Nur mal eine Frage

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von sonnenschein10002 19.10.10 - 13:35 Uhr

Wir wünschen uns ein kind,jetzt meine frage ich arbeite auf 400 euro ich bekomme weder Urlaubstage krankentage bezahlt meine cheffin zahlt das einfach nicht,jetzt würde mich mal interessieren was passiert ich würde aus irgentwelchen gründen mal ein Berufsverbot bekommen von der Frauenärztin ?


Kennt sich da jemand mit aus
vielen dank für eure hilfe

Danke julia

Beitrag von tinar81 19.10.10 - 13:44 Uhr

Naja, wenn du kein Geld kriegst wenn du krankgeschrieben bist, dann wirst du da dann auch nichts bekommen.

Ist übrigens auch eher selten der Fall, dass man Krankengeld usw. im Mini-Job kriegt.

Ich hab es zwar schon bekommen (arbeite bei Schlecker), aber bei vielen ist es halt so, dass sie das ausbezahlt bekommen, was gearbeitet wurde. Selten kriegt jemand pauschal die 400 Eur ausbezahlt...

Deine Chefin ist auch nicht verpflichtet Urlaubs und Krankengeld zu zahlen.....

LG Martina

Beitrag von windsbraut69 19.10.10 - 14:24 Uhr

"Ich hab es zwar schon bekommen (arbeite bei Schlecker), aber bei vielen ist es halt so, dass sie das ausbezahlt bekommen, was gearbeitet wurde. Selten kriegt jemand pauschal die 400 Eur ausbezahlt...

Deine Chefin ist auch nicht verpflichtet Urlaubs und Krankengeld zu zahlen..... "

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, die 400 Euro sind lediglich die Maximalgrenze für einen sv-freien Job.
Aber auch im Minijob gilt deutsches Recht und ist der AG somit zu Lohnfortzahlung im Krankheitsfall verpflichtet und hat den gesetzlichen Mindestanspruch an bezahltem Urlaub (Urlaubsgeld ist etwas ganz anderes) einzuhalten.

Gruß,

W

Beitrag von tinar81 19.10.10 - 15:04 Uhr

Mir wurde das aber ganz anders erklärt. Und zwar sowohl von der KK als von unserem Steuerberater:

Die sagten beide, dass bei einem Mini-Job der AG weder zu Urlaubs- noch Krankengeld verpflichtet ist. Wenn der AN bei einem Mini-Job nach den geleisteten Stunden bezahlt wird, dann werden auch nur diese verrechnet. Krankheitstage werden nicht gerechnet und nicht bezahlt.

Aus genau diesem Grund habe ich mir damals einen Mini-Job gesucht, in dem ich sowohl Urlaubs- als auch Krankengeld (was ich aber noch nie in Anspruch genommen habe) zahlt. Einfach als Sicherheit, wenn meine Kids mal krank sind und ich aus diesem Grund eine Krankmeldung bekomme, weil ich keine Betreuung für die Kids habe.

Also kann meine Antwort nicht so falsch sein, denn ich glaube weder Krankenkassenagestellte noch Steuerberater sind da so uninformiert...

Beitrag von windsbraut69 19.10.10 - 15:14 Uhr

Urlaubs- und Krankengeld sind auch etwas anderes als Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und bezahlter Urlaub.

Zu Letzterem ist der AG gesetzlich verpflichtet.

Beitrag von october 19.10.10 - 15:35 Uhr

>>Einfach als Sicherheit, wenn meine Kids mal krank sind und ich aus diesem Grund eine Krankmeldung bekomme, weil ich keine Betreuung für die Kids habe.<<

Dies bezahlt dir der Arbeitgeber aber nicht. Du hast aber einen gesetzlichen Anpruch auf Lohnersatz durch die Krankenkasse in Höhe von max. 10 Tagen pro Jahr und Kind bzw. 20 Tage, wenn du alleinerziehend bist.

Natürlich hast du Recht, dass weder Urlaubs- noch Krankengeld eine gesetzliche Arbeitgeberpflicht sind.
Aber der gesetzliche Anspruch auf bezahlten Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall besteht auch bei einem Mini-Job.


Beitrag von windsbraut69 19.10.10 - 15:39 Uhr

Du hast Recht - die kranken Kinder hatte ich total überlesen!

LG