Zweites Kind ohne Hilfe von aussen?

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von ornella1978 18.10.10 - 21:02 Uhr

Hallo ihr Lieben,

unser kleiner Sonnenschein ist nun 1,5 Jahre alt und seit ein paar Tagen führen wir (mein Mann und ich) sehr innige Gespräche darüber, ob ich überhaupt noch weiter die Pille nehmen soll.

Wir haben uns eigentlich immer ein zweites Kind gewünscht. Nur sind wir uns einfach nicht sicher, ob es nun der richtige Zeitpunkt wäre.

Weder Platz, noch Geld sind das Problem. Sondern die grosse Entfernung zu beiden Familien (jeweils über 300km). Wir sind für den Traumjob meines Mannes vor drei Jahren "ausgewandert" und haben es bisher auch nicht bereut.

Nun hatte ich im Februar einen komplizierten Bruch im linken Fussgelenk und war fast drei Wochen im Krankenhaus. Meine Tochter war so lange bei meiner Mutter. Danach hatten wir über die Krankenkasse eine Haushaltshilfe genehmigt bekommen, die fast neun weitere Wochen bei uns war.

Dieser Unfall hat uns sehr geschockt. Von heute auf morgen war unser Leben völlig umgekrempelt.

Nun bin ich aber wieder völlig fit. Nur bei schlecht Wetter ist der Fuss noch ein wenig steif. Das gibt sich aber nach ein paar Schritten und sollte kein grosses Problem sein.

Nur sind wir seit der Geschichte völlig verunsichert ob wir das Risiko einer zweiten Schwangerschaft eingehen sollen. Was ist wenn ich bettlägerig werde? Oder längere Zeit ins Krankenhaus muss?

Natürlich kann die Oma mal ein paar Tage einspringen. Aber auf Dauer geht das nicht.

Ich bin völlig verwirrt. Einerseits der Wunsch und andererseits die Vernunft.

Was meint ihr dazu?

Gruss

Nicole

Beitrag von jwoj 18.10.10 - 21:07 Uhr

Hm... Wenn du alle Eventualitäten immer bedenken würdest, die so im Laufe einer Erziehungszeit auf dich zukommen könnten (und viele davon werden es auch), dann käme man aus dem Grübeln nicht mehr heraus.
Ich finde, es geht immer irgendwie. Wenn es an Liebe, Fürsorge, Geld und Platz nicht mangelt, dann würde ich mir keine weiteren Gedanken machen. Außer ihr seid beide berufstätig und müsstet beide gleich wieder arbeiten - aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus.

Viele Grüße!

Beitrag von ju.ra. 18.10.10 - 21:07 Uhr

hallo nicole,

ich seh das etwas anders: passieren kann immer was und wenn man danach geht dürfte man ja gar keine kinder bekommen.

unfälle und krankheiten kann man im leben leider nie ausschließen aber darauf rücksicht nehmen kann man m.M. nach nicht.

ich finde auch nicht unbedingt das es was mit vernunft zu tun hat sondern seh das leicht übertrieben....

aber wie gesagt, das ist meine meinung und ich wünsch euch das alles so wird wie ihr es euch wünscht....

Beitrag von luje 18.10.10 - 21:08 Uhr

Macht Euch doch keine Sorgen über Dinge, die vielleicht gar nicht eintreten.

Im Notfall findet man doch eigentlich fast immer eine Lösung, oder??

Ich wünsche Euch viel Glück!!

Beitrag von unipsycho 18.10.10 - 21:13 Uhr

Hallo!

Es gibt doch nicht nur die eigenen Familie, die einen bei der Betreuung des Kindes unterstützen kann.

Habt ihr keine Freunde?
Oder kennst du Mütter, die Kinder im ähnlichen Alter haben?

Wir haben auch keine Verwandtschaft, die wir um Hilfe bitten könnten, deswegen habe ich damit begonnen, mich mit den Müttern von den Freunden meines Sohnes anzufreunden und wir tauschen uns hin und wieder in der Betreuung der Kinder aus.
Notfalls kann ich auch Komilitonen um einen Gefallen bitten.

Es geht nichts über ein gut ausgebautes soziales Netzwerk #pro#pro#pro

Da ich selbst auch kein Problem damit habe, in einer Notsituation eine dieser Familien nach Kräften zu unterstützen, denke ich, dass diese das auch tun würden.

Beitrag von ornella1978 18.10.10 - 21:40 Uhr

Huhu,

ich danke Euch für Eure Beiträge.

Es tut gut so viel positiven Zuspruch zu lesen.

Vielleicht sind wir zwei manchmal etwas kopflastig was solche Entscheidungen angeht!

Nochmals vielen Dank!

Gruss

Ornella