An die Mamis mit PDA bei Spontangeburt....

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von luckylena 19.10.10 - 10:51 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich hab da mal ne Frage die mich schon länger beschaftigt.
Ich bin ja normal kein PDA-Fan aber 2mal war ich in einer Situation wo ich sie doch gewünscht habe...oder sie mir gewünscht hätte...
Bei der Geburt meines 7.Kindes z.B. da wurde mir dann gesagt es sei zu spät,weil ich 6cm auf war.Und bei der Geburt beim 8.Kind hatte ich so ne Angstzustände,das die Wehen so schlimm werden könnten wie bei Nr.7. Und wollte da rechtzeitig eine haben,da wurde mir gesagt das würde mit Vrbereitung bis zu 45 min. dauern...
weil man muss ja erst nen Tropf bekommen,der 1,5l Flüssigkeit in den Körper bringt,dann Gespräch usw...
Nun meine Fragen....

1.)Ab wann habt ihr ne PDA bekommen?????
2.)Braucht es echt so viel Vorbereitungszeit???

GlG Steffi

Beitrag von bellybaby 19.10.10 - 11:05 Uhr

Huhu Steffi,

ich habe am 20.09.2010 spontan entbunden und wollte eigentlich auf eine PDA verzichten. Nachdem aber die Wehen alle 2 min mit einer Länge von einer 1 min gekommen sind und ich kaum mehr Erhohlungsphasen hatte, wurde währenddessen eine PDA auf meinen Wunsch gelegt.
An einen zusätzlichen Tropf musste ich nicht.
Mein Muttermund war 5cm auf, ich musste auf den Anästhesisten ca. 45 min warten, bis der frei war, das Legen der PDA dauerte ca. 20 min...

Allerdings war es in der Klinik so, dass ich vorab gesagt habe, dass ich eventuell eine PDA wünsche wenns nötig sein sollte und so hab ich den Schrftkram erledigt gehabt, als die Wehen noch nicht so schlimm waren, d.h. ich wurde vorher über alles aufgeklärt und hab alles unterschrieben, damit die PDA gleich gelegt werden kann, wenn man sie doch will.
ich weiß nicht wie es in Deiner Klinik ist, vielleicht machen die das ja dann auch so....

Ich hoffe, das hilft Dir weiter:-)

Liebe Grüße

Beitrag von luckylena 19.10.10 - 11:13 Uhr

Ja,danke deine Antwort hilft mir schon sehr weiter...

Ich habe auch von Anfang an gesagt das ich evtl ne PDA haben möchte.Es sollte nämlich eigentlich eingeleitet werden.Und da ich bei der Geburt davor 12Std. schmerzhafte Wehen hatte die erst nichts gebracht haben,wollte ich es diesmal nicht so erleben.Dann kam hinzu das mir mal gesagt wurde Einleitungen enden meist im Not KS,also habe ich gedacht,wenn ich dann ne PDA habe,endet der NotKS evtl nicht in Vollnarkose.
Naja da es mir und Baby aber dann gut ging habe ich die Einleitung verweigert,aber die Rechnung ohne meine Tochter gemacht;)
Um 14h hat sie dann selber den Startschuss gegeben.Und als die Wehen heftiger wurden habe ich nach der PDA gefragt,da wurde mir die Erklärung gegeben.Wo ich eben das Gefühl hatte,es wäre nur ne Ausrede.Denn als ich erfahren habe,dass sie so lange dauern sollte,habe ich nur gesagt bis die liegt und dann auch wirkt ist es eh zu spät.

GlG Steffi

Beitrag von bellybaby 19.10.10 - 11:26 Uhr

Hm, das klingt echt nach einer Ausrede...
Ganz schön fies, dass man dann so ausgeliefert ist und so behandelt wird.
Wahrscheinlich hatten sie grad keinen Arzt zur Hand oder der hatte keinen Bock...
Schlimm sowas!

Die PDA wirkt recht zügig, wenn sie gelegt ist.
Erst wird der Bereich betäubt am Rücken, an dem die Kanüle eingeführt wird, das brennt ein bissel, im Gegensatz zu den Wehen ist der Schmerz nahezu lächerlich#rofl
Dann wird die PDA gelegt und gewirkt hat sie bei mir innerhalb von 10 min.

ich glaube, hier ist es wichtig, das Doc sein Handwerk versteht, ich hatte bei dem Anästhestisten ein gutes Gefühl, der hat jeden Handgriff erklärt, denn er da hinter meinen Rücken machte....
Der hat das echt schnell hinbekommen:)

Hoffe, dass bei Dir alles gut geht und dass Du nicht schon wieder so hängen gelassen wirsr mit den Schmerzen.

Alles Gute#winke

Beitrag von luckylena 19.10.10 - 12:42 Uhr

glaube ich haben die mir das nur erzählt damit sie keine PDA legen müssen,die Gründe warum nicht hörten sie eh komisch an...im nachhinnein bin ich ja eigentlich auch ganz froh es ohne geschafft zu haben...aber es hat mich einfach mal interesseiert ob die bei uns im KH einfach versuchen die PDA zu verhindern...
und meine Vermutung scheint ja irgendwie richtig zu sein,wenn ich eure Antworten so lese...

GlG Steffi

Beitrag von ddchen 19.10.10 - 11:45 Uhr

Also ich hab bislang bei allen drei Entbindungen mir eine PDA geben lassen, und werde auch bei der 4. nicht drauf verzichten wollen

Hm also einen Tropf extra für eine PDA habe ich bei keiner Entbindung gehabt, auch die Aufklärung zur Pda wurde fast gleichzeitig mit vorbereitung gemacht, also länger als 20 min dauerte das alles nie

Ich muss gestehen ich habe mir die PDA immer sehr früh geben lassen, um eben nicht in die Situation zu geraten das es zu spät ist

Man wird ja nur einmal gestochen, danach hat man eine art Katheder worüber bei Bedarf nachgespritzt wird.

Ich hab mir somit die PDA meist nach dem öffnen der FB geben lassen, wenn man pech hat muss man ja auch erst warten bis der Arzt dann da ist

Ich werde es auch bei nummer vier wieder so Handhaben das ich direkt sage da sich die PDA auf jeden fall will

LG
Andrea

Beitrag von kleiner-gruener-hase 19.10.10 - 12:13 Uhr

Beim ersten Kind habe ich bei ca. 6 cm eine bekommen und als der Anästhesist da war, war das (mit einer Unterbrechung durch Wehen) innerhalb von 15 Minuten erledigt. Sobald sie saß wirkte sie auch.

Beim 2. Kind wollte ich eine weil ich von Anfang an regelrechte Wehenstürme hatte. Ich war bei ca 6 cm als der Anästhesist gerufen wurde. Ich bin auf Toilette gegangen, habe 10 Minuten auf der Toilette verbracht (natürlich mit ordentlich Wehen). Als ich wiederkam war der Anästhesist noch nicht da und mein MuMu komplett auf. Dann begannen auch schon die Presswehen und eine PDA war nicht mehr möglich. Heute bin ich froh drüber dass es zu spät war. ;-)

LG vom #hasi

Beitrag von thalia.81 19.10.10 - 12:17 Uhr

Bei mir hats eine gefühlte Ewigkeit gedauert. Den Wunsch geäußert habe ich gegen 7.30, die Hebamme hatte Stress, wollte mich überreden, dass ich das nicht brauche, gegen 9Uhr hat sie die PDA in die Wege geleitet, um 10Uhr lag sie.
Den Aufklärungsbogen zu lesen, war ich nicht mehr in der Lage, hatte ihn aber Wochen vorher schon mal gelesen.

Und das beste: Sie hat nicht gewirkt. Ich hatte noch immer höllische Schmerzen.

Beitrag von miau2 19.10.10 - 13:36 Uhr

Hi,
beim ersten Kind habe ich bei 2cm Mumu-Öffnung eine PDA bekommen. Keine Wehenpausen, keine langsam anschwellende Wehentätigkeit, und was anderes als liegen war auch nicht erlaubt (einleitung nach blasensprung beim Wehenbelastungstest). Das ganze endete im Kaiserschnitt wegen Geburtsstillstand und pathologischem CTG.

beim zweiten Kind habe ich die PDA bei fast vollständig geöffnetem Mumu noch bekommen (ich meine mich an 8cm zu erinnern). Weil ich nicht mehr konnte, und weil ich mir nicht vorstellen konnte, so auch nur noch irgendwie zu pressen. Es war eine so leichte (so perfekte) PDA, dass einzig die oberste, unerträglich gewordene schmerzspitze weg war, ich hatte auch mit PDA noch reichlich Schmerzen - aber ich konnte wieder mitarbeiten. Kurze Zeit später kam unser Kleiner spontan auf die Welt.

In beiden Fällen hing ich schon vorher am Tropf (beim ersten wegen der einleitung, beim zweiten, weil mein Kreislauf irgendwann anfing schlapp zu machen), keine Ahnung, ob der Ablauf sonst anders gewesen wäre. Es dauerte in beiden Fällen ca. 15 Minuten, bis die PDA saß, kurze Zeit später hat sie ihre Wirkung "entfaltet".

Das einzige, was gedauert hat war die Wartezeit - in beiden Fällen war nicht direkt ein Anästhesist verfügbar (gibt halt dringenderes, wo der gebraucht wurde...ohne Wehen ein durchaus nachvollziehbares argument ;-)).

So spät wie bei mir beim zweiten wird aber fast nie eine PDA gelegt. Es gibt halt das Risiko, dass man anschließend nichts mehr spürt, und auch nicht mehr mitarbeiten kann. Das Risiko eines Geburtsstillstands ist höher. Und das kurz vor Schluss riskieren wird halt eher ungerne gemacht. Hinterher waren sowohl Hebamme als auch Ärztin der Meinung, dass es bei mir genau die richtige Entscheidung war - aber ich musste vorher beide überreden.

Ansonsten - meine zweite Geburt hat sich über ca. 20 Stunden hingezogen, was wären da 45 Minuten gewesen ;-).

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von minnie85 19.10.10 - 19:22 Uhr

Hi!

Ich wollte beim zweiten Kind eigentlich unbedingt eine, brauchte sie dann aber nicht. Mir wurde aber versichert, dass wenn ich sie möchte, egal wann während der Geburt (auch bei 1 cm oder schon vollständig) - ich hätte sie bekommen.
Das man evtl eine Infusion bekommt, wurde mir auch gesagt, das hängt wohl vom RR ab - aber das würde man auch währenddessen machen.

Beitrag von cludevb 19.10.10 - 20:18 Uhr

Hi!

Bei mir wars ganz einfach... ich hab beidemale vorher Bescheid gesagt dass ich als erstes die Zettelage für die PDA fertig machen will... gesagt, getan, Anästhesistin wurde bescheid gesagt dass sie auf abruf steht, wenns mir zu viel wurde hab ich die hebi eben unten anrufen lassen und sie kam hoch.

... kleine betäubungsspritze unten in den rücken, dann das schläuchlein rein, am rücken bis zur schulter hochgeklebt damit man gut dran kommt fertig.

bei der ersten hab ich nach bissle rumfummeln unten am rücken ihrerseits noch (dank wehen völlig genervt) gefragt ob sie denn mal anfangen würde... "wieso, bin doch schon fertig *grins*" war die antwort #augen:-p:-p und nach kurzer zeit kam die entspannung ;-)

also: nix mit tropf, flüssigkeiten rein oder so...
klar sie kam vorher beim zettel ausfüllen eben hoch und hat mich "aufgeklärt" und dann war jut :-p

ich konnte bei beiden pda's durch die gegend laufen.. zwar gestützt weil sich die beine wabbelig anfühlen, aber selbst laufen, nur die wehen waren nicht mehr so heftig, dadurch hab ich mich auch wesentlich mehr entspannt und durch das entspannen meinerseits hat die geburt jedesmal nen ordentlihcen sprung nahc vorn gemacht ;-)

falls es irgendwann bei mir zu ner dritten geburt kommen sollte: nicht ohne pda :-p

LG Clude, Lukas (bald 4) und Michel (1,5)

Beitrag von leonie133 20.10.10 - 15:44 Uhr

Kind Nr. 7?? Kind Nr. 8????

Du bist 33?

Respekt.

Kommt da noch mehr :-p

Bei mir hat das alles ungefähr 20 Min. gedauert, von meiner Bitte, eine PDA zu bekommen, bis zum Wirkungseintritt. Da war ich bei ca. 8 cm glaube ich.

LG Leonie

Beitrag von luckylena 21.10.10 - 10:41 Uhr

Hallo Leonie,

ja ich habe acht Kinder im Alter von 13J-0J. und ich bin 33J.:-)

Nein,es sollen keine mehr kommen.Ich denke ich habe genug getan;-)
Und wie gesagt vor dieser Entbindung hatte ich richtige Panikattacken,die sich unter den Wehen erst gelegt haben.Und ich hatte so eine schöne Geburt,(auch ohne PDA)dass ich diese schöne Erinnerung nicht kaputt machen möchte.
Außerdem hatte mein Mann im März ne Steri und wir warten nur noch darauf,dass die #schwimmer alle absterben...leider machen sie bis jetzt nicht den Anschein:-(:-(

GlG Steffi

Beitrag von gslehrerin 21.10.10 - 00:04 Uhr

Ich hab eine PDA "an Herz gelegt" bekommen (bei 4cm). Von dem Moment an, als ich "ja gern!" gesagt hab hat das vielleicht 10 Minuten gedauert. Es wurde ein neuer Zugang gelegt (weil da endlich auffiel, das der Zugang aus der Nacht davor dicht war), ich bekam einen Bogen hingehalten (erzählt hat mir keiner was, weiß bis heute nicht, was ich da unterschrieben habe), dann musste ich kurz stillhalten (und der Arzt noch wegen ne Wehe ne Pause machen) und fertig war es. Saß super, ich konnte nach wie vor Laufen und war die Schmerzen los.

Also: die haben dir Käse erzählt.

LG
Susanne

Beitrag von kawamouse 21.10.10 - 01:34 Uhr

Hallo Steffi,
ich habe vorgestern meinen Sohn ambulant in unserer Klinik in Bad Segeberg entbunden #verliebt und mir von Anfang an offen gehalten, ob ich eine PDA möchte. Die Ursprungsabsicht mit der Wassergeburt war zwar auch hinüber, nach sechs Stunden Wehen, die nach Einleitung von Anfang an in 3-min-Abständen da waren und seeehr weh taten, aber das war nicht wichtig in dem moment. Als ich irgendwann mit den Schmerzen nicht mehr klarkam, war ich nur froh dass es die Möglichkeit gibt. Von da an als ich aus dem Wasser wieder raus kam und der Entschluss feststand bis zur PDA ging es sehr schnell. Vielleicht so 20 Minuten. Es war aber auch ein klasse Anästhesist. Ich glaube, der Mumu war auch schon fast ganz offen. Die Hebamme dort hat mir aber auch ehrlich gesagt: entweder jetzt PDA oder garnicht. Ausreden wollte es mir garniemand. Gott sei dank. Da hätt ich mich diretk wie n VErsager gefühlt, glaube ich...#schmoll
Die Schmerzen waren bei mir aber auch nicht ausgeschaltet. Ich dachte immer, wann wirkt der Kram denn hier? Bis ich begriffen habe, dass es nicht um die Ausschaltung sondern um die Reduzierung des Schmerzes ging. So dass man wieder klarkommt und mitmachen kann.
Einen extra Tropf hatte ich auch nicht. Wurde aber in den zum Schluss über 9 Stunden stets angehalten gaaanz viel zu trinken und mein Mann hat mir oft das Glas an den Mund gehalten und mich "zwangsgewässert" ;-).
Nun sind wir überglücklich, dass es das mit der PDA gibt und ich würde es bei Kind Nr.3 im Zweifelsfall wieder zu dieser kleinen Hilfe greifen. Allerdings würde ich erstmal alles tun, mich anders auf die Schmerzen vorzubereiten und es dennoch zunächst ernsthaft ohne PDA versuchen.

Es grüßen Euch kawamouse mit Rolf, Emily und Mini Robin