Mandelentfernung,wie schlimm war es für Euch?

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Beitrag von pieda 20.10.10 - 14:00 Uhr

Hi Ihr Lieben,

muss Euch mal schnell was fragen...
Wer hat sich die Mandel entfernen lassen und wie schmerzhaft war es?
Habe seit Jahren zu Kämpfen mit dem Mist und hab jetzt SOGAR noch ein Mandelabzess bekommen#schock#heul(was wirklich krass ist!)
Nu komme ich nicht drum rum und ich hab echt Schiss#zitter

Über Antworten freu ich mich.#danke

Lieben Gruss
von der "kranken Pieda"



Beitrag von diebina 20.10.10 - 14:12 Uhr

ich kann nur von meinem Cousin berichten (22J) - er hat sich sobald die Schmerzen stärker wurden (und man weiß ja was das bei Männern heißt ;-)) sofort Schmerzmittel geben lassen.

er selbst fand es zwar furchtbar so lang danach keinen Sport machen zu dürfen (immerhin 4 Wochen) aber was die Schmerzen angeht sagt er, dass es nicht so schlimm war.

LG
die bina

Beitrag von pieda 20.10.10 - 14:24 Uhr

Ich dank Dir für deine Antwort.

Hab trotzdem Schiss,grad wenn ich bei google soviele Berichte lese#kratz
#zitter

Naja nützt ja alles nichts....

Pieda#herzlich

Beitrag von diebina 20.10.10 - 14:32 Uhr

Um meinen Cousin hab ich mir irgendwie keine Sorgen gemacht (ein Mann wie ein Bär, der schafft das schon ;-))

um meinen Sohn (ist allerdings auch erst 5) schon!

Lass es machen - beide "Männer" sind seitdem beschwerdefrei - Horrorgeschichten liest man im Netz zur Genüge!!

sind die SChmerzen deine größte Angst??

Beitrag von pieda 20.10.10 - 16:15 Uhr

Hi nochmal:-)

JAAAA--nur vor den Schmerzen "DANACH" hab ich so eine schweine Angst!
Vor der Op selber gar nicht,ich mein ich penn da ja eh nur....

Mh,mal sehen,werd auch dann mal berichten,wie es so war.

Danke für deine Anteilnahme,

lg Pieda#blume

Beitrag von diebina 20.10.10 - 16:54 Uhr

Dann geh doch mal ins KH deines Vertrauens und sprich mit dem zustndigen HNO - er kann Dir bestimmt die Angst nehmen, indem er Dir versichert, dass sie Dich tagelang zudröhnen werden ;-)

Beitrag von wolke151181 20.10.10 - 15:27 Uhr

Hallo Pieda!

Ich musste mir meine Mandeln mit 22 Jahren auch entfernen lassen.
Ich hatte noch HOrrovisionen im Kopf, weil mein Cousin fast drei Wochen nichts geredet hat und nur mit Stift und Block anzutreffen war. #schwitz

Nach meiner OP dachte ich mir nur: "Was für eine Memme!".

Es war echt nicht schlimm! Ich hab sogar am gleichen Tag noch Abendbrot gegessen. Einzig das Trinken war etwas mühselig und mein Zäpfchen war ungefähr eine Woche so geschwollen, dass ich immer dachte, ich verschucke es. #rofl Aber das geht auch vorbei....

Und seitdem genieße ich mein Leben ohne Halsweh!

Keine Angst, es ist wirklich nicht schlimm. Die Ärzte und Schwestern machen alles so komfortabel, wie es nur geht!


Ich wünsch dir alles Gute!

Claudia

Beitrag von pieda 20.10.10 - 16:11 Uhr

Hi Claudia,

puh...da fällt mir ja ein Stein vom #herzlichen.

Klingt gut,hoffe ich mal,dass es bei mir evtl.genauso wird,ich mein schlimmer als jetzt auch die letzten Tage kanns kaum werden!
Mein Ziel ist es auch,einfach ein Leben ohne Halsweh--
im Moment kaum vorstellbar...

Dank dir,hast mir Mut gemacht!

Lg,Pieda#blume

Beitrag von wuestenblume86 20.10.10 - 17:04 Uhr

die OP und die Schmerzen danach waren ok und auszuhalten ;-)

Beitrag von katja6kids 20.10.10 - 17:12 Uhr

Das mit den Abszessen kenne ich.
Wäre als Kind fast mal deshalb erstickt, wurde mir dann operativ aufgeschnitten. Nur haben sie leider die Mandeln nicht entfernt.

Inzwischen hab ich diesen Abszess noch 2 mal gehabt und als ich im Krkh. lag haben sie auch nur den Abszess mit Antibiotika behandelt, nach 5 Tagen wollen sie operieren und da hab ich gesagt: Danke ich gehe jetzt nach Hause.

Seitdem geht es. Ich würde mir meine nicht entfernen lassen, aber ich bin auch eine Schissbuchse.
Meiner Tochter wurden sie mit 11 Jahren entfernt und es war echt schlimm. Seitdem hat sie dauernd Halsschmerzen und ist auch mehr erkältet.
Ihre wurden auch nur wegen eines Abzesses entfernt.

Ich kenne aber viele bei denen alles OK war und keine Probleme hatten.

Sollte jeder für sich entscheiden finde ich.

Katja

Beitrag von goldie99999 20.10.10 - 18:03 Uhr

Ich hab das letztes Jahr durch... mit chronisch entzündeten Mandeln und Peritonsillarabszess!

Es war wirklich schlimm, da kann man nichts schönreden, zumal ich nach 3 Wochen (!) noch eine Nachblutung hatte.

Ich möchte Dich nicht entmutigen, aber ich sage es ganz ehrlich, wie es ist: es tut sauweh. Aber: Jetzt, nach anderthalb Jahren, kann ich sagen: ZUM GLÜCK SIND DIE DINGER RAUS! Mein Immunsystem hat sich endlich (nach monatelanger Antiobiose wg. chronischer Entzündung) regeneriert, ich bin kaum noch krank und habe in der Zeit nach der OP (zwangsläufig) auch endlich das Rauchen aufgegeben.

Du bekommst Schmerzmittel, damit ist es erträglich. Nach 3-4 Tagen sind die schlimmsten Schmerzen vorbei, danach dauert es (durch den Abszess ist es ja eine viel größere Wunsfläche als bei normaler Mandelentfernung) noch ca. 3 Wochen bis Du wieder richtig essen kannst.

Zieh es durch! Es lohnt sich. Alles Gute!

Beitrag von pieda 20.10.10 - 18:58 Uhr

Guten Abend,

ich dank Dir für deine Ehrlichkeit!
Grrr....#zitter,ja sicher durch das Abzess ist es m.S.schlimmer als normalerweise*schluck*
Ja gut,3-4 harte Tage lass ich mir noch grad so gefallen,aber das reicht dann auch*grins*

Vielen Dank,ich werds eh durchziehen--schon allein,weil ich ja MUSS#schwitz

Danke,Lg Pieda#herzlich

Beitrag von goldie99999 21.10.10 - 07:45 Uhr

Das wird schon! Du darfst 1 Woche nach OP nicht duschen/ Haare waschen, daher besorg Dir Trockenshampoo :-)

Sei tapfer + gute Besserung! Ich habe eine laaange Zeit, fast 20 Jahre lang, ständig mit Tonsillitis zu tun gehabt. In den letzten Jahren ca. 15 Mal pro Jahr. Die Tonsillektomie war echt eine Befreiung! Leider ändert das nix an den Schmerzen #liebdrueck

Alles, alles Gute!

Beitrag von bamboo 21.10.10 - 19:58 Uhr

hallo pieda,

genau wie goldie würde ich es auch beschreiben.
die schmerzen waren schon heftig.
ich habe allerdings am abend schon kartoffelbrei gegessen. die becher, wo wasser aufgefüllt wertden muss. rote glatte grütze mit vanillepudding schmeckten mir auch schon nach einem tag.
ich bin seit der entfernung der tonsillen gar nicht mehr krank.
hatte vorher alle vier wochen damit zu tun inkl. pfeiff. drüsenfieber, wo ich es vorzog den speichel auszuspucken anstelle zu schlucken. die schmerzen waren zu groß.

kopf hoch. es ist auszuhalten... bis auf ein zwei nächte wo man abends im kh weint vor schmerz und hilflosigkeit.;-)

liebe grüße

Beitrag von pieda 21.10.10 - 21:05 Uhr

Guten Abend bamboo,

#zitter ja genauso stell ich mir das auch vor---lieg da und krümme mich vor Schmerzen#schock und heule und jammer so vor mich hin!!!
Ich danke Dir trotzdem für die ehrlichen Worte...
Hab heut meinen Op termin bekommen und werd hier auch berichten,wie es gelaufen ist!

Ganz liebe Grüsse,
Pieda#herzlich

Beitrag von bamboo 21.10.10 - 21:30 Uhr

... du schaffst das.
ein bisschen abends weinen tat ganz gut.
aber nach spätestens drei vier tagen ist der schmerz vergessen.
manche berichten, dass sie nichts essen konnten, das kann ich nicht bestätigen.
da war der hunger einfach zu groß.

das schönste ist, dass du mit großer wahrscheinlichkeit danach keine halsschmerzen mehr haben wirst.
aber mit dreijährigem abstand war es eigentlcih gar nicht mehr sooo schlimm.
bei der rausnahme meiner weisheitszähne dachte ich auch es gibt kein morgen mehr, aber mittlerweile habe ich kaum negative erinnerungen.

alles gute

Beitrag von pieda 21.10.10 - 22:15 Uhr

#freu

Ich danke Dir!!!
Macht echt Mut,werd mich schonmal seelisch drauf vorbereiten...
Mein Termin ist am 8.11.---also schon bald#zitter#schwitz#heul

Wie ist das mit den Medis?Kriegt man da definitiv Gute,oder nur Mist,der gar nicht gut hilft?

Beitrag von superschatz 20.10.10 - 18:13 Uhr

Hallo,

ich habe im frühjahr 2008 meine Mandeln aufgrund einer chronischen Mandelentzündung rausbekommen. Die sahen wohl schon echt ekelhaft aus und ich hatte ständig Mundgeruch deswegen. #gruebel

Die Schmerzen waren zwar nicht wirklich toll, knapp 1 1/2 Wochen musste ich im KH bleiben, es gab aber keine Komplikationen. 2 Wochen habe ich regelmäßig Schmerzmittel nehmen müssen, in dem fall waren es Zäpfchen.

Außerdem hat man in der Zeit grundsätzlich auf die Dinge Hunger, die man nicht essen darf. Also nichts "scharfkantiges" wie Brötchen, nichts extrem krümmeliges, nichts zu heißes.

Woran ich mich noch sehr, sehr gut erinnern kann ist, das ich während der OP wachgeworden bin. #schock Gerade als sie mir den Tubus gezogen haben. Ich habe dem Anästhesisten erstmal eine ganze Menge Blut ins Gesicht gespuckt (der wird sich gefreut haben #schein#rofl) und dann war ich auch direkt wieder im Niemandsland. Da meinten sie es wohl zu gut, ich bin erst 2 Stunden später wieder aufgewacht, wahrscheinlich wars die Rache. ;-)

Was ich besonders schlimm fand, war die Aufregung. Ich habe ja eine Beruhigungstablette bekommen und wurde dann später in den OP gebracht. Dank der Tablette hat sich wirklich alles gedreht. Vorm Op wurde mir die Braunüle gesetzt und die Lampen an der Decke haben sich alle gedreht. #schwitz
Achso und noch schlimmer war es, dass man die komplette Zeit im KH nicht duschen bzw. sich nicht mal die Haare waschen durfte. Aufgrund des warmen Wasses und der versträten Durchblutung hätte es zu Nachblutungen kommen können. Das war echt ekelig. Nach 1 Woche habe ich es einfach gemacht, eine Schwester hat es mir "erlaubt". Weil man sich irgendwann einfach nur noch "bäääh" fühlt. Erst recht wenn man zu extrem fettigen Haaren neigt.

Seitdem bin ich komplett beschwerdefrei und hatte vielleicht noch 1-2 Halsschmerzen, die sind aber wirklich harmlos gegen das, was ich vorher hatte.

Ich wünsche dir alles Gute!

LG
Superschatz

Beitrag von pieda 20.10.10 - 19:04 Uhr

N Abend Superschatz#blume

Boah,nee oder?
Solange nicht duschen,eijeijei,dat is ja was für mich#schock#schock#schmoll
Oh weia,aber sonst klingt das ja alles ganz gut,was Du so schreibst!
Ja,von den Zäpfchen hab ich jetzt schon mehrmals was gehört,scheinen wohl toll zu sein,hm...

Ich danke Dir für deine Antwort und ich werd mir noch am selben Tag
definitiv duschen und die Haare vor der Op waschen ;-)

Glg,P.#blume

Beitrag von uschitussi 20.10.10 - 21:50 Uhr

Hallo
Ich habe mir die Mandeln mit 21 entfernen lassen. Hatte auch ständige Entzündungen. Ich bin froh es gemacht zu haben, seit dem hatte ich wirklich nie mehr Halsschmerzen. Bin jetzt 31.

Aber: Ich weiss nicht ob ich eine Memme bin. Aber ich wünschte es meinen schlimmsten Feind nicht. Hatte saumässige Schmerzen. Die Woche im KH und zu Hause ca. 5 Tage noch. Habe geheult vor Schmerz. Bekam dann für zu Hause Schmerzzäpfchen die auch sehr gut waren. Für ca. 4 Stunden. Da gings mir immer blendend. Hatte das Gefühl als ob sie eine Seite nicht richtig operiert hätten.
Bis ich dann am 5. Tag Morgens aufstand und mir n Zäpchen gönnte.
Auf einmal lief mir das Blut aus dem Mund und hörte nicht mehr auf. Bin dann noch alleine ins KH gefahren. War nur ein Weg von 3 min. Niemand war zu Hause und kein Nachbar da. (wie so immer wenn man jemand brauch :-) ) Rettungswagen wollte ich nicht rufen hab ich mir nicht getraut. Keine Ahnung dachte vielleicht wäre nicht so schlimm.
Musste dann noch mit dem Krankenwagen von dem einen KH in ein ca. 50 km entfernten KH. Weil die das bei uns halt nicht können. Wurde dann nochmal operiert. Und danach gings mir blenden. Ich wäre am liebsten nach der OP wieder nach Hause so gut gings mir. Keine Schmerzen mehr. Musste dann noch 3 Tage dort bleiben wegen dem hohen Blutverlust.
Achja ich habe mich an allem gehalten: keine heisse Dusche oder sowas, keine Kohlensäure haltigen Getränke, keine Anstrengung, kein Rauchen trotzdem bekam ich Nachblutungen.

Gruss Katrin

Beitrag von pieda 21.10.10 - 10:10 Uhr

Hi Katrin,

na mensch,da hast du ja echt was durchgemacht!Du Arme...#liebdrueck
Das ist ja Wahnsinn,das Du dann tatsächlich nochmal operiert wurdest#schock#zitter,und merkwürdig,dass es Dir dann DANACH offensichtlich richtig gut ging!?!Mh,freut mich aber...
Ja auch vor evtl.Nachblutungen habe ich sehr Panik und auch das ich nicht rauchen darf wird für mich echt nicht leicht#hicks#schein,aber ich werd das schon schaffen,wie alles andere auch,hehe;-)

Ich dank dir für deinen Beitrag und umso mehr Antworten ich bekomme umso "gestärkter"fühl ich mich irgendwie:-)

Glg,Pieda
(übrigens--cooler Nick,musste total lachen,und 2 mal hinsehen,ob ich das jetzt richtig gelesen hab#freu)

Beitrag von schwarzesetwas 21.10.10 - 21:23 Uhr

Ich hab insgesamt rund 25 OPs hinter mir.
Darunter waren auch Mandeln.

Locker.
Direkt nach der OP fand ich blöd, weil mir schlecht war. Und brechen mit Wunde im Mund/Hals nicht schön ist.

Ansonsten waren es ein paar angenehme Tage im KH mit leichten Halsschmerzen und schrecklichem Essen. ;-)

Lg,
SE

Beitrag von pieda 21.10.10 - 22:17 Uhr

Hi SE,

mh....Okaaay???

Klingt ja ganz easy,ich hoffe mal,das es für mich auch soo locker wird!
Darf ich Dich mal fragen,warum Du schon sooo viele Ops hattest?
ich meine 25(!) ist echt krass!!!

Lg,
Pieda#herzlich

Beitrag von vian08 21.10.10 - 22:50 Uhr


Hallo

Ich würde sagen, jeder Person ist da anders. Es hängt auch von den Arzt ab, der den OP macht.

Ich hatte auch chronisch entzündeten Mandeln, und ließ sie vor 3 Jahren wegmachen.

Meine Lippen waren voll blutig, als ich aufgewacht bin. Keine Ahnung warum er so gekämpft hat. :-[ #schock

Die Schmerzen sind wirklich unschön!! Geburtsschmerzen sind im Vergleich viel schöner!!
:-p
und ich konnte leider lange nicht richtig reden. bin erst nach 6 Wochen zur Arbeit zurückgekehrt.

Mein Zimmernachbarin dagegen konnte vom ersten Tag alles normal machen. Ich war so erstaunt, wie große unterschiede zwischen uns gab! Sie hatte ein anderen Arzt gehabt.

Aber das lohnt sich!!

Viel Glück dabei.

Beitrag von bea20 24.10.10 - 21:14 Uhr

Hallo,

es war die HÖLLE!!! Vor 4 J. habe ich mir se entfernen lassen und würde es nie mehr wieder machen, lieber die ständigen Halsschmerzen in Kauf nahmen... Und nach 2 Wochen wenn sich die Beläge lösen, das war am schlimmsten. Sorry, aber jeder empfindet ja anders.

lg bea