Eingewöhnung in Spielgruppe...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von pocahontas82 18.10.10 - 13:48 Uhr

Hallo Mädels,

also Joshua ist ja jetzt fast 2 und seit heute haben wir eeendlich unsren Platz in einer Spielgruppe bekommen.
Diese findet montags und mittwochs statt und geht dann von 9.00 bis 12.00 Uhr.
Die Kinder sind dort ohne die Mami, und die Gruppe wird von 3 Erzieherinnen geleitet.

Da wir ja im Sommer bereits in einer anderen Spielgruppe waren, in der keinerlei Eingewöhnung stattfand, sondern ich Joshua nur abgeben und direkt wieder gehen musste, war das dort ein furchtbares Erlebnis für ihn.
Ich hab ihn ja dann auch nur 2x dort hingebracht, nachdem er aber dann richtig Panik bekommen hat, schon morgens beim fertig machen oder schon, wenn jemand nur das Wort Kindergarten erwähnt hat, haben wir das ganze natürlich abgebrochen.

Jetzt, wo wir endlich den Platz in einer super tollen Einrichtung bekommen haben und heute zum 1. Mal dort waren, wollte ich mal eure Erfahrungen und Meinungen hören.

Heute morgen als wir dort vor der Tür standen ist er direkt wieder in schlimmes Geschrei ausgebrochen und wollte partou nicht rein..obwohl er das Haus usw. ja alles gar nicht kannte. Er hat allerdings die anderen Kiddis gehört.

Naja, nach langer Beruhigungszeit von mir, gings dann nach und nach und wir konnten reingehen. Ich habe dann natürlich die ganzen 2 Stunden mit auf dem Boden gesessen oder am Tisch und er ist dann auch immer "mutiger" geworden und hat auch zum Ende hin toll gespielt, auch mit den anderen Kids.

Die Erzieherinnen meinten dann noch zu mir, dass es jetzt erstmal sehr wichtig ist, dass er sich wieder sicher fühlt und das Vertrauen wieder bekommt und ich mich drauf einstellen muss, dass ich wohl für lange Zeit mit dableiben muss.......das denke ich, ist auch der einzig richtige Weg und damit bin ich natürlich auch total einverstanden.

Wie seht ihr das denn? Wie würdet ihr es machen?

LG und danke
pocahontas mit Joshua (23 Monate & Franziska (2 Monate alt)

Beitrag von haruka80 18.10.10 - 14:02 Uhr

Huhu,

ich finde das genau richtig. Als Mama sollte man so lange dabei bleiben, bis man selbst mit gutem Gefühl sagen kann: ich gehe und es geht uns gut dabei. Vielleicht hilft es ja, wenn du in 2-3 WOchen mal ne Std nen Kaffee trinken gehst oder mal um den Block. Ich finde es wichtig, dass man eine "ordentliche" Eingewöhnung macht, gerade nach ner schlechten Erfahrung ist sowas noch wichtiger damit dein Sohn merkt, es ist alles gut und wenn Mama dann geht, ist er aufgehoben und er wird auch wieder abgeholt. Wenn die ERzieherinnen dort schon so reagieren, würde ich denen auch vertrauen, viell. mal raus gehen,w enn sie dir nen Wink geben, weil er grad toll spielt (nicht beim nächsten Mal, aber so als Anfang, als ERzieher/Pädagoge sieht man eigentlich ganz gut und ohne Mamaemotionen wann n Kind wirklich gut abgelenkt ist).

Wir hatten nun " nur" ne Babysittereingewöhnung und da wars uns auch wichtig, dass wir erstmal nur gegangen sind, wenn er spielte mit ihr und auch nur kurz, das da so ein: aha, wo kommt ihr denn her, ich hatte Spaß- Effekt war, später dann mit tschüß sagen und immer dem Hinweis: du rufst aber an, wenn er mich braucht!
Ebenso bei der KG, da hatte er nach 6 Mo Pause nur Panik und unsere Krankengym war super, es werden nur noch Übungen gemacht, wo er bei Mama sitzen kann oder er die mit mir macht, er hatte halt zu viele KG-Stunden im 1. Lebensjahr und daher mittlerweile erstmal Angst-aber nur erstmal.

L.G.

Beitrag von luka22 18.10.10 - 14:16 Uhr

Ich würde es genauso machen, wie die Erzieherin es vorschlägt!

Eine Einrichtung, die keine Eingewöhnungszeit gerade in diesem Alter vorsieht, hätte bei mir keine Chance! Was ist denn das für eine Pädagogik? Das Kind in eine ihm fremden Umgebung und zu fremden Personen zu geben und gleich wieder gehen zu müssen? Diese Brachialmethoden kann ich nicht verstehen.

Grüße
Luka

Beitrag von dentatus77 18.10.10 - 14:21 Uhr

Hallo!
Das klingt doch toll!
Die Erzieherinnen stehen hinter dir und scheinen eine sehr gesunde Einstellung zu haben. Solange die hinter dir stehen, ist doch alles gut. Sie werden dich sicher unterstützen so gut sie können. Und vielleicht klappt es ja auch schneller als gedacht, vielleicht muss dein Sohn einfach "nur" die Negativerfahrung aus der vorherigen Spielgruppe überwinden und fühlt sich in der neuen Gruppe schnell wohl.
Ich würd auf jeden Fall dranbleiben, schon alleine weil das die spätere Eingewöhnung in den Kindergarten erleichtert.
Liebe Grüße!

Beitrag von gslehrerin 19.10.10 - 00:10 Uhr

Ich kann mir ehrlich gesagt gar nicht so ein Kind vorstellen, das derart auf die Spielgruppe reagiert. Du wirst ihn ja sicherlich "vorbreitet" haben.

LG
Susanne