"Boxen am Rande des Totschlags"

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Beitrag von joy112 18.10.10 - 18:09 Uhr

Hallo...

Was haltet Ihr denn von diesem Fight...zwischen Klitschko und Briggs?

http://sport.t-online.de/presse-briggs-kampf-gleicht-legalisierter-koerperverletzung-/id_43168766/index

Berufsrisiko oder legalisierte Körperverletzung?

Ich persönlich finde es abartig...einen Kampf mit 171 Volltreffern zu "gewinnen"...und den Gegner so der Art zu verletzen das er bleibende Schäden davon hat...
"Klitschko-Superstar" hin oder her...aber DAS....Neeeee#zitter

Eure Meinung?

Grüße

Beitrag von frayer31 18.10.10 - 18:15 Uhr

Hallo,

ganz erlich-wenn mann sich für so einen Beruf endscheidet bzw. für so ein Hobby-dann muß mann damit rechnen-mit bleibende Schäden etc.

Und-es hat ja keiner dem Briggs gezwungen weiter zu boxen-er hätte selber merken müssen-das es nicht mehr geht bzw. der Ringrichter oder wie das heißt-hätte den Kampf abbrechen müssen.

So denke ich

Lg

Beitrag von joy112 18.10.10 - 19:24 Uhr

Danke für deine Antwort...

Ja...bleibende Schäden habe die alle....siehe die Nasen der Boxer..;-)
Also...Berufsrisiko..

;-)

Beitrag von nightwitch 18.10.10 - 18:15 Uhr

Ich finde Boxen sowieso barbarisch und absolut unterirdisch...

Ich verstehe einfach nicht, wieso es "Sport" sein soll, aufeinander einzuprügeln. Und ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, wieso bekannte Boxer gerne als Werbegesichter für irgendwelche Charity-Aktionen oder stinknormale Produkte genommen werden...

Kinder, die sich prügeln werden bestraft, Erwachsene die sich halbtot schlagen, belohnt... wo ist da der Sinn?

Gruß
Sandra

Beitrag von goldtaube 18.10.10 - 18:51 Uhr

<<Kinder, die sich prügeln werden bestraft, Erwachsene die sich halbtot schlagen, belohnt... wo ist da der Sinn?
<<
Das kannst du so nicht vergleichen. Es ist schon ein Unterschied ob jemand sich prügelt weil es sein Sport ist und/oder sein Beruf oder wenn sich jemand auf der Straße prügelt. Und auf der Straße bzw. im Privatleben ist es eben so, dass man ggf. auch bestraft wird, egal ob Erwachsener oder Kind.

Es ist ein Sport. Und jeder Sport birgt Risiken. Fußball ist auch nicht gerade ungefährlich, ebensowenig Tennis usw.

Beitrag von nightwitch 18.10.10 - 19:48 Uhr

Ja, grundsätzlich gebe ich dir Recht. Dennoch denke ich, dass es zig andere Sportarten gibt, die man ausüben kann. Da muss es nicht - im Grunde genommen - sinnloses aufeinander einschlagen sein.

Risiken gibt es übrigens überall, auch für Privatleute.

Ich persönlich finde eben nichts an Boxen (oder anderen Kampfsportarten, in denen es darum geht, dass der Gegner wirklich verletzt wird) und werde es halt auch nicht unterstützen, in dem ich mir das anschaue oder ähnliches.

Auch die Produkte, für die Boxer werben, versuche ich soweit es geht zu vermeiden.

Gruß
Sandra

Beitrag von jecca 18.10.10 - 18:35 Uhr

Hallo!
Da fragt man sich warum der Trainer der Gegenseite von Klitschko den Kampf nicht abgebrochen hat! Aber dann müsste man sich ja eingestehen einfach schlechter gewesen zu sein. Ich denke wenn man Boxer ist weiss man welche Risiken ein Kampf mit sichbringt, man sollte aber auch so viel Verstand und Stärke haben um aufzugeben!



lg jecca

Beitrag von joy112 18.10.10 - 19:29 Uhr

#pro
Richtig...

Doch ich denke er hat bis zum Ende nicht wirklich kapiert was da abgeht...er hat ja kaum mehr reagiert...#zitter
Und dann...ist er danach zusammengeklappt.

Beitrag von goldtaube 18.10.10 - 18:42 Uhr

Es ist ein Boxkampf. Alle Boxer kennen die Risiken.

Es hätte an Briggs bzw. dessen Trainer gelegen den Kampf abzubrechen. Sie haben sich dafür entschieden es nicht zu tun.

Beitrag von scrapie 18.10.10 - 18:45 Uhr

Also ich sehe da nicht die Schuld in Klitschko. Woher soll er denn wissen wie es Briggs geht... er ist nicht Superman mit Röntgenaugen um seine Brüche zu entdecken etc.

Er war ja selbst überrascht, dass Briggs nicht zu boden ging. Konnte aber auch nicht einfach aufhören zu boxen... dann hätte er ja verloren.

Ausserdem hat auch Briggs bis zu letzt gut ausgeteilt.

Wer Boxer ist, ist sich bewusst, dass da nicht mit Wattebäuschen geschmissen wird.

Ich finde den Sport nicht weniger schlimm wie Fussball, wo man sich mehr Knochenbrüche und Muskelzerrungen zuzieht wie im Boxsport.

Ausserdem sehe ich es nicht als barbarisch an, lieber boxt mir jmd im Boxring als als Halbstarker in U-Bahnen. Denn der Bocsport wird gerne Jugendlichen angeboten um sich auszupowern.



Beitrag von joy112 18.10.10 - 19:23 Uhr

Klar...ich sehe auch keine Schuld bei Klitschko...

Die wollten den Kampf bis zum Ende durchziehen...BEIDE...;-)

Wollte nur eure Meinung hören..#freu

Beitrag von scrapie 18.10.10 - 19:27 Uhr

Ich bin da teilweise auf die anderen Kommentare hier eingegangen:-)

Beitrag von joy112 19.10.10 - 06:52 Uhr

;-)

Beitrag von pupsismum 18.10.10 - 18:55 Uhr

Klitschko hat nur seinen Job gemacht.

Der Schiedsrichter oder Briggs Team hätten da die Reißleine ziehen müssen. Aber Briggs bzw. sein Team haben ja vorher extra betont, das bitte nur im Notfall zu tun.

Und ja, so bitter das für den betroffenen Boxer ist, aber das fällt dann in meinen Augen tatsächlich unter Berufsrisiko. Er hätte ja auch einfach abbrechen können.

Ich wünsche Briggs gute Besserung und hoffe für ihn, dass er ohne bleibende Schäden davon kommt. Wahnsinn, dass dieser Mann nach all den Treffern noch auf beiden Beinen stand. #zitter

Grüßle
p

Beitrag von joy112 18.10.10 - 19:25 Uhr

Er ist schon selber Schuld an seinem Zustand...#zitter

Beitrag von kati1981 18.10.10 - 19:22 Uhr

Hallo!

Meine Meinung ist, der Briggs wollte es doch nicht Andres,erst grosse Fresse haben und dann nichts dahinter!
Finde es total Klasse das ihn Klitschko mal so richtig vermöbelt hat! #ole

LG
Kati

Beitrag von joy112 18.10.10 - 19:28 Uhr

Ahja...

Für 750.000 Takken würde ich mir auch die "Fresse polieren lassen"
Oder...

Mensch...ich persönlich finde es nicht klasse...das jemand einen anderen so vermöbelt...egal ob Sport oder nicht...

Und die große Klappe haben die in der PK alle...;-)


Beitrag von selaphia 18.10.10 - 19:52 Uhr

Es gibt nur einen Gewinner und einen Verlierer. Es geht um Anerkennung, Macht und ganz wichtig...UM GELD!
Klitschko hat nichts falsch gemacht...ich erinnere mich immer wieder an Abraham, welcher mit gebrochenen Kiefer den Kampf sogar gewonnen hat.

Jeder weiß was passieren kann und bei der F1 sagt auch keiner...oh man, die fahren so schnell, was da alles passieren kann. Das kann es bei jedem Sport...eigenes Risiko und wer so blöd ist und freiwillig in den Ring steigt...nun ja, selber schuld.

Ich würd mich nicht verprügeln lassen aber jedem das seine ;)

Allerdings gefällt mir die Aussage..."Auf der Strasse wird man dafür bestraft aber im Ring bekommt man Anerkennung"...schon paradox

Beitrag von candy84 18.10.10 - 20:15 Uhr

Hallo!


Klitschko hat alles richtig gemacht. Briggs und sein Team, hätten den Kampf beenden können.
Sowas nennt man Berufsrisiko. Wie schon weiter oben erwähnt, sagt bei der Formel 1 auch keiner, nach einem Unfall, das die Geschwindigkeit auf 200 km/h begrenzt wird.

So ein Schwachsinn von den ganzen "Möchte-gern-Sportkritikern". #augen



LG Candy

Beitrag von katjafloh 18.10.10 - 20:35 Uhr

BERUFSRISIKO !

Der Trainer hätte das Handtuch werfen müssen, oder er hätte sich einfach zum K.O. fallen lassen können, oder er hätte sich verteidigen können oder selbst den Kampf beenden.

Es gab so viele Möglichkeiten, er hätte sich nicht so verprügeln lassen müssen. #klatsch Selbst Schuld!

Lg Katja

Beitrag von bianca153 18.10.10 - 20:44 Uhr

Ich fand den Kampf klasse. Das ist nun mal Boxen und nicht Wattebauschwerfen.
Jeder Boxer ist sich bewusst, was alles passieren kann, wenn man 12 Runden lang was gegen die Birne bekommt. Und er hätte ja auch einfach nur umfallen brauchen oder das Handtuch werfen. Nein, da war der Stolz größer als jeder Schmerz.

Ich verstehe nur nicht den ganzen Trubel, der jetzt gemacht wird. Es ist ja nicht Klitschkos 1. Gegner der so aussieht.

Der 1. schreibt in der Presse, es war ein sehr harter Kampf und bei der 10. Zeitung ist es fast Totschlag.

Die Presse weiß schon, wie sie ihren Umsatz steigern ....

Beitrag von pharaonenfrau 18.10.10 - 22:09 Uhr

Also ich finde auch, wenn überhaupt jemand den Kampf hätte abbrechen müssen, dann der Briggs Trainer oder der Ringrichter, dass hat sogar der Ringarzt gesagt. Ein Boxer wird sicher niemals von sich aus sagen, dass abgebrochen werden soll und ich denke auch mal, dass man so mit Adrenalin vollgepumpt ist, da wird man die Schmerzen wahrscheinlich noch gar nicht so merken. Ich hab mich echt gewundert, dass der nicht k.o. gegangen ist, der hat sich ja ganz schön welche gefangen, dass sollen weit über 200 harte Treffer gewesen sein. Naja auf jeden Fall trifft Klitschko da überhaupt keine Schuld, wieso sollte er aufhören und den Gürtel deswegen verlieren. Aber das mit den bleibenden schäden meinste nicht auf Briggs bezogen, oder?! Der hat nämlich heute ein Interview gegeben, dass er KEINE bleibenden Schäden oder sowas in der Art hat. Im übrigen muss sich bei diesem Sport jeder bewusst sein, dass leider immer was passieren kann......Lange Rede kurzer Sinn, es wäre die Aufgabe anderer Leute gewesen abzubrechen, aber sicherlich nciht aus dem Klitschko Clan
LG melanie
PS: Aber war n klasse Kampf.....

Beitrag von manavgat 18.10.10 - 22:14 Uhr

Hätte der Neanderthaler das Handtuch geworfen - bzw. werfen lassen, dann wäre er auch nicht so verhauen worden.


Gruß

Manavgat

Beitrag von juleslorchen 19.10.10 - 09:40 Uhr

Hi,

ich halte von Boxen gar nichts. Wo ist der Sinn oder die sportliche Leistung?? Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Personen im Hintergrund es dem Zufall überlassen, wer gewinnt.

Meine Vermutung ist, dass die Gegner Klitschkos bezahlt werden eine gewisse Anzahl von Runden mitzumachen um dann zu verlieren. Es sind immer furchtbar böse schwarze (medienwirksame) Männer, die gegen den "tollen" Klitschko antreten müssen und dann verlieren sie. Komisch, dass immer total unbekannte gegen den Weltmeister antreten müssen. Sie kommen immer aus der Versenkung und dahin verschwinden sie auch immer.

Überleg dir doch mal, wieviel Geld da eine Rolle spielt. Stell dir mal vor, der TV - Sender verkauft für teures Geld die Werbezeiten und dann geht Klitschko in 2 Runden ko. Hahahaha! Was für Geldverlust, da dann ein Ersatzprogramm laufen muss.

Meine Theorie: Scheingegner für die Runden bezahlt (der hat die Kohle und für kurze Zeit Bekanntheit gewonnen), abrechen durfte man nicht (Werbeeinnahmen). Sieger ist wie immer der Klitschko, dessen Marktwert dadurch natürlich steigt und man ihn so noch besser vermarkten kann.

Meine Meinung. Alles Humbug.
Juleslorchen

Beitrag von zeitblom 19.10.10 - 11:35 Uhr

naja, es ist eben nichts fuer zartbesaitete Seelen... zum Trost: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,721138,00.html

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