Ringelröteln ... wie gefährlich?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von danat 18.10.10 - 17:45 Uhr

Hallo ihr Lieben,

der kleine Sohn einer Kollegin von mir hatte die Ringelröteln. Ob sie sie auch hatte, weiß sie noch nicht. Da sie selbst schwanger ist, läuft bei ihr gerade das ganze Prozedere zur diagnostischen Abklärung an. Ob für mich ein Risiko besteht, kann ich also noch nicht abschätzen.

Meine Hebamme hat mir jetzt Blut abgenommen um zu schauen, ob ich schon immun bin. Falls nicht? Dann kann ich doch nicht ruhigen Gewissens auf Arbeit gehen, oder? Mach mir gerade voll die Gedanken.

Habt ihr Erfahrungsberichte?

Liebe Grüße, Dana (18. SSW)

Beitrag von ilva08 18.10.10 - 17:50 Uhr

Kannst du dich an keine Impfung erinnern? Bei uns wurde in der Schule noch standartmäßig gegen Röteln geimpft...

Beitrag von ciel 18.10.10 - 17:54 Uhr

röteln ist nicht gleich ringelröteln. gegen ringelröteln kann man sich NICHT impfen lassen. deshalb habe ich u.a. als lehrerin ein bv bekommen.....

Beitrag von danat 18.10.10 - 17:54 Uhr

Hallo,

gegen Röteln wurde ich geimpft und habe auch einen ausreichenden Immunschutz. Aber die Ringelröteln sind was anderes.

Liebe Grüße. Dana.

Beitrag von maarla111 18.10.10 - 17:55 Uhr

Gegen Ringelröteln gibt es keinen Impfschutz. Röteln und Ringelröteln sind nicht miteinander zu vergleichen! Die meisten hatten in ihrer Kindheit Ringelröteln und sind zeitleben immun. Gegen Röteln kann man sich aber impfen lassen. Ich hatte sogar zweimal eine Rötelnimpfung, die bei mir leider nie angeschlagen hat!

Beitrag von connie36 18.10.10 - 18:02 Uhr

hi
an die userin über mir, ringelröteln haben null mit röteln zu tun!
bei mir bestand auch der verdacht, das ich mich angesteckt haben könnte, da meine freundin eine infektion durchgemacht hat, die ursprünglich nciht auf ringelröteln hindeutete, aber der bt befund machte es offensichtlich.
die gefährliche zeit fürs kind mit einer infektion ist zwischen der 10.-und der 22.ssw.
die gefahr, das wenn die mutter die infektion hat, das sich das kleine auch ansteckt, ist gar nicht mal so hoch.
das beruhigte mich etwas. ich war dann auch bei meiner gyn um meinen antititer überprüfen zu lassen, da ich mich an keine rrinfektion erinnern kann.
aber ich scheine es wohl auch mal gehabt zu haben, und bin dann imun dagegen. die gyn meinte, ich könnte meine freundin auch knutschen, es würde jetzt nix mehr passieren#rofl also, solltest du imun sein, kannst du unbedenklichen kontakt mit deiner koll. haben.
lg conny ab morgen 24.ssw

Beitrag von maarla111 18.10.10 - 18:03 Uhr

Je nachdem in welchem Beruf du arbeitest und welchen Schutz du hast, wirst du ein Berufsverbot bekommen.
Wenn deine Kollegin also derzeit Ringelröteln hat und du nicht in einem pädagogischen Beruf arbeitest wird dein Arzt dich vermutlich solange krankschreiben, bis die Gefahr der Antseckung mit Ringelröteln ausgeschlossen ist.
Die Sache mit den Ringelröteln ist halt die, dass sobald sich die Anzeichen bemerkbar machen (der Ringelröteln), die Krankheit schon längst vorüber ist. Das heißt, wenn deine Freundin die Ringelröteln (Sympthome) hat ist die Krankheit bereits vor 2 Wochen gewesen!

Es ist aber nach wie vor nicht so ganz klar, ob sich Ringelröteln, wenn die werdende Mutter sie hat, sich tatsächlich auf das Ungeborene auswirken. Ich weiß nicht, wie der Prozentsatz ist, aber ich mein er war relativ gering.

Dennoch bitte KEIN Risiko eingehen! Zum Arzt und den Fall schildern und solange den Ort meiden, an dem die Ringelröteln sind! Sicher ist Sicher!

Beitrag von danat 18.10.10 - 18:26 Uhr

Hallo,

ich arbeite im sozialen Bereich. Wir betreuen die verschiedensten Teilnehmer, die leider auch alles mögliche an Erkrankungen anschleppen - nicht immer und nicht alle, aber man staunt manchmal nicht schlecht. Das betrifft mich aber nur "Teilzeit". Den anderen Teil meiner Arbeit kann ich recht ungefährdet machen.

Mir wird jetzt auch erst mal bewusst, dass meine Ärztin mich eigentlich nie gefragt hat, was ich genau arbeite. Sie hat nur meinen Beruf gelesen und mehr interessierte sie nicht.

Leider habe ich meine Ärztin heute den ganzen Tag nicht erreicht. Deshalb habe ich den Bluttest schnell bei meiner Hebamme gemacht. Morgen früh erfahre ich die Ergebnisse. Wenn ich nicht immun bin, werd ich auch kein Risiko eingehen. Wenn meine FÄ dann immer noch nicht erreichbar ist, werd ich wohl zu meiner Hausärztin gehen.

Ach Mensch, ich weiß ... das Risiko ist relativ gering. Sollten wir uns aber angesteckt haben und unser Baby krank sein ... ist es auch egal, wie hoch die Wahrscheinlichkeit war.

Danke dir für deine Antwort.

LG, Dana.

Beitrag von lieke 18.10.10 - 18:54 Uhr

Hallo,

ich hatte auch RR in der SS und bin ganz normal weiter überall hingegangen. Schwangere im KiGa wurden gewarnt, damit sie sich auch testen liessen, aber die Ansteckung wäre eh schon passiert, deshalb durft ich ganz normal dahin. NIEMAND der Erwachsenen, außer mir, hatte es. Woher ich es hatte, ist unklar.
Leider hatte ich nicht dass Glück, zu wissen, dass es in meiner Umgebung "herrscht" und bin erst sehr spät, zu spät, darauf aufmerksam geworden.

Die Chance, dass man sich ansteckt ist nicht so groß, die meisten Erwachsenen sind eh immun. Wenn du dich jetzt doch angesteckt hast, ist die Chance, dass du es an dein Kind überträgst nur 10%. Da du dann aber früh dabei bist, hätte man im Ernstfall sehr gute Behandlungsmöglichkeiten.

Wenn die Hebamme dir nicht gesagt hast, dass du zu Hause bleiben sollst, würde ich alles ganz normal weitermachen. Wenn, dann müsste die Kollegin zu Hause bleiben, denn von ihr ginge ja -nach deiner Theorie- die Gefahr aus. Tatsächlich kannst du es dir aber überall fangen und hast es dir auch von ihr einfangen können, 2-3 Wochen, bevor es ausbricht. Man muß in diesen Dingen irgendwie immer einen Kompromiß finden zwischen der reellen Gefahr und übertriebener Vorsicht, auch wenn es schwerfällt!

Mach dir nicht zu viele Sorgen und warte erstmal den Test ab!

LG