Was soll ich machen wenn er kein Fläschchen will?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von suki1978 19.10.10 - 22:00 Uhr

Hallo Mamis,

ich hab da mal eine Frage.
Louie ist jetzt 10 Monate alt und ich stille ihn noch morgens. Vormittag bekommt er einen Brei oder Obst, Mittags seine 12 monatsgläschen, Nachmittag, OGB oder Obst (je nachdem was es Vormittags gab) und Abends einen Griesbrei oder ähnliches.
So weit so gut. Eigentlich wollte ich nicht sooo lange stillen, aber nachdem mein Süßer bis vor ca. 3 Wochen weder essen (also Brei oder so) noch aus dem Fläschchen (weder MuMi noch Pulvermilch und ich habe ALLE Sauger und Marken probiert) trinken wollte und ausserdem noch Gewichtsprobleme hatte, also er hatte zu wenig zugenommen, hab ich einfach weiter gestillt. Jetzt will ich aber so langsam abstillen. Nun zu meinem Problem Louie wird regelmässig (ca. 2 bis 3 Mal die Woche) um 5 oder 6 wach (er schläft ansonsten durch), bekommt dann die Brust und schläft dann wieder bis ca. 7.30 Uhr. Vor ein paar Tagen haben wir versucht diese "Brust" dann durch ein Fläschchen zu ersezten, aber er wollte partout nicht und ist dann nach 1 Stunde schreien (mein Mann ist alle 5 Minuten mal reingegangen und hat ihm das Fläschchen angeboten) lieber ohne trinken wieder eingeschlafen... Wie soll ich denn jetzt die Brust ersetzen. Ich kann mir nicht vorstellen um 5 oder 6 aufzustehen um ihm einen Brei zu machen. Für mich ist da noch Nachts. Und für ihn auch, denn die Brust trinkt er auch mit geschlossenen Augen und schläft danach sofort wieder ein. Fläschchen nimmt er nicht. Meint ihr ich muss jetzt stillen bis er nicht mehr um die Uhrzeit wach wird, oder soll ich lieber einfach aufhören ihm die Brust zu geben und entweder er akzeptiert nach ein paar Tagen das Fläschchen oder er schläft halt ohne Fläschchen und wacht dann vielleicht gar nicht mehr auf, weil er weiss dass er dann eh nichts bekommt ausser Fläschchen?

Vielen Dank für Eure Antworten! Ich wär sehr dankbar wenn eine Mami das vielleicht auch hatte und eine Lösung weiss

LG,
Lara

Beitrag von bomimi 20.10.10 - 07:35 Uhr

hallo,

mir fehlen die worte:

"und ist dann nach 1 Stunde schreien (mein Mann ist alle 5 Minuten mal reingegangen und hat ihm das Fläschchen angeboten) lieber ohne trinken wieder eingeschlafen... "

du bringst es übers herz dein baby eine stunde schreien zu lassen weil du dir nicht vorstellen kannst um 5 oder 6 uhr aufzustehen und deinem baby einen brei zu machen?#schock

da kann ich dir leider nicht helfen, ich wollte meinen schatz, meinen süßen engel, auch eigentlich nicht so lange stillen, aber er braucht es und möchte keine pre-milch. übrigens er wird jede stunde wach nachts, seit fast 4 monaten. und ich käme im leben nicht auf die idee ihm das weg zu nehmen! und schon gar nicht ihn deswegen schreien zu lassen.#schmoll wenn du absolut nicht mehr stillen möchtest, dann mach deinem baby doch in gottes namen einen brei!

"kopfschüttelurbini" bomimi mit engelchen#verliebt

Beitrag von suki1978 20.10.10 - 11:16 Uhr

Hahaha, auf solche Antworten hab ich gewartet, Ihr "Supermamis". Meine Kinder sind das Wichtigste auf der Welt, aber wisst Ihr denn nicht, dass Kinder nur glücklich sind, wenn Mama das auch ist???? Ich hab noch einen grossen sohn, um den ich mich kümmern WILL!!! Und den Kleinen WILL ich tagsüber auch noch bespaßen und dafür brauche ICH, ja was wohl... ENERGIE. Und Energie hat man nur wenn man schläft. Oder ist das bei Euch nicht so? Ich bin 5 Monate lang (!!!!) Nachst alle 1 bis 2 Stunden aufgestanden und hab ihn gestillt, weil ich gesagt hab er braucht das. Als ich aber kurz vor nem Nervenzusammenbruch stand (ich hab den Notkaiserschnitt mit Vollnarkose nicht verarbeiten können), hab ich entschieden endlich auch mal an mich zu denken und damit auch an meine 2 Kinder! Und "Jedes Kind kann schlafen lernen"!!! Und noch was... Kinder brauchen Ihren Schlaf genauso wie wir!!! Denkt mal darüber nach!
Und Gewichtsprobleme hat er jetzt nicht mehr, worüber ich auch sehr froh bin!
Und noch eins... Ich denke dass 5 noch Nachts ist. Und nicht Morgens. Also soll da auch der Tag noch nichts beginnen! Kinder brauchen Nachts ca. 12 Stunden schlaf. Und ich steck mein Kind nicht um 5 oder 6 Uhr Abends ins Bett denn ich will auch noch Familenzeit haben mit meinem Mannn UND meinen Kindern zusammen. Ist das bei Dir anders?

Beitrag von bomimi 20.10.10 - 19:27 Uhr

wow, jetzt ist man schon eine supermami nur weil man dagegen ist sein kind eine stunde schreien zu lassen und weil man um 6 uhr morgens aufstehen würde um seinem baby einen brei zu machen.#gruebel na ich schätze da wirst du aber noch auf einige supermamis treffen in deinem leben.
dann lass dein kind halt schreien und deine probleme lösen sich ja dann irgendwann von selbst.#augen

bomimi (die trotzdem nicht versteht dass man nicht dazu bereit ist für das "Wichtigste auf der Welt" morgens aufzustehen und einen brei zu machen) mit engelchen#verliebt

p.s.: ja bei uns ist es anders (gott sei dank!)

Beitrag von suki1978 20.10.10 - 21:39 Uhr

Das Supermami war ironisch gemeint, ich weiss nicht ob Du das nicht begriffen hattest!

Beitrag von bomimi 21.10.10 - 08:30 Uhr

nein, das hatte ich nicht begriffen. danke dass du es mir erklärt hast.

Beitrag von suki1978 21.10.10 - 10:19 Uhr

Immer wieder gern :-)

Beitrag von bomimi 21.10.10 - 12:27 Uhr

och ich glaube den größten gefallen tust du gerade der "freundlichen astrid" indem du schön ihre produkte kaufen gehst für die sie hier werbung macht.#rofl na so hat jeder was davon. nein sie ist übrigens keine hebamme oder so....#rofl sie arbeitet etwas anderes.;-)

Beitrag von line81 20.10.10 - 09:53 Uhr

Also ehrlich gesagt verstehe ich Dein Problem gar nicht so recht. Dann still ihn doch einfach weiter... Wenn er keine Flasche mag, dann halt nicht. Oder eben Du stehst auf und machst einen Brei.

Was ist denn das überhaupt für eine Aussage, dass Dir das zu früh ist??? Hallo? Das ist DEIN KIND/BABY und da geht es nach seinem Wohlbefinden und Rhythmus und nicht wie lange die gnädige Mutter ihr Schläfchen halten möchte. :-[ Was machst Du denn wenn er zukünftig immer um fünf aufwacht und aufstehen möchte. Wach ist, spielen will? Es gibt viele Kinder bei denen das so ist und momentan wünsch ich Dir das auch mal :-p

Zudem schreibst Du das er Gewichtsprobleme hat und zu wenig zunimmt. Spätestens JETZT solltest Du Dich aus dem Bett bequemen und ihm was auch immer geben (Brust/Brei).

Und ich weiß wovon ich rede. MEiner hat ab dem 6.Monat komplett die Nahrung und Milch verweigert und wir mussten täglich zum Arzt. Ich hätte sonst was gegeben und wenn nötig auch nachts, dass er mir irgendetwas abnimmt und wieder zunimmt. War aber nicht und so mussten wir ins Krankenhaus und er wurde durch die Nasensonde "Zwangsernährt".

Ich kann Deinen Aussage hier echt nicht verstehen und hoffe Du wachst (im wahrsten Sinne des Wortes) bald auf!!!

Beitrag von suki1978 20.10.10 - 11:15 Uhr

Hahaha, auf solche Antworten hab ich gewartet, Ihr "Supermamis". Meine Kinder sind das Wichtigste auf der Welt, aber wisst Ihr denn nicht, dass Kinder nur glücklich sind, wenn Mama das auch ist???? Ich hab noch einen grossen sohn, um den ich mich kümmern WILL!!! Und den Kleinen WILL ich tagsüber auch noch bespaßen und dafür brauche ICH, ja was wohl... ENERGIE. Und Energie hat man nur wenn man schläft. Oder ist das bei Euch nicht so? Ich bin 5 Monate lang (!!!!) Nachst alle 1 bis 2 Stunden aufgestanden und hab ihn gestillt, weil ich gesagt hab er braucht das. Als ich aber kurz vor nem Nervenzusammenbruch stand (ich hab den Notkaiserschnitt mit Vollnarkose nicht verarbeiten können), hab ich entschieden endlich auch mal an mich zu denken und damit auch an meine 2 Kinder! Und "Jedes Kind kann schlafen lernen"!!! Und noch was... Kinder brauchen Ihren Schlaf genauso wie wir!!! Denkt mal darüber nach!
Und Gewichtsprobleme hat er jetzt nicht mehr, worüber ich auch sehr froh bin!
Und noch eins... Ich denke dass 5 noch Nachts ist. Und nicht Morgens. Also soll da auch der Tag noch nichts beginnen! Kinder brauchen Nachts ca. 12 Stunden schlaf. Und ich steck mein Kind nicht um 5 oder 6 Uhr Abends ins Bett denn ich will auch noch Familenzeit haben mit meinem Mannn UND meinen Kindern zusammen. Ist das bei Dir anders?

Beitrag von line81 20.10.10 - 13:37 Uhr

Also ich würde mich sicher nicht als Super-Mami bezeichnen. Ich weiß durchaus wovon Du sprichst. ich habe auch zwei Kinder jetzt 2 und 4 Jahre als. Ich habe über 2 1/2 Jahre nicht eine Nacht durchschlafen können. Und weiß durchaus was es bedeutet müde zu sein. Auch wenn jetzt langsam an ab und an durchschlafen angesagt ist, istbei uns um 5.10 Uhr jeden Morgen die Nacht zu Ende und das nicht nur in der Woche wenn für alle der Wecker klingelt. Auch am Wochenende sind meine Jungs zw. 5 und 6 Uhr wach und munter und nein, sie gehen nicht um 17 Uhr ins Bett. Auch bei uns kommt der papa erst gegen 18 Uhr heim. Trotzdem wird ab 19 Uhr das abendliche Ritual durchgeführt wo der Papa auch einen großen Anteil bei trägt und um ca. 19.40 Uhr ist Schicht im Schacht. Dafür gibt es auch einen gesunden Mittagsschlaf von 2-3 Stunden.
Sei froh wenn er jetzt keine Gewichtsprobleme mehr hat (warum führst Du das dann hier auf?).

Also es gibt durchaus mehr Mütter deren Tage lang und anstrengend sind. Selbst heute muss ich jede 2 Nacht aufstehen und den Lütten beruhigen, Nuckel Teddy was auch immer gebenund mir würde nie im Traum einfallen, das nicht zu tun. Nur weil ich auch müde bin.

Gruß

Beitrag von suki1978 20.10.10 - 21:47 Uhr

Also erstens war das Supermami ironisch gemeint, vielleicht hattest Du das nicht begriffen! Supermamis gibt es nicht, kannst also von Deinem Ross runtersteigen!

Und zweitens hab ich nie gesagt, dass ich die Einzige Mami bin die Stress hat. Wir haben ALLE mehr oder weniger Stress. Und sind ALLE müde. Und auch mal genervt (ich zumindest)... Der Unterschied ist das wir es mehr oder weniger akzeptieren, dass unsere Kinder uns müde machen. Ich würde ALLES machen was für meine söhne nötig ist, ALLES, glaub mir das. Aber auch nur wenn es sinnvoll ist. Und es ist nicht sinnvoll nachts aufzustehen wenn die Kinder total KO ist. Mein Kleiner ist um 5.00 noch so müde, dass er mit geschlossenen Augen trinkt und dann sofort weiter schläft wenn ich ihn in sein Bettchen lege. Er ist also nicht fit und will spielen. Er will schnell trinken und dann schlafen. Wenn ich ihm einen Brei mache, will er ws. nicht mehr schlafen, weniger müde ist er aber dennoch nicht. Kannst Du das begreifen?

Viel Spass beim Aufstehen heut Nacht. Ich schlaf bis mindestens 5 durch :-P

Beitrag von line81 21.10.10 - 08:53 Uhr

Du scheinst aber schon eine gespaltene Persönlichkeit zu haben. Schreibst, dass dass es für Dich und Deine Bedürfnisse wichtig ist zu schlafen und Du nicht aufstehen kannst, aber 1 Std. das Geschrei zu ertragen das kannst Du? #kratz Wie kann man danbei weiterschlafen? Und Dein armer Mann wenn er sich damit abplagen muss und geduldig ständig zu Eurem Kind muss... und das wo er wahrscheinlich jeden Tag arbeiten geht.
Naja ich seh Dich dann bei der SuperNanni, bis bald im TV.

Beitrag von suki1978 21.10.10 - 10:32 Uhr

Du bist echt lustig...
Mein Mann macht es weil er eben keine Brüste. Wenn ich zu unserem Liebling reingeh, ist er total sauer wenn er die Brust eben nicht bekommt (verständlicherweise). Bei meinem Mann WEISS er, dass er sie nicht bekommt. Und das macht es eben einfacher. Schwer zu begreifen, gell?
Und natürlich muss mein Mann arbeiten, sind keine Harz IV Empfänger, aber ich steh genauso auf und bin wie gesagt 9 Monate lang alle Nase lang aufgestanden während mein Mann weitergeschlafen hat. Und vielleicht ist das bei Euch anders, aber der Kleine ist nicht nur MEIN Sohn, mein Mann wollte ihn genauso wie ich und ist stolz seinen Teil zu unserer Familie beizutragen. Neidisch? Und nein, wenn der Kleine weint schlafe ich nicht. Mein Herz blutet, aber mein Herz blutet auch, wenn ich meinem grossen Sohn sagen muss: Mama kann nicht mit Dir spielen, weil mir alles wehtut und ich vor Müdigkeit Kreislaufprobleme hab. Und mein Herz blutet wenn ich genervter reagiere als es eigentlich nötig wäre weil ich am Ende bin. Darum muss ich schlafen um mich von der schweren Geburt (ich hab viel Blut verloren und meine Blutwerte sidn immer noch nicht optimal) und den schlaflosen Nächten zu erholen).

Vielleicht solltest Du mal "gespaltene Persönlichkeit" googlen, denn Du scheinst nicht zu wissen was das ist. Informier Dich also bevor Du solche Begriffe "in den Mund" nimmst.

Natürlich ist es mir wichtig zu schlafen. Und das ganze mache ich um irgend wann besser zu schlafen. Lies vielleicht mal das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen", das könnte dir auch helfen wenn du sagst, dass Du immer noch mehrmals Nachts aufstehen musst.

Warum? Hast Du schon Deinen Termin mit der Supernanny? Tut mir Leid, aber meiner Meinung bist Du entweder total frustriert oder einfach ein bisschen Dumm oder einfach nur gemein. Oder auch alles 3. Denn warum müsste ich zur Supernanny nur weil ich mein Kind von der Brust entwöhnen will. Das kann doch nicht Dein Ernst sein, oder? Wir sollten uns mal kennenlernen, vielleicht kannst Du noch ein bisschen was von mir lernen, dann bist Du vielleicht etwas netter zu Deinen Mitmenschen!

Beitrag von line81 21.10.10 - 13:51 Uhr

Du liest nicht richtig!
Ich habe 2 1/2 Jahre nicht durchschlafen können. Heute klappt es besser und ich schlafe nur ab und an nicht durch. Mein Mann und ich wechseln uns ab, wenn es heißt nachts zum Lütten zu müssen. Danke für Deinen Buchtip, ich habe das Buch und finde es mal richtig bekloppt und wenn mein Sohn nachts wach wird und weint, weil er sein Schnuffeltuch nicht finden kann, dann lass ich ihn nicht schreien bis zum Morgengrauen, sondern steh auf und gehe zu ihm oder halt mein Mann.

Nun ja macht das mal schön weiter, aber für mich ist das schon Quälerei dem Kind die Brust nicht zu geben wenn es hunger hat. Statt dessen die Flasche anzubieten die es nicht möchte und ihn damit "hunger leiden zu lassen", denn wenn er keinen hätte, würde er sich ja wohl kaum melden. Wer sich fürs stillen entscheidet, sollte auch damit leben, wenn es das Kind so schnell nicht "von der Brust los kommt".


Beitrag von lucaundhartmut 20.10.10 - 14:15 Uhr

Hallo Lara,

wenn Du Deinen Sohn nun ganz von der Brust entwöhnen möchtest (was Dein gutes Recht wäre), tinke Salbei- und Pfefferminztee und trage enge BHs. Spannt die Brust, streiche die Milch aus, pumpe sie nicht ab (Letzteres könnte milchfördernd wirken).

Du bzw. besser Dein Partner sollte/n Eurem Sohn das Fläschchen immer wieder liebevoll anbieten, jedoch ohne Druck (habt Ihr mehrere Sauger/Fläschchen ausprobiert? Manchen Brustkindern gefällt auch d. Medela Softcup) an.
Alternativ bliebe wohl nur noch die Möglichkeit, frühmorgens einen Milch(getreide)brei anzubieten. Da kannst Du jedoch auch fertigen anbieten, der sich im Eltern- oder Kinderzimmer füttern lässt.


Viel Glück!


Steffi

Beitrag von suki1978 20.10.10 - 21:38 Uhr

Boah, vielen Dank für Deine Antwort. Und das meine ich Ernst. Hier wird man als Rabenmutter hingestellt, bloss weil man als Mami auch noch einen eigenen Willen hat :-) Und eigene Bedürfnisse. Ich habe zumindest eigene Bedürfnisse... Auch als liebevolle Mama ;-)

Das mit dem Fläschchen anbieten, haben wir genauso gemacht. Mein Mann ist alle 5 Minuten rein und hat ruhig auf ihn eingeredet und ihm das Fläschchen angeboten. Na ja, ohne Erfolg. Würdest Du dann weiter diese "Schiene" fahren und es immer wieder mit der Flasche versuchen auch wenn er weint?

Fläschchen haben wir schon viele ausprobiert, von dem Medela hatte ich noch nie gehört, ich werd gleich mal googlen was das ist.... Vielleicht klappt das...

Noch mal Danke für Deine Antwort und schade, dass es nicht mehr verständnisvolle Frauen wie Dich gibt :-)

Beitrag von lucaundhartmut 21.10.10 - 08:15 Uhr

Hallo suki,

kein Problem. Ich helfe gern und sehe keinen Sinn darin, anderen Menschen die eigenen oder in der Gesellschaft vertretenen "Ideale" aufzuwingen und damit andere Leute unter Druck zu setzen bzw. sie zu etwas zu bringen, das ihnen nicht (mehr) gut tut.

"Hier wird man als Rabenmutter hingestellt, bloss weil man als Mami auch noch einen eigenen Willen hat Und eigene Bedürfnisse. Ich habe zumindest eigene Bedürfnisse... Auch als liebevolle Mama"

Richtige Einstellung von Dir, finde ich.


"Das mit dem Fläschchen anbieten, haben wir genauso gemacht. Mein Mann ist alle 5 Minuten rein und hat ruhig auf ihn eingeredet und ihm das Fläschchen angeboten. Na ja, ohne Erfolg. Würdest Du dann weiter diese "Schiene" fahren und es immer wieder mit der Flasche versuchen auch wenn er weint?"

Also anbieten würde ich das Fläschchen nach wie vor jeden Tag, aber ich würde das Kleine nicht weinen lassen.
Es lernt dann zwar, dass es nur zu weinen braucht und dann seinen Willen bekommt, doch ist Euer Kind ja noch relativ jung.
Na ja, und weinen lassen finde ich doch etwas grausam (was nicht gegen Dich und Deinen Partner gerichtet ist).

Was mir noch eingefallen ist: Brustkinder akzeptieren oftmals ganz gut Medela Calma (einfach mal bei "Google" eingeben). Ist zwar nicht gerade billig (vielleicht sponsern ja Oma und Opa?), aber eine gute Möglichkeit, ein per Brust Ernährtes ans Fläschchen zu gewöhnen.

Habt Ihr auch schon Abgepumptes angeboten?
Dann dauert die Entwöhnung von der Brust vielleicht etwas länger, da ja auch Dein Milchfluss durchs Abpumpen nicht geringer wird, aber vielleicht könnt Ihr ein Zweischritteprogramm befolgen.
1. Schritt: Kind an das Trinken von Abgepumptem im Fläschchen gewöhnen (eben z. B. mit Medela Softcup oder besser noch mit Medela Calma, auch wenn beide "stolze" Preise haben)
2. Schritt: Wenns Kind ans Fläschchen gewöhnt ist, auf möglichst frauenmilchnahe Pre-Säuglingsmilchnahrung der nicht hypoallergenen Art (es sei denn, Euer Kind ist hochgradig allergiegefährdet) umsteigen.

"Noch mal Danke für Deine Antwort und schade, dass es nicht mehr verständnisvolle Frauen wie Dich gibt"

Danke, das ist aber nett von Dir. :-)

Ich wünsche Euch alles Gute und viel Erfolg.
Und wie gesagt: Seid geduldig: Geduld zahlt sich immer aus.


LG
Steffi

Beitrag von bomimi 21.10.10 - 08:35 Uhr

#rofl

da hast du aber mal ausnahmsweise glück gehabt dass dich jemand nicht kennt, freundliche astrid.
ist es nicht genug wenn du im forum "stillen & ernährung" dein unwesen treibst. musst du jetzt auch hier noch den leuten deine produkte aufschwätzen?#augen

Beitrag von suki1978 21.10.10 - 10:19 Uhr

Hallo Steffi,

Muttermilch haben wir schon angeboten, damit hatte die Abwehr gegen das Fläschchen nichts zu tun. Ich hatte extrem viel Milch und musste wirklich abpumpen. Sogar meine Hebamme hat irgend wann gesagt, dass mir nichts anderes übrig bleibt als noch was abzupumpen. Ich hab ihn voll gestillt und musste teilweise noch 200 ml abpumpen nur damit die Brust nicht mehr ganz so knubbelig war. Nach 6 Monaten hab ich meine Tiefkühltruhe geleert, weil er die Milch ja nicht wollte und hab 3,2 Liter MuMi weggeschmissen ;-)
Jetzt hat sich die Menge reguliert, wobei ich immer noch eher viel hab, aber halt keine Milchstaus mehr wie die ersten ca. 8 Monate.
Ich werd mir die Sauger einfach besorgen, schliesslich hab ich ja vor allem was davon wenn er endlich die Flasche nimmt ;-)
Du bist schwanger hab ich gesehen, herzlichen Glückwunsch. Wie geht es Dir? Und warum kennst Du Dich so aus? Bist Du Hebamme oder war Dein erstes Kind auch wie mein Kleiner?
Noch mal vielen Dank für Deine objektiven Antworten :-)
LG
Lara