Wie nächtliche Flaschen abgewohnen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von zweiunddreissig-32 17.10.10 - 22:22 Uhr

Abend! #gaehn

Mein Kleiner (7 Monate) verlangt nachts 2 Flaschen Milch. Ich hab schon versucht ihm Wasser zu geben oder mehr Milch (1-er), habe sogar für einige Tage 2-er Milch ausprobiert, es hat sich nichts geändert. Er kommt stabil um 2 und um 5 und lässt sich nicht beruhigen, bis er die Milch bekommt. Ich vermute schon, dass es nicht an Hunger liegt, sonst würde ihm mehr Milch bzw. 2-er Milch länger ausreichen #kratz Kuscheln / Schnuller beruhigen ihn auch nicht.
Wie kann ich ihm diese nächtlichen Mahlzeiten abgewöhnen? Ist das eher ein Schlafproblem oder hat er wirklich Hunger (seit ich abgestillt hab, kann ich diese "Hungerzeichen" nicht mehr richtig deuten)??? Einschlafen ist schwierig für ihn und zieht sich über eine Stunde hinaus, seitdem wir das Einschaukeln auf dem Pezziball sein lassen haben (ich habe Probleme mit dem Rücken und mein Sohn 10 kg Gewicht#schmoll).

#danke für Eure Antworten!

Beitrag von hailie 17.10.10 - 22:26 Uhr

Zwei Flaschen sind in dem Alter ganz normal - warum willst du sie abgewöhnen?

Er wird irgendwann von selbst durchschlafen, wenn er soweit ist.

LG

Beitrag von zweiunddreissig-32 17.10.10 - 22:47 Uhr

Mir geht es nicht so um Durchschlafen (er schläft von 20 bis 2 Uhr schon durch), sondern, dass er nicht überfüttert wird. Er bekommt ziemlich viel während des Tages.

#danke

Beitrag von bine3002 17.10.10 - 22:28 Uhr

Milch ist mehr als nur Nahrung. Sie führt auch zu einem erhöhtem Melatoninspiegel und das wiederum ist ein Schlafhormon.

Außerdem kann es sein, dass der Magen sich einfach daran gewöhnt hat, zu einer bestimmten Zeit etwas zu bekommen. Und das wiederum kann man nicht von heute auf morgen ändern. Man sagt, es dauert etwa 14 Tage bis eine Umgewöhnung klappt. Falls es das sein sollte, würde ich mal die Pulvermenge ganz langsam reduzieren bzw. den Zeitpunkt langsam ausdehnen, z. B. von 2 auf 2.15 Uhr und ihn so lange hinhalten. Mit 7 Monaten bekam unsere Tochter zwischen 20 und 8 Uhr noch 4 bis 5 mal die Brust. Dann haben wir sie langsam auf die Flasche umgestellt und mit 1,5 Jahren reichten ihr dann zwei halbe Flaschen in der gleichen Zeit. Mit 2 Jahren bekam sie nur noch gegen 5 Uhr eine Flasche und erst mit 3 Jahren und 3 Monaten reichte ihr Abendessen um 18.30 Uhr und Frühstück um 7.30 Uhr. D.h. bis dahin hat sie eine Flasche am frühen Morgen bekommen.

Beitrag von hailie 17.10.10 - 22:30 Uhr

>> Falls es das sein sollte, würde ich mal die Pulvermenge ganz langsam reduzieren bzw. den Zeitpunkt langsam ausdehnen <<


Das würde ich aber NICHT in dem Alter tun!
Als Tipp an die TE finde ich es nicht geeignet. Im ersten LJ finde ich das sehr kritisch.

LG

Beitrag von zweiunddreissig-32 17.10.10 - 22:54 Uhr

Wie viel ml. sind normal, wenn er neben Milch noch 3 volle Mahlzeiten (Milchbrei, Obst, Gemüse/Fleisch) bekommt? Momentan sind wir bei 500-600 ml pro Tag. Überfüttern möchte ich ihn auch nicht

Beitrag von hailie 17.10.10 - 22:59 Uhr

Du kannst ihn mit Milch nicht überfüttern.
Gib sie einfach nach Bedarf! :-)

Wenn es mehr als 1200 ml am Tag wären, sollte man sich wegen der Nieren Gedanken machen. Ansonsten weiß das Kind schon was es braucht.

LG

Beitrag von zweiunddreissig-32 17.10.10 - 23:04 Uhr

#danke Dann machen wir brav weiter, vielleicht liegt es daran, dass er momentan viel krabbelt. Ich hatte nur etwas Bedenken wegen seinen Nieren, da er morgens immer ein ziemlich angeschwollenes Gesicht hat und randvolle Windel.

Beitrag von hailie 17.10.10 - 23:11 Uhr

Oh ja, die nächtliche Windel ist bei uns regelmäßig ausgelaufen. #augen

Aber du musst dir da wirklich keine Gedanken machen. Verlass dich einfach darauf, dass dein Baby dir zeigt was es braucht. Babys haben noch ein sehr gutes Sättigungsgefühl und essen nicht zu viel.

LG und gute Nacht!

Beitrag von bine3002 17.10.10 - 22:54 Uhr

"Im ersten LJ finde ich das sehr kritisch."

Warum? Das Kind wird sich melden, wenn es Hunger hat, d.h. es wird dann nicht mehr so lange schlafen und in dem Fall war das dann eben der falsche Weg. Verhungern wird es dadurch nicht... ganz sicher nicht. Außerdem schrieb ich ja auch LANGSAM, GANZ LANGSAM.

Beitrag von hailie 17.10.10 - 23:01 Uhr

Sorry, aber ich sehe absolut keinen Sinn darin die Milch zu manipulieren.

Man kann das Kind völlig nach Bedarf füttern und irgendwann wird es von selbst keine nächtliche Mahlzeit mehr brauchen. Jegliche Manipulation des Essverhaltens finde ich in dem Alter falsch, ein Baby weiß was es braucht.

Warum sollte man das also tun?

LG

Beitrag von lucaundhartmut 17.10.10 - 22:30 Uhr

Liebe 32,

ein sattes Kind würde das angebotene Fläschchen in der Regel nicht (aus)trinken.

Mit 7 Monaten ist es nichts Ungewöhnliches, wenn ein Kind nachts noch Brust- und/oder Fläschchenmahlzeiten verlangt.

Nur, weil man viele Mütter kennt, deren Kinder (angeblich) schon seit x Monaten durchschlafen, solle man dies nicht für eine eiserne Regel halten, an die sich ALLE Babys zu halten haben. :-)

Lasse Deinem Baby die Nachfläschchen. Es gibt doch sooo viele Hilfsmittel, um eine Mahlzeit schnell zuzubereiten (habe da schon tolle Gerätschaften in meinem Umkreis gesehen, die auch meist echt nicht die Welt kosten).

Der Magen Deines Babys ist außerdem auch nicht "riesengroß", so dass es eigentlich nicht verwunderlich ist, wenn Dein Kind nicht länger gesättigt ist, wenn es mehr oder "stärkere" Milch erhält.



LG
Steffi

Beitrag von zweiunddreissig-32 17.10.10 - 22:51 Uhr

Hallo Steffi,

Durchschlafen muss er noch nicht, da weiss ich. Nur diese Unruhezustände und dass er womöglich überfüttert wird#kratz Von der reinen Milchmenge sind es 500-600 ml, dazu kommen noch 3 volle Mahlzeiten (Milchbrei, Obst, Gemüse/Fleisch).

Beitrag von lucaundhartmut 18.10.10 - 14:35 Uhr

Liebe 32,

hmh ja, ich muss leider sagen, dass ich auch nicht (mehr) weiß, wie viel Milch ein Kind neben der Beikost noch trinken "darf", ohne dass dies "schädlich" sein köntne (wobei ich bei Luca eh nicht kontrollieren konnte, wie viel Milch er aus meiner Brust trank).

Rufe doch einfach mal beim KiA an oder werde dort persönlich vorstellig.
Wir haben eine sehr, sehr gute KiA, die unser vollstes Vertrauen genießt.


LG
Steffi

Beitrag von monab1978 17.10.10 - 22:49 Uhr

Mein Sohn ist fast 2 und trinkt auch noch ne Flasche in der Nacht. Und der Kleine ist 6 Monate und kommt 2-4 Mal um zu trinken... ist doch normal!!

Mona

Beitrag von postrennmaus 18.10.10 - 00:15 Uhr

Meine Tochter hat sie sich alleine abgewöhnt. Mit 22 Monaten hat sie einfach nicht mehr danach verlangt und schlief von da an endlich durch :-)

Es geht von ganz allein, wenn dein Kleiner es nicht mehr braucht.


Lg postrennmaus

Beitrag von urmelschen 18.10.10 - 10:14 Uhr

Also ich kann mich zwar nicht beklagen aber ich schließe mich vollkommen der Meinung der anderen Mütter an , es ist doch vollkommen in ordnung wenn dien baby nachts noch nach fläschen verlangt. nur weils für erwachsene gemütlicher ist nachts nicht mehr aufstehn zu müssen , müssen doch die babys nicht drunter leiden . O_o

Beitrag von kathrincat 18.10.10 - 13:16 Uhr

mit 7 mon überhaupt nicht, ist doch toll nur 2 flaschen in der nacht, wenn dein kind mit über 2 immer noch was möchte an milch in der nacht, kannt du mal darüber nachdenken. natürilch hat dein kind hunger sonst würde es nachts nichts essen wollen.