wer hat erfahrung mit mandelVERKLEINERN und PolypenENTFERNEN???

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von stina79 18.10.10 - 12:35 Uhr

hi ihr lieben,

ich habe vor einiger zeit schon mal gemailt da unser sohn immer mal wieder mandelentzündungen hat (mit vorliebe mit streptokokken) die jedesmal mit antibiotiker behandelt wurden. das letzte ist gerade 1,5 wochen her.

jedenfalls sind seit dem die mandeln noch vergrößert und noah schnarcht (mal mehr, mal weniger)

die HNO-Ärztin sagte das man die mandeln ggf. schälen kann und die polypen dann gleich mit rausnimmt so dass die atmung mehr durch die nase geht und dadurch nicht so viele keime an den mandeln "vorbeilaufen"

kann jemand von euch was davon berichten??? ganz rausnehmen halte ich nichts von ... wer weis wo sich die bakterien sonst noch vermehrne...

zur zeit machen wir eine orthomol immun junior kur in kombi mit symbioflor... aber ich denke das das braucht bis die abwehr wieder funktioniert...

also her mit euren tipps... und schon mal jetzt danke ;)

ps. noah wird im januar 5 und war vor der kindergartenzeit eigentlich nie krank... (jedenfalls nie mit antiobiotikum...)

lg

christina

Beitrag von carstella 18.10.10 - 12:59 Uhr

Hallo Christina,

wir hatte gerade vor zwei Wochen das "Vergnügen". Bei unserer Tochter (wird im Januar 3) wurden die Mandeln via Laser verkleinert, die Polypen entfernt und es wurden jeweils Schnitte in das Trommelfell gemacht, um zu sehen, ob sie Paukenröhrchen braucht.

Lara war eigentlich sehr selten krank. Im letzten Winter hatte sie nur ein mal eine MOE. Aber die Mandeln waren riesig und die Polypen auch. Sie konnte nur durch den Mund atmen, röchelte beim Schlafen und schlief auch sonst sehr unruhig. Von daher haben wir uns entschlossen, sie jetzt operieren zu lassen.

Wir haben es bislang nicht bereut. Der Tag der OP war furchtbar. Wir hatten Angst vor der Narkose und die Zeit im Aufwachraum war nicht schön. Lara hat das aber gut weggesteckt. Ein paar Stunden nach der OP war sie noch schlapp und müde, am Nachmittag ist sie aber schon rumgelaufen. Abends hatte sie ein wenig Fieber. Das KKH handhabt es so, dass sie präventiv alle 5-6 Stunden Nurofen geben, damit die Kinder gar nicht erst Schmerzen bekommen. Bei uns hat das super funktioniert, denn am Tag nach der OP ist Lara schon munter durch die Station gerannt. Nur Nachts hatte sie hier und da Schmerzen, wenn der Mund trocken wird und die Wirkung des Zäpfchens nachlässt.

Lara wurde am Montag operiert und am Donnerstag entlassen. Zehn Tage nach der OP durfte sie schon wieder in die Kita. Heute - zwei Wochen nach der OP - ist alles schön verheilt und der Maus geht es super.

Liebe Grüße
carstella

Beitrag von geralundelias 18.10.10 - 13:52 Uhr

Hallo,

Emilian´s Mandeln sind total stark vergrößert, deshalb hat unsere KiÄ uns zum HNO geschickt, weil sie sich sicher war, dass die Mandeln verkleinert/entfernt werden müssten.
Er hat von Geburt an Probleme mit den Mandeln, Atemwegen und Schnarcht stark.
Der HNO hat dies bestätigt und uns direkt einen OP Termin andrehen wollen. Ich wusste aber, dass meine KK keine Laser OP bezahlt und ich selbst könnte die Kosten nicht tragen. Von der vollständigen Entfernung hat mir der HNO und auch die KK abgeraten in dem Alter.
Die Mandeln werden jetzt weiter beobachtet von der KiÄ und wenn sie so bleiben, wie sie jetzt sind, kommen sie in 1 1/2 bis 2 Jahren komplett raus.

Beitrag von mabapri 18.10.10 - 23:10 Uhr

wieso zahlt deine kk die kosten nicht? da hätte ich nicht nachgefragt!