Hunde Rollstuhl :(

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von isilink 18.10.10 - 09:36 Uhr

Hat jemand Erfahrung mit einem Rolli fuer mittelgrosse Hunde?
Wenn ja, koennt Ihr mir bitte mitteilen was fuer ein Hersteller und welche Vor-Nachteile, welche guten aber auch schlechten Erfahrungen Ihr gemacht habt.

Meine fast 11 jaehrige Huendin ist seit letzter Woche Freitag auf der Hinterhand fast gelaehmt. Sie wedelt mit dem Schwanz, kann Urin und Kot einhalten aber nicht mehr laufen.
Da wir eine schnelle Loesung brauchen dachten wir an einen Rolli.

Vielen Dank

Beitrag von becky100 18.10.10 - 09:48 Uhr

Ich würde erstmal beim TA nachschauen lassen, ob es sich nicht um einen vorrübergehenden Zustand handelt.
Dafür spricht ja, dass sie den Kot und Urin noch halten kann:-)

Ein Rolli ist auch erst mal ne enorme Umstellung für einen Hund.
Er muss vorne Muskeln aufbauen ect.

Enn es sich um einen andauernden Zustand handelt kannst du es ja mit einem Rolli versuchen, aber ICH bin der Meinung wenn er mit 11 Jahren nicht mehr laufen kann hat das seinen Grund.
Und vielleicht sollte man doch überlegen ihm nicht einen anderen Weg zu ebnen.#kerze

Beitrag von isilink 18.10.10 - 10:17 Uhr

Beim TA war ich natuerlich. Cortison, Schmerzmittel absolute Ruhe.
Aufgrund der Roentgenbilder kommt entweder nur eine OP, ein Rolli oder das einschlaefern in Frage.
OP ist zur Zeit leider nicht moeglich da wir noch im Ausland sind. Rolli koennen wir uns aber anfertigen und liefern lassen und den Hund dann naechstes Jahr in der Schweiz oder D operieren lassen (wenn es noch noetig sein sollte).
Eine Umstellung ist es ohne Frage, aber da meine Huendin noch jung im Herzen ist, meistert sie das bestimmt.

Und nun nochmals meine Frage. Hat jemand konkrete Erfahrungen mit Hunderollis? Vielleicht jemanden im Bekanntenkreis etc.

Danke vielmals


Beitrag von vogelscheuche 18.10.10 - 14:23 Uhr

Operiert man Hunde im Ausland nicht?

Beitrag von isilink 19.10.10 - 03:45 Uhr

doch, das tut man (genau 1 TA fuehrt diese OP hier durch) ..... aber es ist uns LEIDER nicht moeglich sie hier operieren zu lassen, da wir es uns LEIDER nicht leisten koennen im Moment.

Sonst noch irgendwelche Tips?
Zur Abwechslung vielleicht mal konstruktiv!

Beitrag von inka79-80 19.10.10 - 20:18 Uhr

Jetzt fühl dich doch nicht gleich angegriffen. Die Userin hat sicher nachgefragt, weil es unklar war. Wenn es für Euch nicht möglich ist, dann ist das doch ne Erklärung. (P.S: fragt mal beim Tierschutz nach, ob sie einen Teil übernehmen )

Zu den Rollis. Ich kann Dir keine Marke nennen. Mir war es immer befremdlich einen Hund in so ein Ding zu schnallen. Aber man sieht ja auch oft, dass die Hunde damit gut klar kommen. Ich würde vorschlagen, dass du dir einen handwerklich begabten Menschen suchst, der euch ( kostengünstig ) so einen Rolli nach euren Vorgaben ( und denen des TA ) bauen kann.

Wäre noch zu bedenken, dass die Hündin in dem Rolli ihre Beine gar nicht mehr nutzt und somit vermutlich auch keine Besserung mehr erzielt würde - also ist vielleicht ne Physio notwendig!?

Hier mal ein paar Links, die euch helfen könnten:
http://www.hunderollwagen.de
http://www.rehatechnik-tiere.de
http://www.nagels-dog-wheels.de


Ich wünsche Euch jedenfalls ganz viel Kraft und Glück, LG inka

Beitrag von isilink 20.10.10 - 06:54 Uhr

Wenn man in so einer Situation ist, legt man leider jedes Wort auf die Goldwaage :-(

Wir haben uns ausfuehrlich ueber die Rollwagen informiert. Aber dass alle Hersteller Ihre Produkte anpreisen ist ja auch klar.

Ich war/bin auch der Suche nach Betroffenen die mir helfen koennen und dank einer sehr netten Userin, habe ich Kontakt mit einem Tierheim in D, dass eigentlich nur pos. Erfahrungen gemacht hat.

Die Medis scheinen anzuschlagen, so langsam, und meine alte Dame versucht auch schon fleissig mitzulaufen wenn ich sie zum pieseln rausbringe.

Ich massiere sie uns stimuliere die Muskeln, damit sie nicht voellig verkuemmert.

Der TA hat sein OK zum Rolli gegeben, wir koennen dadurch nichts verschlechtern. Zudem gibt es Wagen, bei denen die Hunde durchaus mitlaufen koennen. Dieser dient dann ausschliesslich zur Unterstuetzung.

Daduch dass sie vor 2 Jahren eine HIP OP hatte, ist die Brust- und Schultermuskulatur sehr stark, von daher duerfte ihr es nicht viel ausmachen wenn diese mehr beansprucht wird.

Trotz all dieser Dinge bin ich immer wieder hin und hergerissen. Ist es die richtige Entscheidung? Kommt sie zurecht, wie lange haelt der Zustand an, komme ich auf Dauer mit der Belastung zurecht (2 kleine Kinder, Haus, Katzen, gesunder Hund, Pferd, ......)

Und dann denke ich wieder, eigentlich ist sie ja gesund. Ihr fehlt rein gar nichts, ausser dass die Hinterhand nicht mehr so funktioniert wie sie soll .... und nun macht es die Technik/Orthopaedie nun mal moeglich auch fuer "behinderte" Tiere das Leben noch lebenswert zu machen.

Schlimme Entscheidung, einfach nur zum heulen den ganzen Tag ..........




Beitrag von litalia 18.10.10 - 14:26 Uhr

hat er es mit der bandscheibe?

Beitrag von doreensch 18.10.10 - 20:13 Uhr

Leg deinen Hund doch auf ein Skateboard und schau was er davon hält. Ich glaube die Vorstellung wie das für den Hund selbst ist, ist ein wenig zu naiv.