Baby (6M) kommt nicht runter!

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Beitrag von monab1978 17.10.10 - 22:37 Uhr

Hallo!

Mein Sohn, 6 Monate alt, kann sich irgendwie kaum entspannen. Wenn er müde ist, schlägt er so um sich, kratzt sich selbst, dreht sich auf den Bauch, dass er gar nicht schlafen kann. Darum pucken wir ihn, aber er ist so stark, er befreit sich regelmässig. In der nacht wacht er auf, wenn nur eine Hand frei gekommen ist, weil er dann schon wieder den Hampelmann macht.

Im Kinderwagen ist es zur Zeit ganz heftig. Er will nicht mehr auf dem Rücken liegen, also hab ich ihn nun immer Bäuchlings in die Schale und vorne aufgemacht. Mittlerweile versucht er aber nach vorne rauszurobben, sich über den Rand zu hängen, mit dem Po über den Rand zu schieben. er steht IMMER im Vierfüssle in der Schale, es ist einfach zu gefählich. Also trage ich ihn nun auf dem Rücken, da gehts einigermassen #schwitz

Er ist den ganzen Tag sehr aktiiv, schafft es eventuell zwei bis drei mal pro Tag ein bisschen zu schlafen. Ich denke das reicht ihm auch. Er robbt schon und ist auch sonst physisch schon sehr fit. Ist ja auch alles schön, aber dass er so unter Strom steht hindert ihn einfach am Schlafen. Gepuckt geht es einiger massen, obgleich er dann auch noch den Kopf hin und her wirft und sich auch trotz swaddle me manchmal noch umdreht. Wir können ihn ja nicht ewig pucken. Ich hab auch den Eindruck es wird eher mehr, als weniger?!

Kennt das wer und hat es irgendwann aufgehört? Kann man was tun? Bei uns ist schon viel los, aber zum abend hin machen wir schon immer eher ruhig.

Danke, vor allem für Tipps und ein paar aufmnternde Worte!

Beitrag von bine3002 17.10.10 - 22:57 Uhr

Kenn ich. Das war bei uns auch ganz schlimm und weil es gar nicht aufhören wollte, haben wir das Blut checken lassen: Schilddrüsenunterfunktion. Wir haben es erst mit fast 3 Jahren rausgefunden. Seitdem bekommt sie Tropfen und wenn wir sie mal nicht geben können (sie laufen immer nach 6 Wochen ab und neulich hatten wir übers Wochenende keine), dann hat sie nach 2 Tagen schon wieder diese Unruhe.

Neben der Schilddrüse kann es auch viele andere organische Ursachen wie eine Unverträglichkeit gehen Fructose, Lactose oder Gluten haben. Muss es aber nicht... ich will dir keine Angst machen. Aber wissen solltest Du es und es ggf. abklären lassen.

Beitrag von monab1978 17.10.10 - 23:01 Uhr

Vielen Dank für deine Antwort!!

Ich werd das gleich beim KIA ansprechen. Unverträglichkeit kann eigentlich nur Lactose sein, er isst ja noch nicht...

LG
Mona

Beitrag von bine3002 17.10.10 - 23:13 Uhr

Na ja, versprich dir nicht zu viel von so einem Gespräch. Oft kommt nur das Übliche: "Dann müssen Sie das Kind mal schreien lassen."

Ich musste lange lange suchen bis ich einen Arzt gefunden hatte, der das Problem zumindest ernst genommen hat. Erst kurz vor dem 3. Geburtstag konnte ich dann einen Arzt überreden, die Ursache zu finden.

Du solltest dich auch nicht zu sehr darauf versteifen. Es kann auch völlig normal sein, zumindest in dem Alter. Babys nehmen ihre Umwelt noch ganz anders wahr. Als Neugeborene können sie die einzelnen Sinne (Tasten, riechen, hören, sehen) noch nicht voneinander trennen. So nach und nach lernen sie das dann. Ältere Kinder haben manchmal Wahrnehmungsstörungen. Sie haben dann z. B. nicht gelernt, in einer großen Gruppe einzelnen Gesprächen zu folgen. Für sie verschwimmt alles zu einem "Brei". Dein Sohn könte auch sowas haben bzw. sich gerade in einer Entwicklungsstufe befinden und es etwas später lernen als andere Babys. Vielleicht ist er auch besonders sensibel. Also wie gesagt, es kann vielfältige Ursachen haben, die z. T. noch völlig normal sein können.

Beitrag von bomimi 18.10.10 - 07:02 Uhr

hallo,

bist du dir sicher das deine tochter eine schilddrüsenunterfunktion hat und nicht eine überfunktion?
bei einer (nicht behandelten) unterfunktion wären symptome gerade das gegenteil von dem was du beschreibst. (müdigkeit, trägheit usw.)
mein sohn hat eine unterfunktion, gott sei dank bei der geburt schon festgestellt. denn dazu wird ja das neugeborenenscreening gemacht um solche stoffwechselerkrankungen zu finden.
sollte es doch eine unterfunktion bei deiner tochter sein, musst du auf jeden fall darauf achten, die l-thyroxin tropfen immer(!) da zu haben und immer zu geben. dies ist äußerst wichtig gerade bei kindern. dann gebe auch lieber die, die schon sechs wochen auf sind wie garkeine.
ich selbst leide unter einer überfunktion (das wird übrigens mit dem seben medikament behandelt). bei einer überfunktion wäre es jetzt nicht so schlimm ein zwei tage auszusetzen.
ich möchte dich damit nicht belehren oder sowas, ich habe es nur selbst immer verwechselt als nur ich es hatte und mich auch garnicht so tiefgreifend informiert bis mein sohn dann da war. und erst dann habe ich festgestellt dass es ein riesen unterschied ist ob eine unter- oder überfunktion vorliegt.

lg bomimi mit engelchen#verliebt