Hilfe, ich dreh am Rad! - Muss mich nur mal ausheulen...

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Beitrag von kuschelkaefer 19.10.10 - 11:05 Uhr

Oh Mann, was fuer ein Drama!

Vor fuenf Tagen habe ich angefangen abzustillen und das lief auch ganz super. Jetzt habe ich aber fast keine Milch mehr, sondern nur noch ein paar Troepfchen und ploetzlich will mein Kind wieder nur an die Brust und wehrt sich mit Haenden und Fuessen gegen die Flasche. Letzte Nacht war er deswegen 12 mal wach! Ich bin fertig mit den Nerven.
Der Kleine hat einen solchen Hunger gehabt, dass er halt staendig aufgewacht ist, aber wie gesagt - Flasche nehmen? Fehlanzeige! Andere Alternativen haben auch nicht hingehauen. - Und die Brust war halt leer - besonders eben auch, weil er sonst nachts durchgeschlafen hat. Jetzt kommen aber gerade wieder Zaehnchen durch und das drueckt ihn wohl (wenn's weh tut macht er mir das schon deutlich), also schlaeft er zudem auch noch leichter.
Ist ja auch nicht schoen, kann ich verstehen, muss heute auch noch zum Zahnarzt weil mir ne Plombe rausgefallen ist und mir der Zahn weh tut.
Auf jeden Fall musste ich ihn heute Morgen fast Zwangsernaehren, das war vielleicht ein Akt, die Flache in seinen Mund zu kriegen...
Immerhin, als dann die Milch rauskam, hat er anstandslos getrunken. Der Hunger treibt's eben rein.
Wohlgemerkt, Loeffel war auch nicht, weil er so auf die Brust fixiert war, das kam dann auch erst, nachdem er gemerkt hat, das da nix zu machen ist.

Wickeln mag er auch nicht mehr, egal, mit welchem Spielzeug ich versuche ihm das schmackhaft zu machen, aber das Thema lasse ich jetzt mal aus, besser ist's.

Zu allem Ueberfluss sind wir gerade beim Umziehen...
Ja, ich weiss, auch Stress fuer den Kleinen - und als ob das nicht schon genug waere, fliegen wir vier Tage nach dem Umzug in den Urlaub. Also muss ich jetzt schon die Koffer packen, damit das nicht in einem voelligen Disaster endet.

Warum ich mir das alles antue?
Ganz einfach, weil es im Augenblick nicht anders geht.
Mein Mann ist seit einem Jahr krank geschrieben, Besserung noch nicht in Aussicht, ohne das Elterngeld koennen wir uns diese Wohnung nicht mehr leisten, also ziehen wir jetzt zu meinem Vater (in eine eigene Wohnung, wohlgemerkt), in ein Haus mit dann vier Generationen, so dass wir uns gegenseitig unterstuetzen koennen. Dann kann ich auch wieder arbeiten gehen und mein Mann hat Zeit um gesund zu werden. - Aber dafuer muss ich jetzt eben auch langsam abstillen. Betonung auf langsam. Habe nicht damit gerechnet, dass ich nach einer Woche und trotz Einschlafstillens keine Milch mehr habe, besonders nicht, weil ich davor mit den meisten Milchkuehen hier in Konkurrenz treten konnte...
Tja und Urlaub ist relativ, denn wir besuchen meine Schwiegereltern, die in der Naehe von Johannesburg leben. Das haben wir denen schon vor einem Jahr versprochen gehabt und weil wir eh noch Gutscheine fuer einen Flug hatten, geht es jetzt halt Richtung Sueden. - Fuer 5 Wochen...

Komisch, wenn das hier so steht, sieht das alles gar nicht so tragisch aus, aber trotzdem habe ich gerade die Vollkriese, wie ich das alles schaffen soll. Da ist der Zahnarzttermin heute nur noch das I-Tuepfelchen...#heul

Beitrag von gutgehts 19.10.10 - 11:51 Uhr

Darf ich fragen, was du für Flaschen benutzt?

Beitrag von kuschelkaefer 19.10.10 - 12:43 Uhr

Na klar, darfst Du.
Ich habe verschieden zu Hause, weil er noch vor ein paar Monaen gar nicht aus der Flasche getrunken hat und ich ausprobieren musste, was denn nun gehen wuerde.
Mittlerweile trinkt er origineller Weise locker aus allen Saugern, die ich da habe. Er trinkt normalerweise auch aus den Trinklernflaschen, aus nem Strohhalm, aus der Tasse und aus dem Schnabelbecher und aus Sportflaschen, am liebsten war ihm aber eben immer die Brust. Meistens nehme ichdeshalb auch fuer Milch die, die aussehen wie Brustwarzen (ich habe die Hausmarke von Mueller gekauft, aber die arbeiten mit Nuby zusammen und die sind auch mit den Originalsaugern identisch).
Ansonsten habe ich noch Silikon und Latexsauger in Groesse 1 und 2 da, die nehme ich allerdings meist fuer Tee und Wasser. alle Sauger sind uebrigens Anti-Kolik Sauger. Und an Flaschen selber habe ich Weithals und "Normale", grosse, kleine ect.

Allerdings muss ich ja auch sagen, dass es sicherlich nicht einfach ist fuer so einen kleinen Mann einzusehen, dass, nachdem er 11 Monate lang an die Brust durfte auf einmal Schicht im Schacht ist. Ich denke er hat einfach noch nicht begriffen, dass da halt langsam einfach nix mehr rauskommt. Dachte ja auch nicht, dass es so schnell jetzt geht. Einschlafstillen wollte ich ja immer noch, aber auch da bleibt langsam die Milch weg...

Beitrag von coolkittycat 19.10.10 - 12:14 Uhr

ist doch ok.
morgen sieht die welt wieder besser aus!

Beitrag von kuschelkaefer 19.10.10 - 12:59 Uhr

Danke!
Das war es, was ich hoeren wollte!#huepf

Beitrag von melli2261979 19.10.10 - 12:36 Uhr

bzgl. der Flasche würde ich dir den Tipp geben, dass dein Mann das versucht. Mama = Brust... da wird das mit dem Geruch in Verbindung gebracht... ich versuche auch abzustillen... leider kriege ich nicht so die Unterstützung von meinem Freund. Letzte Nacht z.B. hatten wir eine sch... NAcht. um zwei meinte der kleine er müsste jetzt an die Brust. Bis halb fünf habe ich das hinausgezögert, da hat er halt sein frühstück (die Brust) bekommen. Mein Freund ist um drei aufgestanden und ins Büro gefahren... Also frag deinen Mann um hilfe. Ich weiß ja nicht warum er krank ist, aber Flasche bzw. füttern kann er wohl übernehmen...

Ich wünsche Dir viel Spaß im Urlaub. Wird bestimmt eine traumhaft schöne Zeit und beim Umzug - such Dir hilfe....

LG

Beitrag von kuschelkaefer 19.10.10 - 12:57 Uhr

Sind wir gerade am ausprobieren - meine Oma hatte mir den Tipp gegeben, nachdem die bei ihrer Nachbarin ausgeholfen hatte, aber dann blockt mein Kind komplett, bei mir geht's sonst ja auch ganz gut.
Ich denke er hat heute einfach nur einen richtig schlechten Tag und wie gesagt, bei mir kommt nur irgendwie alles auf einmal, da ist man dann nach so einer Nacht echt nicht zu gebrauchen. Das musste halt eben einfach mal raus.

Mein Vater kommt Ende des Monats um uns zu helfen, aber ansonsten kennen wir hier nicht so viele Leute, wir sind vor drei Jahren aus beruflichen Gruenden hierher gezogen. In der Gastronomie lernt man zwar viele Leute kennen, aber freundschaftlich wird oft nichts draus wegen der Arbeitszeiten... Immerhin, unser oertlicher Pfarrer hat sich angeboten mit dem kleinen ab und zu mal spazieren zu gehen, wenn er eh seinen Hund ausfuehrt, damit Maxi uns nicht vor die Fuesse kommt.

Mein Mann hat Burn-Out-Syndrom. Depressionen, Bluthochdruck und Schlaflosigkeit inklusive. Das Ganze fing nach einem leichten Schlaganfall an, der nicht gleich erkannt worden ist. Zum Glueck ist er jetzt aber auf em Weg der Besserung.