von alpenbaby711 17.10.10 - 19:34 Uhr

Ich würde einfach versuchen es etwas lockerer zu nehmen. WEnn du schon selbst schreibst du sagst manches nicht weil die dich eh nie nehmen haste ja erst recht nichts zu verschenken. Wenn sie dich eh nie nehmen sei wie du bist, seh ehrlich und zeig was du kannst. Dann haste aber bessere Chancen und wenn nicht dann hattest du halt recht gehabt. Aaaaaaaaber du hast einen großen Vorteil gehabt: Du hast es trotzdem wenigstens probiert.
ela

Beitrag von karna.dalilah 17.10.10 - 19:40 Uhr

Hallo,

naja rausziehen wirst du dich selber müssen ;-)
ABER der eine oder andere wird dir hier einen guten Lösungsansatz nennen können :-)

Ich glaube unser Selbstwertgefühl sinkt, je weniger wir auf uns selber hören und je mehr Leute wir uns in unsere Entscheidungen reinreden lassen.
Je mehr Abhängigkeiten wir zulassen bzw uns in sie begeben, umso schwieriger werden Entscheidungen die uns betreffen.
Ebenso sieht es mit Verantwortlichkeiten aus, die wir tragen obwohl nicht alle unsere Verantwortlichkeiten sind. Wir tragen sie für andere aus Gewohnheit, Helfersyndrom und dergleichen.

Und da beginnen die Ansätze!

Gib dir selber mehr Wertigkeit in deinen Entscheidungen und im gelebten Alltag.
Schätze deine Leistung wert!
Die Verantwortlichkeit den Kindern gegenüber liegt bei dir UND deinem Partner.
Einiges an Verantwortung liegt schon bei den Kindern selber!
Triff Entscheidungen die dich betreffen selber und befrage niemanden dazu!
Vertraue dir, dass du für den Moment die einzig richtige Entscheidung treffen wirst.
Suche anschließend nach Wegen deine Entscheidung umzusetzen!
Denke daran keine Verantwortung für andere zu tragen, die sie selber tragen (können).

Lass dir gesagt sein, man rutscht schnell wieder in alte Verhaltensmuster.
Man muss neue Wege sehr bewußt gehen.
Hilfreich sind eigene Erkenntnisse sich aufzuschreiben.
Ich hatte und habe einige sehr treue und aufrichtige Menschen mit denen ich mich austauschen kann, die mich dann und wann darauf aufmerksam machen, dass ich mir mal wieder das Problem selber geschaffen habe, was ich beklage.

Du kannst mich gern anschreiben.
Karna mit Männerhaushalt :-D

Beitrag von emestesi 17.10.10 - 21:21 Uhr

Ich lese jetzt einfach mal aus deinem Geschreibsel heraus, dass du wieder arbeiten willst. Was ist dein Problem? Warum bewirbst du dich nicht einfach, wenn dich die Stelle interessiert? Wenn die dich nicht nehmen, bist du keinen Deut schlechter als vorher dran.

Und wo du schon von Verstand her sprichst: Kinder haben am meisten etwas von einer zufriedenen Mutter. Wenn die Mutter zufrieden ist, wenn sie den ganzen Tag daheim ist, ist es okay. Wenn die Mutter zufrieden ist, wenn sie einem tollen Job nachgeht, ist es ebenso okay.

Und allgemein: Nach meiner Erfahrung bekommt es Kindern ausgesprochen gut, mit Gleichaltrigen den ganzen Tag zusammen zu sein, während ich arbeiten gehe. Meine Kinder werden seit dem 1. Lebensjahr "fremd" betreut und das schadet ihnen in KEINEM Fall. Inzwischen finde ich es eher befremdlich, wenn vier- bis fünfjährige ausschließlich bei Muttern und nicht wenigstens im KiGa sind, wo sie mit vielen Kindern ihres Alters zusammen sein können und wo ihnen die Mama nicht ständig auf die Finger guckt.

LG Emestesi

Beitrag von countrylady1221 17.10.10 - 22:08 Uhr

Hallo, emestesi

vielen Dank für deine Antwort.

Es geht vornehmlich nicht um das Problem, nicht arbeiten gehen zu KÖNNEN. Und auch nicht darum, nicht arbeiten zu WOLLEN bzw. die Kinder nicht fremdbetreuen zu WOLLEN. Es geht vielmehr darum, dass ich mich mehr oder weniger nicht traue, es mit allen Konsequenzen durchzuziehen. Und damit meine ich jetzt nicht nur das Thema Arbeit. Generell alles, was eine tiefergehende Entscheidung bedeuten würde, was speziell für mich persönlich eine Veränderung bedeuten würde, fällt in die Kategorie: "UNMÖGLICH". Einfach, weil mein Kopf es so sagt, auch wenn mein Bauch sagen würde: Probiers doch einfach mal. Was hast du zu verlieren? Und auch aus dem Grund, weil ich NULL Rückendeckung hätte. Und das sage ich nicht nur einfach so, das IST so.

Meine Kinder sind auch bereits in einem Alter, wo es nicht mehr soooo schlimm wäre, sie mal kurz allein zu lassen oder in einem Hort oder ähnlichem betreuen zu lassen. Mein zweiter Sohn ist 8 Jahre alt und geht jetzt schon zweimal die Woche in die Ganztagesbetreuung der Schule. Das ist definitiv nicht das Problem. Das Problem ist vielmehr, dass ich mir nicht zutraue, wieder Fuß im Berufsleben zu fassen - immerhin bin ich schon seit fast 10 Jahren weg vom Fenster.

Ausser dem Thema "Arbeit" gibt es noch so vieles andere, was mich beschäftigt. Der Hauptpunkt ist einfach der, dass ich panisch in die Zukunft gucke und denke: Boah, und das soll's dann gewesen sein? DAS ist ALLES? Wir haben gestern unsere Omi zu Grabe getragen. Sie hat ihr ganzes Leben lang gearbeitet, geschuftet, gespart, zurückgesteckt. Und das wars dann. Und tschüss. Ist das der Sinn? Geboren werden, ackern wie blöde, zugucken, wie andere alles in den Arsch geblasen bekommen, alt werden, sterben.

Ich habe irgendwie das Bedürfnis, eine Spur zu hinterlassen. Ich möchte irgendwann mal mit Stolz zurückblicken können.

Gruß
C.

Beitrag von anarchie 17.10.10 - 23:18 Uhr

Rausziehen kann dich hier wohl keiner...

ich schon garnicht, ich bin seit 8,5 jahren zuahuse, habe 4 kleine Kinder , ein haus und einen riesengarten nebst Pferd, Hund und kaninchen...und ich werde noch weitere 4 jahre zuhause sein.

Aber - und das ist das Entscheidene:
Ich WILL es so.
Weil mein Bauch JA sagt dazu.
Ich bin gerne zuhause.

Und genauso will ich in 4 jahren nochmal was ganz anderes machen, etwas für die vielen jahre nach den kindern, etwas für mich...

Wo willst du in 10 jahren sein?
Wie kommst du dahin?

versuch mal in Ruhe in deinen <bauch zu fühlen, was du willst...und frage dich bei Sorgen:

Habe ich ANGST, dass es so ist?
Oder habe ich das GEFÜHL das so ist?

Angst ist eins chlechter ratgeber, das gefühl meisst ein ziemlich guter, wenn man ihn nicht mit der Angst verwechselt...

lg

melanie

Beitrag von countrylady1221 18.10.10 - 07:52 Uhr

Hi, Melanie

vielen Dank für Deine Antwort.

Ja, ich weiss, dass ich mich selbst aus dem Sumpf des Selbstmitleids rausziehen muss. Und den Hemmschuh "Angst" kenne ich nur zu gut. Versagensangst ist noch ne Spur schlimmer.

Ich habe mich damals nach der Geburt meines zweiten Kindes auch ganz bewusst für das reine Mama-Sein entschieden. Ohne den Stress der Doppelbelastung. Hut ab vor jeder Frau, die das hinkriegt - ich hätte es nicht geschafft (aus verschiedenen Gründen - da kam einiges anderes noch dazu). Hut ab vor dir, mit 4 Kindern wäre ich inzwischen reif für die Klappse! Hätte ich ein Pferd - wer weiss, vielleicht wäre ich ausgeglichener? Ist nämlich schon lange ein großer Traum von mir. Nur - wer soll das bezahlen?

Wo ich in 10 Jahren sein will? Ich hab nicht den leisesten Schimmer. Jedenfalls nicht hier, nicht so. Sicher habe auch ich solche unrealistischen Lebensträume, wie viele andere auch. Die scheitern aber meist an der Undurchführbarkeit. Sind eben Träume.

Ich werde mich mit der Tatsache abfinden müssen, dass man akzeptieren muss, wie es ist. Manche Menschen haben ihre "innere Mitte" gefunden - andere schaffen das nie, drehen sich nur im Kreis - auch eine Form der "Mitte". Ich beneide alle, die mit sich und ihrem Leben zufrieden sind. Die haben es geschafft.

Ich wünsche dir alles Gute und wünsche dir von Herzen, dass du auch in 10 oder 20 Jahren noch so zufrieden und glücklich bist.

Gruß
C.

Beitrag von gismomo 18.10.10 - 10:15 Uhr

Hallo,

ich stecke momentan auch in so einer Art Sinnkrise - kann deine Gefühle also sehr gut nachvollziehen.

Ich glaube, das Auftreten dieser Krise ist so ein bisschen zumindest auch altersbedingt bzw. "entwicklungsphasen-bedingt": Jetzt endlich sind die KInder aus dem Gröbsten raus, man muss nicht mehr jede Minute am Tag nur danach schauen, dass bei ihnen alles läuft, hat also wieder mehr Zeit zum "Nachdenken" und "Leben-Überprüfen". Also wieder Zeit, darauf zu schauen: Wie geht es mir eigentlich?

Außerdem hat man viele Ziele verwirklicht (z.B. das Ziel, eine Familie zu haben, Kinder zu haben), und der Alltag "läuft". Gleichzeitig wird man sich immer mehr der Endlichkeit des Lebens bewusst, und auch der Tatsache, dass jede getroffene Entscheidung die Möglichkeiten, die man noch hat, einschränkt. Dadurch, dass man oft familienmäßig und ortsmäßig gebunden ist, sind berufliche Neuanfänge schwieriger - gar keine Frage. Und auch eine Modellkarrierre wird man nicht mehr hinbekommen, wenn man im Alter zwischen 30 und 40 ist ;-)

Ich kenne viele Frauen (mich eingeschlossen), die sich diese Gedanken machen und das durchaus als Lebenskrise empfinden. Man stellt sein bisheriges Leben auf den Prüfstand und fragt sich gleichzeitig, was man im Leben noch alles erreichen möchte - im Bewusstsein, dass die Möglichkeiten nicht mehr genauso groß sind wie damals ohne Kinder und mit einem zwanzig Jahre jüngeren Ich.

Ich kenne Frauen, denen ging es damit so schlecht, dass sie sich Beratung von außerhalb gesucht haben. Anderen haben schon Bücher oder Ratgeber geholfen, um über ihr Leben nachzudenken und Perspektiven zu entwickeln. Ich selber habe übers Internet einen Selbstcoaching-Kurs gebucht, man bekommt jede Woche ein neues "Thema" und arbeitet das durch. Mir hat der Kurs sehr geholfen, und ich fand das Preis-Leistungsverhältnis absolut in Ordnung, da es wesentlich günstiger ist als ein Coaching, aber sehr effektiv. Bei Interesse such ich dir die Infos dazu gern heraus.

Ich persönlich habe mich dazu entschieden, ab nächstem Jahr beruflich kürzer zu treten. Ich habe dafür zwar gravierende finanzielle Nachteile, aber ich habe das Gefühl, ich habe die letzten zehn Jahre geschuftet, um Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen, und bin dabei häufig bis an die Grenzen meiner Belastbarkeit gegangen. Jetzt ist es mal genug und ich will wieder Zeit haben zum "Luft holen". Ich will wieder Zeit für meine Interessen neben den Kindern und meinem Beruf haben - ich backe und koche gern, und ich will das endlich mal wieder in Ruhe tun und nicht nur fertige Maultauschen aufwärmen, weil ich keine Zeit zum richtig Kochen habe bzw. gedanklich mit meinem Beruf beschäftigt bin. Ich will das ständige Karussell in meinem Kopf zumindest teilweise etwas abschalten können und nicht mehr so viele "Baustellen" auf einmal haben, bzw. einfach nicht mehr das Gefühl haben, mit fünf Bällen gleichzeitig jonglieren zu müssen. Ich will mir Zeit nehmen um Yoga zu lernen und dann vielleicht -wenn ich es einigermaßen beherrsche - schaffe ich es auch, wieder etwas mehr zu arbeiten und meine Entspannung in den Alltag zu integrieren. So in ein, zwei Jahren, vielleicht -dann kann ich auch wieder mehr arbeiten.

Eine Freundin von mir, die sich jahrelang nur um die Kinder und den Haushalt gekümmert hat, hat dagegen mit einem Studium angefangen und blüht richtig auf. Davor war sie extrem unzufrieden. Sie bekommt die zusätzliche Belastung sehr gut hin, was zeigt, dass man viel schaffen kann, wenn man es nur wirklich will.

Und da liegt wohl auch der Knackpunkt: Herauszufinden, was man wirklich will. Selbstcoaching kann dir dabei helfen.
Ich habe festgestellt, dass ich für meinen Teil weniger Hektik und Abgehetztsein haben will. Finanzielle Nachteile nehme ich momentan dafür in Kauf, wenn ich auch weiß, dass es keine Dauerlösung sein wird. Aber ich hab das Gefühl , jetzt bin endlich ich mal wieder dran, nach mir zu gucken -danach, dass ich innerlich wieder ausgeglichen bin und nicht das Gefühl haben muss, jeden Tag 100 Punkte auf einer Liste abzuhaken ohne "mich" dabei zu spüren. Ich freu mich darauf, Zeit zum Yoga und zum Backrezepte-Ausprobieren zu haben, einfach wieder mehr "genießen" zu können.

Versuch herauszufinden, was du brauchst, um sinnvoll in deiner momentanen Lebensphase leben zu können - die Unzufriedenheit wird nicht weggehen, sondern immer größer werden. Besser, du nimmst das also gleich in Angriff!

Und was die "ewige Unzufriedenheit " angeht - ich habe mich damit abgefunden, dass ich ein Typ Mensch bin, der immer alles hinterfragt, auch mich selber. Solange ich dann immer einen Weg finde, ist das in Ordnung. Ich leb mein Leben vielleicht manchmal etwas schwerer als andere, aber dafür bin ich mir sicher, dass ich am Ende meines Lebens sagen kann: Ich habe wirklich gelebt und wurde nicht nur gelebt - ich habe wirklich Entscheidungen getroffen und nicht einfach nur alles so genommen wie es kam. Es war wirklich "mein Leben" und nicht einfach nur irgendein beliebiges, ein XY-Leben.

lg
K.