nasenbluten bei 3 jähriger

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von ini29 19.10.10 - 15:00 Uhr



hallo zusammen,

unsere letzte nacht war nicht sehr schön:-(....vivian hatte zweimal plötzlich nasenbluten so das ich 2 mal das bett beziehen mußte#schock

seit ostern hat sie sowas ständig...waren schon beim hno,der diagnostizierte eine allergische nasenschleimhaut....er meinte die nase innen eincremen mehr kann man im moment nicht machen...

trotzdem bekomme ich immer einen halben schock#augen

hatten eure mäuse auch schon mal so was ähnliches erlebt???

vielen dank im voraus

lg ines:-)

Beitrag von 3erclan 19.10.10 - 15:17 Uhr

Hallo

ja wenn die Raumluft zu trocken ist wegen Heizen und beim wachsen.

lg

Beitrag von manu10.04.76 19.10.10 - 15:32 Uhr

Hallöchen,

ich kenne das von mir als Kind und meinem Bruder. Wir hatten als Kinder ständig Nasenbluten und es kam von jetzt auf gleich. Einfach so.
Wir bekamen damals öfters so Zeugs in die Nase gestopft. Keine Ahnung mehr wie das hieß. Ich glaub da wurde verätzt. Es war gelbes wolleähnliches Zeugs und es kribbelte heftig in der Nase. Danach war wieder eine kurze Zeit lang Ruhe. Erst mit der Pubertät verschwand es. Mein Bruder und ich sind mittlerweile davon geheilt ;-)
Meine Schwester wiederum hatte es nie.
Bei uns hieß es damals, dass es vererbt sei. Mein Vater und mein Opa hatten es als Kind und als Erwachsener immer noch.
Mein Vater, mittlerweile Opa ;-) hat es nicht mehr ganz so stark wie früher. Wenn er sich jedoch aufregt, tropfts sofort aus der Nase.

Meine kleine Mia hatte vor kurzem paar Tage hintereinander kurz Nasenbluten und ich hatte schon Angst, dass sie das selbe Problem hat wie ich damals und war schon ganz traurig. Weil ich weis wie nervend das war.
Aber jetzt ist es wieder weg. Ich hoffe, dass sie verschont bleibt.

Wichtig ist, dass du nie den Kopf nach hinten legst. Sondern Kopf nach vorne beugst und die Nase zu drücken. Uns hat damals immer ein kalter Waschlappen im Nacken geholfen ;-)
Keine Ahnung, ob es mittlerweile bessere Hilfsmittel gibt. Ich hatte ja schon lange nicht mehr damit zu tun.

Hast du eigentlich schon mal nach Nasenbluten gegoogelt ?

LG Manu

Beitrag von schneeflocke75 19.10.10 - 16:40 Uhr

Wenn mehrere Personen in der Familie betroffen sind, ist das erst recht ein Indiz für eine Blutgerinnungsstörung.
Unbedingt abklären!

Beitrag von manu10.04.76 19.10.10 - 16:50 Uhr

In meiner Familie ist nur mein Vater und mein Opa war lange Zeit mit Nasenbluten betroffen. Mein Vater hat jedoch noch 9 weitere Geschwister und da hat keiner ein Problem mit dem Nasenbluten.
Bei meinem Bruder und mir ist es wie gesagt, bereits seit der Pubertät verschwunden. Bei uns wurde das bereits mehrfach abgeklärt. Jeweils als Kind und bei ihm nochmals im Erwachsenenalter vor einer Operation.
Bei mir noch einmal kurz vor der Geburt ;-)
Da ich notgedrungen einen Kaiserschnitt hatte mit PDA.

Beitrag von manu10.04.76 19.10.10 - 16:59 Uhr

Mir fiel noch ein:
Auch mein Vater wurde bereits mehrfach entsprechend untersucht.
Da er vor einigen Jahren einen sehr schweren Unfall hatte und vor ca. 10 Jahren Darmkrebs hatte, der zum Glück rechtzeitig erkannt wurde.

Wir geben aber auch jedes Mal das Problem mit dem Nasenbluten an, sobald wir eine Klinik oder einen neuen Arzt betreten ;-)

Beitrag von schneeflocke75 19.10.10 - 16:38 Uhr

So wie Du es beschreibst - auch mit den Mengen an Blut und so wie ich es verstehe ohne erkennbaren Grund, usw.
Also, es könnte eine Blutgerinnungsstörung dahinter stecken.
Evtl. das von-Willebrand-Syndrom.
Schau mal unter www.dhg.de

Und sprich mal Kinderarzt und Hausarzt an.

Da solche Blutgerinnungsstörungen nicht so bekannt sind wie z.B. Diabetes wird es oft nicht oder sehr später erkannt.

Unter Umständen ist es aber sogar lebensnotwendig über die Krankheit bescheid zu wissen.

Beitrag von geli0178 19.10.10 - 17:30 Uhr

Hallo,

mein Sohn hat mehr oder weniger regelmäßig Nasenbluten. Das Kopfkissen sieht früh dann aus wie auf einem Schlachtfeld. Grund bei ihm für das Nasenbluten ist eine extrem dünne und empfindliche Nasenschleimheit. Es gibt in der Apotheke von Bebanthen eine Nasensalbe die wir ein in die Nasenlöcher geben. Die Alternative wäre bei uns das Veröden, aber da habe ich mein Kinderarzt und auch der HNO Arzt so seine Bedenken da das nicht immer erfolgreich ist.

Viele Grüße

Geli