Vertrauen in Ärzte

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Forum: Allgemeines

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Beitrag von purpur100 18.10.10 - 12:15 Uhr

Hi #winke

angeregt durch eine Diskussion weiter unten:

Wie seht ihr das? Wieviel Vertrauen habt ihr in eure Ärzte? Und ist dieses Vertrauen von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich?
Also vertraut ihr eurem Hausarzt mehr als dem Kinderarzt? Oder dem Gyn?

Wieviel Wert legt ihr auf Erfahrungsberichte von anderen? Wieviel sind euch Ratschläge von anderen Patienten wert?

Informiert ihr euch z. B. im Internet, bevor ihr einen Arzt aufsucht?

Ich selbst tue mich sehr schwer, einem Arzt zu vertrauen und ich ziehe mir regelmäßig Infos aus dem www.

Beitrag von sooderso 18.10.10 - 12:31 Uhr

Nach langem hin und her und wirklich fürchterlichen Erfahrungen, die auch noch sehr teuer waren, habe ich endlich eine super Zahnärztin gefunden. Ihr vertraue ich wirklich und sie empfehle ich anstandlos weiter, es war aber eine lange Suche.
Notärtzen zu vertrauen ist auch schwierig, zumal einem in der Situation nichts anderes übrig bleibt, aber da habe ich auch schon schlimme Erfahrungen gemacht, mit falschen Medikamenten, die ich hätte nicht bekommen dürfen und es ausdrücklich dem Arzt gesagt hatte, hatte ich trotzdem solch ein Rezept in der Hand, wenn es ein älterer Mensch gewesen wäre, weiß nicht ob er so gut aufgepasst hätte.

Beitrag von purpur100 18.10.10 - 14:06 Uhr

#danke für deine Antwort

Beitrag von alkesh 18.10.10 - 19:21 Uhr

Du meinst Ärzte des kassenärztlichen Notdienstes (alles niedergelassene Ärzte), Notärzte sind was anderes ;-)

LG

Beitrag von diebina 18.10.10 - 12:34 Uhr

hm... schwierig zu sagen.

Meinem Gyn zB vertraue ich sehr. er hat mich super durch 2 Schwangerschaften gebracht und zögert auch nicht einen seiner Praxiskollegen um Rat zu fragen, wenn er sich unsicher ist.

Meiner Hausärztin vertrau ich eigentlich auch. Sie hat letztens allerdings ein Herzgeräusch bei mir festgestellt und eine Riesenthermik veranstaltet und mir wirklich Angst gemacht. Der Termin beim Kardiologen hat ergeben: alles bestens. Einerseits besser so, als anders herum... aber weiß die Frau wirklich wovon sie spricht?

Ich mache das sehr stark von der Persönlichkeit des Arztes abhängig und natürlich von den Erfahrungen, die ICH persönlich mit ihm /ihr gemacht habe.

Erfahrungsberichte anderer sind zwar interessant - aber für mich nicht ausschlaggebend.

Im Internet schaue ich nur nach, wenn ich noch unsicher bin ob ich zum Arzt gehen soll...

LG
die bina

Beitrag von purpur100 18.10.10 - 14:06 Uhr

auch dir Dankeschön fürs Antworten

Beitrag von miau2 18.10.10 - 12:52 Uhr

Hi,
sowohl als auch. Es gibt Ärzte, denen ich vertraue, es gibt Ärzte, die mich nie wieder sehen werden.

Es wurde bei mir schon reichlich Murks gemacht, daraus habe ich gelernt. Aber auch, was ich mir aus dem www an "infos" suche genieße ich mit absoluter Vorsicht - auch da steht viel Blödsinn, Kontrollen gibts ja praktisch nicht. Und es steht dort natürlich auch viel richtiges - nur, ob das auf MEINEN Fall auch so anwendbar ist steht da i.d.R. nicht so eindeutig.

Meinem Kinderarzt vertraue ich voll und ganz. Wenn ich das nicht tun würde hätte ich mir einen anderen gesucht.

Nach 2 sehr schlechten Erfahrungen (leider auch nicht folgenlos geblieben) habe ich jetzt auch einen Hausarzt, dem ich vertrauen kann. Der für mich eines der wichtigsten Merkmale erfüllt: einfach andere, die sich auskennen fragen, wenn es sein Wissen übersteigt. Und nicht einfach irgendwie therapieren nach dem Motto, wird schon gutgehen.

Bei mir macht es die Kombination, ein wenig höre ich mich auch um (z.B. bei anderen Eltern als es um einen Augenarzt und einen HNO für die Kinder ging).

Internet kann auch ein großer Fehler sein - als bei meinem Großen eine Hypospadie festgestellt wurde habe ich den großen Fehler gemacht zu googlen. Den gleichen Fehler habe ich gemacht, als bei meiner zweiten schwangerschaft eine singuläre Nabelschnurarterie festgestellt wurde (der arzt - Vertretung meiner FÄ - der das festgestellt hat gehört zur Kategorie derer, die mich niemals wieder sehen werden). Ich hätte mir viel Panik erspart, wenn ich einfach auf das, was die Ärzte gesagt haben gehört hätte und nicht der Meinung gewesen wäre, es selbst herausfinden zu müssen (wobei - bei der SNA war ja gerade mein Problem, dass der Arzt mir die Diagnose und ein quasi "sie sind ja selbst schuld" an den Kopf geworfen hat, ohne mir irgend etwas zu erkären).

Viele Grüße
miau2

Beitrag von purpur100 18.10.10 - 14:07 Uhr

Vielen Dank für deine Antwort

Beitrag von enni12 18.10.10 - 13:07 Uhr

Hallo,

ich vertraue meiner FÄ, sie hat mich super durch eine "normale" und eine Zwillingsschwangerschaft gebracht #pro
Auch unserem KiA, der ist super.
Meinem Hausarzt überhaupt nicht mehr aber hier auf dem Dorf ist es äußerst schwer, einen anderen Hausarzt zu finden.

LG

Dani

Beitrag von purpur100 18.10.10 - 14:07 Uhr

#danke

Beitrag von morjachka 18.10.10 - 13:09 Uhr

Hallo!

Ich rauche Pfeife, darin habe ich eine Mischung aus meinem Hausarzt und dem Gynäkologen, ein guter Kumpel von ihm.

Meinem Zahnarzt vertraue ich total, bin schon 18 Jahre bei ihm.

Ich informiere mich auch im Internet, allerdings muss man da aufpassen und lange suchen.

Bei Freunden und Bekannten ist es dasselbe, manche sind eben total naiv, das wird ausgenutzt.

Ich glaube an eine Kombination von staatlichen Gesundheitssystem, kombiniert mit ein paar Privatleistungen, bei privaten Krankenversicherungen bin ich total skeptisch. Einem Arzt alleine glaube ich nicht mehr...

Beitrag von purpur100 18.10.10 - 14:08 Uhr

komisch, mein Zahnarzt is auch der einzige, dem ich wirklich vertraue;-)

Danke für deine Antwort

Beitrag von germany 18.10.10 - 14:20 Uhr

Hallo,

also meiner Frauenärztin vertraue ich 100% genau wie meinem Kinderarzt, weil ich immer der selben Meinung bin wie er was Medis ect. angeht.

Erfahrungsberichte lese ich auch oft und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es echt hilft sowas zu lesen. Als ich in die Psychosomatische Klinik musste, hatte ich leider keine Wahl wohin und alles was ich zuvor gelesen hatte, stimmte. Man wurde mit Tabletten ruhig gestellt, denn wenn man sie nicht nahm hatte man keinen Ausgang. Die Ärzte waren absolut keine Hilfe, sondern nur die Mitpatienten und das war auch das, was ich gelesen hatte.

Allerdings schaue ich auch mal auf medizin Seiten um grob einen Überblick zu haben, was ich oder mein Kind haben könnten und kann so dme Arzt den Verdacht erläutern und vor Allem bin ich dann vorbereiteter und weiß was ich sagen will bzw. ob der Arzt wirklich gründlich untersucht oder nur einen schnell abfertigt.


lG germany

Beitrag von purpur100 18.10.10 - 14:29 Uhr

Danke für deine Antwort.

Ich lese, auch bei dir, daß du deiner Frauenärztin zu 100% vertraust.

Nur mal angenommen, deine FÄ würde dir aufgrund der Diagnose "kleines Myom, welches keinerlei Probleme macht" raten, dir die Gebärmutter rausnehmen zu lassen (weil dein Kinderwunsch abgeschlossen ist) und auf deine Nachfragen hin, ob sich dadurch was ändert würde sie sagen, nein, bleibt alles so, wie es ist (außer daß es keine Regelblutung mehr gibt-logo).
Würdest du es so glauben oder dich nicht doch anderweitig informieren?

Beitrag von germany 18.10.10 - 14:36 Uhr

Ich vertraue ihr zwar, würde mich aber dennoch weiter umhören, denn die Enterfung der Gebärmutter ist ein so großer Schritt, dass ich definitiv eine zweite Meinung einholen würde.

Beitrag von purpur100 18.10.10 - 14:57 Uhr

guuuuuuuuuuut#freu#pro

In diesem Fall würde ich sogar ne 3. oder 4. Meinung einholen. Und mich intensiv, auch im www, informieren.

Beitrag von 5678901234 18.10.10 - 14:20 Uhr

ich bin KS und arbeite nebenher im RD, daher habe ich beruflich sehr viel mit ärzten der unterschiedlichsten fachrichtungen zu tun.

es gibt sehr gute ärzte, eben auch leider viele schlechte.
leider steigt die kompentenz der ärzte nicht automatisch mit dem alter und der erfahrung.

im internet sich zu informieren kann hilfreich, aber auch total schädlich sein. es steht nirgendwo soviel schrott und scheiss wie im internet.

auch einschlägige arztserien spiegeln leider nicht ansatzweise die wirklichkeit, wie viele (grade ältere damen) meine.

ärzte sind nur menschen, keine halbgötter in weiß. sie machen hin und wieder fehler, ob sie "normalerweise" seher gut sind oder eine wandelnde katastrophe.
leider sind diese fehler manchmal tragisch, dennoch sind es meist schreckliche einzelschicksale.

auch dass viele ärzte (insbesondere kinderärzte) die symptome der eltern oft abtun, sind viele eltern oftmals selber schuld, wenn die pro quartal 10 mal da auflaufen weil das kind nen furz quersitzen hat...

grüße

Beitrag von purpur100 18.10.10 - 14:30 Uhr

"auch dass viele ärzte (insbesondere kinderärzte) die symptome der eltern oft abtun, sind viele eltern oftmals selber schuld, wenn die pro quartal 10 mal da auflaufen weil das kind nen furz quersitzen hat... "

na wunderbar #zitter

Beitrag von purpur100 18.10.10 - 14:31 Uhr

huch, danke hab ich vergessen #schwitz

Beitrag von agostea 18.10.10 - 14:35 Uhr

Ich gehe mit Vertrauen in die Ärzte - was MEINE Ärzte betrifft,- recht lax um. "Jo - wird schon Recht haben, der/die Gute"...so denke ich.

Die Ärzte die meine Söhne behandeln - die sehe ich wesentlich kritischer, hinterfrage mehr, wechsle auch, wenn ich das Gefühl habe, die sind nicht kompetent genug (einer meiner Söhne hat eine Augenerkrankung, da schau ich besonders genau hin). Oder diskutiere auch rum. Da nehme ich noch lange nicht alles "einfach so" hin.

Grüssle, Schatz#winke
agostea

Beitrag von purpur100 18.10.10 - 14:58 Uhr

Hi aggi #winke

nimm mal deine Gesundheit nicht so lax, deine Söhne brauchen dich noch ne ganze Weile ;-)

Beitrag von asimbonanga 18.10.10 - 15:35 Uhr

Hallo,
Vertrauen? Eher nicht.Ich versuche herauszufinden nach welchen Ansätzen z.B. ein Hausarzt arbeitet.Ist er der reine Schulmediziner?Schnell mit dem Rezept zur Hand oder hat er sich z.B. auch mit TCM beschäftigt oder sonstigen homöopathischen Ansätzen?
Ich glaube zu erkennen, wann etwas abrechnungstechnisch gelegen kommt und höre auf meine innere Stimme.Schwere Erkrankungen bzw. Diagnosen lasse ich von einem anderen Arzt überprüfen. Für die von dir schon angesprochene Gebärmutterentfernung würde ich mir drei Meinungen einholen.
Mein Ex-Mann meinte mal ich wäre eine unangenehme Patientin-er war halt noch vom alten Schlag der Halbgötter in Weiß.:-)

L.G.

Beitrag von purpur100 18.10.10 - 15:45 Uhr

auch dir #danke

na, ich glaub der "alte-Schlag" ist immer noch weit verbreitet. Leider.

Beitrag von krokolady 18.10.10 - 15:37 Uhr

da kommt es immer darauf an um was es geht.
Was mich selbst betrifft.....gut.....Blutuntersuchungen, Abstirche etc. das traue ich jedem Arzt zu.

Wenns aber um meine Lütte geht bin ich anders......grad bei ihrer Grunderkrankung ist es so das viele Ärzte sich damit nicht auskennen.
Es gibt z.B. eigentlich ganz gängige Medis die mein Kind aber nicht bekommen darf.
Oder z.B. eins ihrer Medis verdoppelt die Wirkung des anderen Medis was sie nimmt......wissen aber viele Ärzte nicht.

Wenn ich nun einfach Ja und Amen sagen würde täte ich ziemlich verantwortungslos handeln.
Ich kläre also die Ärzte darüber auf was sie "falsch" machen.....nur leider mögen das die meisten Ärzte absolut nicht......drum bin ich bei einigen Ärzten wohl kein so gern gesehener "Gast" :-D

Beitrag von purpur100 18.10.10 - 15:43 Uhr

das kann ich mir gut vorstellen ;-)

Danke für deine Antwort