Nochmal Fragen-Senkung des Babys bei Mehrgebärenden/ Akupunktur

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von 240600 20.10.10 - 12:33 Uhr

Da bekommt man schon sein 4.Kind und hat doch noch so viele Fragen #hicks - es lebe das Internetforum #schein

Meine ersten Töchter habe ich bereits vor über 11 und fast 10 Jahren geboren. Also schon etwas her.
Meine kleine Tochter bekam ich im Sep´08. Bei ihr hatte ich bei 38+0 einen hohen BS und am Abend lag sie bereits nach 1 1/2 Std Wehen auf meinem Bauch #verliebt. Ich habe mal geschaut und bei 36+2 schrieb damals die FÄ "Kopf schwer abschiebbar". Gestern (36+0) war ich beim FA (leider nicht mehr der Gleiche) und er meinte das Baby sei noch oben.
Ich meine gelesen zu haben, dass sich bei Mehrgebärenden das Baby auch nicht unbedingt ins Becken senken muss sondern dies oft erst unter der Geburt passiert. Stimmt das? Wie war das bei Euch? Hat das Nachteile? Meine Geburten sind bis jetzt ALLE mit einem BS gestartet.
Heute habe ich zum 2.Mal Akupunktur und frage mich, ob diese denn überhaupt Sinn macht. Was nützt es denn, wenn der MuMu sich schneller öffnet, das Baby aber noch gar nicht tief genug ins Becken gerutscht ist#gruebel. Ich habe bis jetzt immer flotte Entbindungen gehabt (also ab Wehenbeginn)
1.Kind- 38.SSW BS, nach 24 Std wurde eingeleitet, mittags setzten sofort megastarke Wehen ein (will ich nie wieder haben sowas) und nach 2 1/2 war das Baby da (keine Akupunktur)
2.Kind- BS 41.oder 42.#kratzSSW, nach 15 Minuten setzten kräftige Wehen ein und auch nach 2 1/2 Std Tochter geboren (4 oder 5 x Akupunktur)
3.Kind- 39.SSW hoher BS am Nachmittag, Wehenbeginn am späten Abend und Kind nach 1 1/2 Std da (Akupunktur nach 2.x abgebrochen)

Man kann spekulieren, ob es an der Akupunktur lag ;-), was ich nicht wirklich glaube, mir aber einrede sie bringt was. Trotzdem habe ich nun Bedenken.
Was meint Ihr?

LG und einen schönen Tag wünsche ich #sonne

Beitrag von kleiner-gruener-hase 20.10.10 - 12:41 Uhr

Meine Kinder sind beide erst mit den Eröffnungswehen ins Becken gerutscht, die Geburt bei der Großen war... naja sagen wir mal schwierig... Die begann mit Wehen und endete mit der Saugglocke, den unschönen Mittelteil lasse ich jetzt mal aus. Ich hatte damals keine Akupunktur vorher, aber dafür ne PDA währenddessen und bin überzeugt davon dass die PDA viel zu viel gebremst hat. Insgesamt dauerte die Geburt 12 Stunden.

Unser Kleiner startete mit BS in der 39. SSW, da hatte ich schon 2 oder 3 mal vorher Akupunktur. Als ich ins KH kam war er so weit weg vom Becken wie kaum möglich. 6 Stunden nach BS setzten die Wehen ein und nur 3 weitere Stunden später war er da. Ich bin mehr als überzeugt davon dass die Akupunktur einen großen Teil dazu beigetragen hat dass es bei ihm so schnell ging.

Also lass mal ruhig weiter Akupunktur machen, das hat schon Sinn! ;-)

LG vom #hasi

Beitrag von trixie77 24.10.10 - 21:22 Uhr

huhu,

mache gerade einen Geburtsvorbereitungskurs fürs 2. Kind und wir hatten letztes Mal genau das Thema. Also laut meiner Hebamme rutschen die Köpfchen von den Babys tatsächlich nicht mehr alle tief ins Becken das heißt sie stecken oft nicht mehr fest im Becken, was aber angeblich keine Auswirkungen darauf hat das die Geburt länger dauert. Das Becken ist wohl einfach weiter.
Und die Akkupunktur bräuchte man ab dem 2. Kind nicht mehr weil sich der Körper angeblich merkt wie eine Geburt funktioniert und der MM beim 2. Kind auch gleich schön aufgeht.


Liebe Grüße Bea