private KK oder familienversichert fürs Baby?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von hasi59 20.10.10 - 17:46 Uhr

Hallo Mädels!

Langsam muss ich mir überlegen, wie wir unser Kind krankenversichern wollen. Ich bin Beamtin und daher privat bzw. beihilfe versichert. Mein Mann ist normal gesetzlich versichert.
Da ich unter dieser geforderten Einkommensgrenze für private Pflichtversicherung fürs Kind liege, können wir wählen.

Einerseits spart man ne Menge Geld wenn man familienversichert, weil man bei der Privaten einen ziemlich hohen Zusatzbetrag zahlen müsste. Andererseits könnte es vielleicht sein, dass man bevorzugt behandelt wird, wenn was Ernstes anliegt. Aber ist es nicht egal ob GKV oder PKV bei Kindern? Werden da nicht alle gleich dringend behandelt und alles Mögliche gemacht?
Ich persönlich habe nämlich auch noch keine Sonderbehandlung erfahren.

Was meint ihr?


LG
Hasi (32.SSW)

Beitrag von yumiyoshi 20.10.10 - 17:55 Uhr

Also wenn Du glaubst, es macht bei Babys und Kindern keinen Unterschied ob GKV oder PKV dann bist Du ganz schön naiv!

Alleine schön, dass man nicht im Wartezimmer mit den kranken Kindern bzw. Babys warten muss, ist es mir schon wert, tief in die Tasche zu greifen.

Wobei wir gar keine Wahlmöglichkeit haben. Bei uns geht nur privat. Macht aber nichts. ;-)


Beitrag von hasi59 20.10.10 - 17:58 Uhr

Deswegen frage ich hier. Es hat nix mit naiv zu tun. Es ist mein erstes Kind und ich keine keine privat versicherten Kinder! ;-)

Wie gesagt, bei uns in den Arztpraxen bekommt man keine Sonderbehandlung.


LG
Hasi

Beitrag von maylu28 20.10.10 - 17:56 Uhr

Also wir merken es schon sehr dass unser Sohn privat versichert ist und auch bei seinem Krankheitsbild bin ich echt froh darüber.

Er hat ein Vorhofsdefekt im Herzen, da wird er von einem Kardiologen überwacht und er hatte einen Hodenhochstand wo er in der Klinik schon operiert wurde, beide Male hat man es sehr gemerkt.....Allein schon die Unterbringung und wie auch ich verpflegt wurde. Und sollte die Herzop dann mal anstehen bin ich zweimal froh....

Außerdem weiss man ja nie wo das Kassensystem mal hin kommt, dann haben wir ihn schon mal in der Privaten drin...jetzt würden wir ihn eh nicht mehr reinbekommen mit den Krankheiten..

Verdient Dein Mann mehr als Du??? Weil bei uns ging Familienversicherung nicht ich hätte ihn freiwillige Krankenversichern müssen, da ich gesetzlich bin und mein Mann privat. Ich dachte nur beim Hauptverdiener geht Familienversicherung.

Außerdem sind die monatlichen Satze gleich teuer, sowohl privat als auch gesetzlich, bei uns zumindestens....

Die Private hat auch den Osteopathen bezahlt, dass macht die gesetzliche wahrscheinlich nicht.

LG maylu

Beitrag von hasi59 20.10.10 - 18:01 Uhr

Hallo maylu!

Nein ich bin der Hauptverdiener. Es gibt aber eine Grenze von einem bestimmten Betrag. Wenn man mit seinem Einkommen drunter kommt, kann man auch beim Vater familienversichern lassen. Das hab ich schon gecheckt.

Mmh ich überlegs mir mal. Tendiere ja eher zur Familienversicherung. Danke für deine Antwort!


LG
Hasi

Beitrag von maylu28 20.10.10 - 18:09 Uhr

Klar ich bin auch gesetzlich versichert und lebe auch ganz gut damit, aber ich bezahle halt wirklich viel aus eigener Tasche und wenn man dass zu den Beiträgen dazu zählt dann ist das auch nicht billig.
Es geht ihr um Akkupunktur, Naturheilkunde, Medikamente, Krankenhausaufenthalte, Zahnreinigung, Brille usw...finanzier ich alles aus eigener Tasche, da ist die private garnicht mehr so teuer.

Aber ich würde alleine schon gegen meinem Asthma garnicht mehr in die Private reinkommen..

Aber beim normalen Kinderarzt merken wir es nicht, da geht es bei uns nicht schneller und bei unserem Hausarzt kommt mein Mann auch nicht schneller dran....Aber schon beim Kinderzahnarzt haben wir es schon wieder gemerkt, da haben wir eine gesonderte Telefonnummer zur Terminvereinbarung bekommen und bin von ein paar Tage einen Termin, wobei bei der anderen Nummer der nächste freie Termin erst in 8 Wochen gewesen wäre....

Es gibt wahrscheinlich bei jedem System Vor- und Nachteile, aber gerade wegen seinem Herzen, bin ich froh, dass er optimal mit allen möglichkeiten versorgt wird..

LG Maylu

Beitrag von wunschmami-bina 20.10.10 - 17:58 Uhr

Huhu,
also ich würde es definitiv Familienversichern!

Mein Papa ist Beamter und ich war dann auch über ihn versichert (Privat und Beihilfe) hatte immer nur Probleme mit der Privaten Krankenkasse! Vorallem der wechsel in eine Gesetzliche war für mich fast unmöglich... (längere Geschichte!) Hat mich viel Geld, Zeit und Nerven gekostet!

Würde es Familienversichern und private Zusatzversicherungen abschließen. z.B fürs Krankenhaus und evtl. Brille... ect. ...

Lg, Bina

Beitrag von hasi59 20.10.10 - 18:04 Uhr

Ja an diese Nachteile hab ich nämlich auch gedacht. Tendiere ja auch zur Familienversicherung!

Danke für deinen Hinweis!

Beitrag von motmot1410 20.10.10 - 18:00 Uhr

Wieso wäre der Beitrag denn so hoch? Wenn Du Beamtin bist, dann hat Dein Kind doch noch einen zusätzlichen Beihilfe-Anspruch (80%). Es müßte also nur zu 20% versichert werden und für Angehörige von Beamten (ist zumindest bei der DeBeKa so) gibt es Sondertarife. Mein Vater hat für mich zwischen 20 und 40 € im Monat gezahlt (das war altersabhängig).

Ich würde die PKV immer der GKV vorziehen. Es ist schon so, dass die PKV gerade im Zahnersatz-Bereich immer noch mehr übernimmt. Und auch wenn es mal ins Krankenhaus geht, dann ist so einen private Krankenversicherung in der Regel die bessere Wahl. Traurig, aber leider ist es so. Klar, man könnte auch Zusatzversicherungen abschließen, aber damit wäre ja finaziell nichts gewonnen.

Wir werden unsere Kinder auf jeden Fall über meinen Mann (der ist auch Beamter) versichern.

Beitrag von hasi59 20.10.10 - 18:07 Uhr

Bei mir wären es 70 € im Monat.

Naja ich schwanke noch, tendiere aber eher zur Familienversicherung. Die Argumente von deiner Vorschreiberin sind auch nicht zu verachten.


LG
Hasi

Beitrag von claro 20.10.10 - 18:02 Uhr

Hallo,

sicherlich ist eine Privatversicherung in der heutigen Zeit das Beste!! Jedenfalls in Krankenhäusern!! In einigen Arztpraxen auch noch, aber die meisten (jedenfalls hier bei uns) nehmen keine Rücksicht auf Privat oder Kasse!!

Wenn ich an deiner Stelle wählen könnte, würde ich die private auch vorziehen!

Wir haben nicht die Wahl, mein Mann ist soeben an der Grenze!

Allerdings habe ich für mich und für beide Kinder eine private Zusatzversicherung abgeschlossen, und die hat sich schon mehr als ausgezahlt!

2 - Bett - Zimmer und vor allem Chefarztbehandlung, Heilpraktiker, Brillen und Zähne!! Für beide Kinder zahle ich 55 Euro im Monat mehr, die es mir auf jedenfall Wert sind!!

Vielleicht ja auch eine Alternative für dich zu der teuren Privaten??

LG
Claro

Beitrag von hasi59 20.10.10 - 18:08 Uhr

Hallo Claro!

Auch ne Idee! Dankeschön! :-)

Beitrag von daniel1012 20.10.10 - 18:06 Uhr

Hallo Hasi,

also unsere beiden sind Familienversichert, haben aber eine zusätzliche private Krankenversicherung für Krankenhausaufenthalte mit Rooming In für ein Elternteil und Chefarztbehandlung, natürlich auch Einbettzimmer. Sind auch viele Dinge für später drin, kosmetische OPs, Brille, Zahnspange usw.

Finde das reicht völlig. Dafür würde ich jetzt keine 30 Euro mehr im Monat zahlen, nur weil i eher ins Behandlungszimmer kann. Denn unser KiA vergibt Termine so, dass man nicht drei Stunden mit oder auch mal ohne Termin warten muss.
Beim KH find ich das wichtig das man ne private Zusatzversicherung hat. Sicher ist sicher.

LG Nadine

Beitrag von hasi59 20.10.10 - 18:09 Uhr

Hallo Nadine!

Ja diese Variante gefällt mit immer mehr! :-) Danke dir!

Beitrag von zuckerwatte80 20.10.10 - 18:19 Uhr

Hallo, du hast j aschon viele Antworten bekommen.
Aber wir werden es wahrscheinlich so machen, dass ich nach der Entbindung mit den Kindern (dann 3) auch zu meinem Mann n die private wechseln werde.
Mein Mann ist auch Beamter und muss sch prvat versichern. Ich hab einen 400 Euro Job und muss mich somit frewillig versichern lassen, hab somit auch meine Beiträge selber zu zahlen.
Und wie schon gesagt, bei dem heutigen Hin und Her mit KKSystem, ist man in einer privaten wohl auch besser aufgehoben.
Vielleicht wechseln wir auch sogar schon vor der Geburt, wenns geht.

Beitrag von braut2 20.10.10 - 18:36 Uhr

Es gibt bei euch keine Unterschiede? Also bei uns hier schon. Privatversicherte werden viel besser und schneller behandelt.
Obs in KiA-Praxen so krasse Unterschiede gibt weiß ich nicht. Aber bei den anderen Ärzten........da aufjedenfall. Und wenn ich sehe, was generell als PKV´ler schon mitversichert ist, dann schnackeln mir als GKV´ler die Ohren. Grad im Zahn- und Brillenbereich.
Natürlich kann man auch direkt für die Kids ne Zusatzversicherung abschließen. Je früher man damit anfängt umso besser, dann sind die Beiträge geringer (auch wegen den Gesundheitsfragen). Bei der PKV ists genauso. Je jünger und gesünder man einsteigt, umso "günstiger".

Ich weiß allerdings, daß viele Beamte grad mit der Beihilfe ihrer Probleme hatte. Während die PKV Dinge übernommen hat (zu dem Satz eben), hat die Beihilfe das nicht gemacht und viele sind auf den Kosten sitzen geblieben.

Mein Mann könnte in die PKV wechseln, dann MÜSSTEN wir die Kinder mitversichern. Der Kostenfaktor ist ziemlich hoch für uns. Das ist schon nicht mehr so einfach........

Lg b2

Beitrag von imjuli1971 20.10.10 - 19:03 Uhr

huhu hasi,

wir stehen auch genau vor dem problem und ich hab mir lange gedanken gemacht.

dabei ging es mir überhaupt nicht darum, ob ich länger im wartezimmer warten muss, oder ob ich bevorzugte termine bekomme...

sondern eher, was bekomme ich fürs geld. mein hausarzt und meine fä machen keine unterschiede, aber beim orthopäden und beim zahnarzt geht es doch schon los...
und wie so manche vorrednerin schon gesagt hat, was ist, wenn mal wirklich ne ernsthafte krankheit ins spiel kommt ( ich will es nicht hoffen!!!!!)

also ich habe mich für die pkv entschieden, denn man gibt soviel geld für unnützes aus...da können nen paar euro nicht schaden...
allerdings muss ich sagen, dass mein monantsbeitrag bei ca. 38 euro liegt (80 % beihilfe)

lg nicole

Beitrag von jurbs 20.10.10 - 18:48 Uhr

ihr wollt ja noch mehr Kinder - also mehr als 1,6 - demnach ist die gesetzliche KK die billigere Lösung ... wirkliche Vorzugsbehandlung gibts nimmer so oft wie früher!

Beitrag von hasi59 20.10.10 - 19:26 Uhr

Jap soll nicht bei Einem bleiben! Und wenn sie später in die gesetzliche KK wollen geht es vermutlich, wenn dann nur schwer!

Du sitzt ja an der Quelle und weißt wie es um Vorzugsbehandlung bestellt ist. Denke auch bei der GKV ist ein Kind gut versorgt!

Danke dir jurbsi! #winke

Beitrag von bibihexe76 20.10.10 - 19:58 Uhr

Bei uns ist es auch so, dass er privat versichert ist, ich freiwillig gesetzlich. Der kleine Mann wird über ihn versichert, finanziell nimmt sich das aktuell nicht so viel und man weiß ja wirklich nicht, wohin die gesetzliche Krankenversicherung noch wandern wird...

Ich habe meine Ausbildung in einer Kinderarztpraxis gemacht und hier ging es eher nach Notfällen, danach erst ob privat oder gesetzlich versichert ;-) aber das hält ja auch jede Praxis anders.

Alles Liebe,

Bianca + Bengt 35.SSW

Beitrag von briony1978 20.10.10 - 20:47 Uhr

Hallo Hasi,

uns stellt sich genau eben diese Frage. Ich selber bin Beamtin und damit zu 50 % beihilfeberechtigt und 50 % privat versichert.
Auf Nachfrage bei meiner Versicherung (HUK Coburg) hat man mir mitgeteilt, dass ich ebenfalls unter der Einkommensgrenze liege und damit ein Wahlrecht habe.
Wir haben uns nun entschieden, das Kind privat zu versichert. Es ist ja so, dass das Kind nach der Geburt nur zu 20 % privat versichert werden muss, da die restlichen 80 % durch die Beihilfe abgedeckt sind. Damit ergibt sich ein monatlicher Beitrag von rd. 30 Euro für uns.
Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich sagen, dass ich, so schlimm ich das finde, als Privatpatientin immer wieder bevorzugt behandelt worden bin. Wie das später mit dem Kind aussieht, kann ich allerdings nicht beurteilen, denke aber, es wird ähnlich sein. Darum kommt für uns nur die Private in Betracht.

LG Briony

Beitrag von stephi1982 20.10.10 - 22:22 Uhr

Hallo Hasi

Ich gehöre nicht mehr hierher antworte aber trotzdem.

Ich habe beide Kinder GKV und eine zusätzliche PKV und auch schon nutzen müssen.
1. Als wir Notfallmässig ins KH mußten OHNE PVK haben wir geschlagene 2 stunde mit unseren kleinen gewartet und er hatte Fieber (ü.39) und die Pflege auf Stadtion ließ zu wünschen über. Wenn man als Begleitpersohn mit geht bekommt man sehr selten hilfe vom Personal.

Als wir aber vor 3 wochen mit der PKV dawahren gleiche Krankheit 10 min gewartet OA kam sofort dazu und Personal wahr auch viel besser. 3 mal am Tag wahr der CA da.


LG Stephi mit Lea-Marie 2J. und #baby Finn-Lukas 11m geb. bei 35+2