neuer job

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von connyconny 19.10.10 - 09:07 Uhr

ich hab ab 15.11. ein neuen job allerdings den vertrag noch nicht unterschrieben und nun bin ich schwanger.alle sagen ich soll nichts vorher sagen,bin mir aber immer noch unsicher.hat jmd die gleiche erfahrung gemacht und wie sollte ich mich verhalten??

Beitrag von nadine1013 19.10.10 - 09:11 Uhr

Nun, verpflichtet bist du nicht. Allerdings finde ich persönlich, dass es besser ist, mit offenen Karten zu spielen. Immerhin möchtest du ja sicher ein gutes Arbeitsklima haben und möglicherweise könnte man es dir übel nehmen und es dich spüren lassen. Und vielleicht willst du nach deiner Elternzeit ja auch wieder dort arbeiten, was dann unter Umständen fraglich wäre.

Ich würde es sagen.

LG, Nadine

Beitrag von dresdnerin86 19.10.10 - 09:11 Uhr

Klappe halten und nichts sagen :-p Da wäre das Dümmste was du machen könntest, schließlich bedeutet das für den AG Mehrkosten als gegenüber einer unverheirateten, ohne Kinder.

Ich hoffe du überstehst die Probezeit. Viele AG sind nicht so tolerant und entlassen nachdem man wieder im Job ist, nach dem Kind.

LG,
Gwen 9 SSW

Beitrag von connyconny 19.10.10 - 09:13 Uhr

ich bin grundsätzich auch für ehrlichkeit,aber ich will diesen job unbedingt haben und hab sorge das sie sagt das sie mich dann doch nicht will wenn ich es vorher sage.

Beitrag von dresdnerin86 19.10.10 - 09:16 Uhr

das kann gut möglich sein. Ehrlichkeit ist toll und echt redlich, allerdings geht es um deine Existenz und darum woher das Geld zum Leben kommt. Da kann man nicht auf das Verständnis der anderen bauen. Aus Sicht des AG ist eine Schwangere ein Risiko, schließlich kann sie ein Berufsverbot bekommen, kostet mehr Geld, fällt (wenns hoch kommt) bis zu 3 Jahre aus und und und ... daher würd ichs nicht sagen. Ist ja auch gesetzlich so geregelt das Schwangere es ncith sagen müssen bzw. auf Fragen in die Richtung lügen dürfen. Das ist nicht ohne Grund so.

Beitrag von zuckerpups 19.10.10 - 09:11 Uhr

Ohne Job kaum MuSchu- und Elterngeld.
Sobald Du es sagst, werden sie Dich eh dann nach der Probezeit/Elternzeit kündigen, davon kannst Du ausgehen.

Aber ich würde es nicht sagen, bis nicht alles unter Dach und Fach und unterschrieben ist. Sonst hast Du kein Geld am Ende.

Beitrag von zuckerpups 19.10.10 - 09:13 Uhr

Denk an Dich und das Kind, nicht an den Arbeitgeber. Der schenkt Dir nichts. Wenn Du es vor Vertragsabschluß sagst, bekommst Du den Vertrag nicht. Keiner stellt eine Schwanger ein.

Sagen mußt Du es nur, wenn Du jetzt schon weißt, daß Du ein BV bekommen würdest aufgrund der Tätigkeit. Also mit giftigen Substanzen etc.

Beitrag von connyconny 19.10.10 - 09:16 Uhr

ich hab ja ein jobdas ist aj nicht das problem der neue ist nur das was ich schon ewig machen wollte

Beitrag von zuckerpups 19.10.10 - 09:25 Uhr

wie gesagt, Du genießt Kündigungsschutz als Schwangere und in der Elternzeit.

Aber danach kann es sein, daß Du am ersten Tag gekündigt wirst.

DAS ist dann die frage, ob Du das riskieren willst, wenn Du JETZT einen sicheren Job hast und nicht einfach so gekündigt werden kannst..

Arbeiten mit Kind ist auch deutlich anders als ohne. Deine Prioritäten werden sich verschieben. Von Traumjob zu "must do".

Beitrag von almala 19.10.10 - 09:12 Uhr

Hallo,

Du MUSST es sogar sagen, da es Arglistige Täuschung ist wenn Du bereits von der Schwangerschaft wusstest als Du den Vertrag unterschrieben hast. Zumal Du ja auch unter das Mutterschutzgesetzt fällst sobald Du schwanger bist.

Der Ehrlichkeit halber und weil es ja nichts bringt wenn Du Dich einarbeitest und in ein paar Monaten schon wieder weg bist würde ich es sagen.

Vielleicht lassen die sich ja auch auf eine Befristung ein, ich weiß ja nicht in welcher Branche Du arbeitest?

LG Sabine

Beitrag von dresdnerin86 19.10.10 - 09:18 Uhr

das ist totaler Quatsch. Eine Schwangere muss vor Vertragsabschluss niemals sagen das sie schwanger ist. Wäre ja noch schöner!

Beitrag von simplejenny 19.10.10 - 09:18 Uhr

Kann man ja zu stehen wie man will, aber arglistige Täuschung ist das nicht! Was das ist, ist doch sehr genau im Strafgesetzbuch geregelt.

Beitrag von connyconny 19.10.10 - 09:21 Uhr

ok also nichts sagen.da ja keiner gefragt hat lüge ich ja auch nichts;-)

danke:-)

Beitrag von zuckerpups 19.10.10 - 09:24 Uhr

#pro

Beitrag von dresdnerin86 19.10.10 - 09:25 Uhr

selbst wenn jemand fragt, darfst du lügen. Ob du das dann mit dir vereinbaren kannst ist was anderes :-)

Beitrag von simplejenny 19.10.10 - 09:25 Uhr

Guten Morgen,

also verstehen kann ich dein Dilema, war nämlich erst kürzlich auch in dieser Lage. Ich würde mal davon ausgehen, dass dein AG sich aus der Absprache winden wird, wenn er vor Vertragsunterzeichnung von der Schwangerschaft erfährt. Warum sollte er das? Ja weil er keine Chance mehr hat dich zu kündigen. Die Probezeit fällt komplett und sofort weg und dazu zahlt er noch die Monate Gehalt in der Mutterschutzzeit.

Also wenn ich betriebswirtschaftlich Denke, dann raus mit der Dame, wenn die vor Vertragsunterzeichnung schwanger ist und ich davon weiß. Es gibt nur wenige Ausnahmen: man arbeitet für eine Gewerkschaft oder einem Arbeitgeberverband, oder du bist so selten qualifiziert, dass er dich um jeden Preis behalten will.

Bitte sorgsam abwägen wünscht
Jenny

Beitrag von wiebke7 19.10.10 - 09:29 Uhr

NEIN, es ist KEINE arglistige Täuschung, sondern Dein gutes Recht, nichts zu sagen!

Verschwiegene Schwangerschaft ist keine arglistige Täuschung

Nach Auffassung der Erfurter Richter ist das Verschweigen der Schwangerschaft nicht als arglistige Täuschung zu werten, weil die Frage nach der Schwangerschaft unzulässig ist. Sie stelle eine verbotene Diskriminierung wegen des Geschlechts dar, begründete der zuständige 2. Senat seine Entscheidung. Dies gelte auch für den Fall, dass die vereinbarte Tätigkeit während der Schwangerschaft wegen eines mutterschutzrechtlichen Beschäftigungsverbotes zunächst nicht ausgeübt werden könne. Das Beschäftigungshindernis sei in diesen Fällen vorübergehender Natur und führe nicht zu einer dauerhaften Störung des Vertragsverhältnisses.

In der wievielten WOche bist Du denn? Ich habe Anfang September einen neune Arbeitsvertrag unterschieben, beginne den Job am 1.12. und bin jetzt Ende der sechsten WOche. Da ich zum GLück den VErtrag schon in der Tasche habe, werde ich es meinem neuen Arbeitgeber gleich am ersten Tag sagen! Ich würde es an Deiner STelle noch nicht sagen!

Aber diese Entscheidung kann Dir leider keiner abnehmen, dann DU musst mit Deinem Gewissen dahinter stehen...
Welche Entscheidung auch immer Du triffst, ich wünsche Dir alles GUte dafüt!

Beitrag von blackcat9 19.10.10 - 09:21 Uhr

Hallo.

Du bist nicht verpflichtet, von Deiner Schwangerschaft zu erzählen, aber ich würde es der fairnesshalber sagen. Jedoch würde ich noch warten, bis Du den Vertrag unterschrieben hast. Dann hast Du eben kurz nach der Unterzeichnung von der Schwangerschaft erfahren. Wie weit bist Du denn?

Ich meine: Irgendwann wirds ja eh auffallen und Du genießt ja dann bestimmte Rechte als Schwangere. Je nach Job würde ich es zeitnah sagen.

Sicher kann es passieren, dass sie Dich dann rausschmeißen. Aber das kann Dir auch passieren, wenn Du schon länger in einer Firma bist. Ich war 5 Monate bei meinem alten AG beschäftigt, als ich ungepklant schwanger wurde. Das Ende vom Lied war, dass sie mich rausekeln wollten, ich sogar vor Gericht gezogen bin, die Firma aber trotzdem gewechselt habe, obwohl ich vor Gericht gewonnen hatte.

LG
Franzi mit Colin (2), Bauchmaus (29+1) und den Stiefkids Niklas (1) und Justin (5)

Beitrag von connyconny 19.10.10 - 11:44 Uhr

danke für die ratschläge.ich werde meinem bauchgefühl folgen:-)