Hunde

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von lisab 19.10.10 - 10:05 Uhr

Hallo,

wir haben seit ein paar Tagen einen kleinen Hund aus dem Tierheim. Ein Terriermix die so ca. ein 3/4 Jahr alt ist. Tagsüber ist sie stubenrein. Wir gehen aber auch alle 2-3 Stunden mit ihr raus. Das letzte mal bin ich gestern Nacht um halb eins mit ihr rausgewesen. Sie hat auch gepieselt. Ich war davon ausgegangen, dass Nachts dann alles gutgeht. Mein Mann steht gegen halb sieben auf und geht dann kurz mit ihr raus. Aber um viertel nach fünf bin ich von lautem Gebell wachgeworden. Bin dann nach unten und hab die Bescherung gesehen. Sie hatte hingesch... und gepieselt. Ziemlich ekelig. Wie kann ich ihr das abgewöhnen? Sie wird doch eigentlich wohl 4-5 Stunden aushalten können, tagsüber klappt das ja auch. Hat es was damit zu tun, wann sie gefüttert wird. Eigentlich bekommt sie morgens frisches Wasser und den Napf mit Trockenfutter voll. Das bleibt dann den ganzen Tag stehen. Ich habe ihr aber gestern Mittag eine Dose Naßfutter gegeben weil sie das Trockenfutter nicht angrührt hat. Vielleicht war das zu viel? Als sie heute Nacht dann auf ihren Flur gebracht habe, hat sie noch ein klein wenig von dem Trockenfutter gefressen.
Wie kann ich sie eigentlich von Naß auf Trockenfutter umgewöhnen? Am ersten Tag hat sie das Trockenfutter gefressen, dann hat sie von uns Naßfutter bekommen, seit dem rührt sie das Trockenfutter nicht an. Ich finde, dass das ja eigentlich nur "Sturheit" ist, das Trockenfutter mochte sie ja.
LG und einen schönen Tag!

Beitrag von cherymuffin80 19.10.10 - 10:38 Uhr

Hallo,

also bei Trockenfutter sollte es schon hochwertiges und getreidefreies sein, alles andere ist Schrott, genau wie Büchsenfutter, da muss es wenn schon auch hochwertig mit Fleisch sein und nicht sone Pamppe wie Pegigree oder Chappi.

Anscheint mag sie ja aber Nassfutter mehr, logisch hat sie das andere davor gefressen wenn sie nix anderes bekommen hat, aber es ist ja wie bei Kindern, kennen sie erstmal die leckeren Sachen wie Schokolade wollen sie die auch lieber als Gemüse ;-)

Und zum pieseln, joa, kann vom Nassfutter kommen, denn das macht ja den Stuhl weicher und hat auch so mehr Wasseranteil als TroFu.
Ich habe meine Hunde (die alle BARF gefüttert wurden) immer abends gefüttert, somit verdauen sie in der Nacht und machen mogrens ihr großes Geschäfft.

LG

Beitrag von lisab 19.10.10 - 10:44 Uhr

Hallo,
was ist BARF??? Machst Du den Napf denn ganz voll und läßt ihn so lange stehen, bis er leer ist oder nimmst Du ihn wieder weg wenn der Hund fertig ist mit fressen. Wie machst du das mit dem Wasser. Immer einen voll Napf bieten oder?!?
Würde mich freuen, wenn Du kurz Zeit hättest, mir zu antworten.
DANKE!

Beitrag von cherymuffin80 19.10.10 - 10:58 Uhr

Nein, BARF heist biologisch artgerechtes rohes Futter.
Das heist der Hund bekommt wie es ihm als Fleischfresser zusteht rohes Fleisch, das wird durch frisches Gemüse und so aufgewärtet damkit alle notwendigen Nährstoffe vorhanden sind.

BARF zu füttern ist aber sone Sache für sich wo man sich erstmal reinarbeiten muss damit die Tiere wirklich alle Nährstoffe brauchen.

Wenn man sich da mal reingefuchst hat ist es ne super Sache, die Vorteile sind auch ersichtlich, die Tiere haben weniger Krankheiten von Knochen und Organen, sie riechen nicht so extrem nach Hund, durch das Kauen vom Fleisch und Knochen haben sie fast kein Zahnstein und der für mich angenemste Effekt ist der, das du nur noch ne winzige Kotmenge hast da der Korper das alles verwertet, mein Dalmatiner hat nur 1 Minnihäufchen gamacht am Tag ;-)

Wasser habe ich den ganzen Tag stehen gehabt, aber soviel haben die auch nie getrunken da das Fleisch halt auch Wasser enthält.

Zum BARFen kannste dir ja mal den Link durchlesen:
http://www.hunde-barfen.de/

Aber auch wenn man nicht barft, würde ich das Futter nur eine bestimmte Zeit stehen lassen damit der Hund lernt "jetzt fressen" wenn er das nicht macht hat er gelinde gesagt pech, in freier Natur muss er seine Beute ja auch schnell verschlingen da es halt Futterfeinde gibt die das Futter klauen.

LG

Beitrag von sparrow1967 19.10.10 - 11:57 Uhr

Wasser muß IMMER da sein - Futter: alles was nach 10 Minuten nicht gefressen wurde - wegnehmen. Also bitte NICHT den ganzen Tag ne Selbstbedienungstheke machen. Hinstellen, fressen lassen- Napf weg.

Der Hund muß wissen, dass er auf DICH angewiesen ist.

Beitrag von michi0512 19.10.10 - 13:26 Uhr

Unser Hund bekommt Morgens und Abends (7:30 und 18 uhr) Futter. Sie hat ihre Zeit - danach konnt es weggestellt. Wasser ist IMMER da.

Sonntag mussten wir den futterplan auf Grund von Impfnebenwirkungen ändern. Und prompt hatten wir Nachts auch eine Pfütze und ein Häufchen.

Wir stehen 6 uhr auf. Dann gehts raus... nur eine Kleine Runde. Gegen 7 die große Runde. Dann gegen 10 Uhr... alle 3 Stunden - es sei denn sie zeigt an dass sie muss.

Abends gehen wir das letzte Mal gegen 23:00.

Ich habe festgestellt dass bei uns zwischen Fressen und Häufchen etwa 4 stunden liegen. Und so haben wir die Fütterzeit etwas auf unseren Tagesablauf ausgerichtet.

Was das Barfen angeht gibt es geteilte Meinungen. Die einen schwören drauf... die Anderen weniger. Ich gehöre zu den Anderen :-p

Ein Hochwertiges Nassfutter tuts auch. Und zum TroFu wurde ja schon alles gesagt.

GlG

Beitrag von maddytaddy 19.10.10 - 20:01 Uhr

Hi,

Dass noch was daneben geht ist normal finde ich. Zum einen ist sie noch ein Junghund und da kann das mal passieren und zum anderen musst du dir überlegen, dass der Umzug zu euch ne Menge Stress für sie bedeutet. Ich würde wie bei einem Welpen, sie loben, wenn es draußen klappt und wenn drinnen was passiert es ohne zu schimpfen weg machen.

Was fütterst du denn momentan für Trockenfutter und welches Nassfutter? Ich würde dir empfehlen dich im Zooladen nach hochwertigem Nass- oder Trockenfutter umzusehen. Das Futter aus dem Supermarkt ist Schrott, man tut seinem Hund damit nicht wirklich was Gutes.

Du musst dich jedoch für ein Futter entscheiden. Entweder Nass- oder Trockenfutter. Beides durcheinander führt zu Verdauungsproblemen. Wenn du deinen Hund jetzt endgültig auf Nassfutter umstellen willst, dann musst du das langsam machen. Am ersten Tag gibst du nur einen Esslöffel unters Trockenfutter, am nächsten Tag 1,5 Löffel, usw. Ich würd den Wechsel schon so 7 Tage langsam machen. Achte drauf, dass in dem Futter kein Getreide, keine Farb-,Aroma- oder Konservierungsstoffe enthalten sind und es einen hohen Fleischanteil hat.

Zur Fütterung: Stell es 10 Minuten hin. Frisst sie in der Zeit nicht: Alufolie über den Napf und in den Kühlschrank. Dann bei der nächsten Fütterungszeit das selbe Futter wieder 10 Minuten hinstellen. Wichtig ist, dass das Futter nicht die ganze Zeit zur freien Verfügung steht. Mach auch kein Trara draus indem du dich neben sie stellst und so Sachen "Ach komm.. Friss doch bitte was!" sagst. Einfach nicht beachten. Ein gesunder Hund stirbt nicht, wenn er mal 1-2 Tage hungert. Solange immer genügend Wasser da ist passt das schon.

LG