Jemand hier mit Cocker Spaniel erfahrung?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von littlewinnie 17.10.10 - 19:42 Uhr

Hallo,

wir haben so einen kleinen *scheisser* seit einer Woche #hund #rofl

Zuckersüß....10 wochen.....Rot.... #hund

Würd mich gern austauschen ;-) meldet euch...ich würd mich freuen!!!


danke sagt winnie

Beitrag von klumpfussindianer 17.10.10 - 23:00 Uhr

Glückwunsch zum Kleinen Scheisser.....

Bedenke nur bitte, das Cocker sehr sture Hunde sein können und eine konsequente Erziehung brauchen.

Sie werden immer als Familienhunde angepriesen. Sind sie aber in meinen Augen in keinem Fall.

trotzdem sehr wunderbare Hunde.....ich habe selbst einen gehabt, würde mir aber solange mein Kind nicht groß ist, keinen mehr zulegen....

Beitrag von aussiegirl600 18.10.10 - 08:19 Uhr

Mein Freund hat einen vierjährigen Cocker und das ist nicht der erste den er hat ;-)

Ein total goldiger Hund, sehr verschmust und total auf seinen Herrn bezogen, trotzdem Familienhund für die Kinder. Aber: er ist meiner Meinung nach total unterfordert - zu wenig Auslauf und zu wenig Auslastung. Also stell dich bitte drauf ein, dass nur Gassi gehen für einen erwachsenen Cocker zu wenig ist.
Mein Freund hat das Glück, dass sein Exemplar praktisch keinen Jagdtrieb hat, das ist alles andere als selbstverständlich. Also bereite dich vorsichtshalber auch schonmal auf Schleppleinentraining vor ;-)

Beitrag von pechawa 18.10.10 - 08:36 Uhr

Hallo,

als ich Kind war, waren folgende Rassen auf den Straßen und in den Familien zu sehen und alles andere war dünn gesät:
Pudel, Foxterrier, Dackel, Schäferhund und halt auch der Cocker. Gerade auch der Cocker galt damals als Familienhund. Ich weiß nicht, warum heute soviele Rassen als Familien untauglich gelten, vielleicht liegt es auch heute an der Vielfältigkeit der Rassen, die es heute gibt?
Der Cocker muss ausgelastet werden, wie jeder andere Hund und wer meint, dem Tier reichen 3 x 15 Minuten Gassi, der sollte sich keinen Hund anschaffen! An deiner Stelle würde ich mich in einem Cocker Forum austauschen, denn da bekommst Tipps, welche speziell diese Rasse betreffen, ich habe mal für dich gegoogled ;-)
http://www.cockerforum.de/index.php?sid=6442ff35ce6047ac3e7afd0d4246e7ad

Meine Erfahrung mit dieser Rasse: Mein Onkel hatte einen als Welpe und der musste als ausgewachsener Hund leider eingeschläfert werden, weil er die "Cockerwut" hatte und zwar die echte. Das konnte man allerdings schon bei ihm erkennen, als er Welpe war, denn da war er schon "anders" - aber vor 25 Jahren wusste kaum jemand was über Rassetypische Erkrankungen beim Hund!
Ich finde deinen "Scheisser" süß :-)

LG Pechawa

Beitrag von littlewinnie 18.10.10 - 08:46 Uhr

danke für deine antwort....

wie anders war er den? Böse ? Aggressiv? Oder wie?
Was ich feststellen muss er würde gern den ganzen Tag fressen.
er ist in diesem mom wie gesteuert sorry....und lässt sich nicht beruhigen.
eine andere situation ist wenn er mit seinen spitzen welpen zaehnen zwickt und zwackt...man möchte es unterbinden.....und er wird knurrig....der kleene....

habe mich schon bissi belesen über diese cocker wut leider wird sie zu schnell diese diagnose gestellt.

lg winnie

Beitrag von pechawa 18.10.10 - 10:46 Uhr

Ja, er war aggressiv, wenn man das mal so nennen darf. Er war schon im Alter von 10 Wochen bissig, man konnte nie normal mit ihm spielen, denn er war ganz schnell auf 180 und dann fast nicht mehr zu beruhigen. Er hatte auch einen "irren" Blick. Verfressen war er sehr, aber das sind alle Cocker, wenn er am fressen war, durfte niemand in seine Nähe.
Informiere dich mal in dem Cockerforum, denn ich glaube, beim Cocker ist es sehr wichtig, von Anfang an keine Erziehungsfehler zu machen, gerade was das Fressen betrifft! Einem Hund, der "knurrig" mit seinem Futter ist, müsste sich bei mir sein Futter "erarbeiten", er bekäme es nicht aus dem Napf, sondern nur aus der Hand oder dem Futterbeutel.
Der Cocker meines Onkels wurde bissig. Ich weiß nicht mehr, wie alt er war, als er eingeschläfert wurde, es gab aber viele Beißattacken, wo er nur schnappte und das geschah meistens überraschend, wenn man z.B. zu dicht an seinem Futter vorbei ging, oder er nicht gekämmt werden wollte usw. . Bei der letzten Beißattacke verbiss er sich in meine Tante und sie war arg verletzt, musste auch zum Nähen. Wie gesagt, es war die Cockerwut, weil sein aggressives Verhalten von klein an sehr stark war und sich mit der Zeit noch verstärkte,

LG Pechawa

Beitrag von nala22 18.10.10 - 10:11 Uhr

Also ich finde es übertrieben, wenn Jeder denkt das einige Hunderassen...darunter auch Jagdhunde stetige Auslastung brauchen.
Es ist nicht Jeder Hund gleich!!
Wir haben einen Beagle und eine Cocker Spaniel Dame.
Unsere Cocker Dame pennt stets und ständig und unsere Beagle Dame ist ein ganzzzz normaler Hund, wir brauchen nicht stundenlang rumlaufen ;-)
Man sollte es auch nicht übertreiben mit dem "Auslasten" einige Hunde fordern es dann regelrecht von den Besitzern ab.
Hunde müssen auch lernen ruhiger zu sein.
Im Wolfsrudel spazieren die Wölfe auch nicht den ganzen Tag durch die Prärie...nur um Futter zu suchen, oder das Revier abzuchecken, ansonsten liegen die auch nur "faul" rum ;-)

Aber es ist halt nicht jedes Tier gleich ;-)

LG

Beitrag von medtrend 26.08.11 - 18:22 Uhr

Wir kauften einen roten Cockerspaniel im alter von 8 Wochen vom Züchter.Es war ein Hund aus einem A-Wurf.Sehr süß,sehr putzig.Plötzlich nach ca 10 Monaten wurde der Hund von sogenannten Beissattacken befallen.Ohne jeglichen Grund und Anlaß knurrte er und bis denjenigen,der zufällig in der Nähe war.Nach ca 10 Minuten beruhigte er sich und war wieder der liebste Hund.Der Züchter,darauf angesprochen,wies natürlich jeglichen Zuchtfehler oder Gehirnkrankheit des Hundes von sich.Nachdem der Hund jeden in der Familie gebissen hatte und einige sogar sich im Krankenhaus behandeln lassen mußten,trennten wir uns schweren Herzens von dem Hund.Der Züchter erklärte Sich bereit,den Hund nun per Hundeschule erziehen zu lassen.Natürlich blanker Blödsinn.Für mich handelte es sich um die sogenannte Cockerwut,von der natürlich kein Cockerzüchter etwas wissen will.Dabei ist es wissenschaftlich erwiesen,das diese besonders bei roten Cockern auftritt.Jetzt kommt die absolute Härte.Der Züchter hat den Hund nach eine rWoche,ohne uns zu informieren,einschläfern lassen,nachdem der Hund auch Ihn gebissen hatte.
Natürlich nur,um dieses Tier mit Makel aus der "Welt zu schaffen".
Der Cocker hatte alles bei uns,was einem Hund gut tut.Soziale Anbindung an die Familie,Aufmerksamkeit,regelmässigen Auslauf und bekam von allen viel Zuwendung.Fellpflege wa rzuletzt auch nicht mehr möglich,da er unberechenbar zubiss.
Cocker sind süße ,verschmuste Tiere im "Normalzustand".
Für mich steht fest:Nie mehr einen Cocker.
Aber für mich sind die Schuldigen die Züchter,die ja soviel Ahnung haben und letztendlich viel Leid und Trauer bei den Familien verursachen.