Was bekomme ich fürs zweite Kind?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von binemaja84 18.10.10 - 21:09 Uhr

Hallo zusammen,

wir planen im Moment ein 2. Baby. Entscheidend ist für uns natürlich auch wie es dann finanziell aussieht.

Hier mal die Fakten:
Ich war vor der Geburt meines Sohnes am 17.04.2010 voll berufstätig.
Anschließend habe ich Elterngeld beantragt für ein Jahr. Also bis zum 16.04.2011, bin noch in Elternzeit.
Elterngeld: 1100 € und Kindergeld

Wir planen im Januar wieder schwanger zu werden. Wir gehen einfach mal davon aus, dass es sofort wieder klappt und das 2. Baby im Oktober auf die Welt kommt. :-D

Ich werde bis dahin nicht arbeiten gehen und gehe im Moment auch keiner Arbeit nach.

Was werde ich bekommen wenn das 2. Baby auf der Welt ist? Und was steht mir in der Zeit nach dem Elterngeld-Bezugszeitraum bis zur Geburt des 2. Kindes zu??

Ich weiß, alles sehr viel und kompliziert. Ich versuche seit 2 Tagen jemanden bei der Familienkasse hier vor Ort ans Telefon bekommen- keine Chance!!! :-[

Danke für die Antworten #sonne

bine

Beitrag von zwiebelchen1977 18.10.10 - 21:12 Uhr

Hallo

Nach dem Eg Bezug vom 1 Kind gibt es das Kindergeld. Mehr nicht. Und da du nur 1 Jahr Elternzeit eingereicht hast, wirst du wieder arbeiten müssen, dann hast du ja Gehalt.

Wenn das 2 Baby auf der Welt ist, bekommst du Eg und den Geschwisterbonus und Kindergeld.

Bianca

Beitrag von kessita 18.10.10 - 21:25 Uhr

Was du bekommst, wenn das 2. Baby auf der Welt ist wird davon abhängen, wann du wieder schwanger wirst, bzw. wann das zweite kommt.


Das neue Elterngeld ( am Beispiel das Kind käme im Oktober) würde sich, wenn du nicht arbeiten gehen würdest, aus 4 Monaten ( Mutterschutz würde dann ja vorraussichtlich im Aufgust greifen) mit 0 Einkommen + 8 Monate dein Einkommen vor deiner Schwangerschaft geteilt duch zwölf um das Mittel zu finden abzüglich des Werbekostenpauschbetrages und davon je nach Höhe des ermittelten Wertes 67 % bzw. 65 % + 10% Geschwisterbonus mindestens aber 75 Euro.

Generell gilt Monate nach dem Elterngeldbezugszeitraum und vor dem nächsten Mutterschutz gehen mit 0 in die Berechnung. Die ersten 12 Monate nach dem dein erstes Kind geboren wurde ( Elterngeldbezugszeitraum) werden durch Monate vor der vorangegangenen Schwangerschaft ersetzt.

Generell steht dir nichts zu zwischen den beiden Geburten, außerhalb des Elterngeldbezugzeitraus, es sei denn ihr als Bedarfsgeischaft seid bedürftig - dann gibt es je nach Einkommen, falls vorhanden, ALG II, Wohngeld und Kinderzuschlag.


Beitrag von kessita 18.10.10 - 21:26 Uhr

" Generell gilt Monate nach dem Elterngeldbezugszeitraum und vor dem nächsten Mutterschutz gehen mit 0 in die Berechnung."

Natürlich nur wenn kein Einkommen in dieser Zeit erzielt wird.

Beitrag von kati543 18.10.10 - 22:09 Uhr

Willst du deinen Job kündigen? Hast du einen Beruf, der gefährlich fürs Kind wäre? Was willst du denn genau zwischen Ende der Elternzeit und Beginn des Mutterschutzes machen?
Dir steht das Kindergeld zu - nicht mehr und nicht weniger.

Beitrag von binemaja84 19.10.10 - 09:55 Uhr

Zwischen Ende der Elternzeit und Beginn des Mutterschutzes würde ich nicht arbeiten gehen. Ich war in meinem Job nie vor halb acht zuhause. Das wird auch weiterhin so sein. Und das geht einfach nicht wenn man ein Kind zuhause hat. Mein Mann geht ja auch arbeiten und der kommt teilweise noch später. Man muss sich nunmal für das eine oder andere entscheiden.

Der Kleine kommt erst mit 2 in den Kindergarten und solange werde ich zuhause bleiben.
Man wird mir meine Stelle solange frei halten wie ich möchte. Die Türen stehen mir jederzeit offen...




Beitrag von kati543 19.10.10 - 10:16 Uhr

Ich meinte nicht deine persönlichen Gründe ;-) Das muß jeder für sich entscheiden - ich bin ja auch zu Hause geblieben, bis beide im Kiga waren...bzw. jetzt kommen. Also nimmst du weiterhin Elternzeit. Dann ist die Berechnung so, wie schon oben beschrieben.

Beitrag von windsbraut69 19.10.10 - 07:35 Uhr

Du hast für ein Jahr Elternzeit angemeldet - stimmt Dein AG denn überhaupt zu, dass Du zwischen Elternzeitende und neuem Mutterschutz (wenn es denn so klappt, wie Du denkst) nicht wieder arbeitest oder willst Du kündigen?

Geld bekommst Du in dieser Zeit natürlich nicht - von wem auch?

Gruß,

W

Beitrag von siebzehn 19.10.10 - 09:48 Uhr

Ich glaube, viele verwechseln Elterngeldbezugszeitraum und Elternzeit (nicht Du!). Sie hat Elterngeld für ein Jahr beantragt, aber vielleicht ja zwei oder drei Jahre Elternzeit beim Arbeitgeber?

Beitrag von windsbraut69 19.10.10 - 09:53 Uhr

Stimmt, kann gut sein!

LG,

W

Beitrag von binemaja84 19.10.10 - 10:02 Uhr

Guten Morgen,

ich habe nur ein Jahr Elternzeit. Allerdings habe ich von meinen Vorgesetzten die Zusage erhalten jederzeit in meinen Job zurückkehren zu können. Und da wir vor 6 Monaten umgezogen sind und erst wieder in 2-3 Jahren planen zurück zu ziehen, passt das genau mit meiner Planung. Dann kann ich wieder zurück in den Job, wenn wir wieder "zuhause" sind :-)

Habe mir das gestern jetzt mal ausgerechnet. Ist ja okay, auch wenn ich dann 4 Monate "Leerlauf" hätte. Jetzt muss ich nur noch rausfinden ob ich auch Mutterschutzgeld bekomme...

Beitrag von siebzehn 19.10.10 - 10:15 Uhr

Auf eine mündliche Zusage würde ich nicht unbedingt bauen. Du solltest Deine Elternzeit ganz offiziell für ein oder zwei Jahre verlängern, damit Du nach dem ersten Jahr weiterhin Anspruch auf den Job hast und in der Zeit sozialversichert bist - klär mit Deinem Vorgesetzten, wie Ihr hier am besten vorgehen könnt.

Beitrag von windsbraut69 19.10.10 - 10:40 Uhr

Ja, "jederzeit zurückkehren" heißt doch aber nicht, dass Du so lange wegbleiben kannst, wie es Dir paßt?!
Außerdem würde ich mich jetzt nicht auf die 4 Monate versteifen, das muß ja nicht exakt klappen.

Ich würde das schriftlich vereinbaren.

Gruß,

W