Ein 3. Kind?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von raeuber-tochter 17.10.10 - 22:28 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht so recht, ob ich hier richtig bin, aber in die anderen Foren, passt es m.E. nicht so richtig.

Seit ein paar Tagen bekomme ich einfach diesen Gedanken nicht aus dem Kopf. Ich wollte immer nur 2 Kinder, mein Mann lieber 3. Wir haben uns aber drauf geeinigt nur 2 zu bekommen.
So viele Dinge sprechen gegen ein 3. Kind. Geld, Platz, Freiheit etc.
Trotzdem. um so mehr ich darüber nach denke, umso weniger absurd kommt mir der Gedanke vor. Ich sehne mich innerlich danach,dass ganze noch ein mal erleben zu können,dürfen...

Meinem Mann habe ich bisher davon noch nix gesagt. Er hat vor einiger Zeit mal angedeutet,dass er auch keine Kinder mehr möchte. Und eigentlich wollte er sich auch sterilisieren lassen. Bisher hat er das nur aus finanziellen Gründen nicht getan.

Wem geht oder ging es ähnlich. Wie ist es bei euch aus gegangen?

lg

Beitrag von engelchen100 17.10.10 - 22:39 Uhr

Hallo!

Ich kann dich gut verstehen und befinde mich in einer ähnlichen Position. Mit meinem Feund waren wir uns immer einig, dass wir 3 Kinder haben möchten.
Zwei nacheinander und einen Nachzügler/in.
Ja nun einen Sohn 2 1/4 haben wir schon und bereits vor einem Jahr wollte ich unbedingt ein 2. Baby haben. Mein freund wollte zwar auch, aber er wollte noch warten. Ja und nun vor einem Monat habe ich das "Ja" für ein 2 Baby bekommen.
Vor ein paar Tagen meinte er, er wolle im Dezember zum Basteln beginnen, ich natürlich lieber sofort. Musste eh schon sooo lange warten. Da war ich ziemlich traurig. Ich weiß bis Dezember ist es nicht mehr so lange, aber ich wollte halt nicht so einen großen Altersabstand. mein Freund denkt ja, dass auch das 2. Baby wieder im 1.ÜZ entsteht, aber muss ja nicht so sein.

Aber ich kann dich gut verstehen, dass wenn der Babywunsch da ist,da möchte man am liebsten sofort loslegen.


Würde an deiner Stelle mit deinem Mann mal reden, er weiß ja gar nicht das du noch ein Kind möchtest, oder?

Zur Freiheit, ja das musst du selbst wissen, was dir da wichtiger ist. Wegen dem Platz würde ich mir momentan nicht so viele Gedanken machen. Ich denke, die beiden jüngsten oder die beiden Ältesten können sich ruhig ein Zimmer teilen. Ja und wegen dem Finanziellen, das müsstest ihr halt mal durchrechnen.
Würde dabei, aber auf mein Herz hören und irgendwie klappt das dann schon. Man muss halt bereit sein, viel. auf irgendetwas zu verzichten.

Wie alt sind denn deine Kinder?

Alles Gute und lg

Beitrag von raeuber-tochter 17.10.10 - 22:46 Uhr

Hallo,

nein, mein Mann weiß noch nichts davon. Bisher gab es irgendwie noch nicht den richtigen Moment dafür.

Die Freiheit isst noch das geringste Problem, nur finanziell ist das wirklich schwierig,denn mit 3 Kindern kann man nicht mal eben arbeiten gehen.

Unsere Kinder sind 3,5 und 1. Also,wenn würde ich mit dem Basteln eh noch etwas warten wollen. Aber ich muss wohl erstmal mit meinem Mann sprechen. Ich bin so hin und her gerissen...

Also bis Dezember ist es nicht mehr lang. Die Zeit rennt! Und zu dem 1. ÜZ. Ich war bisher 4 mal schwanger. Jedes Mal im 1. ÜZ. So ganz Unrecht hat dein Freund da nicht ;-)

lg

Beitrag von engelchen100 17.10.10 - 22:57 Uhr

Was?????
Echt immer im 1.ÜZ? Das kann ja nicht sein. Ich denke mir, dass das bei meinem Sohn so schnell ging, weil ich damit gerechnet habe,dass es wahrscheinlich ein paar Monate dauern wird. Aber jetzt wünsche ich es mir halt so schnell wie möglich, da mich das mit dem Altersabstand so drängt. Ich weiß es klingt blöd, aber ich kann nichts gegen diese Gedanken machen.
Und ob es dann auch so schnell klappt.

Sicherlich ist es schwierig mit 3 Kindern zu arbeiten, sind ja auch noch klein.
Aber da gibt es auch Auswege. ich bin zum Bsp. Lehrerin und habe zuletzt in einem Hort gearbeitet. Da ich nach dem 2.Kind auch noch länger daheim bleiben will, habe ich beschlossen als Tagesmutter zu arbeiten. Ich habe zwar die Ausbildung dazu, aber diese kann man ja auch schnell machen.
Das wäre jetzt nur ein Beispiel für dich.
Man muss Kinder für diesen Beruf lieben, aber davon gehe ich aus, wenn man ein 3. will.

Beitrag von raeuber-tochter 17.10.10 - 23:06 Uhr

Doch, tatsächlich immer im 1. ÜZ. Ich habe auch jedes Mal gedacht, dass es ja nicht immer sofort klappt und wir länger üben werden müssen.

Klar gibt es Alternativen mit dem Job, trotzdem ist das nicht alles so einfach.

Ich werde mir wohl noch viele Gedanken machen.

Beitrag von gh1954 17.10.10 - 23:02 Uhr

Wenn schon keine Geld für eine Sterilisation da ist, würde ich mir das mit dem dritten Kind drei mal überlegen.

Beitrag von raeuber-tochter 17.10.10 - 23:09 Uhr

Hallo,

genau deshalb zerbreche ich mir ja so den Kopf. Wenn mir das alles so egal wäre, würde ich sicher nicht hier posten und nach Erfahrungen fragen.

Ich möchte kein Kind in die Welt setzen und dann vom Amt abhängig sein ;-)

Beitrag von tweety12_de 18.10.10 - 06:11 Uhr

das war ganz spontan auch mein gedanke..........

Beitrag von anarchie 17.10.10 - 23:08 Uhr

Hallo!


Für mich waren 2 Kinder das absolute Minimum...3 wären toll...

Mein Mann wollte bei 2 Kindern bleiben (aufgrund seine alters)und ich stimmte zu.
es dauerte lange, bis ich mich damit abfinden konnte.
mein Mann woltle sich sterilisieren lassen, ich bat ihn, noch zu warten, um nichts endgültig zu machen, was er ok fand, weil er natütlich nicht wollte, dass ich unglücklich bin.
Im November 2006 gab ich shclisslich mein ok, da waren meine Kinder gut 4 und fast 3.
Für Februar 2007 war die Sterilisation geplant, meine tochter käme im jan, in den Kiga und ich wollte ein bisschen arbeiten, genoss das wieder mal weggehen etc...
Am 12. 01, meinem Geb., hatte ich ein blödes gefühl und macht einen test - und obwohl es rechneriusch echt unmöglich war, war ich schwanger.

ich war nicht begeistert. hatte ich mich doch damit angefreundet, wieder etwas egoistischer sein zu können...ausserdem tat es mir für meinen Mann leid...

Also hab ich es ihm mit gemischten Gefühlen mitgeteilt - und er freute sich!
sah es ganz locker und strahlte!
ich selber war etwas in den seilen...
Als ich das kind fast verlor, dann erst wollte ich es richtig.
ich freute mich dann so sehr...

Und als unser Moritz dann geboren war, entschieden wir uns ziemlich rasch bewusst noch für ein 4. Kind.
Gegen jede Vernunft.
Aber Wünsche ändern sich eben...brauchen manchmal Zeit zum Reifen...

Mein Mann zu alt, ich dann mit 27Jahren 4fache Mutter, keine ausbildung(Studium wegen kiWu abgebrochen)...

Und wir sind sooooo froh darüber!
Alles findet sich...ok, unser Dachboden wird dann eben noch ausgebaut, Arbeitszimmer ist jetzt Kinderzimmer und das Gästezimmer beherbergt auch den Arbeitsplatz meines Mannes...finaziell war es jetzt nicht so das thema...


Sag deinem Mann, was du fühlst, bleibt im Dialog...

lg

melanie mit den 4 rackern(8,6,3,1)

Beitrag von hailie 18.10.10 - 00:54 Uhr

An deiner Stelle würde ich es als erstes mit meinem Mann besprechen.
Sodass er zumindest weiß, dass du dir darüber Gedanken machst. Mir hilft das manchmal solche Dinge etwas realistischer zu sehen...

Ich denke seit einigen Tagen auch ernsthaft über ein drittes Kind nach. Nicht sofort, aber der grundsätzliche Wunsch ist schon da. Mein Mann scheint nicht abgeneigt zu sein, wie ich ihn kenne wird die Entscheidung an mir hängen bleiben. Immerhin bin ich auch den ganzen Tag für die Kinder da, er ist arbeiten.
Allerdings ist das Finanzielle natürlich ein entscheidender Punkt. Bei uns ist das kein Problem, aber wenn das Geld bei euch knapp ist, würde ich mir da schon Gedanken machen.

LG

Beitrag von necope1978 18.10.10 - 09:03 Uhr

Moin,

ich kann mich anschließen.
Bin auch am überlegen und mein Mann wäre garnicht so abgeneigt.
Doch ich muss ehrlich sagen, das ich ein wenig Angst habe, ob ich alles schaffen würde mit dreien.
Vom Platz her oder finanzell wäre es kein Problem.

Ich bin so hin und her gerissen.

Alleine wieder die letzten Wochen der Schwangerschaft, die waren schon sehr anstrengend. Dann wüsste ich, dass es auf jeden Fall ein Kaiserschnitt werden würde. Geht leider nicht anders.

Ach ich glaube wenns so wär, würde man klar kommen, aber es ist auch erstmal ne anstrengende Zeit.

Aber seit ich Kinder habe, ist mein Leben eh SCHÖN anstrengend.....

Sorry für's blabla....aber ich glaube das müssen wir ganz alleine entscheiden, da kann uns einer helfen...

In diesem Sinnen schönen Tag noch und LG

Beitrag von braut2 18.10.10 - 11:43 Uhr

Ich kenne das. Mein Mann wollte gern mal 4 Kinder, versuchte mich noch zu Nr.3 zu überreden, aber nach dem 2.Kind wollte ich nicht mehr.
Dann hat er es aufgegeben und gesagt er sei glücklich so wie es ist.
Ich hab mir die Spirale einsetzen lassen, bin wieder nebenbei arbeiten gegangen, alles gut :-)

Dann kam die Kleine in die Krippe ........ und plötzlich war ab und zu der Wunsch nach dem 3.Kind doch noch da. Ich hab genauso gedacht wie Du: Freiheit, Platz, Geld.......etc..
Aber letztendlich entschied mein Gefühl: wir sind irgendwie noch nicht "komplett". Meinem Mann sagte ich das nur mal so beiläufig und dachte eigentlich, daß er jetzt eher negativ eingestellt sei. Er war erst perplex und freute sich dann wie Keks- allein nur über meine Gedankengänge ;-)

Dann sind wir es angegangen. Jetzt bin ich ET -10 und wir bekommen das 3.Mädel. Für meinen Mann ein Traum #schein Aber wir wissen nun definitiv: das war die letzte Schwangerschaft. Denn die macht mir bzw. uns schon von Anfang an echt arge Probleme und wir sind froh das Ende in Sicht zu haben #ole

Lg b2

Beitrag von simisa 19.10.10 - 18:39 Uhr

Also, ich kenne die Situation aus eigener leidvoller Erfahrung.
Wir haben 2003 und 2004 schnell hintereinander zwei Kinder bekommen, damit war das Thema erstmal durch. Als der Kleine dann 2006 in den Kiga kam, entstand bei mir der Wunsch nach Nr. 3, obwohl die beiden ersten schon sehr anstrengend waren und ich die Kleinkindzeit als Horror pur in Erinnerung habe, ich war genervt, ungeduldig.
Ich dachte,es wäre schön, um ein Kind mal alleine aufwachsen zu sehen, ohne den Stess mit einem altersnahen Geschwisterkind.
Mein Mann wollte auf keinen Fall, er hatte auch berechtigte Bedenken, vor allem wegen der nervlichen und zeitlichen Belastung.
Schliesslich willigte er ein, im April 09 war ich ss, die Kleine ist letzten Dez geboren.
Unsere Beziehung ist an meinem Kinderwunsch gescheitert und ich würde es heute anders entscheiden und bei 2 Kinder belassen. Mein Mann hatte damals seine Bedenken geäussert, dass es zuviel ist und er keinen Kiwu mehr hat. Aber ich musste mich durchsetzen.
Die beiden Grossen sind jetzt bei den Grosseltern, die Kleine zumindestens teilweise bei mir. Bestimmte Wünsche sollte man sich gut überlegen, bevor man sie in die Tat umsetzt. Ich kann die nur raten, wäge gut ab, und wenn dein Mann nicht wirklich 100% den gleichen Kiwu hat, lass es bei den beiden, die ihr habt.