Draußen spielen ohne Aufsicht durch Erwachsene

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von cooky2007 20.10.10 - 18:19 Uhr

Nachdem ich gestern eine Wahnsinns-Diskussion vom Zaun gebrochen habe "Alleine vom KiGa nach Hause laufen" möchte ich noch kurz dazu sagen, dass meine Formulierung vielleicht etwas blöd war - ich meinte "ohne erwachsene Begleitung".
Dies machen mehrere KiGa-Kids hier bei uns zusammen, wenn sie Schulanfänger geworden sind.

Wie ist es aber - lasst ihr eure Kinder ab welchem Alter ohne Aufsicht durch Erwachsene draußen spielen?
Bitte auch Wohnsituation kurz schildern!

Wir leben in einer Sackgasse, die ca. 200 m lang ist, mit genau 3 Häusern (alle Familien mit Kindern) in einem sehr neuen Neubaugebiet. Der Rest sind unbebaute Grundstücke. Seit 2-3 Monaten darf mein Sohn (3,5 Jahre) mit anderen Kindern etwa gleichaltrigen Kindern zusammen auch mal 30 Minuten "alleine" (ohne dass ich oder eine andere Mama auch draußen ist) auf der Straße spielen.
Ab einem Alter von ca. 4 Jahren gehen die Kinder mit Freunden hier auch mal zum nahe gelegenen Spielplatz (ca. 400 m entfernt - 2 30-er Zone Straßen zu überqueren ohne Durchgangsverkehr) ohne Erwachsene.

Wie ist das bei euch?


Beitrag von schnee-weisschen 20.10.10 - 18:30 Uhr

Hallo,

#schock
Im Ernst?
Wir wohnen im Dorf, wirklich idyllisch, aber ein 3 bzw. 4 jähriges Kind würde ich niemals alleine mit "Freunden" zum Spielplatz oder sonstwohin gehen lassen.
Auch nicht, wenn der um die Ecke wäre.
Angenommen, es passiert `was, es verletzt sich, verschluckt sich, etc. pp.? Und dann?
Bis da ein Erwachsener zur Stelle ist, kann es zu spät sein.
Von der Gefahr "mitgenommen" zu werden, ganz abgesehen.
Einige Kindergartenkinder sind wohl kaum die passende Abschreckung.

Nee, das wäre mir zu gefährlich.

LG

sw

Beitrag von loonis 20.10.10 - 18:36 Uhr




Wir wohnen in HH ...
Meine 3,5 Järige spielt auch nicht draussen "alleine" ...
Selbst ,wenn wir in einer Kleinstadt wohnen würden od.
ähnl.,auch da dürfte sie nicht "alleine" raus ...

Was ist,wenn sie sich verletzt?
Und "Verrückte" können überall sein ,da mag
ich gar nicht drüber nachdenken.

LG Kerstin

Beitrag von muggl 20.10.10 - 18:49 Uhr

Wir testen jetzt ab und zu mal, wie Florian (4,3 Jahre) allein auf dem Spielplatz zurecht kommt. Wir wohnen in einem Neubauviertel. Rund um den "Spielplatz" (Sandkiste mit Rutsche #augen) also nur Wiese und Häuser. Da eben so wenig Angebot ist, ist dort kaum was los.

Aber komplett aus den Augen lassen wir ihn nicht. Kann mal sein, dass ich dann unten im Trockenraum Wäsche aufhänge oder abnehme oder eben oben noch fix was machen muss. Wir haben den Spielplatz von beiden Orten aus im Blick- und Hörfeld und die Haustür hinten steht auch offen (sofern sie keiner zu macht aus dem Haus).

Andere Spielplätze, die weiter weg sind, steuern wir gemeinsam an. Da hätte ich auch keine Ruhe. Grad in der heutigen Zeit, wo man fast täglich von irgendwelchen Irren hört, die Kinder in Autos locken usw.

Beitrag von angelinchen 20.10.10 - 18:50 Uhr

hallo
wir wohnen in einem kleinen Städtchen, in einem Neubaugebiet-30er Zone. Meine Tochter ist grad 3 geworden, und darf def. NICHT ohne Erwachsene raus. klar darf sie hier auf der Strasse vorm Garten mal Laufrad etc. fahren, aber zum Spielplatz (etwa 300m weg) darf sie def. NICHT allein! und sie müsste nicht mal eine Strasse dabei überqueren. Kinder in dem Alter KÖNNEN noch keinerlei Gefahren abschätzen!
Mein Großer darf allein raus mit seinen Freunden, aber auch nicht allein zum Spielplatz und es hat immer eine von uns Mamis vom Haus aus ein Auge auf die jungs, bzw. sagen sie uns immer und grundsätzlich, wo sie sind. Missbrauchen sie dieses Vertrauen nur ein einziges Mal, war es das mit allein raus gehen. Nebenbei bemerkt sind die alle fast schon 6 oder älter!

Ich finde es absolut unverantwortlich, so kleine Kinder ohne Aufsicht zum Spielplatz zu lassen. Kleines Erlebnis hierzu: 3 jähriges Mädel hier geht mit den großen Geschwistern (6 und 8) auf den Spielplatz. sie fällt vom Klettergerüst---war nicht hoch, aber sie hat sich dolle weh getan! die Großen waren völlig überfordert, wir Erwachsenen sind dann dazu, und haben die Großen angewiesen, die Mutter sofort zu holen...die kam nach etwa 5 Minuten!

Muss ich mehr zu dem Thema sagen???? ich denke nicht.

Und ja, auch in meiner Kindheit war alles anders, aber ich bin mir sicher, dass ich mit 3 oder 4 nicht irgendwo in der Weltgeschichte rumrennen durfte. wir lebten aufm Dorf, in der DDR, es gab laum Autos. Und ich durfte ab nem gewissen Alter meine Freundin direkt gegenüber besuchen gehen, das waren vll. 1-2 Minuten max. zu Fuss---und das Haus war quasi direkt gegenüber, meine Eltern haben IMMER da gestanden und geschaut, ob ich auch wirklich gleich da angekommen war.

so, und nun schüttelt den Kopf, weil ich meinen Kindern keine "Freiheit" in diesem Alter gewähre (die zumindest die Kleine auch noch gar nicht einfordert)

LG Anja

Beitrag von sternenzauber24 20.10.10 - 18:51 Uhr

Meine Kinder gehen nicht alleine raus, nur mit mir zusammen, wir treffen uns sowieso viel mit Freunden, und deren Kindern. Von daher ist es praktisch!

LG,
Julia

Beitrag von any1978 20.10.10 - 19:04 Uhr

Hallo,
wir wohnen in einer Kleinstadt in einer ruhigen Strasse aber meine Kleine darf nicht alleine raus zum spielen!!
Wenn meine Große 7 Jahre mit geht darf sie mal ohne mich in den Garten oder ums Haus rennen aber das wars auch schon.
Selbst meine Große lasse ich nicht einfach so rennen ,je nach dem wo sie spielen werfen entweder wir oder die anderen Eltern ein Auge drauf und sie muß sich regelmäßig melden!!
Selbst wenn die Kids glauben sie gehen "ganz alleine"zur Bude geht einer von uns auf undercover hinterher;-)

Beitrag von girl08041983 20.10.10 - 19:14 Uhr

Hallo,

wir machen das auch nicht, weder allein zum Kindergarten noch allein auf dem Spielplatz. Wäre mir auch zu gefährlich, wenn irgendwas passiert dann ist das Geschrei nachher groß und man hat die Aufsichtspflicht vernachlässigt.

Lg

Beitrag von geralundelias 20.10.10 - 19:15 Uhr

Hallo,

Wir wohnen in einer Fußgängerzone.
Elias ist sieben Jahre alt und darf gelegentlich allein rausgehen...spielen kann er hier aber sowieso nicht wirklich. Vor der Tür steht zwar eine große Holzeisenbahn, aber das ist ihm zu langweilig. Am Wochenende darf er mit dem Fahhrad durch die Stadt flitzen, unter der Woche geht´s eben nicht.
Emilian ist vier geworden und muss definitiv noch zwei Jahre warten, bis er allein bzw. mit Elias hier draussen spielen darf.

Meine Schwester wohnt auch in einer Sackgasse, draussen spielen auch immer viele Kinder und Elias und meine sechsjährige Nichte sind oft mit draussen, gehen auch zum Spielplatz (200m entfernt). Emilian würde ich da definitiv noch nicht mitgehen lassen.
Meiner Meinung nach müssen Kinder in dem Alter noch dauerhaft beaufsichtigt werden, weil sie Gefahrensituationen nicht einschätzen können.

Was machst du, wenn dein Kleiner mal länger als eine halbe Stunde weg ist und plötzlich mit ein paar anderen Kindern einen Spaziergang weiter weg macht?
und wenn dann etwas passiert??? Können die 3-4-5- jährigen Kinder ihm helfen, wenn etwas ist? Wohl eher nicht!



Beitrag von marathoni 20.10.10 - 19:16 Uhr

Mal eine kurze Weile auf der Straße spielen wäre für mich o.k., ich schaue dann eben alle paaar Minuten mal raus. Aber mit 4 alleine mit Freunden auf einen Spielplatz geht gar nicht.

Beitrag von bine3002 20.10.10 - 19:19 Uhr

Wir wohnen in der Innenstadt, Fußgängerzone. Hier geht unsere Tochter nicht alleine raus. Es gibt zu viele Bekloppte hier, sie bekommt die Haustür nicht alleine auf (zu schwer), ich kann sie weder hören noch (wenigstens ab und zu mal) beobachten. Geht also nicht. Sie hat auch noch nie danach gefragt.

Bei meinen Eltern darf sie auf jeden Fall alleine auf dem Hof spielen, dafür muss sie sich aber ordnungsgemäß abmelden, darf also nicht einfach verschwinden. Man kann sie dort durchs Fenster im Auge behalten, wobei wir sie nicht perament überwachen. Der Hof ist offen und sie hat "Anweisung" einen bestimmten Punkt nicht zu übertreten. Daran hält sie sich, deswegen ist es in Ordnung für mich.

Mit ihrer 10jährigen "Freundin" (die meiden verstehen sich gut und spielen schön zusammen) darf sie zu deren Zuhause laufen, wo sie dann wieder beaufsichtigt wird, aber natürlich müssen sich die beiden auch dafür abmelden. Meine Eltern wohnen in einem Dorf, die Straße ist wenig befahren, das Haus der Freundin liegt auf der gleichen Straßenseite, vielleicht 400 m entfernt, man kann sie hören, wenn sie dort im Garten spielen und auch auf dem ganzen Weg dorthin. Bedingung ist, dass sie nicht auf die Straße laufen und sich direkt dorthin begeben. Für den Fall, dass doch mal etwas passiert, haben wir der Freundin gesagt, dass sie Java liegen lassen und Hilfe holen soll. Sie hat die Telefonnummer meiner Eltern. Die ersten Male haben wir sie beobachtet ohne dass sie es mitbekommen haben. Sie waren immer "brav", also vertrauen wir ihnen jetzt.

Meine Tochter hat, als meine Eltern dorthin umgezogen sind, von sich aus den Wunsch geäußert, mit ihren "Freunden" (allesamt um die 10 Jahre alt) zum Spielplatz gehen zu dürfen. Das haben wir ihr nicht erlaubt, weil sie dafür eine Straße überqueren müsste und man sie auch nicht sehen oder hören könnte. Ich kann diesen Kindern einfach nicht zumuten, die richtige Entscheidung zu treffen, wenn doch mal was passiert. Um meiner Tochter entgegen zu kommen, habe ich ihr stattdessen erlaubt, mit zu der Freundin zu gehen und ich stehe zu dieser Entscheidung.

Im Urlaub (Ferienhof) durfte sie sich auch schon mit 2 Jahren alleine bewegen. Anfangs war uns das unheimlich. Nachdem wir aber sämtliche Gefahrenquellen abgecheckt hatten und auch sichergehen konnten, dass sie die Wohnung wieder findet, haben wir sie laufen lassen. Wir haben ihr gesagt, wohin sie gehen darf und wohin nicht und haben das dann stichprobenartig überprüft. Rein theoretisch hätte sie natürlich auch den Hof verlassen können, hat sie aber nie. Wir waren auch immer mit einem Ohr bei ihr und wenn wir sie mal nicht mehr gehört haben, sind wir gucken gegangen. Sie war dann immer im Ziegenstall ;-)

Ich weiß nicht... es ist immer schwer, aber irgendwann muss man anfangen, den Kindern kleine Freiheiten zuzugestehen. Ich selbst durfte mit 3 auch in der Nachbarschaft spielen. Ich hatte auch immer ältere Freunde, die auf mich aufgepasst haben. Und man muss auch diesen Kindern etwas zutrauen. Aber das muss jeder selbst wissen.

Beitrag von sternchen7778 20.10.10 - 19:20 Uhr

Hallo,

wir wohnen in einem Neubaugebiet mit verkehrsberuhigter Straße. Leider hält sich kaum jemand daran, nicht mal die Anwohner. Die Gärten in den Kurven sind alle mit Büschen & Co. bepflanzt. Ein kleines Kind, das dahinter zu Fuß, auf dem Fahrrad o.ä. um die Kurve kommt, wird von einem Autofahrer schlichtweg nicht gesehen.

Das ist für mich der Hauptgrund, meinen Großen (4 1/2) nicht alleine auf die Straße zu lassen.

Ich glaube, dass ich lockerer wäre, wenn ich mich auf die Schrittgeschwindigkeit mehr verlassen könnte. Aber auch definitiv nur in unserer Straße. Alleine auf den Spielplatz o.ä. wäre bei mir noch nicht drin.

LG, #stern

Beitrag von nana141080 20.10.10 - 20:41 Uhr

Ich stelle immer 50m von unserem Haus rechts und links jeweils ein Fahrzeug hin ;-) Einen Trecker oder Bobbycar.
Dann fahren alle sofort SCHRITT.

VG nana

Beitrag von twins2302 20.10.10 - 19:25 Uhr

Wir sind vor kurzem aus einem Plattenbaugebiet an den Stadtrand gezogen. Wir leben dort im Eckhaus eines L-förmigen Wohnblocks. Im "Innenhof gibt es einen Spielplatz, den ich von der Küche und dem Balkon aus einsehen kann. Außerdem ist der Block nicht groß, nur 4 Eingänge pro Seite, sodass ich meine Jungs bei geöffnetem Fenster auch hören kann.

Vor dem Haus wiederum würde ich sie nicht spielen lassen!

Tut mir leid, aber ich versteh da irgendwie alle Mütter nicht, die ihre 3jährigen sorglos draußen ohne Aufsicht lassen.
gerade in einem unbebauten Gebiet, wo nicht ständig jmd vorbei kommt.
Da kommt mal eine Katze und alle Kinder rennen hinterher und sind weg. und da geh ich noch nicht mal von dem schlimmsten aus, nämlich dass jmd die Kinder einfach wegfängt.
Meine Nichte ist auch 3 1/2 und nicht dumm oder unselbständig, aber ich würde ihr noch nicht zutrauen, alleine draußen zu sein und alle Gefahren richtig einzuschätzen.

Wie oft verletzen sich Kinder im Beisein der Eltern und wie oft werden größere Kinder Opfer irgendwelcher Verbrechen. es gibt viele Dinge, die passieren können, wenn man sein kind nicht Watte packen will (wovon ich definitv nichts halte)

ABER: Muss man das Schicksal so heraus fordern?????#kratz

Beste Grüße, Steffi mit Kevin und Julian ( 5 1/2)

Beitrag von bine3002 20.10.10 - 19:51 Uhr

1. Kinder werden auch noch weggefangen, wenn sie älter sind. Das ist kein Argument.

2. "Meine Nichte ist auch 3 1/2 und nicht dumm oder unselbständig, aber ich würde ihr noch nicht zutrauen, alleine draußen zu sein und alle Gefahren richtig einzuschätzen."

Nein, das kann sie noch nicht. Deswegen gilt es die möglichen Gefahren abzuschätzen und zu schauen, ob man es verantworten kann oder eben nicht. Es werden Regeln aufgestellt und man schaut vielleicht anfangs etwas intensiver, ob das Kind diese Regeln einhält. Meine Tochter ist für Regeln sehr empfänglich und hält sie bis jetzt ein. Ich weiß nicht warum, aber sie tut was man ihr sagt und sie ist selbst sehr stolz darauf: "Ich bin nur bis zu der Laterne gegangen, wie Du es gesagt hast. Wenn ich weiter gehe ist das ja gefährlich, oder Mama?" Wir bereden solche Gefahrensituationen immer wieder. Nicht in Form einer Gardinenpredigt, sondern Schritt für Schritt in Richtung "Hilfe zur Selbsthilfe", sodass sie es versteht.

Na ja und dann darf sie halt auch mal das ein oder andere alleine tun. Zu Hause ist es ja genauso. Anfangs beobachtet man das Kind jede Minute und so nach und nach gibt es dann mehr Freiheiten. Wobei die Gefahren (Treppe etc.) ja immer noch da sind. Auch ein 4jähriiges Kind kann die Treppe übel runterfallen und ich bin nicht sofort da, weil ich gerade dusche.

Neulich habe ich mir eine Platzwunde am Kopf zugezogen. Ich hätte ohnmächtig da liegen können. Und ich bin mir sicher: Meine Tochter hätte meinen Mann angerufen. Warum? Weil wir sowas mal besprochen haben. Kurz gesagt: Es kann immer was passieren, auch zu Hause.

Beitrag von bibabutzefrau 20.10.10 - 19:34 Uhr

also bei uns im Kindergarten ar es absolut üblich dass Kinder alleine nach Hause gehen.
Wenn die Eltern ihre Kidner für fit halten ,haben sie unterschrieben und wir haben sie dann losgeschickt.

(wenn wir ein Kind nicht für fit gehalten haben,wurde das nochmal besprochen)

ab 4 sind ganz viele alleine nach Hause gegangen.Schulanfänger alle.
Das war ein Dorf mit ca 5000 Einwohnern.

Ich lasse meine beiden Großen auch alleine draussen spielen,sie sind 3,75 udn 5,75.Seit meine Tochter 4 ist geht das gut und problemlos,sie weiss bis wohin sie gehen darf und hält sich an die Grenzen.

Wenn die Kinder alleine raus gehen werden hier Regeln festgelegt-an die haltn sich bedie Kinder.Weil sie wissen dass ich absolut sofort reagiere und sie rein hole und nicht mehr alleine spielen lasse wenn sie sich nicht dran halten.

wir wohnen in einer Kleinstadt,ca 45000 einwohner.
ich wohne in einer Siedlung,ruhig gelegen,30 er Zone.
Mein Exmann lässt die Kinder ebenso alleine draussen spielen,Rad fahren.
ähnliche Wohnsituation nur dass die Bundesstrasse in der Nähe ist (aber die Kinder wissen dass sie auf keinen Fall hinfürfen-sie halten sich daran!)

alle anderen Kinder im Alter meiner Kinder dürfen das ebenso,hier ist es Gang und Gebe.

Gruß Tina

Beitrag von daviecooper 20.10.10 - 20:02 Uhr

Hallo!

Wir wohnen in einem 3000-Einwohner-Dorf (30er-Zone, allerdings mit Durchgangsverkehr) und Charlotte (4 1/4) darf hier nicht alleine raus. Ich bin mir noch nicht sicher, ob sie auf den Straßenverkehr achten würde und ich bin mir SEHR sicher, dass sie mit Fremden, die sie mit irgendetwas locken würden, noch mitgehen würde.

Auch bei uns zuhause lass ich sie noch nicht alleine draußen spielen, weil wir im 1. Stock wohnen und die Spielgelegenheit hinterm Haus von unserer Wohnung nicht einsehbar und nicht zur Straße abgeschlossen ist.

Wenn sie nächstes Jahr 5 wird, würde ich sie dort mit einer Freundin wohl spielen lassen, aber momentan ist es mir nicht sicher genug, weil ich nicht mitbekommen würde, wenn sie sich dort wehtut etc.

LG

daviecooper + Charlotte (*7.7.2006)

Beitrag von nana141080 20.10.10 - 20:02 Uhr

Hallo,

mein 5 1/2 jährger darf in unserem Neubaugebiet alleine Fahrrad fahren. Aber nur weil ich WEIß das an jeder Ecke jemand wohnt den er kennt und er sehr sehr zuverlässig ist.(davon abgesehen macht er das vielleicht 1xim Monat)

Meine Jungs dürfen alleine draußen spielen. Ich sitze zwar meistens mit draußen vorm Haus mit einer Zeitung und einem Kaffee, aber ich geh auch mal eben Wäsche weglegen oder Essen kochen. Dabei kann ich von allen Seiten auf die Straße schauen.

Der Kleine wird am 31.10. 3J und fährt sofort an die Seite wenn ein Auto langsam vorbei rollt. Unser Spielplatz ist auch im Neubaugebiet, aber da darf nur mein Großer mittlerweile alleine hin, aber auch das macht er nicht allein.

Mein Kleiner wird da auch erst mit 5 allein hin. Wenn er denn dann auch so achtsam ist wie sein Bruder!

VG Nana

Beitrag von hsi 20.10.10 - 20:19 Uhr

Hallo,

Meine Tochter geht zu unserer Nachbarin alleine, ich sehe sie aber bis kurz vor der Haustüre von unserem Garten aus. Kurzes Stück läuft sie auch mal alleine (ca. 100m maximal!). Mein Sohn darf das noch nicht alleine, da geht er entweder mit seiner Schwester oder mit einem Erwachsenen. Eine halbe Std. alleine draussen spielen lassen nicht, sie dürfen mal kurz alleine draussen spielen auf der grossen Gemeinschaftswiese, aber keine halbe Std. Auf den Spielplatz dürfen sie gar nicht alleine, da sie 2 mal die Strasse überqueder müssen, zwar beides 30-Zone aber hier hält sich keiner dran, so wie bei uns der Verkehrsberuhigter Bereich mit 40-50km duch geheizt wird obwohl man max. 7km fahren darf!

Lg,
Hsiuying + May-Ling 4 J. & Nick 3 J. mit #ei 8 SSW

Beitrag von babylove05 20.10.10 - 20:31 Uhr

Hallo

Sorry aber du weisst schon das du deine Aufsichtpflicht verlezt ....Boah kann mir garnicht vorstellen mein Kind allein auf die Stasse zulassen .. wie schnell kommen die auf Dumme Ideen ....

Nicht mal in den hof würde ich ihn mit 3 alleine lassen ... mit 4 vieleicht , aber nur dann wenn das Tor abzuschliessen geht und ich ihn immer in Sichtweite hab

Lg Martina

Beitrag von bine3002 20.10.10 - 20:44 Uhr

"Sorry aber du weisst schon das du deine Aufsichtpflicht verlezt"

Die Aufsichtspflicht ist aber nicht altersmäßig festgelegt. Es liegt letztlich in der Verantwortung der Eltern, wann sie ihrem Kind was zutrauen. Es gibt Einzelruteile, die 4jährigen Kindern zugestehen auf einem nicht eingefriedeten Grundstück zu spielen.

§ 1626 BGB, Absatz 2 legt fest: „Bei der Pflege und Erziehung berücksichtigen die Eltern die wachsende Fähigkeit des Kindes zu selbständigem und verantwortungsbewußtem Handeln. (...)“

Beitrag von cooky2007 20.10.10 - 21:11 Uhr

Danke für deine Antwort.
Ich denke, schon, dass ich weiß, was ich meinem Sohn zutrauen kann. Er ist es gewöhnt, in unserer Straße (und nur dort!) zu spielen und diese nicht zu verlassen. Da auch die anderen Kinder dann draußen sind, schaut immer wieder eine Mama/ein Papa raus, was los ist - genauso wie ICH AUCH!
Ich denke, es ist die Wohnsituation, die es ermöglicht. Die Sackgasse ist traumhaft, die Kinder holen ihre Fahrzeuge raus und spielen miteinander.
Alles liegt rum und jeder spielt mit jedem und jeglichem Spielzeug.
Alle Kinder wissen, dass sie die Straße nicht verlassen dürfen und wo sie Hilfe holen können.
Selbst in der Straße meiner Eltern (30-er Zone mit Durchgangsverkehr) würde ich ihn nicht alleine spielen lassen, sondern nur im umzäunten Garten.

Beitrag von bine3002 20.10.10 - 22:04 Uhr

Dann mach es doch einfach so wie DU denkst, dass Du es verantworten kannst. Genau das bedeutet das Gesetz.

Beitrag von chini 20.10.10 - 20:47 Uhr

Hi,

wir wohnen in einer Sackgasse (Spielstraße) mit 6 Häusern dran und ein paar freien Feldern dazwischen. Vorn angrenzend eine 30iger Zone vor der Schule. Sobald die Leute morgens zur Arbeit gefahren sind, ist auf unserer Spielstraße bis abends nix mehr los rein verkehrstechnisch. Meine Kinder 3,5 und 5,5 dürfen alleine draußen spielen. Im Garten sowieso, mittlerweile auch auf der Straße Inliner oder Fahrrad fahren. Ich würde Ihnen aber nie erlauben unsere Straße alleine ohne einen Erwachsenen zu verlassen. Auch nicht zum nahegelegenen Spielplatz, weil ich den von hier nicht einsehen kann.

LG Chini

Beitrag von gingerbun 20.10.10 - 20:57 Uhr

Hallo,
wir wohnen in einer Siedlung mit Sackgasse. Wenn alle Kinder draussen sind (von 2 bis 4 Jahre alt) sind das schonmal 6 bis 8 Kinder. Unsere Tochter wird nächste Woche 3 und es ist so dass sie seit Sommer schonmal raus darf am Wochenende und ich geh grad noch schnell ins Bad und werf mir was über. Meist sind sie eh bei uns auf der Wiese am Sandkasten, da werf ich immermal einen Blick. Ausbüchsen tun sie nicht, sie bleiben immer alle hier im "Carree". Das einzige was etwas doof ist ist die Tatsache das Hermes oder DHL hier in einem Tempo reinfahren was nicht ganz ohne ist. Ich muss aber sagen dass eigentlich immer ein Erwachsener mit draussen ist und irgendwo auch immer Räder und Bobby Cars und Roller rumliegen - so als "Bremse" für die Raser..
Gruß - Britta

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