ich kann nicht mehr- Depressionen..

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von schwarzesschaf 19.10.10 - 00:21 Uhr

Hallo ihr,

ich bin 22Jahre alt und versuche einmal meine Geschichte zu erzählen. Ich weiß gar nicht wo ich genau anfangen soll, vielleicht erst mal ganz am Anfang meines Lebens. Das weiß ich natürlich nur aus Erzählungen, meine Erinnerung fängt erst später an. Leider- oder vielleicht zum Glück.

Meine Eltern haben sich mit 22 und 23Jahre alt in einem Club kennengelernt. Sie wurden ein Paar und meine Mutter relativ schnell schwanger. Bald darauf wurde die Hochzeit geplant, den meinem Vater seine Eltern meinten das es wohl nicht sein kann ein uneheliches Kind zubekommen. Allerdings wollte meine Mutter den Ehevertrag den mein Opa (der Vater meines Vaters) aufsetzte nicht unterschreiben, den im Falle einer Scheidung würde sie demnach rein gar nichts bekommen. Damals kam es wohl zum ersten handfesten Streit zwischen meinen Eltern. Mein muss laut Erzählungen meiner Mutter ausgerastet sein und sie geschlagen haben, auch in den Bauch in dem ich war. Dennoch unterschrieb sie den Vertrag nicht, das einzige Mal wo sie wohl stark genug war eine richtige Entscheidung zu treffen.

Mein Vater musste damals schon oft sehr agressiv geworden sein und sie geschlagen haben. Im Winter wurde dann geheiratet bevor ich dann im Sommer auf die Welt kam. Bei der Geburt dann die erste ,,große Enttäuschung" für meinen Vater und Opa. Eben weil ich ja nur ein Mädchen war. Mein Vater muss woh öfter einmal ausgerastet sein und mich schon als Baby angeschrien haben und geschüttelt haben wen ich geschrien und nicht geschlafen habe. Als ich ein Kleinkind war hat er mir wohl öfter mal eine geknallt wen ich nicht so gegessen habe wie er wollte.
Natürlich ist er auch weiter immer wieder auf meine Mutter los.

Mehr weiß ich aus dieser Zeit leider nicht. Ich denke ich bin so ungefähr 6Jahre alt. Und mein Bruder (welch ein Glück er wurde ein Junge) ist ungefähr 3Jahre alt. Mein Vater hatte dann im Beruf einen Unfall. Wenn es stimmt was meine Mutter erzählt dann hat des Selbstbewusstsein meines Vaters aber sehr gelitten.Dann begann er wohl nach anderen Frauen ausschau zuhalten um zu testen ob er noch begehrenswert war. Wenn es stimmt was meine Mutter dann hatte er wohl eine Affäre was meine Mutter nach allem in dem sie immer zu im gehalten und in unterstützt hat, sehr verletzt hat.. Sie litt sehr arg darunter.

Bis heute weiß ich nicht genau wann meine Mutter das erste Mal zum Alkohol gegriffen hat um sich zu trösten. Mein Bruder hatte es immer besser in der Familie, er wurde geliebt und umsorgt, ich war das schwarze Schaf der Familie
Während mein Vater mit meinem Bruder spielte und tobte saß ich immer nur daneben und schaute zu. Wenn ich versuchte mit zu spielen, unterband man das ganz schnell mit einem Anschiss, einem blöden Spruch. Ich kann mich daran erinnern welchen unendlichen Schmerz ich da immer gefühlt habe und welche Trauer das in mir auslöste. Ich war doch nur ein Kind gewesen das auch Liebe erfahrne wollte und Zuneigung. Noch heute wird mir schlecht und mir kommen die Tränen.

Warum? Warum hatte man mich so sehr zurück gewießen? Was stimmte mit mir nicht, was um himmels Willen war ich für ein schlimmes Kind gewesen das man dies so getan hatte?

Wenn ich etwas falsch machte, ein schlechtes Benehmen hatte oder etwas anderes taat was meinem Vater nicht passte, dann hört ich immer: ,,du bist zu blöd, wie kann man nur so blöd sein, du schaffst das nicht, du schaffst nie etwas usw.." Oft schlug er mich. Nicht nur einmal eine Ohrfeige sondern richtig.

Irgendwann hatte ich nur noch panische Angst vor meinem Vater. Ich zo gmich immer mehr zurück und versank in meinen Büchern.

Meine Mutter vefiel mehr und mehr dem Alkohol. Mein Vater schlug sie öfter vor meinen Augen so sehr zusammen, das ich glaubt sie würde an inneren Verletzungen sterben. Meistens schlug er sie mit der Hand, mit der Faust ins Gesicht und auf den Kopf, immer auf den Kopf. Ich erinnere mich daran das einmal die Esszimmerwand vor der meiner Mutter im Stuhl saß, danach völlig Blut verschmiert war. Zum Glück machte er dies nie wenn mein Bruder es sehen hätte können. Er wurde auch nie so geschlagen und gedemütigt wie ich, er war eben der kleine Schatz meiner Eltern.

Meine Mutter betrank sich so sehr, das sie oft um die Mittagszeit schon völlig unzurechnungsfähig war. Oft schlief sie dann tief und fest auf dem Sofa und bekam rein gar nichts mehr mit. An manchen Tagen fing sie in ihrem Suff Streit mit mir an, beschimpfte mich und und sagte nur:,, das erzähle ich deinem Vater wenn er nachhause kommt".

Wen er dann nachhause kam und meine Mutter wieder total besoffen war und ihm des wie des öfteren verkündete was ich getan hatte (was auch immer das war ihrer Meinung nach) dann kam er voller Wut entbrannt die Treppe hoch in mein Zimmer gestürmt. Ich saß dort schon und hatte Bauchschmerzen und mir war schlecht vor Angst weil ich ja wusste was kam. Er schir emich fürchterlich an, schlug mir genauso ins Gesicht wie meiner Mutter, verschlug mir den Hintern mit einem Kochlöfffel bis er brach. Ich machte mir oft vor Schmerzen und Angst in die Hose.
Immer und immer wieder tat er das, dabei sagte er auch immer sas ich an allem schuld sei, an der Sucht meiner Mutter.

Meine Mutter und ich lebten in ständiger Angst vor meinem Vater. Es gab Tage und Wochen da trank meine Mutter weniger und Tage an denen trank sie so viel das sie aus dem stand kerzengerade auf den Glastisch oder auf den gefließten Boden flog. Noch heute ist es für mich ein Wunder das sie noch lebt und nicht mindestes eine schwere bleibende Verletztung davon getragen hat.

Meine Seele und ich sind ganz kaputt. Das ganze ging über meine komplette Kindheit und Jugend bis ins heutige Jahr, das man mich immer belastet hat mit all den Problemen.

Ich wurde recht früh zur Aussenseiterin weil ich nie etwas gesagt habe und die anderen Kinder natürlich nicht verstanden warum ich so war. Und wenn sie es wussten dann wurde gelästert und geredet weil wohl irgendjemand in dem Dorf mitbekommen hatte das meine Mutter eine Alkoholikerin war. Wie toll das als Kind war kann man sich sicherlich vorstellen. Ich wurde runter gemacht, gemobbt und oftmals gemieden weil unter anderem die Eltern der Kinder nicht wollten das sie mit mir Kontakt haben.

Ich traute mich aber einfach nicht jemanden etwas zu erzählen was bei uns zuhause passierte, ich hatte schreckliche Angst vor meinem Vater, das dann ich es war die die ganze Familie kaputt machte und mein Bruder weit weg ganz alleine irgendwo in heim kommt. Aber auch Angst das man mir nicht glaubt und mein Vater mich dann noch mehr verprügelt.

Der Rest meiner ,,Familie" glaubt bis heute wir hätten nur unter dem Alkohol Problem meiner Mutter gelitten. Ich habe aber viel mehr darunter gelitten das ich so verstossen wurde, so gedemütigt und geschlagen wurde vorallem aber darunter nie ein gutes Wort zuhören, nie in den Arm genommen zu werden, nie gezeigt zu bekommen das man geliebt wird. Nie gezeigt zu bekommen das man etwas Wert ist und auch etwas kann.

Das hat mich innerlich zerstört, dieser Schmerz zerreißt mich noch heute, früher als Kind wollte ich sterben. Oder ich wünschte mir das meine Eltern verunglückten damit sich jemand um mcih kümmert und merkt wie sehr ich leide. Gewollt hatte ich das nie den trotzallem habe ich meine Eltern sehr geliebt.

Eigene Probleme durfte ich zuhause nicht erzählen denn dann hatte meine Mutter noch mehr getrunken und dann Abends wieder mein Vater auf mich los ging und einschlug und sagte das ich meine Mutter und meine Familie kaputt mache.

Irgendwann kannte und wussten meine Eltern nichts mehr von mir, und auch sonst kannt und wusste niemand wirklich etwas über mich. Ich machte alles mit mir selbst aus und Probleme erzählte ich niemanden mehr.

Dennoch habe ich immer versucht mit aller Kraft meiner Mutter zu helfen auch als ich längst auszegzogen war und mit meinem Mann zusammen lebte. Eben weil ich sie dennoch liebte. Auch wenn sie immer betrunken am Telefon war, mich beschimpfte, Streit anfing mit mir. Ich telefonierte täglich teils mehrmals und stundenlang mit ihr und versuchte ihr zu helfen. Selbst in der Schwangerschaft mit meiner Tochter als ich selbst liegen musste um keine Frühgeburt zu erleiden, war ich immer für sie da.
Nur für mich war sie nie da. Konnte keines meiner Probleme anhören.

Heute schwankt sie zwischen Entzug und Rückfall, meine Eltern haben sich jetzt endlich getrennt. Nur bringt das alles mir nichts mehr. Meine Seele ist kaputt, ich leide wie ein Hund. Ich habe Depressionen und kein Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.

Ich traue mich nicht meine Träume zu verwirklichen weil ich immer denke ich schaffe es ja eh nicht. Ich bin sowieso zu blöd dazu. Der Schmerz sitzt unendlich tief und dennoch versuche ich ein normales Verhältnis zu meinen Eltern zuhaben und diese wissen natürlich nicht wie es mir geht.

Nach aussen bin ich stark, nur mein Mann kennt mich wirklich.

Mich macht es aber fast wahnsinnig weil ich abschließen will. Ich möchte endlich auch mal glücklich sein, Selbstvertrauen haben und mein Leben leben. Ich möchte auch etwas erreichen, ich möchte irgendwann in einem pädagogischen Beruf arbeiten und Menschen helfen. Ich möchte vorallem aber gesund sein und nicht mehr darunter leiden müssen.

Nun kennt ihr meine Geschichte, es tut gut das hier zu schreiben. Endlich bin ich soweit das ich wirklich kann. Auch wen ich mich schäme und es mir unendlich schwer fällt dies zu tun. Aber hier ist es einfacher als jemand diese Geschichte von Angesicht zu Angeschit erzählen zu müssen. Denn derjenige sieht mich dann auch weinen und wie es mir aus lauter Verzweiflung vor Schmerzen und Trauer ganz schlecht wird..

Ich hoffe ich finde hier einige Antworten wie ich es endlich schaffen kann si weit abzuschließen das ich meine Leben leben kann. Endlich einfach auch glücklich zu sein ohne ständig von der Vergangenheit eingeholt zu werden..

Beitrag von reiman 19.10.10 - 02:51 Uhr

Hallo,

ich denke, dass Du einen Psychologen aufsuchen solltest, der mit Dir Deine Kindheit "verarbeitet".
Versuche erst mal, dieses Trauma zu verarbeiten und widme Dich dann Deinen Träumen.
Meine Mama hat mich auch oft geschlagen und dieses eine mal kann ich nicht vergessen und mir kommen auch heute noch die Tränen aber dank einer Psychologin (war dort wg.meiner Totgeburt vor 5 Jahren) konnte ich besser damit umgehen.
Bei mir weiss auch nur mein Mann, wie es mir wirklich geht.
Versuch es mal.

Liebe Grüße
Manuela

Beitrag von fleur75 19.10.10 - 08:56 Uhr

Hallo,

ich kenne mich leider mt Alkoholismus in der Familie sehr gut aus. Meine Mutter war 25 Jahre starke Alkoholikerin kombiniert mit Medikamentenabhängigkeit und Depressionen.
Vor einem halben Jahr ist sie aus dem dritten Stock gesprungen und hat überlebt.
Ich durfte auch zu Hause nichts erzählen aus Angst, dass meine Mutter wieder trinkt. Selbst eine schlechte Klassenarbeit war Grund genug, wieder zur Flasche zu greifen.
Allerdings sind meine Eltern seit 40 Jahren verheiratet. Mein Vater machte sich rar, arbeitete bis zum Umfallen und ließ mich mit ihr allein.
Gewalt gab es selten, kam aber auch vor, allerdings zwischen meinen Eltern, wenn sie ihn im Suff angriff oder er sie aus seiner Nähe haben wollte.
Ich war auch in der Schule eine Außenseiterin, da ich wenig sprach und auch keine Kinder nach Hause bringen konnte aus bekannten Gründen.
Ich fing erst an zu leben, als ich meinen ersten Freund mit knapp 18 hatte, dem ich alles erzählen konnte. Die Themen Alkohol und Gewalt wurden in der restlichen Familie tabuisiert. Mir ist es bis heute ein Rätsel, wie man mich so leben lassen konnte, dass Opa, Oma etc. mich zwar bemitleidet haben, aber alle machten die Augen zu, inclusive mein Vater, der nur selten zu Hause war.
Ich lernte meinen Mann vor 14 Jahren kennen und habe auch bei ihm gleich mit offenen Karten gespielt. Er hat mir so unglaublich viel Halt und Kraft gegeben.
Als ich meine große Tochter vor 7 Jahren bekam, überrollte mich meine Vergangenheit wieder, denn ich versuchte an ihr alles gutzumachen, was meine Mutter versaut hat Ich war ständig an ihr dran und ließ ihr keine Luft zum Atmen.
Dann bekam ich ständig Angst, irgendwelche Krankheiten zu haben und zu sterben.
Mein Mann meinte, wenn ich nicht endlich eine Therapie machen würde, wäre unsere Ehe bald zu Ende.
Vor drei Jahren fing ich eine Verhaltenstherapie an, die vieles veränderte. Ich arbeitetet meine Kindheit auf, wurde diese Schuldgefühle los und dieses permanente Verantwortungsgefühl für meine Mutter, das Du auch sehr ausgeprägt hast.
Als Konsequenz aus der Therapie brach ich ein Jahr den Kontakt komplett ab. Erst seit dem Suizidversuch habe ich wieder Kontakt.
Sie ist zwar seit drei Jahren mehr oder weniger trocken, aber sehr depressiv und körperlich durch den Sturz eingeschränkt.
Ich sehe sie einmal im Monat, das reicht.
Zu meinem Vater habe ich seit einigen Jahren ein sehr gutes Verhältnis, da er sich toll um unsere Mädchen kümmert und ein toller Opa ist.
Aber auch sein damaliges Verhalten werde ich nie ganz verzeihen können.
Bitte lass Dich psychologisch begleiten, mach eine Theapie!!!
Ich habe endlich gelernt, dass meine Familie das Wichtigste in meinem Leben ist und dass ich nicht für meine Mutter verantwortlich bin.
Ich habe noch lange nicht den ganzen Weg geschafft, falle noch manchmal in alte Verhaltensmuster zurück, aber ich führe ein schönes Leben mit meinem Mann und meinen Kindern.
Lass Dich nicht kaputtmachen von Deiner Vergangenheit, sondern schaue in die Zukunft.
Du kannst mir auch gern eine PN schicken.

Fleur #blume

Beitrag von grundlosdiver 19.10.10 - 14:14 Uhr

Es tut mir leid, dass Du so eine schlimme Kindheit erleben musstest!!!
Du bist daran aber nicht Schuld!!! Ich denke auch, dass Dir nur professionelle Hilfe helfen wird!
Mein Mann hatte keine besonders tolle Kindheit. Eigentlich hat sich niemand so richtig für ihn interessiert oder um ihn gekümmert. Als Erwachsener hat er sehr unter seiner alkoholkranken Mutter gelitten. 7x hat er sie in die Klinik gebracht, musste sich dafür Beschimpfungen anhören, täglich gab es Telefonterror... Ich hab das nur wenige Wochen miterlebt, dann hat sie sich totgesoffen. Er hat sehr um seine Mutter getrauert, aber der Rest seiner Verwandtschaft meinte, es war das Beste, was ihm passieren konnte - schlimm, aber ich konnte das schon nach diesen wenigen Wochen verstehen! Er ist erst danach einigermaßen zur Ruhe gekommen. Er hatte ganz massive Schlafstörungen, bis heute hat er Depressionen.
Du hast nun Deine kleine Familie, Du bist nicht allein!!!

Beitrag von schwarzesschaf 19.10.10 - 16:29 Uhr

Ich danke auch für eure Worte! Ich denke mir profesoineller Hilfe schaffe ich das schon und werde mich nur daran machen..

Beitrag von blaue-rose 19.10.10 - 22:21 Uhr

Hallo schwarzesschaf,


du hattest eine sehr schwer Kindheit und vor allem eine Kindheit die dich sehr geprägt hat. Man hat dir eingeredet das du nichts kannst, nichts wert bist usw. . Ich denke deine Eltern haben dadurch nur von ihrer eigenen Unfähigkeit abgelenkt und ihre Wut an dich ausgelassen.

Du hast es geschafft alles zu überstehen und hast jetzt die Kraft gehabt deine Geschichte hier aufzuschreiben. Das schreiben hier ist in meinen Augen ein sehr großer Schritt in die richtige Richtung. Es war für dich bestimmt ein enormer Kraftakt und der Beginn der Verarbeitung. Du hast Mut bewiesen und ich denke du gehst deinen Weg auch weiter. Man hat dir hier schon empfohlen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und ich denke mit dieser Hilfe wirst du auch deine Ziele erreichen. Es wird ganz sicher nicht von heute auf morgen gehen, aber mit der Zeit wirst du Erfolge sehen. Ich wünsche dir ganz viel Kraft deinen Weg weiter zu gehen und schau nach vorn.

Wenn du möchtest kannst du mich auch gern über Vk anschreiben.


Freundliche Grüße

blaue -rose