An die Hausfrauen, Mütter und Teilzeitarbeitenden... :-)

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von kuecken07 20.10.10 - 14:58 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich habe heute eine vielleicht etwas ungewöhnliche Frage.....

Im Moment arbeite ich 16 Stunden die Woche in der Verwaltung. Ich hab es mir Montag bis Donnerstag aufgeteilt, Freitag hab ich frei.

Wir haben einen 3-jährigen Sohn, der vormittags in den Kindergarten geht.

Öfter führe ich mit meinem Mann (er arbeitet Vollzeit) Diskussionen darüber, ob und wann ich wieder mehr arbeiten gehe... Im Moment bin ich überwiegend für den Haushalt (wir haben ein 3-stöckiges Haus) und die Betreuung vom Kleinen zuständig. Mein Mann hilft zwar auch etwas, aber nicht soooo viel... Und ich muss ehrlich sagen, dass mir das auch langt... ;-)

Wie kommen eigentlich auch sehr gut zurecht mit unserem Geld, d.h. es wäre jetzt nicht wirklich notwendig, mehr arbeiten zu gehen....

Wenn ich Vollzeit arbeiten gehe würde, würden natürlich auch Mehrausgaben gegenüberstehen... Der Kleine müsste in den Ganztagshort was auch nicht unbedingt billig ist.. Und bei der 5er-Steuerklasse in der ich bin..... :-(

Wir sind auch beide in einem Verein ziemlich aktiv und am Wochenende viel auf Spielen unterwegs... d.h. ich könnte nur abends für den Haushalt zuständig sein...

Worauf ich eigentlich hinaus wollte... Ich finde es total schade und ungerecht, dass man wenn man "nur" Hausfrau und Mutter ist, einfach keinen Gegenwert hat...

Sagen wir mal, ich erledige am Tag rd. 2 Stunden Hausarbeit (wahrscheinlich ist es mehr). Was ist denn ein angemessener Lohn für eine Reinigungskraft?? 7.50 Euro?? Das wären dann 15 Euro am Tag.... Wenn ich das auf den Monat hochrechne, bin ich ja quasi schon bei 450 Euro, die ich aber gar nicht sehe..

Am liebsten würde ich meinem Mann mal eine Aufstellung vorlegen.... Und ihm mal zeigen, was viele Männer vielleicht gar nicht so sehen....

Wie ist das denn bei euch geregelt? Wird eure Arbeit als "Nur-Hausfrau / Mutter / Teilzeitarbeiter" so akzeptiert, wie sie ist.... ??

Hoffe, das kommt jetzt nicht total bescheuert rüber, es würde mich einfach mal interessieren... ;-)

Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von suny123 20.10.10 - 15:03 Uhr

Gab es nie bei uns, dass ich für irgendetwas Rechenschaft ablegen mußte, schon gar nicht wegen Geld, da ziehen wir beide am gleichen Strang. Als mein Kind noch klein war, hab ich weniger gearbeitet, dass war halt so.

Beitrag von kuecken07 20.10.10 - 15:06 Uhr

He du,

danke für deine Antwort...

Es ist jetzt nicht so, dass ich Rechenschaft ablegen muss... Aber in mancher Hinsicht glaub ich denkt mein Mann doch etwas anders als ich...

Am Anfang dachte er auch immer, ach kleines Kind, Haushalt, ist doch nicht wirklich Arbeit.... Dann hab ich ihn mal ein WE allein gelassen und er hat doch gemerkt, dass es nicht so ohne ist... :-))

LG, Sandra

Beitrag von loonis 20.10.10 - 15:11 Uhr




Komische Diskussionen...
Mein Mann arbeitet voll in 3 Schichten ,ich nur noch 30h die Wo
(nur nachts!) seit dem 1.Kind ,davor habe ich voll gearbeitet.
Abwechselnd arbeiten wir WE & Feiertage.
Den Haushalt teilen wir uns ,mein Mann kocht grundsätzl. (tägl. frisch) u. übernimmt d. Einkäufe ...
Ich putze alles ,mache d. Bügelwäsche ...
Wir haben 2 Kinder (3 u. 7 Jahre) ...

Aber solche Diskussionen hatten wir noch nie.

LG Kerstin

Beitrag von windsbraut69 20.10.10 - 15:16 Uhr

Selbst, wenn Dein Mann Deine Arbeit mehr achten würde - sieht das nach einer Trennung oder im Rentenalter auch so aus?
Ich versteh nicht, warum sich Frauen so darum reißen, Zuhause bleiben und den Haushalt machen zu "dürfen" - das kann man doch aufteilen!

LG

Beitrag von kuecken07 20.10.10 - 17:04 Uhr

He du,

also von Trennung geh ich ja im Moment mal noch nicht aus :-))

Und dass ich mein lebenlang "nur" 16 Stunden arbeite auch nicht. Irgendwann werd ich sicher wieder mehr arbeiten.

Und mich darum reißen, dass ich alles mache, tu ich ganz sicher nicht.
Wenn allerdings die Meinung oder Einstellung des Mannes nicht so harmoniert mit meiner :-) um es mal nett auszudrücken.... ist es eben nicht so einfach....

Danke aber trotzdem für deine Antwort!

LG, Sandra

Beitrag von sini60 20.10.10 - 17:14 Uhr

Vielleicht reicht ein Tag einfach nicht um 2 Vollzeitjobs, Kinder, Termine und Haushalt unterzubringen? Vielleicht möchten Mütter auch noch was von ihren Kindern haben? Vielleicht brauchen die Frauen keinen Vollzeitjob für ihr Ego?

Für das Rentenalter gibt es viele andere Möglichkeiten sich abzusichern und im Falle einer Trennung auch.

Jeder so wie er mag.

LG

Beitrag von schaefchen8 20.10.10 - 20:21 Uhr

Also auf die gesetzliche Rentenversicherung würde ich mich sowieso besser nicht verlassen, ob als Angestellte oder Hausfrau. Und in eine private Altersvorsorge kann man einzahlen, ob als Angestellte oder Hausfrau.
Soviel zum Thema Rentenalter.

Beim Thema Trennung ist das schon interessanter. Aber in unseren fortschrittlichen Zeiten, sind Eheverträg doch hoffentlich keine Seltenheit mehr und hier können Sonderregelungen getroffen werden.

Ich reiße mich übrigens nicht darum, den Haushalt zu machen. Allerdings ist es für mich auch keine Herausforderung diesen zu erledigen. Habe einen liebe Sohn und kann das nebenbei mal schnell machen. Nein, ich gehöre zu den, leider viel zu wenigen, Frauen die sich emanzipiert genug fühlen um bei meinem Kind daheim zu bleiben.

Beitrag von bipi168 20.10.10 - 22:48 Uhr

davon gehen wir alle immer...............trennung ect. #augen.

wer weiß ob DU noch was aus deinem rententopf bekommst, das einzige was du dann verpasst hast ist dein kind ordenlich versorgt zu haben nach einer 40std. woche und mehr.

Beitrag von musiclirana 20.10.10 - 15:19 Uhr

Die Männer haben ja alle immer eine so große Klappe (entschuldigt die Ausdrucksweise...)

Wir diskutieren zwar nicht über Geld, aber manchmal steht es schon im Raum...

Und das das Haus doch nicht immer soo pikobello ist... wenn ich es immer perfekt haben wöllte, würde ich nichts anderes mehr machen außer Putzen, Aufräumen...

Und Kinder sind auch ganz schön anstrengend manchmal...

Ok. Was ich mir selbst zuzuschreiben habe, sind 2 Hunde und 1 Pferd. Die machen auch Arbeit. Aber andererseits, werde ich nun nicht mein ganzes vorheriges Lebena aufgeben und nur noch Hausfräuchen sein.

Bei dir wäre mal wenigstens für 3 Wochen ein Rollentausch angebracht. Denn ich finde die Arbeit zu Hause anstrender als auf der Arbeit.

LG Petra

Beitrag von mansojo 20.10.10 - 15:23 Uhr

jeden tag 2h hausarbeit?

was macht ihr denn den da

ich komm mit ganz viel fantasie auf 4-5h die woche
und unser haus ist sauber!!!


selbst wenn du mehr arbeitest muss der haushalt ja trotzdem gemacht werden
egal von wem

ich arbeite zum teil 10 tage am stück
wenn mein mann da auch wenig zeit hat ,na dann bleibt der staub halt mal liegen

stell doch einen haushaltsplan auf


bei uns ist es so das derjenige der zeit hat die anfallenden dinger erledigt
wenn wir samstag zusammen frei haben wird der hausputz gemeinsam erledigt

Beitrag von ayshe 20.10.10 - 15:35 Uhr

Vllt kommt es darauf an, was man da alles einrechnet #kratz

Wenn ich Einkaufen mitzähle, ist ja auch Haushalt, Besorgungen machen, mit Kindern zum Arzt....
Dieses Eingekaufe dauert ja immer so, das hasse ich und bin froh, daß mein Mann meist macht und kochen, kann ja auch dauern mit Küche saubermachen und dem ganzen Kram.

Beitrag von mansojo 20.10.10 - 15:48 Uhr

ja aber man kann doch nicht den alltag in stunden und heller und pfennig aufrechnen

ist doch blödsinn

ich würd es auch nicht als "arbeit" betrachten sondern eben als alltag


Beitrag von ayshe 20.10.10 - 15:57 Uhr

Ja, klar, sehe ich auch so.


Aber viele haben wohl tatsächlich das Bedürfnis oder Gründe durch den arbeitenden Partner, daß sie ihre Leistungen des Alltags, die eben der ganzen Familie zugute kommen, gegenüberstellen wollen.


Im Grunde ist man doch zuhause dauernd irgendwie am rumwirbeln.
Wenn man das jetzt alles aufrechnen würde #augen

Beitrag von gotschie 20.10.10 - 15:28 Uhr

Hallo Sandra,

so ungewöhnlich ist Deine Fragestellung gar nicht. Es wird viel darüber diskutiert wie es denn sein soll mit Arbeit, Kind und Haushalt.

Leider verstehe ich manchmal die Welt nicht, was Frau noch tun soll. Du hast ein Kind von 3 Jahren, was noch nicht wirklich selbstständig ist und was Dich noch braucht. Außerdem arbeitest Du 16 Stunden und bleibst beruflich so am Ball. Wenn Dein Kind älter ist (wahrscheinlich mit Ende der Grundschulzeit) dann kannst Du immer stundenmäßig noch aufstocken.

Dein Sohn geht vormittags in den Kindergarten, was für einen 3jährigen vollkommen ausreichend ist. Nachmittags wird meistens im Kindergarten eh nicht mehr so viel geboten - außer Freispiel.

Du betreust überwiegend den Haushalt, was bei der Größe (3 Stockwerke) auch eine Aufgabe ist.

Geldmäßig reicht es auch - alles auch o.k..

Also sei stolz auf Dich - Du arbeitest wirklich genug.

Wenn Dein Mann mal wieder so eine Diskussion mit Dir führen will, dann mach' ihm klar, dass ihr dann den Haushalt aufteilt und er auch Aktivitäten mit dem Kind übernehmen kann. Wahrscheinlich erledigt sich dann die ganze Diskussion.

Wahrscheinlich führt Dein Mann mit Dir die Diskussion, weil es manche einfach "hipp" finden mit Kind, Vollzeitjob und Haushalt. Ist ja alles ganz easy, aber die Wahrheit von total ausgebrannten Frauen kennt niemand.

Du machst es richtig !

Liebe Grüße
Gotschie






Beitrag von kuecken07 20.10.10 - 17:06 Uhr

He Gotschie,

DANKE für deine Antwort. Hat mich grad richtig aufgebaut.... :-)

Im Grunde weiß ich, dass es so wie es ist ok ist mit der Verteilung und der Arbeit etc. Manchmal wünscht man sich einfach ein bisschen mehr "Rückendeckung".

Manchmal ist es schon traurig, über was man so diskutieren muss....

LG, Sandra

Beitrag von ayshe 20.10.10 - 15:44 Uhr

##
Worauf ich eigentlich hinaus wollte... Ich finde es total schade und ungerecht, dass man wenn man "nur" Hausfrau und Mutter ist, einfach keinen Gegenwert hat...
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Man kann eben keine Summe sehen, denn es sind Leistungen, die ja rein familiär-sozial sind, wenn man so will.
Nichts auf dem Konto, nichts für die Rente.


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Am liebsten würde ich meinem Mann mal eine Aufstellung vorlegen.... Und ihm mal zeigen, was viele Männer vielleicht gar nicht so sehen....
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Der Vorschlag des Rollentausches ist gar nicht schlecht.
Geht es dir darum, daß dein Mann es nicht anerkennt, nicht bemerkt, meint, du hättest nichts zu tun oder was?
Vieles im Haushalt sieht man eben nicht oder gerade die permanenten Dinge bemerkt man nicht so.


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Wie ist das denn bei euch geregelt? Wird eure Arbeit als "Nur-Hausfrau / Mutter / Teilzeitarbeiter" so akzeptiert, wie sie ist.... ??
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Mein Mann ist hauptsächlich zuhause, ich arbeite voll.
Er macht viel im Haushalt, besonders eben einkaufen und kochen, sich um unsere Tochter kümmern, hinbringen, abholen, Arzttermine, Elternabende usw.
Aber er muß auch diverses für unseren Kram tun, Steuerausgleiche, Sanierungen, Finanzkram, Papierkram, den ganzen Mist eben.

Wir machen also beide Haushalt.
Wobei ich nicht immer sehe, was er da macht und er auch nicht, was ich mache.
Ich finde es nicht allzu wichtig.

Beitrag von anarchie 20.10.10 - 16:10 Uhr

Hallo!


ich habe hier 4 Kinder(8,6,3,1), Pferd, Hund, 2 langohren und 2400m²
Garten, nebst 170m² haus...ich bin nur hausfrau, das gerne und es ist mir sehr wichtig, dass meine kleinen Kindern nicht fremdbetreut werden müssen.

Für uns war immer klar, dass einer bei den kindern bleibt, dass sie nicht in den KiGa MÜSSEN, sondern können, dass mittags jemand für sie da ist, wenn sie aus der Schule kommen - und nachmittags zeit hat und nicht noch den haushalt schmeissen muss(und das ist viel mit 4 Kindern).

Somit mache ich vormittags haushalt mit den beiden Kleinen und nachmittag habe ich das zeit für hausis, was backen mit den Kindern, spielen, toben, Ausflüge, kinder zu Freunden fahren, etc...

Allerdings würde mein mann mich auch voll unterstützen, wenn ich jetzt arbeiten wollte...

nein, da haben wir keine probleme...

Aber ich sehe durchauds auch als Privileg, dass ich nicht arbeiten muss, damit wir ordentlich leben können.

lg

melanie

Beitrag von giftzwerg01 20.10.10 - 16:10 Uhr

Hallo!

Ich arbeite, genau wie du, 4x4 Stunden in der Woche. Den 5. Tag helfe ich in der Schule ehrenamtlich mit. Mein Mann arbeitet mindestens 60 Stunden in der Woche (+ manchmal am Wochenende auch noch), da macht er hier zu Hause NICHTS mehr, was Haushalt oder Kind betrifft, d.h. ich bin für alles alleine zuständig: alles rund ums Kind, Haus, Kochen, Putzen, Wäsche, Einkaufen, Schulangelegenheiten, Schreibkram, Finanzen. Damit bin ich zur Zeit ausgelastet.

Darüber gibt es hier aber keinerlei Diskussionen, mein Mann erkennt meine "Arbeit" hier zu Hause auch an. Wenn ich mehr arbeiten würde, müsste er sich hier mehr einbringen. Da das durch seinen Job momentan nicht möglich ist, bleibt es dabei.

Mehr arbeiten werde ich frühestens in 3-4 Jahren (dann ist unsere Tochter 14).

2 Stunden bin ich täglich mit Sicherheit auch im Haushalt "im Gange" (incl. Kochen). Und dann eben noch so alltäglicher Kram wie Einkaufen, "Mamataxi", Unterstützung bei Schularbeiten, Schuh-/ Klamottenkauf mit Töchterchen, hier was zur Schneiderei bringen, da zur Bank, Urlaub buchen, mit Handwerkern rumärgern, usw., usf. Aufrechnen kann man das nicht, aber vielleicht solltest du wirklich mal eine Woche "Protokoll" führen, damit dein Mann mal sieht, was du den lieben langen Tag so machst.

LG

Beitrag von wuestenblume86 20.10.10 - 16:14 Uhr

Hallo!

Bei uns wird nicht aufgerechnet ;-) kann da also nicht so richtig mitreden.

Mein Schatz ist sehr hilfsbereit im Haushalt und übernimmt auch gerne mal die ein oder andere Aufgabe ;-) dafür erledige ich auch Dinge für ihn tagsüber wo er jobbedingt keine Zeit zu hat und plane für ihn Termine ein.

Wir bekommen nun unser erstes Kind #schrei und natürlich werde ich erstmal zuhause bleiben und hauptsächlich die Betreuung und den Haushalt übernehmen...ist ja auch eine vollwertige Aufgabe und genauso wichtig wie der Job und das sieht er genauso.

Ich finde bei Stkl. 5 wird Mehrarbeit ja undankbar entlohnt #schwitz da würde ich es mir auch dreimal überlegen und die Hausarbeit bleibt ja dennoch liegen und wartet auf dich abends.

lg #winke

Beitrag von hippogreif 20.10.10 - 16:21 Uhr

Ich finde immer wieder sehr interessant zu lesen, dass sich diejenigen, die überwiegend den Haushalt machen, immer der Meinung sind, ihre Männer wüßten die Arbeit nicht zu schätzen und wollen ihnen alles vorrechnen, weil sie sich nicht geschätzt fühlen. Gleichzeitig wollen sie aber auch nicht so wirklich, dass die Männer mehr im Haushalt machen. Du schreibst ja, das was er macht, reicht Dir schon...
Und das Argument der erhöhten Kinderbetreuungskosten ist Quatsch, denn das gesteigerte Gehalt bei einer Vollzeittätigkeit wird ja wohl nicht komplett von den erhöhten Kindergartenkosten aufgefangen, oder?
Und nicht zu vergesssen: denk an Deine Rente - je weniger Du jetzt durch Deine nur 16 stündige Tätigkeit einzahlst, desto geringer ist später Deine Rente...
Letztlich muß das jede Familie selbst entscheiden.
Bei uns ist es so, dass ich nach dem einen Jahr Elternzeit wieder 30 Stunden in der Woche arbeiten gehe und dann in 1-2 Jahren wieder auf Vollzeit umsteigen werde. Denn ich möchte meine berufliche Karriere auch nicht völlig aufgeben und würde mich als Hausfrau definitiv nicht ausgelastet fühlen. Und Zeit für mein Kind habe ich trotzdem noch genug. Man muß nur die verbleibende Zeit intensiv nutzen, dann hat das Kind am Ende sicherlich mehr davon, als wenn es eine unzufriedene Mutter zu Hause ertragen müßte...

Beitrag von giftzwerg01 20.10.10 - 16:35 Uhr

Hallo,

glaubst du, von der Rente, die wir später mal kriegen, kann man LEBEN? #rofl Ehrlich, das wäre für mich das schwächste Argument, Vollzeit zu arbeiten. Wer hier nicht privat vorsorgt, ist später sowieso gekniffen, da macht es wenig Unterschied, ob man voll oder Teilzeit arbeitet...

LG

Beitrag von hippogreif 20.10.10 - 19:45 Uhr

Und Du bist der Meinung, von einem 16 Wochenstundenjob könnte man eine private Altersvorsorge treffen???
Sorry, aber das ist wirklich naiv!
Natürlich gehe ich arbeiten, um nicht nur in die staatlichen Rentenkassen zu zahlen, sondern mir nebenbei auch noch private Modelle "leisten" zu können. Doch vom Hausfrauendasein oder permanenten TZ-Jobs kann man sich wohl sowas kaum leisten.

Beitrag von kuecken07 20.10.10 - 16:46 Uhr

He du,

danke für deine Antwort...

Diesen einen Satz hab ich ungünstig ausgedrückt:

"Und ich muss ehrlich sagen, dass mir das auch langt.." Ich meinte damit, dass es mir schon langt, was ich zu tun habe (Arbeit, Haus, Kind, Verein).... nicht, was mein Mann mir im Haushalt hilft... das könnte manchmal schon etwas mehr sein....

Also was die Kinderbetreuungskosten angehen.. im Moment zahle ich 120 Euro Kindergarten. Hort würde ich inkl. Essensgeld knapp würde ich knapp 300 Euro zahlen. Schon einiges mehr... Natürlich geht es nicht komplett dafür drauf.

Was die Rente angeht... natürlich habe ich vor der Geburt von Jannis auch ein paar Jahre 39 Stunden die Woche gearbeitet und habe das auch irgendwann wieder vor. Daneben habe ich noch eine private Rentenversicherung.

Ich verbringe die Zeit mit meinem Kleinen natürlich liebend gern und bin auf der anderen Seite aber auch froh, dass ich ein paar Stunden arbeiten gehen kann.... um nicht völlig rauszukommen...

LG, Sandra

Beitrag von kuecken07 20.10.10 - 16:38 Uhr

Danke schon mal für eure vielen Antworten... :-) *puh* muss ich mal gründlich lesen.. :-)

Ich weiß schon, dass die Meinungen da sehr auseinander gehen... und jeder das so macht, wie es für ihn am besten ist....

Der eigentliche Grund für meine Diskussion war, als mein Mann mal freitags abends (Freitag hab ich ja frei) zu mir meinte "Von was bist du denn müde, du hattest doch heut frei!"

Es ist jetzt nicht so, dass wir ständig darüber diskutieren oder streiten oder ich ihm da jetzt alles darlegen will, was ich mache.. Ich wollte einfach mal hören, wie andere Familien (die teilweise ja noch mehr arbeiten oder mehr Kinder haben) das handhaben.

Aber es ist ja auch schön zu wissen, dass es genug Männer gibt, die auch ordentlich mit anpacken können... :-)

LG, Sandra

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