Elterngeld - Schon jemand irgendwas gehört, ab wann...

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Beitrag von cherry19.. 20.10.10 - 12:21 Uhr

.. mit einer Entscheidung bzgl. der Anrechnung zu rechnen ist?

Ich lese hier nur immer wieder, dass ja bei ALGII-Emfpängern ab 01.01.2011 die Leistung angerechnet werden "soll". Aber eine direkte Entscheidung gibt es hier ja wohl noch nicht. Auch keine genauen Schilderungen, ob hier, wie damals bei der Einführung des Elterngeldes nach dem Erziehungsgeld die Geburt des Kindes in irgendeiner Art und Weise ausschlaggebend ist. Damals wurde ja auch hier Unterschiede gemacht.

Wenn man sich so überlegt, dass das Gesetz bereits 01.01.2011 greifen soll, aber hier noch keine genaue Beschließung stattgefunden hat, wirds schon knapp von der Zeit. Allein der Verwaltungsauffwand.

Hat jemand hier evtl. schon etwas gelsen, was ich nicht gelesen habe? Ich weiß nur zum Beispiel, dass Mitarbeiter unserer ARGE bereits nächste oder gar diese Woche eine Schulung haben. Aber auch die Elterngeldstelle konnte hier keinerlei Auskünfte geben, weil eben noch KEINER was weiß.

Was meint ihr, wie lange diese Entscheidung noch andauert? Und was denkt ihr, wie sie ausfallen wird? Das allen sofort das Geld angerechnet wird oder obs da Einschränkungen gibt?

Beitrag von windsbraut69 20.10.10 - 12:36 Uhr

Ich gehe davon aus (es sind ja auch schon geänderte ALGII-Bescheide rausgegangen), dass es ab 01.01.11 angerechnet wird, ohne Rücksicht auf das Geburtsdatum.
Das hat ja mit einer Änderung der Anrechnungsmodalitäten beim ALGII auch nichts zu tun. Es wird ja in diesem Fall nicht die Regelung beim Elterngeld geändert, sondern beim ALGII im Unterschied zur Elterngeldeinführung damals, die Du damit vergleichst.

Gruß,

W

Beitrag von cherry19.. 20.10.10 - 12:48 Uhr

Ja, stimmt. Da hast du natürlich Recht. Aber soweit ich weiß, wurde ja Erziehungsgeld 300 EUR für zwei Jahre anrechnungsfrei gezahlt und Elterngeld für eines. Wie das natürlich damals gehandhabt wurde, weiß ich nicht. Wenn ichmir allerdings das so vorstelle, dass eben Ende des Jahres 2006 (ich glaub da war das) ein Kind geboren wurde, hat dieses Kind bzw. die Eltern (bei uns stehts dem Kinde daheim zu ;-)) zwei Jahre lang 300 EUR bekommen. Das Kind, was dann allerdings am 01.01.2007 geboren wurde, bekam es dann für ein Jahr das Elterngeld (bzw. die Eltern). Ich glaube nicht, dass dann das Erziehungsgeld damals auch verkürzt gezahlt wurde. Zumindest habe ich damals nie was darüber gehört. Jedoch hat es mich damals nicht betroffen.


Weißt du, ob das Landeserziehungsgeld auch angerechnet wird. Ist ja vom Prinzip eine ähnliche Leistung, aber das Elterngeld ist ja staatliche Leistung und das Landeserziehungsgeld trägt das Bundesland. Hast du da schon was gehört?

Beitrag von zwiebelchen1977 20.10.10 - 12:50 Uhr

Das Erziehungsgeld hat aber auch nicht jeder bekommen, da Einkommesnabhängig.

Elterngeld bekommt jeder, wenigstens 300 Euro.

Bianca

Beitrag von cherry19.. 20.10.10 - 12:57 Uhr

Achso. Das wusste ich nicht.
Aber die, die wenig hatten, bekamen es, oder?
Is ja eigentlich auch egal. Gibts ja eh nimmer.

Weißt du, wie es mit dem Landeserziehungsgeld läuft?

Beitrag von bobb 20.10.10 - 17:07 Uhr

Also langsam versteh ich,warum immer öfter gesagt wird,Du hättest keine Ahnung...

Das Erziehungsgeld hat auch jeder gekriegt,und wenn es der Sockelbetrag von 300 Euro waren...

Beitrag von niesel82 20.10.10 - 18:58 Uhr

Also dazu kann ich nur sagen, das das meiner Meinung nach nicht stimmt, das es jeder bekommen hat...eine Freundin von mir hat damals für ihren ersten Sohn genau 150€ bekommen und das auch nur für 6 Monate oder so.

LG Denise

Beitrag von cherry19.. 20.10.10 - 19:12 Uhr

so kannte ich es auch.

Beitrag von zwiebelchen1977 20.10.10 - 20:52 Uhr

Hallo

Du schreibst absoluten Blödsinn. Das Erziehungsgeld war EINKOMMENSABHÄNIG. Hatt dein Partner zuviel verdient, hast du es NICHT bekommen.

Also erzähl nicht so einen Scheiss

Hier kannst du es nachlesen, falls du es kannst.

http://www.rund-ums-baby.de/familienvorsorge/erziehungsgeld.htm

Wir hätten definitiv bei unsrem EInkommen KEINS bekommen.

Beitrag von lena4ka87 20.10.10 - 21:28 Uhr

Genau,
ich habe mein Kind im Januar 2007 bekommen, wäre sie im Dezember gekommen, dann würden mir nur 90 Euro zustehen, haben damals ausgerechnet.

LG

Beitrag von bobb 21.10.10 - 14:17 Uhr

Dein Hinweis und die Art und Weise spricht Bände.Auch,daß Du mich deswegen auch per PN benachrichtigt hast...

Man kann es auch anders sagen.Hab mich grad entschuldigt für meine falsche Aussage,war keine Absicht und hab mich Versehen,bzw.es verwechselt...

Deswegen brauchst nicht gleich unfreundlich/pampig werden.ICH kann lesen...

Beitrag von zwiebelchen1977 21.10.10 - 14:23 Uhr

Ach ja??? Wer war denn zuerst unfreundlich( mich wundert nicht, das man öfter sagt, du hast keine Ahnung?)

Das warst du doch wohl.

Und du hast dich Versehen? Ach so nennt man das. Du hast es behauptet.

Und was kann man daran verwechseln?

Und was spricht das für Bände? Nur weil ich dich drauf aufmerksam gemacht habe, das du einen Fehler gemacht hast mit Link da´zu?

Beitrag von bobb 21.10.10 - 14:42 Uhr

Also erstmal kann ich mich für Fehler entschuldigen!

Dann hab ich nicht mit Worten,wie "Schreib nicht solch Scheiße" und "wenn Du lesen kannst"-keine Zitate- um mich geschmissen.Denke,das ist ein Riesenterschied!

Ich hab einfach in letzter Zeit in verschiedenen Bereichen gelesen,wie oft Du berichtigt worden bist und ich habe nicht einmal gelesen,daß Du auch zugibst,daß Du falsch liegst,hast stattdessen immer drauf beharrt,Recht zu haben.Damit behaupte ich nicht,daß es immer so war.Soviel bin ich hier auch nicht,als daß ich alles lese(n kann).

Beitrag von windsbraut69 21.10.10 - 07:40 Uhr

Das stimmt nicht.
Beim Erziehungsgeld gingen Besserverdiener leer aus, da gab es keinen bedingungslosen Sockelbetrag für Jedermann!

Gruß,

W

Beitrag von zwiebelchen1977 21.10.10 - 08:11 Uhr

Und mehr als 300 Euro gab es sowieso nicht!!!! Das war schon das Höchste!!! Nichts mit Sockelbetrag.

Bianca

Beitrag von bobb 21.10.10 - 14:14 Uhr

Okay,alle atmen,ich nehm es zurück! Wir waren grad kurz vor Umbruch zum Elterngeld und hab jetzt den Kram wieder vor mir liegen.Will mich nicht hormonell rausreden,aber habs verwechselt.Sorry!!!Hatte es einfach anders in Erinnerung!Danke an die netten Hinweise!

Beitrag von windsbraut69 20.10.10 - 12:52 Uhr

Ja, das meine ich ja.
Da gab es einen Stichtag, aber die älteren Kinder, die schon Erziehungsgeld bezogen, waren nicht betroffen.
An Eurem Bescheid für das Elterngeld würde sich ja auch nix ändern, nur am ALGII-Bescheid.

Nee, keine Ahnung, was mit Landeserziehungsgeld ist. Für mich wäre logisch, wenn alle diese Leistungen angerechnet würden aber erwähnt wurde das nicht in den Medien.

Beitrag von cherry19.. 20.10.10 - 13:00 Uhr

Naja, aber die ja damals Leistungen bezogen haben, haben ihr Erziehungsgeld auch bis zum Schluss anrechnungsfrei erhalten, oder?

Dass sich nichts am Elterngeld ändert, ist logisch. Es wird dann halt verrechnet. Ich ärger mich halt einfach sehr darüber, dass ich so blöde war und habs mir nicht auf ein Jahr auszahlen lassen. Ich habs bewusst so gemacht. Hätte ich mir dann halt die Hälfte auf Seite gelegt, könnte jetzt keiner ran, gell. Aber thats Life.

Ja, eben. Irgendwo wäre es logisch, dass es verrechnet werden würde. Aber gehört hat man halt nichts darüber. Aber diese Leistungen werden ja auch nicht von "Oben" gezahlt, sondern vom Bundesland. Da müssten dann wohl sicher noch extra Entscheidungen drüber einhergehen, oder?.

Beitrag von windsbraut69 20.10.10 - 13:04 Uhr

Ja, damals wurde ja auch nichts beim ALGII geändert, sondern das Erziehungsgeld durch Elterngeld ersetzt.

Ich verstehe ehrlich gesagt sowieso nicht, warum man Elterngeld splitten läßt und nicht selbst einteilt. Dass es jetzt im Nachhinein ärgerlich ist, wenn es ab Januar dann angerechnet wird, kann ich nachvollziehen.

Ich glaub nicht, dass das Landeserziehungsgeld angerechnet wird - das ist bestimmt vergessen worden bei den Sparmaßnahmen.

Beitrag von cherry19.. 20.10.10 - 13:17 Uhr

Stümmt. Es ändert sich ja beim ALGII direkt was. Oh man, manchmal steht einem echt einer auf m Schlauch. Da is es natürlich total unlogisch, hier nen Zeitraum festzulegen. Meine Güte. Es wird Zeit, dass ich mal wieder was anderes sehe, als nur Haushalt und Kinder. Man "verblödet" teilweise daheim.

Ja, ich weiß. Ich hätts auch zur Seite legen können. Nur habe ich damals gedacht, ich machs lieber gleich so, bevor ich in einer Notlage, die doch anders zu lösen ist, an das Geld rangehe. Im Nachhinein natürlich ärgerlich.

Naja. Das Landeserziehungsgeld ist halt vom Bundesland direkt. Das müsste dann wohl anders entschieden werden. Hoffen wir mal, dass das noch bleibt, dann geht die Zeit zu überbrücken, sofern ich natürlich nix finde (suchen tu ich immer), bis ich wieder Vollzeit arbeite im Juni.

Beitrag von windsbraut69 20.10.10 - 13:45 Uhr

Naja, ne unlogische Lösung wär ja nicht ungewöhnlich.
Ich finde den ganzen Sockelbetrag völlig unlogisch, nachdem das Elterngeld als Lohnersatzleistung deklariert wurde....

Ich denke nicht, dass das Landeserziehungsgeld angerechnet wird, davon hätte man sicher was gehört.

Beitrag von zwillinge2005 20.10.10 - 13:13 Uhr

Hallo,

gibt es nicht die Möglichkeit sich den Rest Elterngeld fürs zweite Jahr komplett auszahlen zu lassen? Ich habe hier soetwas schonmal gelesen.

Frag mal die Elterngeldstelle.

LG, Andrea

Beitrag von cherry19.. 20.10.10 - 13:21 Uhr

Doch, das gibt es. Jedoch wird dies als Nachzahlung gehandhabt und das wird dann komplett bis auf den Sockelbetrag von 300 EUR im Auszahlungsmonat verrechnet. Auch wenn es hier schon andere Fälle gab. Ich finde nichts gesetzliches. Elterngeldstelle ist da deiner Meinung. Meine ARGE jedoch anderer. Und die sind ja die, die letztendlich den längeren Arm haben und deren Entscheidung letztendlich zählt.

Jedoch werde ich hier den Rest im Dezember auszahlen lassen, sodass hier noch einmal die 300 EUR anrechnungsfrei bleiben. So geht mir am wenigsten Geld verloren. Über den Rest werde ich Widerspruch einlegen. Schaun wir mal, was bei rauskommt. Rechtsanwaltliche Auskunft erhalte ich erst, wenn ein Widerspruchsverfahren läuft. Vorher nicht. Wollte mir vorab einen Beratungsschein holen, um vom Anwalt die Rechtslage erklärt zu bekommen, ob es hier evtl. doch irgendetwas gibt, da ja andere ARGEN anderer Meinung sind. Aber das geht vorab halt nicht.

Beitrag von fantastic-four2009 20.10.10 - 13:06 Uhr

Hallo

Also ich kann dir nur sagen das das landeserziehungsgeld nicht angerechnet wird.
Mir sagte das die Beratungsstelle, die Elterngeldstelle und auch die Sachbearbeiterin der Arge.

Das Landeserziehungsgeld ist eine freiwillige Leistung der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen. Es wird im Anschluss an das Elterngeld gezahlt. Die Voraussetzungen und die Höhe sind in den Ländern unterschiedlich geregelt

Also Landeserziehungsgeld wird von den Ländern ( bei uns Freistaat Bayern) gezahlt und das Elterngeld eben vom Bund.

So wurde es mir gesagt

LG

Beitrag von cherry19.. 20.10.10 - 13:14 Uhr

Danke. Genau das meinte ich eben. Das eine ist eben eine staatliche Leistung und das andere wird vom Bundesland getragen.

Dann kann ich ja, wenn ich Glück habe, doch die Zeit, sofern ich nix finde, bis Juni überbrücken, wenn ich wieder Vollzeit schaffen gehe.

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