Pränataldiagnostik

Archiv des urbia-Forums Politik & Philosophie.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Politik & Philosophie

Hier ist der Platz, mit anderen Politik- und Philosophieinteressierten über Parteien, aktuelles politisches Geschehen, Sinnfragen etc. zu diskutieren. Wir bitten insbesondere in diesem Forum um einen sachlichen und konstruktiven Diskussionsstil!

Beitrag von aquila-et-arbor 17.10.10 - 23:10 Uhr

Aha, es soll also verboten werden, eine Zellanhäufung auf spätere schwere Behinderungen zu untersuchen.....

Wenn dieser "Zellhaufen" dann in eine Gebärmutter eingepflanzt ist und eine Behinderung des Embryo wird diagnostiziert, dann darf aber abgetrieben werden. Das macht ja echt Sinn, oder? Das ist für die betroffene Frau bestimmt nachvollziehbar. Und auch gar nicht belastend.

Beitrag von fred_kotelett 18.10.10 - 08:53 Uhr

Hi,

es war doch abzusehen das die Kanzlerin sich in diese Richtung festlegen wird. Passt doch voll ins Bild, sich momentan nochmal bei der religiösen Rechten einzuschleimen, die so lange links liegen gelassen wurde.
Sieht man ja auch an den Reaktionen der kath. Kirche gestern, die versuchen jede Kritik an dieser Entscheidung im kein zu ersticken.

Für mich das perfideste an der Ganzen geschichte ist das sich Paare, die es sich leisten können, sich dann einfach in Behandlung ins Ausland begeben.
Vielleicht will man ja jetzt nach schlechten Zähnen, noch ein weiteres med. Erkennungsmerkmal der Unterschicht etablieren.
So nachdem Motto, schau die haben ein schwer behindertes Kind, die sind bestimmt arm.

Ich hoffe wenigstens, das die FDP in diesem Fall auf ihrem Standpunkt bleibt.

Beitrag von zeitblom 18.10.10 - 17:22 Uhr

Wenn ich Merkel richtig verstanden habe, dann besteht die Schwierigkeit in der Qualifizierung der spaeteren Behinderung, d.h. festzustellen wie schwer tatsaechlich die Behinderung bei der Geburt sein wird. Ob sie da sachlich recht hat, kann ich nicht beurteilen...

Beitrag von daddy69 18.10.10 - 17:32 Uhr

Ich bin mir sicher, dass Fr. Merkel das auch nicht beurteilen kann. Es hängt wohl davon ab, wie ihre Referenten die vorliegenden Zusammenfassungen der Studien interpretieren...

Und das könnte natürlich zufällig in die Richtung schlagen, die ihr gerade in den Kram passt.

Beitrag von fred_kotelett 18.10.10 - 17:55 Uhr

Zumal ja davon auszugehen ist, das der Vatikan kostenlos eine Expertengruppe zur Verfügung stellen wird :)

Beitrag von delfinchen 18.10.10 - 19:31 Uhr

man kann sich echt nur wundern ...

zumal in italien - jaaaa, italien ist nicht gleich vatikan, aber trotzdem - bereits vor 17!!!!!!!! jahren eine ziege in einer künstlichen gebärmutter einige woche am leben gehalten wurde.

und bei "dingen", die wirklich nutzen haben, macht der vatikan einen auf blöd. aber ist ja nicht anders zu erwarten gewesen ...

Beitrag von scotland 19.10.10 - 21:02 Uhr

Das Leben beginnt in dem Moment, wo zwei Zellen miteinander verschmelzen. Da macht der Vatikan "keinen auf blöd", er versucht, das ungeborene Leben zu schützen.

Freunde von uns haben sich im Ausland einer IVF unterzogen. Es war für uns als praktizierende Katholiken sehr schwer mitanzusehen, wie immer nur die beiden besten Eizellen eingesetzt wurden - die anderen wurden weggeworfen. Ich finde, dass ist menschliches Leben, das ja entstanden ist, mit den Füßen zu treten.

Man kann sich auch über viele Ärzte wundern. In meine zweiten Schwangerschaft löste sich in Woche 14 urplötzlich ein Teil meiner Plazenta. Ich lag bis Woche 22 im Krankenhaus und wurde von den Ärtzten regelrecht bearbeitet, aufzugeben, da das Kind ohnehin sterben würde und so unterversorgt wäre, dass es -wenn man die Schwangerschaft in die 24. Woche "ziehen" könnte, mehrfachst behindert wäre. Niemals hätte ich dieses lebende Kind abtreiben können. Wir stellten uns darauf ein, dass das Kind tot oder eben behindert zur Welt kommen würde. In Woche 40 (!) bekam ich einen GESUNDEN kleinen Jungen, der wohl auch mit dem Plazentarest, an dem sein Leben hing, klarkam.

Ich wehre mich sehr gegen die Entwicklung behindert = nicht lebensfähig. Meine Freundin hat ein DownKind ausgetragen und bekommt oft von wildfremden Leuten gesagt "schade, dass sie das nicht rechtzeitig gemerkt haben".

Was um Himmels willen macht man denn in der heutigen Welt, wenn das Kind später durch Krankheit/ Unfall behindert ist. Was, wenn es trotz der besten Diagnostik nicht aufs Gymnasium kann? Liebt man es dann trotzdem?

Was wäre heute aus meiner Freundin geworden, die taub auf die Welt kam, dennoch Schulabschluss und Ausbildung machte und heute einer geregelten Berufstätigkeit nachgeht?

LG
Scotland

Beitrag von zeitblom 20.10.10 - 11:24 Uhr

"Das Leben beginnt in dem Moment, wo zwei Zellen miteinander verschmelzen."

Sicher, aber auch menschliches Leben? Haben zwei verschmolzene menschliche Zellen bereits eine Seele ?

Grundsaetzlich teile ich Deine Kritik an dem "pragmatischen" Menschenbild, dessen Hauptkriterium "Nuetzlichkeit" ist.....

Beitrag von scotland 20.10.10 - 16:11 Uhr

Ich glaube ja, denn wenn man diesen Zellen Raum gibt und sie sich teilen können, dann werden sie zu Menschen.

LG

Beitrag von daddy69 18.10.10 - 21:50 Uhr

Auch dem Vatikan sollte man effizienten Lobbyismus zugestehen.

Beitrag von zeitblom 19.10.10 - 09:32 Uhr

ich bin mir nicht sicher, wie gut das Verhaeltnis zwischen Merkel und dem Vatikan ist. Ich haette vermutet: nicht gerade besonders herzlich...

Beitrag von zucchini78 18.10.10 - 17:45 Uhr

Das ist eine unmögliche Politik. Es geht dabei ja nicht um die Augenfarbe oder Haarfarbe. Es geht auch darum, dass Frauen Embryonen eingesetzt werden, die nicht mal lebensfähig sind aufgrund genetische Defekte. Da wird viel Geld für künstliche Befruchtung ausgegeben und die Frauen nehmen viel auf sich und letztendlich besteht bei manchen Defekten nur eine geringe Chance, dass sich daraus überhaupt ein Kind entwickeln kann. Würde man vorher untersuchen, könnte man den Frauen wenigstens lebensfähige Embryonen einpflanzen.

Das kann es eigentlich nicht sein!

Beitrag von scotland 19.10.10 - 21:10 Uhr

40% der normal entstehenden Schwangerschaften enden im Abort, oft noch, bevor man merkt, dass man schwanger ist. Viele Kinder, die genetisch mißgebildet sind, überleben die ersten Tage als Eizelle nicht - die Frauen bekommen sie eingesetzt und sie wachsen dann nicht weiter. Wie im normalen Leben eben auch.

Im Ausland werden ja ganze befruchtete Eizellen weggeworfen. Freunde von uns ließen das machen - da wurde immer nur "A" oder "B" Qualität eingesetzt. Eine andere Bekannte hatte nur eine befruchtete Eizelle mit "C" Qualität und bekam diese eingesetzt - aus ihr entstand ein gesundes, nettes Kind. Da muss man sich doch auch fragen ... ist das ethisch?

LG
Scotland

Beitrag von zucchini78 19.10.10 - 23:13 Uhr

>Freunde von uns ließen das machen - da wurde immer nur "A" oder "B" Qualität eingesetzt. Eine andere Bekannte hatte nur eine befruchtete Eizelle mit "C" Qualität und bekam diese eingesetzt - aus ihr entstand ein gesundes, nettes Kind. Da muss man sich doch auch fragen ... ist das ethisch?<

Ja, weil es bei ihr wohl keine andere Wahl gab und sie sich selbst dafür entschieden hat, Klasse C zu nehmen. Es gibt aber auch genetische Erkrankungen, bei denen man von vornherein sagen kann, dass nur ein kleiner Teil der Embryonen überhaupt überleben kann. Für Frauen mit diesem Problem ist es sinnvoll, eine PID machen zu lassen, weil sonst die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden extrem gering ist. Und dabei geht es um künstliche Berfuchtung, d.h das die Frau vorher sehr viel auf sich genommen hat (Hormone...). Auch wenn es überlebensfähige Embryonen sind, ist das natürlich keine Garantie, das bei den nächsten Zellteilungen alles gut läuft, aber es besteht übehaupt die Möglichkeit, dass Leben entstehen kann. Es geht mir weniger um eine allgemeine PID bei einer künstlichen Befruchutng, sondern wirklich um die Fälle, wo eine genetische Disposition bekannt ist.

LG

Beitrag von scotland 20.10.10 - 16:15 Uhr

Ja, und dann? Meine Freundin hat an einer Hand sechs Finger, andere (für außenstehende nicht sichtbare) Mißbildungen, Abitur. Als sie ein Kind wollte, kam vom ersten Gynäkologen ein super entsetztes "Waaaaaaaaaaaaassss?". Man riet ihr zu allem möglichen.

Nach der Geburt des zweiten Kindes wurde sie im Kreissaal noch als "unverantwortlich" beschimpft, da sie keinerlei genetische Abklärung machen ließ. Das ist dann die andere Seite der Medallie.

Freunde von uns haben ein Down Kind und es vergeht keine Woche, wo ihnen nicht jemand in der Stadt sagt (Wildfremde) - "aber SOLCHE Kinder muss man doch heute nicht mehr bekommen" - "besser kein Kind als ein behindertes Kind", etc.

Unsere Gesellschaft geht einen sehr gefährlichen Weg.
LG
Scotland

Beitrag von clazwi 20.10.10 - 17:50 Uhr

*********************************
Freunde von uns haben ein Down Kind und es vergeht keine Woche, wo ihnen nicht jemand in der Stadt sagt (Wildfremde) - "aber SOLCHE Kinder muss man doch heute nicht mehr bekommen" - "besser kein Kind als ein behindertes Kind", etc
**********************************

Das macht mir auch Angst.
Wir haben uns bewusst für die Aufnahme eines geistig behinderten Pflegekindes entschieden und bekommen auch immer wieder mal derartige Ansichten zu hören.
Ich habe Angst, dass Eltern, die Vorsorgeuntersuchungen, wie z.B. Nackenfaltenmessungen, ggf. Fruchtwasseruntersuchungen u.dgl. ablehnen, irgendwann finanziell für die Geburt ihrer behinderten Kinder "geradestehen" müssen.

Eigentlich pure Ironie, wenn man bedenkt, wieviele Arbeitsplätze dann genau in diesem Bereich wegfallen würden!
Es wird gerne mit "Kosten" argumentiert. Wie würde Deutschland dastehen, wenn es diese "Kosten" gar nicht mehr gäbe? Wieviele Arbeitsplätze würde es "kosten"?


Ich bin der Ansicht, dass jedes werdende Elternpaar nur für sich alleine entscheiden kann, welchen Weg es gehen wird.
So wie ich es aber erlebe, werden schwangere Frauen, die sich für ein behindertes Kind (oder gegen benannte Vorsorgeuntersuchungen) entscheiden wollen, geradezu entmündigt.

Einerseits ist "Emanzipation" ein grosses Schlagwort, andererseits scheint sie aber spätestens am gynäkologischen Stuhl zu enden, wenn eine Frau ihr behindertes Kind austragen möchte.

Das macht mir wirklich Angst.

Claudia

Beitrag von scotland 20.10.10 - 23:11 Uhr

Mir auch. Mir hat man bei meinem zweiten Sohn zur Abtreibung geraten, weil sich in Woche 14 die Plazenta teilweise gelöst hat. Da wurde von "unmöglich überlebensfähig" geredet und ich war bis Woche 22 im KH und bekam beinahe täglich eingeimpft, dass ich nur hier liege, weil ich so stur bin, ich daheim jederzeit verbluten könnte, etc. und dass man das "diskret und schnell" abwickeln könnte. Ich war damals 31 und bekam gesagt "das ich ja ein Kind hätte, es offensichtlich kein Problem gäbe, schwanger zu werden und ich es ja immer wieder probieren könnte".

Als ich erwiderte, ich will DIESES Kind (das ich schon seit der 15. Woche spürte) am Leben erhalten will, alles dafür tue, dass es lebend zur Welt kommt, da haben sie die Augen verdreht.

Mein Sohn kam komplett gesund auf die Welt. Den Arzt habe ich bei der Geburt meines 3. Kindes wieder getroffen. Er konnte sich nicht erinnern, kam dann zur Visite, schäkerte etwas mit meinem Mittleren. Da habe ich einfach gesagt: "Hätten wir auf sie gehört, würde das Kind nicht mehr leben". Der Kleine war damals fast 3. Den Arzt haben wir nicht mehr wieder gesehen, Visiten machte sein Kollege.

Die Frage ist auch: was machen Eltern, die nach dem perfekten Kind streben, wenn das Kind später nicht perfekt ist? Mein Cousin wurde vom drittbesten Abitur und Deutscher Meister im Sport mitten im Medizinstudium durch einen Schicksalsschlag zum Alkoholiker und mittlerweile Hartz 4 Empfänger. Das kann dem eigenen Kind doch auch passieren.

Dritter Punkt: Solches Gedankengut wurde schon mal im 3. Reich vertreten. Man muss nur sehen, wohin es uns führte.
LG
Scotland

Beitrag von zucchini78 21.10.10 - 09:29 Uhr

Es geht mir dabei nicht um einen 6. Finger oder um das Down Syndrom, sondern um genetische Erkrankungen bei denen man weiß, dass der Embryo nicht über einen Mehrzell-Zustand hinaus kommen wird. Und die PID sollte auch nur für Paare sein, die die Veranlagung haben, d.h. das eine Mutation bereits nachgewiesen wurde. Wenn man weiß, dass entsprechende Krankheiten möglich sind, finde ich es unethisch, der Frau einen Embryo einzusetzen, der definitiv sich nicht weiterentwickelt. Ich selbst hatte keine künstliche Befruchtung, aber wenn ich bedenke, welche Hormone die Frau nehmen muss und welchen körperlichen Anstrengungen sie ausgesetzt ist, kann ich nicht verstehen, dass man ihr nicht wenigstens einen lebensfähigen Embryo einsetzen kann. Dabei werden ja auch nicht alle möglichen Krankheiten untersucht, sondern nur ganz bestimmte.

Auch mit einem lebensfähigen Embryo kann natürlich einiges passieren. Er kann sich nicht weiterentwickeln, Sauerstoffmangel bei Geburt oder auch später eine Behinderung durch einen Unfall. Das kann niemand garantieren.

Ich habe selber keine weiterführenden Diagnostiken in meiner Schwangerschaft vornehmen lassen, weil ich mir das "Was wäre wenn" nicht habe beantworten können. Das einzige, was ich habe machen lassen war das Organscreening (Feindiagnostik) in der 20. SSW - damit, wenn Organprobleme vorliegen, gleich nach der Geburt reagiert werden kann. Die Ärztin meinte im Gespräch vor dem US, das sie keine Gliedmaßenanomalien oder auch Trisomie 21 sehen können: da war ich erleichtert. Weil ich mir hätte nicht vorstellen können, in der fortgeschrittenen SS abtreiben zu können.

Es geht vor allem darum, dass Embryonen, die nicht lebensfähig sind, auch nicht eingesetzt werden sollten.

Beitrag von clazwi 21.10.10 - 13:20 Uhr

Hallo Zucchini,

so wie ich es herauslese, meinst Du dann Präimpantationsdiagnostik, richtig?

Das ist ein Unterschied, schau' mal:

Pränataldiagnostik:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4nataldiagnostik


Präimplantatinosdiagnostik:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4implantationsdiagnostik


LG
Claudia

Beitrag von zucchini78 21.10.10 - 14:58 Uhr

Oh, da habe ich mich beim Betreff verlesen. Ich dachte wirklich die ganze Zeit, es geht um PID (steht schon in einem Beitrag weiter oben) #hicks

Sorry, da waren meine Komentare natürlich fehl am Platz.

LG

Beitrag von clazwi 21.10.10 - 16:46 Uhr

Hätte mir auch passieren können....#winke;-)

Beitrag von simisa 24.10.10 - 18:16 Uhr

Hallo, also ich sehe das vollkommen nüchtern. Habe selbst gerade das Problem zu entscheiden ,was mit unseren Embryonen passiert, die in Florida eingefroren sind, seit zehn Jahren. Die Amis testen alle möglichen Gen- und Chromosomendefekte und eine Menge Erbkrankheiten. Unsere Embryonen sind schon fünf Tage alt und qualitativ einwandrei, wir wissen sogar das Geschlecht. Da wir sie aber nicht mehr brauchen, dürfen wir entscheiden, ob wir sie vernichten lassen oder zur Adoption freigeben.
Mir macht es aus ethisch-moralischen Gründen keine Probleme, dass alles untersucht wird und sogar lebensfähige Embryonen mit unserem Einverständnis vernichtet werden. Ich denke, da hat jeder seine eigenen Vorstellungen und die Gefahren der PID sind nicht von der Hand zu weisen, obwohl dieses Verfahren im Ausland schon überall gang und gebe ist.LG

Beitrag von herzensschoene 26.10.10 - 18:36 Uhr

hallo

es stimmt schon, dass 40% aller schwangerschaften mit einer fehlgeburt enden. aber es ist ein riesengroßerm unterschied, ob eine schwangerschaft durch guten sex oder eine künstliche befruchtuing entstanden ist.

für die frauen ist diese art des schwangerwerdens die physische und psychische hölle.

und nach einem "normalem" abort hat eine frau sogar eine größere chance wieder schwanger zu werden, also nochmal guten sex und das ding ist geritzt.

frauen mit einer künstlichen befruchtung müssen wieder durch die hölle.

ich weiß nicht, ob man nach behinderungen suchen sollte, bei denen die kinder lebensfähig wären. das würde für mich nicht in frage kommen. ich habe selber eine behinderte tochter.

aber es sollten meiner meinung nach embryonen, die nicht mal eine schwangerschaft überleben würden nicht eingepflanzt werden.

viele grüße maren

Beitrag von zeitblom 27.10.10 - 09:49 Uhr

"es stimmt schon, dass 40% aller schwangerschaften mit einer fehlgeburt enden"

Wirklich?? Wow, das ueberrascht mich...enorm....

Beitrag von herzensschoene 27.10.10 - 10:05 Uhr

das wird aber auch von den frauen nicht so krass wahrgenommen, weil die meisten fehlgeburten schon während der ersten zwei wochen passieren. das heißt, dass die frau garnicht mitbekommt, dass es zu einer befruchtung und einnistung gekommen ist. meisten haben sie ihre menstruation einen tag später und etwas stärker.

  • 1
  • 2