Wer hatte einen Kaiserschnitt???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von almostmama 20.10.10 - 13:39 Uhr

...Und möchte mir davon berichten???

Würde gerne alles darüber erfahren!!!

Da ich wahrscheinlich auch einen haben werde!!!

pro? und kontra?

Vielen lieben Dank!!!#winke

AlmostMama 20 & Bauchbeohner 23+1#verliebt

Beitrag von 20041980 20.10.10 - 13:42 Uhr

Hallo, also ich hatte drei, aber nicht weil ich wollte sondern weil ich musste und wenn ich mir aussuchen könnte ob normale entbindung oder Kaiserschnitt würde ich mich immer gegen einen KS entscheiden;-)


lg manu

Beitrag von mellanie 20.10.10 - 13:49 Uhr

Ich hatte auch einen Kaiserschnitt, nachdem der kleine Mann es auch nach 12 Stunden nicht bis ins Becken geschafft hat. Die OP war soweit kein Problem, da ich eh ne PDA hatte, wurde nur nachdosiert und ich habe alles mitbekommen.
Der Schnitt wurde um 17 Uhr gemacht und das schlimmste war die erse nacht. zum Glück hetten wir ein Familienzimmer, so konnte mein Mann den kleinen Mann auf dem Zimmer behalten. Ich hätte ihn allene nicht versoregn können und er hätte ins Säuglingszimmer gemusst. Die Nacht war die Hölle, das Bett war so unbequem und ich konnte mich nicht drehen. Da war an schlafen nicht zu denken.
Am nächsten Tag habe ich sehnsüchtig drauf gewartet dass endlich der Karteter gezogen wird. Ab dann war alles super. Konnte schnell wieder aufstehen und habe eigentlich gar keine Probleme gehabt. Nur musst ich 5 Tgae im Krankenhaus bleiben, das ar grausam. Mich hat alles generft und ich wollte nur noch heim.

Ich hoffe so sehr dass es dieses mal spontan klappt. Ich wünsche mir nichts mehr.

LG Melanie

Beitrag von simplejenny 20.10.10 - 13:45 Uhr

Ich würde auch niemals freiwillig einen machen lassen! Guck mal im Archiv, da wurde hier schon viel drüber geschrieben.

Natürlich Entbinden ist besser
Jenny

Beitrag von maeusl83 20.10.10 - 13:49 Uhr

ich hatte einen notkaiserschnitt und das ist kein zuckerschlecken ... hatte noch locker 8 wochen zu kämpfen bis ich wieder fit war ....

Beitrag von prusseliese 20.10.10 - 13:49 Uhr

Hallo.
Ich hatte 2009 einen Kaiserschnitt in Vollnarkose.Kann ich nicht empfehlen.Mit PDA war leider nicht möglich,da meine Blutwerte zu schlecht waren.Daß ich den ersten Schrei meines Kindes nicht gehört habe,hing mir dolle nach.In PDA hatte meine Freundin,das war besser,so bekam sie alles mit und konnte ihre Tochter gleich sehen.
Der Schnitt an sich machte gar keine Probleme.Klar,der erste Tag war ziemlich schmerzhaft,wie Muskelkater.Aber die vielen Endorphine helfen schon!:-D Lachen,Husten,Aufstehen war die ersten Tage bißchen schmerzhaft,aber gut auszuhalten.Man bekommt gleich so ein Höschen mit Bauchstütze,das hilft total!
Wenn die Möglichkeit der Spontangeburt besteht,würde ich nicht zu einem Kaiserschnitt raten.Ich hatte schon Wehen,es wurde dann trotzdem ein KS,aber ich würde die Schmerzen vorziehen.Hätte das vorher nie gedacht!;-) Es fehlt etwas,auch meine Freundin,die keine Vollnarkose und KS hatte,sagt das.
lg,p.

Beitrag von aliciakommt 20.10.10 - 13:54 Uhr

Na dann mal los: ICh hatte in der ersten Schwangerschaft einen geplanten Kaiserschnitt. Weil ich das so wollte und weil meine Süße auf knapp 5 Kilo geschätzt wurde.
Wir hatten den Termin 10 Tage vor ET, ich sollte morgens um 07.00 Uhr dort sein. Gespräch mit Anästhesist und anderen Menschen fand schon im Vorfeld statt.
Am 06.10. sind wir dann also ins Krankenhaus, natürlich nüchtern, weil ein KS ja eine OP ist. Ich habe eine Betäubung in den Rücken bekommen, damit ich nicht spüre, dass ich eine PDA bekomme. Dabei hatte ich ein grünes Flatterhemdchen an und mein Mann durfte da nicht dabei sein aus Sterilitätsgründen. Als ich betäubt war, kam mein Mann- die ganze OP dauerte höchstens 10 Minuten, ich habe mit dem OP- Team gescherzt und es war nicht schlimm.
Dann quakte es und meine Tochter war auf der Welt, sie wurde mir gezeigt, dem Papa gegeben und dann durfte er sie waschen, Hebamme hat der Weil Apgar gemacht. Töchterchen wog tatsächlich 4840 Gramm, was ja eher viel ist #schein
Dann bin ich in den Aufwachraum mit den Beiden und wir wussten überhaupt nicht wohin mit unseren Gefühlen, weil es natürlich- anders als bei einer Spontangeburt- doch eher plötzlich passiert, dass man dann Mutter und Vater ist.
Es gab für mich 2 Dinge, die ich furchtbar fand: Das langsame "Aufwachen" der Beine nach der Narkose, fühlte sich an wie Restless- Legs und ich hab gedacht ich krieg die Krise.
Dann bin ich aufs Zimmer gekommen, und relativ zügig das erste Mal alleine aufs Klo gegangen. Muss man machen, da bestehen die drauf.
Mir ging es zu keinem Zeitpunkt schlecht, unsere Tochter war auch permanent bei uns, wir hatten ein Familienzimmer.
Das zweite was ich schlimm fand, war der Milcheinschuss am 3. oder 4. Tag. Kam so unerwartet und mich hatte niemand auf diese Schmerzen und psychische Belastung vorbereitet.
Ich weiss es klingt seltsam, aber ich kann jede Frau verstehen, die einen Kaiserschnitt machen lässt. Dennoch warte ich gerade sehnsüchtig auf den Geburtstbeginn- bin heute ET+4- und so wie es aussieht wird es diesmal eine Hausgeburt #herzlich

Dir alles Gute von Aliciakommt

Beitrag von ichbinhier 20.10.10 - 13:54 Uhr

Ich glaube nicht, dass Du alles darüber wissen möchtest!
Wenn Du einen WK haben willst, würde ich es Dir erzählen, wenn es sein muss, würde ich nix sagen;-)

Beitrag von pouffy 20.10.10 - 13:55 Uhr

Ich hatten erst einen notkaiserschnitt in Vollnarkose wegen der Herztöne der Tochter und danach arge Probleme mit der Bindung, außerdem Schmerzen und Probleme für etliche Wochen. Zum Teil sind die Stellen um die Narbe noch heute (nach fast 5 Jahren) taub. Das zweite Kind war nur eine Sauglocke mit PDA, aber das war dagegen "ein Spaziergang"!

Beitrag von krebs83 20.10.10 - 14:05 Uhr

Für mich stand früher immer fest ich lasse einen Wunschkaiserschnitt machen, zum einen da ich beidseitige Leistenbrauchnarben hab und nicht weiß wie die mit der SS und dann dem Pressen zurecht kommen, zum anderen weil ich Angst vor den Schmerzen hatte.

Tja und nun ist unser Baby schon in der 14. Woche in meinem Bauch und ich denke über eine normale Geburt nach.

Die Narben werden vom Arzt überwacht und wenn das alles passt steht der natürlichen Geburt aus medizinischer Sicht nichts im Weg.

Ich möchte auch einfach so früh wie möglich eine Bindung zu meinem Kind aufbauen und der Zwerg soll ruhig a bissl mitarbeiten, tut seinem Körper und Immunsystem auch recht gut.

Wenn es also nicht medinzinisch notwendig ist (hat natürlich Vorrang) würd ich mich für eine natürliche Geburt entscheiden.

LG Krebs83

Beitrag von simse1975 20.10.10 - 16:07 Uhr

Hallo,

also nach all den schrecklichen Berichten hier mal meiner:

Hatte schon zweimal KS. Einmal wegen BEL des Babys und den anderen, weil unsere Kleine einfach nicht in Becken rutschen wollte. Auch nicht nach fast 24 Std. Wehen.
Beide waren gar nicht schlimm! Bei beiden hatte ich immer nur PDA - keine Vollnarkose, weil ich alles mitbekommen wollte. Mein Mann war dabei und hat meine Hand gehalten.
Die Babys habe ich gleich gezeigt bekommen, dann durfte halt erstmal der Papa ran mit Baden und so weiter.....
Nachdem bei mir alles wieder vernäht war kam ich dann auf´s Zimmer und schon hatte ich mein Kind bei mir. Da ich gestillt habe, bekam ich sie auch gleich angelegt.
War auch schnell danach wieder auf den Beinen und jeweils am Dritten Tag danach schon wieder daheim! Natürlich hat man Schmerzen, die aber sind auszuhalten. Natürlich kommt es auch auf jede Frau an, wie ihr Schmerzempfinden ist....
Kann dir aber sagen, dass eine Freundin von mir (sie hat zwei Kinder) nach jeder ihrer NORMALEN Geburten schlimme Schmerzen hatte wegen ihrem Dammschnitt. Und sie hatte damit länger zu tun, als ich mit meinem KS. Also es kommt immer darauf an.....

Ich habe jetzt am 10. November wieder Termin für KS und hoffe, dass auch dieser wieder so läuft und ich wieder so schnell fit bin.

Lieben Gruß
Simse