Angst vor Einleitung und KS

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von nadinefri 20.10.10 - 10:23 Uhr

Hi Ihr!



Ganz kurz mal meine Geschichte:

Mein Sohn kam letztes Jahr mir 4920 gramm, 57 cm und nem 38ger Kopf spontan nach nur 7 Stunden zur Welt. (Hatte keine Diabetes)

Nun bin ich mit einem Mädchen schwanger. Hab eine leichte Intoleranz und messe Blutzucker. Werte sind immer top. Auch laut KH, FA und Hebi.
Nun war ich letztens im KH um mein ausmessen zu lassen weil sie bei der Vertretung meiner FA in der 31. Woche schon 3200 gramm haben sollte. Ja, da meine FA im Urlaub war bin ich dann ins KH.

Die Oberärztin hat sich ganz lange Zeit genommen, alles genau vermessen und kann ausschließen das mein Kind durch zu hohe Zuckerwerte so groß und schwer ist. Sie kam auch "nur" auf ca. 2700 gramm (32. Woche). Dazu ist sie aber auch schon ca. 47 cm. Passt also proportional.

Naja, dann sagte sie, das sie mich nicht bis zum ET gehen lässt das die Kleene meinen Sohn toppen wird. Hochgerechnet würde sie am ET an die 5500 gramm haben und dementsprechend groß sein. Das sind Maße bei denen eine Spontangeburt für alle gefährlich werden kann.

Sie will dann 2 - 3 Wochen vor ET einleiten damit wir ein ca. 4500 gramm Baby haben.

Mädels, ich hätte nicht googeln sollen. Hab sooo Angst! Schmerzhafter, länger, bis zu 3 Tage mit Wehen rum quälen, sowas endet oft im KS, Saugglocke, etc.!

Könnte ja auch sagen, wir machen dann gleich einen geplanten KS, aber davor hab ich auch Angst! Würde so gerne noch so eine schöne Geburt haben wie bei meinem Sohn :-( Wo alles alleine anfängt ohne Eingriff in den natürlichen Werdegang! Das ist aber ja eben zu gefährlich!

Man, was würdet ihr denn wohl an meiner Stelle machen? Kann mir jemand die Angst nehmen?

LG
Nadine

Beitrag von anarchie 20.10.10 - 10:40 Uhr

Hallo!

Hm, du hast ein Kind von 5kg spontan geboren...dann wirst du auch eines gebären, dass etwas mehr wiegt - und das Gewicht ist echt nicht entscheidend nach meiner Erfahrung(ich habe Kinder zwischen 2900 und 4200g geboren).

ICH würde NICHTS machen.
Da hat ein großes Kind durchgepasst, das passt auch wieder.
Einleitung und KS wären mir zu risikoreich...vor Allem soweit vor ET, so frühe Einleitungen sind oft eine Tortur und enden viel zu oft dann doch in der sectio.

Davon ab können messungen am US immer sehr abwecihen...und niemand kann sagen, ob dein kind gerade nen schub hatte und jetzt pausiert, oder langsam weiter zunimmt,. oder...

Was dein kind wiegt, weisst du erst wenn es da ist.

ICH würde mir nie vorsorglich den Bauch aufschneiden lassen, weil es ja sein könnte, das...das will ich weder meinem Kind noch mir antun.

Ob und wann was gemacht wird, entscheidest nur du, sonst keiner.

Übrigens hat meine hebamme auch schon ein 5600g-Kind problemlos zuhause entbunden.

meine Kinder waren ne ecke leichter , hatten aber auch alle nen 37cmKU und sind ebenfalls alle zuahuse geboren, Nr.3 mit über 4kg und 37cm KU als verkanteter Sternengucker...mit guter betreuung geht Vieles.

Hör in dich hinein...

lg

melanie mit den 4 Kurzen

Beitrag von anni2005 22.10.10 - 19:04 Uhr

Hallo,

ich habe ein 5440g Kind bekommen...aber per KS, denn der Kopf war 40,5 !

Ich finde es immer schwierig wenn nicht betroffene es sich so leicht vorstellen grosse Kinder zu bekommen...meine Tochter mit 4630 habe ich auch so bekommen.....aber nur weil der Kopf 37 war und nicht mehr.

Also ist es völlig o.k wenn man einen KS aus dem Grössengrund macht, denn man kann sich damit organisch echt was antun, und mir wurde damals abgeraten spontan zu entbinden, was ich wollte und bin dankbar dafür.
Jetzt bin ich wieder Schwanger, Kind schon 1 Woche im voraus...tendenz steigend...und ich werde wieder so entscheiden...alles ab 5 KG wird ein KS.

Alles Gute
Andrea

Beitrag von bunny2204 20.10.10 - 10:50 Uhr

Also ganz ehrlich, wenn du so ein grosses Kind relativ problemlos zur Welt gebracht hast , warum solltest du es nciht nochmal schaffen?

Eine Kollegin hatte beim ersten Kind 4200 g, das zweite wurde deutlich kleiner geschätzt, sonst wäre ihr ähnliches vorgeschlagen worden wie dir. Tja, die Kleine kam dann in einer Traumgeburt auf die Welt mit 4900 g.

Also ich würde mich auf nichts einlassen. Einen KS kannst du immer noch machen lassen, wenn die GEburt nicht voran geht.

LG BUNNY

Beitrag von nadinefri 20.10.10 - 11:24 Uhr

Aber ob ein Kind nun 4900 oder 5500 wiegt ist ein Unterschied.
Sie wird ja auch proportional größer. Heißt: Der Kopf muss keine 38 cm mehr haben sondern kann an die 40 cm gehen. Das ist doch das Hauptproblem neben der Schulterbreite.
Ich möchte keinen Not KS weils dann doch nicht passt, ich möchte auch nicht das mein Baby sich sämtliche Knochen ausrenkt oder gar bricht. Ich hab doch kein Becken wie eine Kuh!!! Ich möchte auch nicht bis zum Rücken aufreißen.. Hab zuhause noch nen 1 Jährigen um den ich mich kümmern möchte und muss weil wir keinen hier haben..
Irgendwann ist doch mal Schluss mit das passt schon!
Versetzt euch mal so richtig in meine Situation!

Beitrag von qrupa 20.10.10 - 12:02 Uhr

Ja, und auch einen KU von 40 cm kann man spontan gebären ohne dabei die schlimmsten Verletzungen davonzutragen und auch 3000g Babys können steckenbleiben. Und es kann dir genau so gut passieren dass dein Baby auch wenn es jetzt schon recht groß ist kleiner wird als sein Geschwisterchen. Es ist bis hierher ja erstmal nur eine Schätzung.
Wenn dir eine Einleitung oder ein KS sicherer erscheint, dann laß es machen. ICH würde es nicht tun, erst Recht nicht so früh.

LG
qrupa

Beitrag von anarchie 20.10.10 - 12:06 Uhr


Das klingt, als wolltest du, dass man dir zur einleitung/sectio rät...aber du hast gefragt, was wir täten...ob man dir die angst nehmen könne...

Hm, also mein 37cmKU-Sternengucker hatte einen Austrittsdurchmesser von ca 40cm...ging auch.
Ich bin nur ganz leicht gerissen.
Und ich hatte hier auch noch zwei kleinkinder.
Wie gesagt zuhause, war nicht leicht, aber möglich und besser als sectio in jedem fall.

davon ab hatten alle meine Kinder einen etwa gleichgroßen Kopf(36,5-37cm) , sie waren auch alle ähnlich groß(53-56cm) - das gewicht schwankte trotzdem zwischen 2930 und 4200g...alle waren voll ausgetragen.

Man kann soviel erreichen, wenn man enstpannt ist, die richtige Posittion hat und eine wirklich gute hebamme - und wenn einem nicht immer mit irgendwelchen Masnahmen gedroht wird.

Wie gesagt, meine Hebamme hatte hausgeburten mit mehr als 5kg, keine war ein Problem.

Niemand kann dir sagen, wie es ausgeht - genausowenig, wie bei einem 3kg-Kind.
Es ist immer möglich, dass sich ein Kind verkanntet, die hand an den Kopf legt, etc...

Generell gibt die Natur den Frauen meisst Kinder, die sie auch gebären können(nicht immer, aber dennoch meistens, nur wird das oft von vornherein verhindert durch panikmache, "Drohungen" von KS und Ähnlichem..)

Beitrag von nadinefri 20.10.10 - 12:14 Uhr

Ja, und genauso hat man mich in Panik versetzt :-(

Nochmal: Ich halte ansich rein gar nichts von einem Eingriff in den natürlichen Verlauf, aber ich will mein Baby nicht in Gefahr bringen und möchte auch keinen Not KS weil die Herztöne abfallen bei dem Stress und all sowas!

Am liebsten wie bei meinem Sohn. Morgens um sieben aufwachen, Gleich Wehen alle 5 min. um 10:00 Uhr im KH und um 14:00 Uhr Baby da.
Nur wenn man mir sagt, man lässt mich nicht bis zum ET gehen (werde morgen dazu meine FA auch mal befragen) dann steht man doch da und denkt: Ok.. sie wird es wissen...

Beitrag von anarchie 20.10.10 - 12:38 Uhr

Weisst auch hier gilt.

3 Ärzte, 4 Meinungen;-)
Oft wissen die garnicht, wie leichtfertig sie eine Frau da verunsichern..
Und wenn dir morgen nun einanderer Arzt sagt, das ist kein problem?
Wer hat dann recht?
Auch Ärztemeinungen sind immer nur individuelle Meinungen, nicht mehr.

Ein anderer Arzt hätte vielleicht gesagt:
Uii, na mal sehen, ob das so weiterwächst, da schauen wir nochmal.
Da müssen wir sehen, dass sie unter der Geburt viel Bewegung haben, damit der wonneproppen gut ins becken kommt.

Viele Ärzte gehen auch von vornherein davon aus, dass die Frau sich sicher nicht "so abmühen" will, dass eine Frau Vertrauen in ihren Körper hat, dass sie weiss , was sie will/nicht will..das ist selten.
Uns wird dieses Gefühl für den eigenen Körper einafch nicht mehr zugestanden.

niemand will eine Not-sectio...ganz klar...niemand will sein Kind gefährden..

wenn du wirklich Angst hast, nicht durch das Gerede der Ärztin, sondern aus dir selber heraus...dann mach ne sectio.
Eine verängstigte, persimistische und damit verspannte Mutter kann ein so großes Baby sicher nicht gut und zügig gebären...und vielleicht würde es auch wirklich nicht passen.

Hättest du auch solche sorge, wenn man dir nur das Gewicht gesagt hätte?

Deine letzte Geburt war fix und gut, wie du schreibst, obwohl du ein kind geboren hast, bei dem die meissten Ärzte eh zur Sectio tendiert hätten...und ich wette mit dir, dass kaum ein Arzt einer Erstgebärenden mit einem so schweren Kind zugetraut hätte, es so easy zu bekommen(nicht falsch verstehen, easy ist hier relativ gemeint;-))

ich will dich nicht überreden, jede rau soll so entscheiden, wie sie sich gut damit fühlt, ich möchte nur, dass man sich nicht von so einer leichtfertigen Aussage, die ja sogar schon impliziert, dass man nicht selber verantwortung übernehmen kann("ICH lasse sie nicht über den termin gehen..."), in Angst versetzten lässt und damit tatsächlich den weg für probleme ebnet...

Weisst du , zu den Ärztemeinungen:
Eine Oberärztin im UNI-krankenhaus hat mir in der 7.SSW erzählt, ich hätte eine leere Fruchthülle..ichj solte gleich zur Ausschabung..
mein sohn ist heute 3 jahre alt.
Weiterhin sollte er entweder garnicht erst geboren werden, oder schwer behindert sein...er ist kerngesund..

Es gibt sehr viele fähige Ärzte, aber man muss nicht alles glauben, was irgendein Arzt sagt...



glg

melanie

Beitrag von bunny2204 20.10.10 - 12:47 Uhr

Dann würde ich ehrlich gesagt wohl einen KS vorziehen als eine Einleitung,bei der keine weiss wie gross das Kind wirklich ist....ich hab meine drei Kinder per KS auf die Welt gebracht und kann nur sagen, dass ein schön geplante KS auch eine schöne Gburt sein kann.

Bunny #hasi

Beitrag von uvd 20.10.10 - 14:43 Uhr

hast du denn eine hebamme? die gewichtsschätzungen der hebammen sind meistens genauer und zuverlässiger.

auch muß eine hochrechnung zum heutigen zeitpunkt nicht bedeuten, daß das kind dann auch wirklich dieses gewicht hat. man kann selbst nach begonnener geburt noch US machen, um den kopfumfang auszurechnen.

hier ein geburtsbericht eines kindes mit 5100 gramm, es wurde problemlos zuhause geboren:
http://www.knuddelmutti.de/connersgeburt.htm

gerade da du schon ein großes kind geboren hast, wird das nächste gerade so durchflutschen, ob es nun ein paar speckröllchen mehr an den oberschenkeln hat oder nicht.

Beitrag von uvd 20.10.10 - 14:46 Uhr

und gerade bei einer einleitung ist die gefahr von folgeinterventionen und von starken verletzungen wesentlich größer. dein körper ist noch nicht bereit zur geburt, die hormonelle lage, die die weitung von becken und gewebe erst möglich macht, ist noch nicht eingetreten.

ein paar einzelne hormongaben können zwar deine gebärmutter zur arbeit zwingen, nicht aber deinen körper in geburtsbereitschaft versetzen. deshalb kommt es bei eingeleiteten geburten oftmals zu schwereren verletzungen als bei geburten, die von selbst beginnen.

von daher würde ich erst recht abwarten wollen.

Beitrag von bjerla 20.10.10 - 12:34 Uhr

Ich hatte aufgrund des hohen geschätzten Gewichtes und des Verdachts auf Missverhältnis von Kopf und Becken einen geplanten KS und FÜR MICH/UNS war es die richtige Entscheidung. Kann aber gut verstehen, dass du das nicht möchtest.

Also ich würde nicht einleiten lassen. Vielleicht macht sie sich ja auch von allein etwas früher auf den Weg. Wehen auf biegen und brechen künstlich hervorzurufen finde ich noch schlimmer als nen geplanten KS.

Können ja gern im Club oder per PM weiterplauschen.

LG

Beitrag von anom83 20.10.10 - 13:19 Uhr

Hallo,

also ich hatte zwar nicht so ein großes Kind wie du, ABER ich wurde 10 Tage vor ET eingeleitet und ich hatte eine WUNDERSCHÖNE Geburt.

Es muss nicht immer alles nur schlecht sein an einer Einleitung. Bei Fragen kannst du dich melden.

LG Mona

Beitrag von hibblerin1979 20.10.10 - 14:46 Uhr

Hallo

ich hatte Diabetes in der Schwangerschaft (musste sogar spritzen) und meine Tochter wurde im KH, bei der Frauenärztin und bei der Feindiagnostik auf ca. 58 cm und mind. 4000gr. geschätzt.

Ich hatte für den ET eine Einweisung ins Krankenhaus zur Einleitung, da ich nicht übertragen sollte. Hatte auch eine Riesenangst.

Meine Tochter kam dann einen Tag vor ET zur Welt mit, aufgepasst:

2905gr. und 48 cm!

Damit hatte keiner, wirklich keiner gerechnet.

Mich interessiert heute noch brennend, was die damals gemessen haben... meine Tochter wars auf jeden Fall nicht.;-)


Was ich damit sagen wollte: Du kannst Dich nicht immer auf die Messungen und vor allem nicht auf die Prognosen der Ärzte verlassen. Ich würde es einfach auf mich zukommen lassen.

Alles Gute!!
Tanja

Beitrag von gussymaus 20.10.10 - 14:53 Uhr

wir hatten ein 4100g und ein 4850g jungen, beim zweiten fragten sie schon, ob wir nicht lieber nen KS wollten, hatte aber schon wehen, wir sagten nein.

und die befürchtete schulterverrenkung blib aus, der kleine war und ist top fit. beim nächsten wieder übertragen, große sorge das kind würde zu groß... also messen - 2tage über ET geschätzte 4 kilo, also entwarnung, letztlich waren es nur 3500... ein relativ zartes mädchen. unser zweites mädchen habe ich auch 8 tage drüber schleppen müssen, auch sie kam mit kanpp 3,5kilo zur welt, also war die ganze sorge ein noch schwereres kind zu bekommen völlig umsonst... während der SS waren alle immer normal, also nicht auff#ällig in die eine oder andere richtung.

ich würde mich erstmal nicht verrückt machen lassen. warte doch erstmal bis 3wochen vor ET ab, wer weiß was sich bis dahin tut oder nicht. wenn die ergebnisse dann wirklich so eindeutig sind, kannst du dir dann immernoch das kleinere übelö aussuchen. ich würde es denke ich mit einleiten versuchen und wenn das eben nichts bringt kannst du immer noch nen KS bekommen. das wäre aber mein letzter versuch, denn schön ist das ja nun wirklich nicht... ich hätte die schmerzen lieber vorher als dann im wochenbett wenn ich mich eigentlich um das kind kümmern will... bei uns stand es ja im raum, was wir denn nun machen, weil unsere ja alle nicht recht raus wollten. ich hatte 3 mal den termin zur einleitung - sie sind dann einen tag vorher von selber gekommen, alle drei flott und komplikationslos. nur die näherei nach dem 4800g brocken war natürlich etwas komplizierter und hat länger zum heilen gebraucht, war aber letztlich auch alles im rahmen und wenig schmerzhaft.

mit deinen sorgen würde ich dann, wenn es soweit ist, die diagnose "zu groß" wirklich steht zum arzt deines vertrauens gehen. der kann dir dann schon sagen was für dich nun eigentlich zutrifft und was nicht. und dann such dir das aus, was dir am wenigsten unbehagen bereitet.

vielleicht gibt sich das alles von selber und dein kind legt ne wachstumspause ein...

Beitrag von zwei-erdmaennchen 20.10.10 - 17:32 Uhr

Liebe Nadine,

ich kann dich sooooo gut verstehen. Vor gut einem halben Jahr stand ich vor der gleichen Entscheidung wie du, wenn auch aus etwas anderen Gründen. Ich möchte dir gerne meine Geschichte erzählen, habe allerdings gerade keine ausreichende Zeit (die Geschichte ist laaaaaang). Schau also morgen nochmal rein - bis dahin sollte ich es hoffentlich geschafft haben.

Nur ganz kurz: Ich hatte eine normale Spontangeburt (also wenn man 39 Stunden spontan nennen kann ;-)) und eine Geburtseinleitung (für die ich mich entschieden hatte), die nach 36 Stunden im KS geendet ist. Also würde ich nochmal ein Kind bekommen, dann auf jeden Fall per geplantem KS. Auch wenn ich die Einleitung als weniger schlimm empfunden habe wie die Wehen bei der ersten Geburt. Also auch viel Panikmache. Genauso mit dem Vermessen des Babies, da kommt alles Mögliche bei raus - sind aber alles Schätzungen. Mach dich also nicht verrückt.

Bei mir hat auch jeder gesagt: Ach das wird schon. Geholfen hat es mir kein wenig, Realismus wäre da angebrachter gewesen.

Aber wie gesagt ich melde mich dann. Muss nun los...

Liebe Grüße und#liebdrueck
Ina #winke

Beitrag von 20girli 21.10.10 - 09:42 Uhr

Hi,

also auf Hochrechnungen würde ich mich nicht einlassen. Das kann mächtig in die Hose gehen.

Mir hat man 4 wochen vor Termin schon ausgerechnet das mein Kind 3300 gramm hätte...und es kam eine wochen nach Termin mit 3220 gramm zu welt.

Die Messerei ist nicht wirklich genau.

Du hast schon ein Kind geboren...und zwar ein großes. Beim zweiten ist schon alles einfacher. Selbst wenn das größer sein sollte..wäre es so wie beim ersten Kind.

Und Kinder nehmen auch im Bauch unterschiedlich zu. Wie später wenn sie geboren werden. Das heist vielleicht nimmt dein Baby die nächsten 4 wochen nur 150 gramm zu. Wer weis das schon.

Außerdem ist der Kopf das ausschlaggbende. Wenn der sich in dem Bereich befindet wie bei deinem ersten Kind ist alles andere nicht so wichtig.

Chiara hatte einen Kopf von 34 cm und wog 3560 gramm 50 cm groß

Sie kam nach dem Kopf nicht weiter...musste noch auf die Schultern warten...dann ging es flott.

Fabian war ein Sternengucker...die Geburt dauerte länger und war schmerzhafter...er wog 3240gramm Kopf 35 cm und 51 cm groß - nach dem kopf flutschte es einfach ;-)

Florian wog 3940 gramm Kopf 36 cm und 53 cm groß - als der Kopf kam war alles andere auch kein Problem es war ganz einfach.

mein letztes Kind wog nur 3220 gramm war nur 47 cm groß und hatte einen kopf von 36 cm- der Kopf war anstrengend und die schultern waren noch einmal im Weg. Sie kam nicht nach dem Kopf einfach so raus...ich musste bei den Schultern noch mal richtig gas geben.

Also - wie du siehst - selbst wenn ein Kind "wenig" wiegt kann die Geburt anstrengend sein.

Ich würde mich von der Ärztin nicht verrückt machen lassen. Du hast dein erstes Kind so geschafft...dann schaffst du es beim 2 auf jedenfall.

KS kann man immer noch machen.

Auch hast du recht was die Einleitung angeht...auch auf die würde ich mich nicht einlassen.

Was sagt deine Hebi...such dir ärzte die dir Mut machen und keine Angst.

Was dabei rauskommt durfte ich selbst erfahren. Nix gutes.

Vertrau dir und deinem Kind - ihr beide schafft das schon.

Alles gute Kerstin