Weissheitszahn muss raus - 17+3

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hatice_81 18.10.10 - 09:08 Uhr

Ich brauche dringend Rat.

Bin 17+3 und habe einen Weissheitszahn, mit nem großen Loch bis zum Nerv, der hölle weh tut. Am Freitag hat mein Zahnarzt versucht so viel Karies wie möglich weg zu machen und hat dann das Loch aufgelassen. Das Ganze hat jetzt das ganze WE über immer und immer wieder weh getan und hat auch immer wieder bis zu Kopfschmerzen auswirkungen gehabt.
Ihr wisst sicher alle, wie unangenehm das ist.

Fazit ist, dass der Doc meinte, der Zahn muss nach der Entbindung raus. Wenn ich aber daran denke, dass ich noch bis zum ET (25.03.11) den Zustan aushalten soll, brauche ich eine andere Lösung.

Ich weiss, dass man in der Schwangerschaft keinen Zahn ziehen lassen soll wegen der Betäubung etc. aber ich bin doch sicher kein Ausnahmefall, oder? Ich kann ja auch nicht 3x am Tag Paracetamol schlucken, damit ich das aushalten kann. Das ist ja auch kein erträglicher Zustand für mein Baby.

Nun habe ich was von Zahnärzten gehört, die unter Hypnose behandeln. Wie ist das so? Kennt sich da jemand aus?

Ich wäre euch für euren Rat und eure Meinungen wirklich sehr dankbar.

Liebe Grüße

Hatice

Beitrag von roxy262 18.10.10 - 09:12 Uhr

huhu

also eine vollnarkose bekommt man sowieso nicht mehr beim ziehen des zahnes und eig. wird in der schwangerschaft eine örtliche betäubung verwendet die nicht plazentagängig ist...

würd ich mich an deiner stelle nochmal beraten lassen!

lg

Beitrag von dresdnerin86 18.10.10 - 09:14 Uhr

bei nachgewiesenen Angstpatienten bekommt man definitiv eine Vollnarkose, meistens wird da aber gleich alles rundum gemacht.

Beitrag von roxy262 18.10.10 - 09:21 Uhr

man bekommt auch auf wunsch eine...

aber

1. würd ich die in der ss nicht machen lassen

und

2. darf man die kosten von über 300 euro selbst bezahlen...

lg

Beitrag von wuestenblume86 18.10.10 - 09:24 Uhr

Da muss ich dir leider wiedersprechen.

Ok eine Vollnarkose is sicher nicht das Optimum in der Schwangerschaft und Nutzen-Risiko sollte abgewogen sein, aber es ist kein Weltuntergang.

Zudem habe ich mir damals alle Weißheitszähne auf einmal ziehen lassen in Vollnarkose und durfte abends wieder heim :-) und es hat alles die Krankenkasse bezahlt.

Beitrag von roxy262 18.10.10 - 09:27 Uhr

huhu das mit dem selberzahlen ist seit 2007 so...

ich habs damals auch noch bezahlt bekommen.. aber seit ende 2007 übernhemen die das zumindestens hier nicht mehr!

Beitrag von wuestenblume86 18.10.10 - 09:29 Uhr

ah ok #gruebel wenn sich das geändert hat. ich hab das 2005 glaub machen lassen und da war das ohne Angabe von Gründen möglich. Hab dem Zahnarzt aber auch gesagt zum zweiten Termin brauch er mit mir nicht mehr rechnen :-p dafür bin ich zu sensibel.

Beitrag von roxy262 18.10.10 - 09:41 Uhr

jup bei mir wars so ich hatte für okt.2007 termin und ab da sollte es was kosten, deswegen hab ich mir die noch im sept. rausnehmen laasen für umsonst :-p

wäre da bestimmt kein zweites mal hingegangen..

lg

Beitrag von blackcat9 18.10.10 - 09:39 Uhr

Als nachgewiesener Angstpatient muss man die Vollnarkose nicht selbst bezahlen. Ich bin eine und es ist schon mit einem Chirurgen abgeklärt, dass ich meine Vollnarkose nach der Geburt nicht selbst bezahlen muss. Wenn man das belegen kann (Zahnarztbestätigung reicht da meistens schon aus), dann wird das auch von den KK bezahlt.

Man soll se nur wirklich nicht in der SS machen lassen.

LG
Franzi mit Colin (2), Bauchmaus (29+0) und den Stiefkids Niklas (1) und Justin (5)

Beitrag von hoernchen123 18.10.10 - 09:18 Uhr

Es gibt spezielle Betäubungsmittel, die in der Schwangerschaft zugelassen sind. Ich selbst habe das letzte Woche bekommen, weil 2 Füllungen gemacht wurden. Die Zahnärztin meinte, das Mittel hat eine hohe Eiweißbindung und kann die Plazenta-Schranke nicht überwinden, ist daher zugelassen. Ohne Betäubung wollte sie die Behandlung nicht machen, weil die Stresshormone, die die Schmerzen auslösen, auch nicht gut sind fürs Baby.

Also, geh nochmal zum Zahnarzt (vielleicht zu einem anderen) und lass dir den Zahn ziehen und eben dieses Betäubungsmittel (Name weiß ich nicht, weiß aber sicher der Zahnarzt) geben.

Gute Besserung!

Beitrag von nupsie 18.10.10 - 09:21 Uhr

Hi,

das ist nätürlich nicht schön. Aus unserer Praxis kann ich dir nur sagen, dass auch Schwangere eine örtliche Betäubung erhalten. Das stellt in der Regel eigentlich kein Problem dar. Viel problematischer wäre es Karies oder Zähne zu entfernen ohne Betäubung ;-) Wenn es gar nicht anders geht, ziehen wir auch die Zähne raus. Geht halt manchmal gar nicht anders.

Wenn so ein stark infizierter Zahn drinbleibt ist es auf Dauer auch nicht gesund.Manchmal muss der Doc eben abwägen, ob Zahnherausnahme oder ob es erst mit auflassen od Medikamentöse Füllung einlegen probiert wird. Vertrau deinem ZA :-) geh aber hin wenn die Schmerzen zu stark sind!!! Wie gesagt, manchmal ist die Herausnahme eben der bessere Weg.

Gute Besserung

Steffi

Beitrag von wuestenblume86 18.10.10 - 09:23 Uhr

Hallo!

Also ich würde nicht so lange mit den Schmerzen aushalten wollen #schwitz und dauerhafte Schmerzmedikation finde ich auch ungeeignet.

Heutzutage gibt es lokale Betäubungsmittel die der Zahnarzt spritzen kann die nicht Plazentadurchgängig sind :-) da brauch man sich keine Sorgen machen.
Ich wurde Freitag in Vollnarkose operiert und der Kleine ist mit mir aufgewacht und geht es bestens.

#winke

Beitrag von ankanias 18.10.10 - 09:25 Uhr

Hi

also ich bin zmfa und hatte noch nie ein loch bis letzte woche.

und das hat mir auch echt volll weh getann und habe dann ganz normal eine spritze bekommen die man locker und ohne bedenken nehmen kann.

also ich weiß zu 10000000 % das man auch ein zahn in der ss rausmachen kann und darf.

Red nochmal mit ihm oder holl dir ne 2. meinung.

alles gute für dich

gruß bine

Beitrag von hatice_81 18.10.10 - 09:30 Uhr

Ich danke euch allen für eure schnelle Antwort. Habe für heute Nachmittag noch mal einen Termin bei meinem Zahnarzt gemacht. Werde mit ihm noch mal besprechen, was man da direkt machen kann. Warten kann ich auf gar keinen Fall und wenn ich mir eure Beiträge so durchlese, binich doch eher positiv überrascht, was es doch noch für Möglichkeiten gibt.

Vielen Dank noch mal an euch alle.

Liebe Grüße

Hatice

Beitrag von blackcat9 18.10.10 - 09:32 Uhr

Hallo Hatice,

ich hab das gleiche Problem wie Du. Mein einer Weisheitszahn macht mir seit der 11. Woche Probleme und müsste eigentlich gezogen werden. Anfangs habe ich noch Paracetamol genommen. Ich bin Angstpatientin und bekomme nach der Geburt eine Vollnarkose, weil da auch noch die restlichen 2 Weisheitszähne mitgezogen werden, bevor sie Ärger machen. Das können sie jedoch erst nach der Geburt machen. Das Gebiss muss vorher geröntgt werden. Das ist während der SS ja nicht gut.

Ich gehe jetzt aller 2-4 Tage zum Zahnarzt. Dort versuchen sie, mögliche Essensreste rauszubekommen (was jedesmal sehr schmerzhaft ist) und machen mir einen Wattebausch mit einem speziellen Schmerzmittel in den Zahn, der diesen betäubt. Dieses Mittel ist auch für Schwangere geeignet (weiß leider nicht, wie das Zeug heißt). Diese Prozedur muss ich jetzt bis zum Schluss noch durchhalten.

Es gibt wohl auch die Möglichkeit, eine Art Kappe draufzusetzen, aber dafür muss der Zahn erstmal schmerzunempfindlich sein. Und das ist er bei mir nicht. Also heißt es warten. 20 Wochen habe ich so schon überstanden. Wenn die Schmerzen nicht so groß waren, waren die Abstände zwischen den Behandlungen auch mal länger. Zur Not nehm ich dann eine Paracetamol.

Von der Hypnose-Sache weiß ich nichts. Kann Dir dazu also auch nichts sagen.

LG
Franzi mit Colin (2), Bauchmaus (29+0) und den Stiefkids Niklas (1) und Justin (5)

Beitrag von schnettili74 18.10.10 - 09:46 Uhr

Guten Morgen,

ich kann mich roxy262 nur anschließen.

Bei mir wurde im 4. SS-Monat ein stark entzündeter Backenzahn gezogen. Er war nicht mehr zu retten, ganz abgesehen von den Schmerzen.
Ich wurde aber zum Zahnchirurgen überwiesen. Der hat mir bestätigt, dass ich kein Einzelfall bin. Die Ärzte wissen, welche Betäubung sie in dem Fall verwenden können, um dem Baby nicht zu schaden und meistens wird so ein Eingriff auch erst ab dem 4. Monat durchgeführt.

Der Zahnchirurg hat dann eine örtliche Betäubung gesetzt, die sich im Körper schnell wieder abbaut.
Bei mir ist auch alles ganz schnell und gut verheilt.

Besprich das am besten nochmal mit deinen Zahnarzt bzw. auch mit deinem FA.

Alles Gute und LG
schnettili74 (29+5)



Beitrag von schneggal27 18.10.10 - 10:06 Uhr

Hallo,
als ich bin Zahnarzthelferin,, und Betäubung in der Schwangerschaft macht nix.. zahn raus ist kein Problem... Wichtig ist eben das du keine Entzündung bekommst von dem kaputten Zahn,,

Falls du noch Fragen hast einfach melden..

LG Schneggal

Beitrag von schneuzel83 18.10.10 - 10:57 Uhr

Hallo,

also ich hatte auch so einen Problemzahn;-) Es war ein Backenzahn der schon vor längerem eine Wurzelbehandlung bekam die wurde aber wohl nicht richtig oder ich weiß es auch nicht genau gemacht und jeder nachfolgende Zahnarzt fühlte sich berufen da auch nochmal dran rumzubohren. Der Letzte hatte dann ein Stück abgebrochen und kaum schwanger hatte sich da wohl was darunter geschafft und ordentlich zu schmerzen angefangen.
Ich war gerade im vierten Monat angekommen und wenn mir jemand gedroht hätte ich müßte die Schmerzen noch bis zum Ende durchalten hätte ich wohl einen Nervenzusammenbruch bekommen:-p Ich bin zwar was Zahnärzte angeht ein wirklicher Hasenfuß - aber ich hätte meinen aktuellen Zahnarzt - der hat aber das Stück nicht abgebrochen - küssen können als er sagte man kann einen Zahn auch in der Schwangerschaft entfernen - aufjedenfall besser wie eine wochenlange Antibiotikabehandlung oder eben Schmerzmittel.

Und ehrlich ich bereue es wirklich nicht das der weg ist.... also sprich einfach nochmal mit deinem Arzt es gibt sicherlich Möglichkeiten dir Schmerzen zu ersparen.

Gruß und gute Besserung#klee